Finanzielle Unterstützung an:
Welser Initiative
VKB, BLZ: 18600
Konto: 12376935
Vielen Dank!

Gästebuch

Eintrag schreiben

22.11.2015, 20:39: Alfons

Ein weiterer Baustein zur offiziellen Schulden u Transferunionsdiktatur
Bezeichnenderweise würden am Ende wieder die Sparer u Steuerzahler des normalen u gehobenen Mittelstands Mittel u Westeuropas zur Kasse gebeten werden.
Wer in der heutigen Zeit zu den von mir oben genannten Gruppen gehört u mehr Geld auf der Bank lässt, als er zum normalen Lebensgebrauch mittels "Plastik" braucht ist einfach ein Narr dem nicht mehr zu helfen ist.
Man kann sich sicher sein, dass das alles kommen wird, Brüssel wird nicht locker lassen u unter Anwendung von Lobbyisten, Strafdrohungen usw usf werden die Politiker wieder das Volk verraten u sie werden wieder nicht müde werden zu betonen, dass das aber nur dann passiert... u nicht bedeutet... u niemand glauben muss....usw usf blablabla
U es wird wieder so sein, dass die Verträge nichtmal das Papier wert sein werden auf dem sie aufgesetzt sind weil sie wieder gebrochen werden weil eben WIEDER eine Notsituation vorliegt usw usf die alte u ewige Leier, 1000 mal gehört seit Jahren.
Wie gesagt, ein Narr der darauf vertraut!!!

22.11.2015, 20:38: Simpson

Es ist paradox
Das Geld auf der Bank zu lassen, bei 0.15 proz und dann noch für korrupte pleitegeier haften? Nur noch ein wahnsinniger tut das. Es lebe der sparstrumpf unterm kopfpolster. Die ruinieren damit alle Banken. Aufgrund der niedrigen Kreditzinsen kann die Bank jetzt schon an ihrem für den wirtschaftskreislauf lebensnotwendigen kerngeschäft (kredit)kaum verdienen, kriegt dafür selbst Geld fast gratis- das logischerweise anstatt in die realwirtschaft in die Spekulation laufen muss, da dort mehr als 0.15 proz möglich sind. Frei nach Asterix : der spinnt, der römer!

22.11.2015, 20:36: Finanzen: EU-Angriff auf österreichische Sparer

Brüssel/Wien. Jahrelang wurde darüber gestritten, nun ist es so weit: Am Dienstag will die EU-Kommission ein europaweites Schutzsystem für Sparer präsentieren. Nichts ändern soll sich an der Situation, dass Guthaben bis zu 100.000 Euro pro Bank und Person gesetzlich abgesichert sind. Allerdings sollen deutsche und österreichische Sparer ab dem Jahr 2024 auch für griechische und spanische Banken haften. Derzeit ist der Schutz für Sparer national geregelt. Wie am Wochenende durchgesickert ist, will die EU-Kommission die nationalen Systeme in drei Phasen zusammenlegen.

22.11.2015, 13:32: Heribert

Früher lachten wir über die Märchen aus Schilder, heute leben wir Sie......

22.11.2015, 13:28: Helmuth

Wir sind ein Land der Schlaftabletten und werden erst tätig wann es viel zu spät ist und unser Sozialsystem kippt. Die verantwortlichen Politiker können sich mal darauf einstellen keine ruhige Pension nach ihren Totalversagen in unseren erledigten Österreich geniessen zu können.

22.11.2015, 13:26: Edith

Mich wundert dass HR. Valentin noch Wahrheiten verbreiten darf....ist ja in unsere Demokratie nicht mehr wirklich erlaubt.....wer diese Woche am Schauplatz die manipulierte Sendung unseres ORF s gesehen hat muss den gesunden Menschenverstand ausschalten um das zu verkraften

22.11.2015, 13:25: Thomas

Danke für den tollen Artikel! 5 min nach 12 und jeder Tag ohne Handeln führt einen Schritt näher zur neuen Weltordnung .. wie die dann aussieht ??? Widerstand .. von wem auch immer ? Zwecklos ?!? Auch dagegen ist bereits vorgesehen mit einer int. schnellen Eingreiftruppe! .. ERSTER und wichtigster Schritt sollte sein eine sofortige Installation einer direkten Demokratie in Österreich! Das Recht geht schon lange nicht mehr vom Volk aus !!! .. Handeln! !!

22.11.2015, 13:23: Karl

Alle "Guten" Menschen und Politiker werden das bestreiten und behaupten diese Zahlen sind falsch und wir können uns das sehr wohl leicht leisten....Die Zukunft wird es aber beweisen, dann ist es aber zu spät, der "Point of no Return"ist dann längst überschritten!

22.11.2015, 13:22: Sigi

Hier sieht man deutlich wie unfähig und untauglich diese Bundesregierung ist. Statt die Ängste und Sorgen der Österreicher/innen ernst zu nehmen wird die Politik der MERKEL-Hörigkeit praktiziert! Scheinbar haben wir die abgehobensten und präpotentesten Bundespolitiker die es gibt!
Neuwahlen und bessere Gesetze die es dem Volk erlauben jeden Politiker direkt seiner Ämter zu entheben müssen her!!!
Alle Macht muss vom Volk und nicht von unfähigen Politikern ausgehen!!!

22.11.2015, 13:21: Reinhard

In Zukunft ist es vorbei mit der Sozialromantik.
Bei den Ärzten immer mehr
Selbstbehalt, und das bei höheren Abzügen vom Gehalt......
WILLKOMMEN, WILLKOMMEN

22.11.2015, 13:19: Chris

Und wer hat es verbockt? Unsere Spitzenpolitiker! Eh Wurscht, da wir das als brave Steuerzahler eh alles bezahlen dürfen und uns und unseren Kindern Wiederwahl weniger in der Tasche bleibt! Weiters werden Eu-Gesetze bewusst ignoriert, mach du das als Steuerzahler bekommst eine Strafe und vielleicht sogar Gefängnis? So kann es nicht weitergehen! Direkte Demokratie wie in der Schweiz gehört her! Dann sind wir glücklich und die Politiker unglücklich

22.11.2015, 13:19: Norbert

1) Österreich muss raus aus der EU!
Der Vertrag, in der Schublade von Präsident Fischer bzw. Kanzler Faymann, gehört aufgrund von Unzurechnungsfähigkeit verschreddert!
2) Die Grenzen sofort schließen
3) Das finanzielle Loch haben die Politiker (mit dem Privatvermögen) zu stopfen --> die haben uns ja das eingebrockt!
4) Wie lange lässt sich das österr. Volk das von "Ihrer" Regierung noch gefallen?

22.11.2015, 13:17: Tassilo

Das Quotenmärchen!

20.11.2015, 09:57: Orrell Füssli

"Mit Vollgas in die falsche Richtung"

James Bamford hat schon in den 1980ern über die NSA geschrieben
Bamfords erstes Buch über die davor so gut wie unbekannte NSA hatte 1982 wie eine Bombe eingeschlagen, wie alle folgenden Bücher landete auch "The Puzzle Palace" auf der Beststellerliste der New York Times. Mehr über Bamford in der Wikipedia
Angesichts der miserablen Erfolgsbilanz der westlichen Geheimdienste wäre es jedoch verfehlt, zu sagen, die Dienste seien "Underachiever", also Versager, die ihre Ziele nicht erreicht hätten, sagte Bamford: "Die sind mit Vollgas unterwegs, allerdings in die verkehrte Richtung. Statt sie frühzeitig zu erkennen, produzieren sie die Gefahren selbst. Die Invasion im Irak 2003 basierte auf miserabler Nachrichtenaufklärung über angebliche Massenvernichtungswaffen, nichts davon wurde ordnungsgemäß überprüft, weil man sich auf Behauptungen aus unzuverlässigen Quellen verließ."
"Auf einer so prekären Grundlage wurde das Regime Saddam Husseins gestürzt, von der Zerschlagung der irakischen Armee angefangen hat dann eine blöde Idee die nächste gejagt. In dem daraus resultierenden Machtvakuum entfaltete sich dann der IS, der zuletzt für die Anschläge in Paris verantwortlich war. Was also mit dilettantischer Nachrichtenaufklärung begonnen und Krieg zur Folge hatte, resultiert seitdem in Terroranschlägen gegen Zivilisten. Anstatt diese Bedrohungen abzuwehren, hat die NSA sie in diesem Fall selber mitproduziert."
William Binney, Mathematiker, Kryptologe und nach mehr als 30 Dienstjahren seit 2001 NSA-Dissident, sagt überhaupt, dass NSA und Co gar keine Nachrichtenaufklärung mehr, sondern Forensik im Nachhinein betreiben
SMS statt Verschlüsselung
Nach all den von Politikern, Polizei und Diensten in die Welt gesetzten Gerüchten hatte sich spätestens am Mittwoch herausgestellt, dass die Täter vor dem Anschlag via SMS kommuniziert hatten. SMS ist ein nicht verschlüsselbarer Dienst, der zusammen mit allen Metadaten der Kommunikation in ein und demselben SS7-Datenstrom transportiert wird. Diese Inhaltsdaten werden im Regime der Vorratsdatenspeicherung, das in Frankreich seit mehr als zehn Jahren gültig ist, von den Telekoms aus technischen Gründen im Volltext mitgespeichert, weil das Gesamtvolumen dieser Daten unerheblich ist.
Wie methodisch die Propaganda gegen Verschlüsselung von den Geheimdiensten eingesetzt wird, zeigt eine von der "Washington Post" im September veröffentlichte E-Mail des Chefjuristen beim obersten Geheimdienstdirektor. Obwohl die gesetzgeberische Umgebung derzeit sehr feindlich sei, solle man alle Optionen offen lassen, schrieb General Counsel Bob Litt an seine Kollegen: "Das könnte sich im Fall eines Terroranschlags sehr schnell ändern, wenn sichere Verschlüsselung für eine Verhinderung der Aufklärung verantwortlich gemacht werden kann."

20.11.2015, 09:44: Bamford

"Forderungen reines Ablenkungsmanöver"
Das neue französische Staatsschutzgesetz "Projet de loi relatif au renseignement" ähnelt dem österreichischen insofern, als in beiden polizeiliche und geheimdienstliche Befugnisse vermischt werden.
In Frankreich hatten die Behörden bereits Stunden nach den Anschlägen eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung gefordert. In Großbritannien kündigte Premier David Cameron 1.400 neue Stellen für den Militärdienst GCHQ an, ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka gab in Österreich wiederum bekannt, dass "der Kampf gegen den Terror" nun "leider eine Einschränkung der Bürgerrechte" erfordere und twitterte "Staatsschutzgesetz!".
Auch diese Reaktionen kommen für Bamford wenig überraschend, zumal es die übliche Strategie der Dienste sei, von den eigenen Fehlern mit Forderungen nach noch mehr Daten abzulenken, sagt der Geheimdienstexperte, der am Donnerstag auf der Wiener Sicherheitskonferenz Deepsec einen Vortrag hielt. Zudem haben "die französischen Geheimdienste erst vor den Anschlägen umfassende neue Zugriffsmöglichkeiten erhalten, ihre Kompetenzen übersteigen mittlerweile sogar die Möglichkeiten der NSA". Diese Maßnahmen des französischen Staats waren nach dem Massaker in der Redaktion von "Charlie Hebdo" erst im Frühsommer 2015 verabschiedet worden.
Methodisches Versagen, Ablenkungsmanöver
Nach den Attentaten auf die Redaktion von Charlie Hebdo kam die Speicherung von Vorratsdaten aus dem Flugverkehr wieder auf die Agenda des EU-Parlaments.
Auch im Fall Charlie Hebdo waren die Attentäter den Behörden bereits davor als gewaltbereite Extremisten aufgefallen, die enge Kontakte zur IS-Terrortruppe in Syrien unterhielten. Dass sie in der Folge dennoch völlig ungehindert morden konnten, sei keineswegs ein Ausrutscher gewesen, sagt Bamford. Auch den US-Diensten waren von den Aschlägen auf das World Trade Center 1993, über den "Unterhosenbomber" bis zu den Attentätern auf den Marathon von Boston 2013 zumindest die Masterminds der Terroristen bereits bekannt gewesen. Dass nach jedem dieser Anschläge noch mehr und tiefgreifendere Zugriffe gefordert und auch genehmigt worden seien, habe die Probleme für die Geheimdienste noch verschärft, ist Bamford überzeugt.

19.11.2015, 14:50: Martina

Wie der Staat Österreich seine Bürger sekkiert

Eine kirchennahe Einrichtung für Schwerstbehinderte bekam kürzlich Behördenbesuch. Es wurde geprüft, ob beim Essen die Allergenverordnung eingehalten wird. Also ehrlich: Ist das dort wirklich die allergrößte Gesundheitsgefahr?

Rührend, wie sich der Staat um seine Schäfchen kümmert – oder doch mutwillig? Sollte die Regierung zum Beispiel wirklich eine Wohnbau-Offensive planen, dann müsste sie nur den Vorschriftendschungel lichten. Während etwa die rot-grüne Wiener Stadtpolitik seit Jahren daran arbeitet, Autos zurückzudrängen und Radständern sowie Schanigärten jeden nur erdenklichen Platz einräumt, muss man je 100 Quadratmeter neu gebauten Wohnraums einen privaten Auto-Stellplatz nachweisen. Hat man den nicht, gibt es eine Art Ablasshandel. Dann sind nämlich 12.000 Euro fällig – für nichts.

Chaos pur

Unter dem Titel "Betrugsbekämpfung" presst man derzeit jeden Cent aus mittleren und kleinen Unternehmen (während man die "Steueroptimierer" unter den Großen nie erwischt). Schließlich muss die kommende Steuerreform "gegenfinanziert" werden. Manches davon ist Chaos pur: Bei der Registrierkassenpflicht kommt jetzt eine Durchführungsbestimmung, es ist aber schon jetzt klar, dass diese 2017 durch eine neuere ersetzt wird.

Oder der "Karussell-Betrug". Wenn ein Unternehmer Teil einer Kette von Lieferungen ist, in der irgendeiner betrügt, muss er mit drakonischen Steuer-Strafen rechnen, die sein Geschäft durchaus umbringen können. Letzteres wird von Behörden – auch der Sozialversicherung – locker in Kauf genommen.So ließ man gerade einen Personaldienstleister im Pflegebereich in Konkurs gehen, weil der Status der vermittelten Arbeitskräfte als Selbstständige nicht akzeptiert wurde. Ein gutes Beispiel, wie man Arbeitnehmerrechte schützt, bis es auch keine Arbeitnehmer mehr gibt. Denn wer kann sich dann noch Pflegepersonal leisten? Ähnliches geschieht beim Arbeitszeitgesetz.

Auch das Fleischersterben ist eine Folge der aberwitzigen Dokumentationspflichten im Lebensmittelbereich. Die Regierung schreibt sogar die Farbe der Fleischkisten vor (künftig Blau statt Rot).

Und wenn eine Skiregion wegen einer "Ladies Week" Besuch von der Gleichbehandlungskommission kriegt, so ist das nur noch absurd.

Die Frage, was ihn nerve, beantwortet ein freiberuflicher Berater gegenüber dem KURIER humorvoll (und in Abwandlung eines Reinhard Mey-Lieds): "Um diese Frage umfassend beantworten zu können, bedarf es eines Antrags zur Erteilung eines Antragsformulars zur Bestätigung der Gültigkeit des Durchschriftsexemplars, dessen Gültigkeitsvermerk von der Bezugsbehörde stammt zum Behuf der Vorlage beim zuständigen Erteilungsamt, womit ein Antragsformular genehmigt wird, dass eine Berichterstattung über die Bürgerqualen als zulässig erklärt werden kann."

Ziesel haben mehr Rechte

So pedantisch die Behörden mit Firmen umgehen, so nachlässig sind sie beim Bürger: Sollte bei Ihnen daheim ein denkmalgeschütztes Bauwerk abgerissen oder ein Flüchtlingsheim errichtet werden, so sind Sie garantiert der Letzte, der es erfährt. Manchmal werden Sie sogar direkt angelogen. Ziesel haben eine größere Lobby.

Irgendetwas ist faul im "Staate Österreich

18.11.2015, 12:44: Franz

2,4 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu hygienischen Toiletten. Darauf machte die UNO anlässlich des Welttags der Toiletten morgen aufmerksam. Mangelhafte Toiletten erhöhen das Krankheitsrisiko und die Gefahr, unter Mangelernährung zu leiden.

Vor allem Frauen und Kinder seien von diesen Risiken betroffen, betonte die UNO. Wenn die Intimsphäre nicht geschützt ist, können Frauen und Mädchen leicht Opfer von Missbrauch und Vergewaltigung werden. Angaben der UNO zufolge muss eine Milliarde Menschen ihre Notdurft überhaupt ungeschützt im Freien verrichten.

18.11.2015, 08:10: Hello

Neue Überwachungswelle rollt über Europa
Das österreichische Staatsschutzgesetz ist nur Teil einer Welle von Überwachungsgesetzen, die fast gleichzeitig in England, Frankreich und Deutschland durchgewinkt worden sind.

Die europäische Politik hat den Schock durch die Enthüllungen Edward Snowdens offenbar überwunden, denn nicht nur in Österreich werden nun neue Gesetze zur Überwachung durchgedrückt. In Großbritannien soll Innenministerin Theresa May am Mittwoch ein bereits 2012 gescheitertes Gesetz zur Vorratsspeicherung aller Internetverbindungen erneut im Parlament einbringen. In Österreich wartet das fertige neue Staatsschutzgesetz seit Wochen nur noch auf seine Verabschiedung im Ministerrat.

Das Anfang Oktober in Kraft getretene neue französische Überwachungsgesetz - eine Art Gegenstück zum US Patriot Act - ist bereits auf dem Weg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Die Klage wurde von einer der ältesten Journalistenvereinigungen Frankreichs eingereicht. Das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland wurde während der letzten paar Wochen ebenso in Rekordzeit von den parlamentarischen Gremien abgenickt und soll noch heuer in Kraft treten. Auch wenn diese Gesetzesvorhaben in ihren Dimensionen und Maßnahmen durchaus unterschiedlich sind, so sind ihre Gemeinsamkeiten nicht zu übersehen.

17.11.2015, 00:15: Aasgeier

Gute Informationen, bleibt weiterhin aktiv, wir sind es auch!

16.11.2015, 05:47: Mr. Salzburg

Natürlich ist das alles verarsche. Irgendwie müssen die ja uns hinhalten bis er den großen und gewollten Knall gibt.

16.11.2015, 05:43: Gabriele

WER schmiert WEN mit WIEVIEL, dass so etwas sein KANN. Stell sich Mikl-Leitner dann an die Grenze und macht Kontrollen? Kontrollen über Herkunft? WER trennt jetzt die Spreu vom Weizen? Wieder keiner. Alles wie gehabt. Mei ist unsere Politik peinlich. Nicht nur peinlich, sondern auch gefährlich für uns alle. Bis die erste Bombe bei uns losgeht - was noch ein wenig dauern wird, weil deppert san die a ned. Wer braucht denn bitte 2 Monate für a bissl Zaun? Peinlich. Alle samt!

16.11.2015, 05:41: salachau

jetzt ists passiert, HILFT JETZT NOCH EIN ZAUN?
wo ist das nächste Bombenziel?

Danke im NAMEN DER GANZEN EUROPÄISCHEN BEVÖLKERUNG!!!

16.11.2015, 05:40: donau13

Zuerst wieder große Reden und große Versprechungen, und dann wieder alles Lügen, ein Volk total Verarschen , das können Sie.

16.11.2015, 05:39: Sylvia

wir werden ja nur noch nach Strich und Faden belogen.
wer glaubt unseren Hampelmännern und Leersprecher Frauen in der Politik überhaupt noch etwas?

16.11.2015, 05:38: Tanga

Hilfe, ich komm nimmer hinterher.... Hat irgend jemand mitgezählt, wie oft in letzter Zeit geschrieben wurde Grenzzaun kommt, kommt doch ned, jetzt aber wirklich, nö wartma nò a bissl usw... Wenn die Damen und Herren immer dermaßen entschlussfreudig sind, wundert es mich dass die in der früh ned nackad ausm Haus latschen.

16.11.2015, 05:37: Salzburgerin

De pflanzn uns doch nur und des gelingt ihnen weil wir uns das Alles gefallen lassen wir maulen nur tagein tagaus stellen uns aber nicht auf die Füsse! ( ich schließe mich da nicht aus!) Denn glauben tut denen doch kaum noch wer! Solange wir schön still halten werden die auch immer so weitermachen !

16.11.2015, 05:36: Grenzzaun kommt vorerst doch nicht

Der große Grenzzaun in Spielfeld kommt nicht – zumindest vorerst nicht. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) gab Freitagvormittag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministern des Koalitionspartners SPÖ bekannt, dass man auf Ersuchen Sloweniens zunächst auf die Errichtung des angedachten 25 Kilometer-Zauns verzichte.

16.11.2015, 05:30: Max

„Nichts käme ihnen gelegener als ein Anstieg der Islamfeindlichkeit.“
Was ist denn das für ein Blödsinn? Eine Abneigung gegen Gentechnik hilft ja auch nicht der Gentechnikindustrie!

16.11.2015, 05:28: \"Einschränkung der Bürgerrechte“

Wien. In Österreich wird nach den Anschlägen in Paris weiter über den Entwurf für das neue Staatsschutzgesetz diskutiert. ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka, der am Samstag auf eine Finalisierung drängte, bleibt im Gespräch mit der „Presse“ dabei: Es gebe keine Zeit, das Gesetz weiter zu verzögern. Immerhin habe es im Ministerrat grünes Licht auch von der SPÖ bekommen. SPÖ-Klubchef Andreas Schieder hatte den Entwurf als „schlecht“ und den Zusammenhang mit den Attentaten als „unsauber“ kritisiert. Das Gesetz solle Mitte 2016 in Kraft treten und eigne sich kaum als unmittelbare Reaktion. Lopatka hält dagegen: „Was in Paris passiert ist, kann überall in Europa passieren. Darum kann und darf man die Anschläge nicht negieren.“

15.11.2015, 16:20: #ParisAttacks

Ein Tag, wo kein Tweet, kein Satz, das Richtige sagt.

15.11.2015, 14:38: Dedi

was für ein artikel...ich bin selbst lehrer und unterschreibe alles...ich freue mich auf das jahr 2018...wahljahr...da wird diese katastrophale (bildungs-)politik hoffentlich ordentlich abgestraft...

15.11.2015, 14:37: Gordon

Ausgezeichnet für die breite Masse auf den Punkt gebracht!
Unsere engagierten Profi Bildungspädagogen jeden Tag in den Klassen stehen da wohl vor enormen Herausforderungen. Ich kann mir nicht vorstellen wie ich das managen würde, soviel Ungleichheit in einem Topf/Klasse.
Unsere eigenen Kinder in d Volksschule haben (noch) Glück, und selbst wir machen schon Zusätzliches (bspw. Englisch)

15.11.2015, 14:35: Michael

Die Gleichschaltung der Masse, auch hinsichtlich der geistigen Leistungsfähigkeit, ist doch der Wunsch eines sozialistischen Systems, oder nicht? Na, auf jeden Fall ist das untere Mittelmass in Sachen Schulsystem chilliger, als irgendwelche Anstrengungen zu unternehmen, sein Fortbestehen in die eigene Hand zu nehmen. Denn das wird vom Vordenker "Staat" erledigt. Abgesehen davon,

15.11.2015, 14:34: Wolfgang

Unser Schulsystem versagt jetzt bereits seit Jahrzehnten.
Lehrer die entweder auf Unterhaltungs-Kasperl machen und andere die peinhart ihren Stoff durchbringen wollen, ohne Rücksicht darauf, ob dieser auch verstanden wurde.
Fast ein Drittel der Jugendlichen ist nicht ausbildungsfähig. Sie beherrschen die Grundrechenarten nicht oder wissen nicht einmal, wer unser Bundeskanzler ist. Diese jungen Menschen werden von einer Bildungsmaßnahme in die andere geschoben und bergen ein hohes Konfliktpotenzial. Unser Bildungssystem verhindert, dass die Wirtschaft die Kräfte bekommt, die sie braucht. An den Menschen liegt das nicht. Ich weigere mich zu glauben, dass sie dümmer sind als früher.

15.11.2015, 14:33: Rene

Was soll das für eine Reform werden von einer Regierung ,die 2 Wochen darüber streitet ob man zu einem Zaun Zaun sagen darf? Es kommt eh nix raus, weil die Lehrergewerkschaft wieder dagegen sein wird.

15.11.2015, 14:30: Tassilo

In zwei Tagen soll die \"große (Un-)Bildungsreform\" kommen...

14.11.2015, 15:04: leojus

Dass der Schieder, der mit dem Pröll jun. Schuld ist daran, dass wir jetzt MIILIARDEN für die HypoAA blechen müssen immer noch die Klappe aufreisst grenzt an Irrsinn.
Die SPÖ wird ihre demokratische Rechnung dafür bekommen.

14.11.2015, 15:02: Georg

Typische Antwort von Schieder
Null Rückgrat, einfach nur zum speiben, so wird zwar österreichische Politik gemacht ,aber die Demokratie bleibt auf der Strecke!

13.11.2015, 18:00: Bill

Ja, ja Furschrift is Furschrift und die Parteilinie muss eingehalten werden.
Wo komma den da hin wenn die Leute ihr Hirn benutzen- und eine eigene Meinung vertreten wüden.

13.11.2015, 17:59: leojus

Jetzt sind wir aber alle überrascht!

13.11.2015, 17:58: Whowants

wie bei Julia Herr,
die wurde ja von Heinisch-Hossek auch freundlichst des Redepults verwiesen

13.11.2015, 17:56: Daggi

ein Sittenbild
des Zustandes der Demokratie in Österreich. Parteien funktionieren wie gewisse Organisationen, die ich jetzt nicht nenne, damit ich keine Probleme bekomme. Wer nicht voll auf Linie ist, wird zum Schweigen gebracht.

13.11.2015, 17:55: Mike

Ich finde die Vorgangsweise von Daniela Holzinger sehr nachahmenswert. Eigentlich sollten ja alle vom Volk gewählten Abgeordneten so handeln. Nach ihrem Gewissen und nicht nach der Parteilinie. Dafür haben wir sie gewählt! Sehr mutig D

13.11.2015, 17:53: Thomas Wieser

also herr schieder, bei der nächsten sitzung redet holzinger, oder hab ich das was falsch verstanden?

13.11.2015, 17:51: neue kraft

Schieder feig wie immer. Spätestens nach den nächsten Wahlen heißt es aber ohnehin Neustart mit neuer Attitüde oder den Betrieb einstellen, liebe SPÖ.

13.11.2015, 17:48: H2o

Was sucht sie denn noch
bei dieser selbstvergessenen Partie !? Hätt sich eh schon bis in die letzten Ecken dieses Landes herumgesprochen, dass die SP im Koma liegt. Da geht nix mehr rein, da kommt nix mehr raus.

13.11.2015, 17:46: Beate

dem möchte ich entgegensetzen
bitte kapieren Sie es *nicht*, bleiben Sie sich selbst treu und dem, was Sie für richtig erachten.

Allzulange wirds diese Herrenpartie in dieser Form nicht mehr geben ...

13.11.2015, 17:44: Ludger

Frau Holzinger: ein herzliches Willkommen in der Parteienrealität Österreichs ;-)

bitte kapieren sie, sie wurden gewählt ja und, ein junges Gesicht weiblich, das passt schon, aber mehr dürfen Sie sich nicht erwarten,
dafür werden Sie nicht bezahlt,
warten Sie ein paar Jahre und stellen sich hinten an,
ein bißchen Speichellecken und Baupinseln bei den Parteigranden kann auch net schaden... ;-)

13.11.2015, 17:43: Mike

Sie hat es garantiert verstanden.
Eine tolle Frau mit Rückgrat. Die Dementi des Klubchefs sind diese aalglatte, ungreifbare und unwiderlegbare Aussagen, die nur dazu da sind etwas im Sand verlaufen zu lassen. Es ist höchst erfrischend, dass eine, Frau Holzinger, es nicht mitmacht.
Personen wie sie könnten mich sogar dazu verleiten SPÖ zu wählen.

13.11.2015, 17:42: zacky

da hat eine frau eindeutig österreichische politik noch nicht verstanden
ich nehme an sie ist bald ganz weg

13.11.2015, 17:38: Beate

Da kommt ein junger Mensch in "die Politik"
mit seinen ganzen Vorstellungen von Demokratie wie er sie in der Schule gelernt hat, und kommt dann plötzlich drauf, dass die Realität eine vollkommen andere ist.

Realität: Einige wenige kartern sich das Spiel ab und der Rest darf Kopf nicken. Das nennt sich dann "Demokratie" und das bringen sie dann überheblich ins Spiel wenn es darum geht, andere Länder, die doch keine so tolle Demokratie, sondern eine böse Diktatur haben, moralisch abzukanzeln.

Die Frau macht nur einen Fehler: Indem sie von den "Herren" spricht, verlagert sie das Thema wieder auf ein Gleis, wo es gar nicht hingehört. Da macht sie es zu einer Geschlechter- statt zu einer Systemfrage und macht ihre Kritik wieder völlig zunichte.

13.11.2015, 17:37: SPÖ-Rebellin Holzinger klagt über Redeverbot

Die Abgeordnete hielt seit der Sommerpause nur eine Rede im Nationalrat. Der SP-Klub soll "Disziplinierungsmaßnahmen" beschlossen haben, weist aber die Vorwürfe zurück

Wien – Daniela Holzinger-Vogtenhuber ist empört. Seit der Sommerpause im Parlament durfte die SPÖ-Abgeordnete nur eine Rede halten. Den Grund dafür erfuhr sie durch Zufall: Wegen ihres "unangepassten Verhaltens" hätten "einige Herren im Klub Disziplinierungsmaßnahmen" gefordert, sagt sie im STANDARD-Gespräch. Bei Nachfragen sei sie bisher immer auf die nächste Sitzung vertröstet worden – dass das Verbot ein klubinterner Beschluss ist, war der Oberösterreicherin neu.

13.11.2015, 17:36: Schiele Egon

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die SVA - Gesundheitswoche können nur aktive Erwerbstätige ijn Anspruch nehmen.Allerdings dürfen sie nicht älter als 60 Jahre alt sein. Ab 61 Jahre brauchst auch keine Gesundheitswoche mehr. Allerdings hackeln sollst am besten bis 70.

11.11.2015, 13:45: Robert

Der Skandal zieht immer weitere Kreise.Das ganze ist ein Missbrauch von öffenrtlichen Geldern, auf den Rücken der Auszubildeten.

11.11.2015, 09:58: Ludmilla

Der größte Skandal passiert allerdings im europäischen Parlament in der Kommission und in der ständigen Vertretung der Länder, dort werden Praktikanten nicht bezahlt. Wenn sie etwas bekommen, dann wird das aus einer Art Schwarzgeldkonto getan. So schautes aus.

11.11.2015, 08:18: Leonhard

Überall der gleiche Schaas und Ausbeutung!! Ich als Heilmaseur habe über 800 Stunden gratis arbeiten müssen, ohne Bezahlung. Allerdings wurden meine Stunden mit der Krankenkasse abgerechnet und somit für das Physikalische Institut von hohem Wert!!!!

Ein neuseeländischer Praktikant hat heuer mit seinem medienwirksamen Protest in einem Zelt vor der UNO in Genf weltweit die Aufmerksamkeit auf ein gern verdrängtes Problem gelenkt: Millionen junge Menschen, vor allem Uniabsolventen, werden oft jahrelang als Billigarbeitskräfte ohne Rechte ausgenutzt. Und selbst dann erfüllt sich die Hoffnung auf einen guten Job meist nicht. „Praktikanten aller Länder, vereinigt euch“? So weit ist es noch nicht. Doch die „Generation Praktikum“ formiert sich - und versucht statt in Ellbogenmanier zusehends gemeinsam den Kampf für die eigene Sache.

10.11.2015, 22:39: Schmidt H.

Hallo Will, warum eigentlich nicht? Wenns der Wirtschaft etwas bringen tut, dann nur zu. Gehts der Wirtschaft gut gehts uns allen gut, laut Leitl. Diese Macher leben in einer anderen Welt. Die scheren sich nicht einmal darum, obs den Bürgern einen Mehrwert bringt, sondern nur, dass die eigene Kasse stimmt. Denen ist das Klima wurscht,ob der Wachstumswahn Zukunft hat, oder ob im Iran und der Türkei die Menschenrechte eingehalten werden, alles wurscht. Hauptsache die Kohle stimmmen tut, dass ist WICHTIG.

10.11.2015, 21:05: Will

Die Registrierkasse unter die Haut?

10.11.2015, 11:44: Surmthaler M

Immer wieder Informationen die sehr wichtig sind und unter die Haut gehen, nur weiter so.

10.11.2015, 04:17: Hubert v. G

Diese Politiker haben einen Knall!Sind nicht zur Zusammenarbeit bereit, und wenn es echte Probleme gibt ziehen sie den Schw.......z ein.

09.11.2015, 06:37: Astrid

Registriekasse für den kleinen Mann, oder kleinen Betrieb

http://www.quickbon.at

09.11.2015, 06:32: Udo

Klug beist Miklleitner, Leitl beist Pühringer, Kukatzka beist Schieder, Schieder beist Mitterlehner, Mitterlehner beist Fayman, Fayman beist Strache, Wolf beist Winter, Blecha beist Kohl, Physio beist Masseur,

09.11.2015, 06:24: Die Große Koalition ist am Ende

Eine Regierung, die ihre Arbeit nicht mehr macht, hat ihre Daseinsberechtigung verloren.

Es gibt den Zeitpunkt, an dem ein Fußballspiel kippt. Aufgrund äußerer Umstände denken die Spieler plötzlich nicht mehr ans Toreschießen, sondern nur noch daran, dem Gegner wehzutun. Es kommt zu grausamen Fouls, manche Spieler schwingen sich zu Rächern auf, die Situation eskaliert.
Das Innenleben der Großen Koalition hat diesen Kipp-Zeitpunkt erreicht. SPÖ und ÖVP denken nicht mehr daran, das Land zu regieren und zu diesem Zweck zusammenzuarbeiten. Nein, sie denken nur noch daran, wie sie den Koalitionsgegner schädigen und selbst billige Punkte sammeln können. Sie überprüfen auch schon insgeheim, ob sie für den Fall von Neuwahlen ausreichend gerüstet sind. Sowohl in der SPÖ als auch in der ÖVP laufen Debatten, ob der amtierende Parteichef der richtige Mann ist, um die Partei in mögliche Neuwahlen zu führen. Ansonsten ist der Regierungsalltag geprägt von Wadlbeißereien, offenen Fouls und politischem Stillstand.

09.11.2015, 06:22: Moritz

Die Physios überrennen alles und glauben alles tun und machen zu können.
Vor 10 Jahren hat es fast keine selbständigen Physios gegeben und die Welt hat trotzdem funktioniert.
In den letzten Jahren glaubten ihre Standesvertreter alles an sich reißen zu können und ohne auch nur ein wenig Rücksicht auf die Situation zu nehmen.

09.11.2015, 06:17: Watsch

Endlich einmal ein Artikel, der wichtig ist.
Die ganzen Faymann- und Islamdiskussionen sind zwar unterhaltsam, aber "für den Hugo" bestenfalls geeignet.

Der Artikel zeigt sehr gut, dass sich über Jahrzehnte ein Lobby-System für Berufsgruppen etabliert hat. Bis jetzt hat das gut funktioniert, der Kuchen wurde mehr oder weniger gerecht verteilt.
Die Probleme im Gesundheitsproblem haben aber nur ein Thema: Finanzierung!
Jetzt geht es darum, wer darf über die berufliche Anerkennung und das Berufsbild die Dienstleistung ausführen, sodass die Krankenkassen bezahlen.
Daher fehlt dem Artikel ein wesentlicher Bestandteil: Um welche Summe wird in Folge da überhaupt gestritten?

09.11.2015, 06:16: Willy

Kann es sein, dass in "Häuser der Heilbäderverordnung" Masseure Behandlungen die Physiotherapeuten vorbehalten sind durchführen?
Natürlich nur um dem Betreiber viel Geld zu ersparen, denn verrechnet wird die Arbeit eines Physiotherapeuten?
Sprichwörtlich am Rücken der Patienten.

09.11.2015, 06:14: Masseure im Clinch mit den Physiotherapeu­ten

Jeder, der Rückenprobleme hat, weiß: Massieren ist gut, reicht aber nicht. Wirbelsäule und Muskulatur stehen in Wechselwirkung zueinander; regelmäßige, gezielte Rückengymnastik zu Hause kann also nicht schaden. Ein Heilmasseur wüsste zwar, wie’s geht, darf aber keine Anleitungen fürs Trainieren zu Hause geben. Therapeutische Bewegungs-Maßnahmen oder -anleitungen sind in Österreich den Physiotherapeuten vorbehalten.

Die Heilmasseure wollen diese juristische Einschränkung ihrer Qualifikation nicht länger hinnehmen. "Die Physiotherapeuten haben die Bewegung ja quasi für sich gepachtet", ärgert sich Dagmar Zeibig, Bundesinnungsmeisterin der Masseure. Wie in Deutschland längst üblich, will sie in Österreich zusätzlich zur Massage auch die Bereiche "Prävention, Rehabilitation, Mobilisation und Bewegungserziehung" anbieten dürfen.
Jeder, der Rückenprobleme hat, weiß: Massieren ist gut, reicht aber nicht. Wirbelsäule und Muskulatur stehen in Wechselwirkung zueinander; regelmäßige, gezielte Rückengymnastik zu Hause kann also nicht schaden. Ein Heilmasseur wüsste zwar, wie’s geht, darf aber keine Anleitungen fürs Trainieren zu Hause geben. Therapeutische Bewegungs-Maßnahmen oder -anleitungen sind in Österreich den Physiotherapeuten vorbehalten.

Die Heilmasseure wollen diese juristische Einschränkung ihrer Qualifikation nicht länger hinnehmen. "Die Physiotherapeuten haben die Bewegung ja quasi für sich gepachtet", ärgert sich Dagmar Zeibig, Bundesinnungsmeisterin der Masseure. Wie in Deutschland längst üblich, will sie in Österreich zusätzlich zur Massage auch die Bereiche "Prävention, Rehabilitation, Mobilisation und Bewegungserziehung" anbieten dürfen.


Mobilisation
IMG 9999 123 Foto: images4life.at/Physio AustriaPhysiotherapeuten vorbehalten
Natürlich mit entsprechenden Zusatzausbildungen. Mit der kürzlich beschlossenen Novelle des Heilmasseur-Gesetzes gibt es zwar eine gesetzliche Grundlage dafür, allerdings spießt es sich bei der Definition der Spezialqualifikationen. So wollen die Physiotherapeuten bei der "Basismobilisation" mit 80-stündiger Zusatzausbildung nur einfache Tätigkeiten wie etwa den Transfer vom Rollstuhl auf das Massagebett und retour erlauben. Tätigkeiten, die Masseure ohnehin längst ausüben, zumal sie ansonsten gar nicht massieren könnten.
Höherwertige Tätigkeiten wie medizinische Trainingstherapie oder Gangschulung seien "Kernbereiche der Physiotherapie, die eine entsprechende Qualifikation erfordern", heißt es in einer Aussendung von Physio Austria, der Berufsvertretung der Physiotherapeuten. So müssten etwa Schlaganfallpatienten, deren Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, "unbedingt von Physiotherapeuten behandelt werden, da nur diese über das Expertenwissen hinsichtlich erhöhter Verletzungsgefahr, Sturzgefahr oder Gefahr von Verstärkung von pathologischen Bewegungsmustern verfügen". Zumindest bedürfe die Basismobilisation aber der fachlichen Aufsicht eines Physiotherapeuten.

Teamarbeit
Für eine solche Teamarbeit, wie es sie etwa in Gemeinschaftspraxen gibt, sind auch die Masseure offen. "Je mehr wir voneinander wissen und lernen, desto besser können wir im Sinne der Patienten arbeiten", sagt Zeibig und hofft auf ein Einlenken der Therapeuten. Es sei schließlich genug Arbeit für alle da. In Österreich gibt es derzeit rund 10.000 selbstständige Masseure, darunter 2000 Heilmasseure, die konkrete Beschwerden behandeln dürfen. Die Ausbildung ist wesentlich kürzer als jene zum Physiotherapeuten (ca. drei Jahre) und auch berufsbegleitend möglich.

09.11.2015, 05:54: Angie

Das Volk ist zu dumm dafür, aber die Politiker nicht???

Wir wollen das SCHWEIZER MODELL,!!

09.11.2015, 05:51: Fürchtet die Politik das Schweizer Modell?

Ein Gespräch über Pleitebanken, Zwangsenteignung von Sparern, die EU, Einwanderungsstopps und die Angst mancher vor direkter Demokratie.



Christoph P. Gloor ist Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken sowie Teilhaber und Vorstand eines Bankhauses und als dieser einer der international gefragtesten Experten in Bank-, Wirtschafts- und Finanzfragen.

Dr. Tassilo Wallentin traf den 47-Jährigen für die „Krone“ zum Interview über die Verstaatlichung von Banken, Zwangsenteignungen und die direkte Demokratie.

Der IWF hat einen Vorschlag zur Zwangsenteignung der Sparer gemacht.

Die Enteignung der Sparer ist ein ganz ungerechter, schädlicher und nicht zu Ende gedachter Lösungsvorschlag. (...) Dieser Vorschlag widerspricht nicht nur dem Rechtsempfinden, sondern auch jeder wirtschaftlichen Logig und ist ungerecht und abzulehnen....

Was passiert, wenn beispielsweise die von Ihnen geführte Bank Schwierigkeiten hat?

Das, was bei den Schweizer Privatbankiers seit Jahrhunderten Realität ist: Die Bankiers tragen die volle Konsequenz für ihr Handeln, gerade im Konkursfall. Das geht bis zur persönlichen Haftung mit dem eigenen Privatvermögen. Da denkt man dann lieber zweimal nach, bevor man Risiken eingeht.

In der Schweiz ist die direkte Demokratie nicht wegzudenken. Gewisse österreichische Politiker und Parteien meinen, ein „Ja/Nein“ Demokratie wäre keine Verbesserung. Sehr überspitzt formuliert, das österreichische Wahlvolk wäre „zu dumm“ dafür. Unsere Politiker hingegen nicht. Was sagen Sie dazu?

Die direkte Demokratie sorgt dafür, dass die Politiker nicht abheben können, und nicht tun und lassen können, was sie wollen. Sie stellt auch das Verhältnis zwischen Bürger und Regierung klar: Oberstes Organ ist immer das Volk und unsere Regierung hat dem Volk zu dienen und in dessen Interesse zu handeln. Daher ist die Regierung in der Schweiz auch keine abgehobene Kaste. Ein Blick auf die wirtschaftliche und soziale Situation in der Schweiz zeigt, dass diese mit der direkten Demokratie nicht schlecht gefahren ist. Das wäre in Österreich sicher nicht anders.

Weshalb macht dann das Schweizer Modell gerade in den EU-Staaten nicht Schule?

Weil die Gegner der direkten Demokratie im Ausland um ihre Macht bangen. Darum geht es. Gerade im Zusammenhang mit den Fragen zur Europäischen Union wollen gewisse Regierungen ihre Bürger von den Entscheidungen fernhalten. Man fürchtet den Machtverlust und den Willen des Volkes.

Nun gibt es ein aktuelles Beispiel: Vor einigen Wochen hat die Schweiz ein Referendum abgehalten und die Zuwanderung begrenzt. In Brüssel gab es einen großen Aufschrei. Sind die Schweizer Rassisten?

Mit einem Ausländeranteil von 25% der Bevölkerung kann man die Schweiz sicher nicht als Rassisten bezeichnen. Es war kein Votum gegen Ausländer, sondern gegen Missstände, die die Politik und die Behörden seit Jahren dulden. So ist die Forderung nachvollziebar, dass kriminelle Ausländer oder Asylanten, die in der Schweiz Drogen verkaufen, ausgewiesen werden sollen. Hier ist die Praxis in der Schweiz oftmals zu lasch, und das hat nun zu dieser Reaktion der Schweizer Bürger geführt. Auch ist das Abstimmungsresultat nur mit einer Mehrheit von rund 20.000 Stimmen zustande gekommen. Ich getraue mich zu wetten, dass dieselbe Abstimmung in vielen EU-Ländern noch sehr viel deutlicher für eine Begrenzung ausfallen würde. Nur in der EU dürfen die Bürger eben nicht mitregieren. Das ist der Unterschied.

Die Schweiz bereut demnach also nicht, kein Mitglied der EU zu sein?

(lacht) Ich stehe einer politisch neutralen Institution vor, deshalb kann ich es nur so formulieren: Wir sind mit der bisherigen Situation der bilateralen Verträge sehr gut gefahren.

09.11.2015, 05:41: Bruno

Dr. Tassilo Wallentin für direkte Demokratie nach Schweizer Modell
"Asyl-Chaos, Genderwahn, überbordende Bürokratie, horrende Staatsausgaben, Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und Parteienfilz: Österreich krankt daran, dass es bei und nur einmal in fünf Jahren Demokratie gibt; nämlich am Wahltag. Dazwischen regiert die politische Klasse "von oben nach unten" und denkt nicht ernsthaft daran, sich oder das Land zu reformieren und Pfründe aufzugeben. Daher brauchen wir sie: die direkte Demokratie nach Schweizer Modell."

Bravo Herr Dr. Wallentin! Sie haben es erkannt: Frieden und Freiheit durch das Schweizer Modell. So ist der Weg richtig! Sie sollten sich für eine Partei zur Verfügung stellen, welche den Austritt aus der EU anstrebt.

08.11.2015, 13:46: carlo

Super, dass ihr diesen Dummkopf gelöscht habt. Wir glauben dieser Schwachmatiker glaubt sicherlich auch, das die Erde hohl ist, wie seine Birne!

08.11.2015, 10:12: Big Brother

Das Schweizer Modell

@TassWall: Das Schweizer Modell... https://t.co/q9yU4vqEjy

08.11.2015, 08:49: Dr. Tassilo Wallentin

Heute in der SonntagsKrone

Das Schweizer Modell

07.11.2015, 11:46: Bravo Sam

Und diese Fähigkeit fehlt gerade sehr vielen Politikern in Ö. Die Welt verändert sich, egal ob wir das wollen oder nicht. Es ist also dumm, sich dem Neuen und Fremden zu verweigern. Das gilt für die Erforschung des Weltraums genauso wie für die Flüchtlingskrise, die eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist.

07.11.2015, 11:44: Steve

HI, tolle Seite

06.11.2015, 20:56: Steve

Womit mir wieder einmal bewiesen wurde, dass meine Politikverdrossenheit berechtigt ist

06.11.2015, 20:50: Lieschen

Das bringt die Sache wirklich optimal auf den Punkt!

06.11.2015, 20:48: Sam

Man könnte das auch so formulieren:
"Google ist meine Bildung und YouTube meine Meinung."

06.11.2015, 20:38: donau21

Ja, sachlich betrachtet ist es natürlich ein einziger Wahnsann, was damals stattfand!
HEILMASSEUR NEU!

06.11.2015, 20:37: sawi332

Na gut - aber an dem \\\"Surrealen\\\" werden wir real noch sehr sehr lange zahlen !

06.11.2015, 20:35: James

Sehr schön, fast schon ein nostalgischer Anblick!
Erschreckend daran: Man wünscht sich ja direkt schon die Zeiten zurück, denn damals war das alles trotz der sich abzeichnenden ganzen Misere irgendwie noch so surreal im Vergleich zu heute :)

06.11.2015, 20:34: Moontown

Toll, nun ist mir schlecht

06.11.2015, 20:33: immer noch unübertroffen:

Der Mann spricht eindeutig mit gespaltenem Haar.

06.11.2015, 08:52: Harald

„Die USA sitzen auf Lebensmittelbergen, die sie durch Exporte loswerden möchten“, sagte der Arzt und Ernährungsexperte Markus Metka bei der TTIP-Diskussionsrunde. Gerade der Nahrungsmittelmarkt müsste aus den TTIP-Verhandlungen komplett ausgeklammert werden, so Metka, „die schlechte Qualität der Nahrungsmittel zeigt in den USA langsam, aber sicher ihre Auswirkungen. Die Menschen werden dort vergiftet“.

Die Unternehmer forderten bei der Gesprächsrunde vor allem eines – mehr Selbstbewusstsein bei den Verhandlungen: Nur wenn die EU bei den Gesprächen über Normen und Regularien mit den USA auf Augenhöhe verhandle, gebe es Hoffnung, dass TTIP die österreichische Lebensmittelindustrie nicht komplett überflutet.

06.11.2015, 08:49: Gerhard Drexel

Spar-Chef Gerhard Drexel sieht eine weitere Gefahr: „Über 1.300 Chemikalien sind in der EU verboten, die in den USA erlaubt sind. Sogar Asbest ist in den USA noch immer nicht verboten.“ Nicht nur in den USA, auch in Europa gibt es Länder, in denen der hochgefährliche Stoff nicht verboten ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat daher dieses Jahr ein Asbestverbot in allen Ländern Europas gefordert. In Österreich ist Asbest bereits seit 1990 verboten.

Neben den Chemikalien liege vor allem in der Verbreitung hochgiftiger Pestizide ein erheblicher Nachteil für die Gesundheit, so Drexel. Nahrungsmittel aus den USA wie Äpfel und Birnen, die mit giftigen und in der EU verbotenen Pestiziden wie Diphenylamin behandelt wurden, könnten durch TTIP dann ganz einfach auf den europäischen Lebensmittelmarkt gelangen.

06.11.2015, 08:47: Alfred Berger

Heimische Nahrungsmittelriesen äußern sich zunehmend skeptisch zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP): Für Nöm-Chef Alfred Berger ist es eine einfache Rechnung: „Der österreichische Milchbauer hat durchschnittlich 17 Kühe“, so Berger diese Woche in einer TTIP-Diskussionsrunde. Mit dem Abkommen könnten US-Farmen mit bis zu 32.000 Kühen den europäischen Markt beliefern. Das gehe sich für Österreichs Milchbauern dann nicht mehr aus.

04.11.2015, 22:22: Sehr spitalslastig

Sehr spitalslastig
Zudem ist das heimische Gesundheitssystem weiterhin sehr spitalslastig. Mit 266 Spitalsentlassungen pro 1.000 Einwohner ist Österreich Spitzenreiter unter den 34 Mitgliedsstaaten. Die Zahl der Krankenhausbetten liegt um 60 Prozent über dem OECD-Schnitt. Pro 1.000 Einwohner verfügt Österreich über 7,7 Krankenhausbetten, so der Bericht. Mehr haben nur Japan, Korea, Russland und Deutschland.Dafür bekommt der Patient vom Heilmasseur 2 € und beim gewerblichen nix!!

03.11.2015, 20:08: Zahl der Woche

Wer war schon auf der Expo in Mailand?
Ich war dort und es war echt schauderbar. Den österreichischen Pavillon sollen laut Wirtschaftskammer schon eine Million Besucher gesehen haben. Da freue ich mich sehr, wenn dass schon interessant ist! Dann schautes eben so aus wie es ist!

02.11.2015, 17:59: Die Grüne Wirtschaft

WIE WIRTSCHAFTEN? ZUKUNFTSANSÄTZE IM UNTERNEHMEN

Unternehmen haben uns in die prekäre Lage gebracht, in der wir uns heute befinden. Aber sie sind auch die Institutionen, die am besten aufgestellt sind, um die für globale Lösungen benötigten Quantensprünge zu vollziehen. Als Unternehmen stehen wir in der Verantwortung: Unsere Geschäfte sollen keine Kollateralschäden verursachen, sondern Kollateralnutzen schaffen. Das ist eminent wichtig, denn wenn das aktuelle Profit-Rennen direkt mit dem sozialen und ökologischen Niedergang verknüpft ist, gewinnt niemand und verlieren alle.
Jochen Zeitz, ehm. Vorstandsvorsitzender der Puma AG

Unter der Moderation von Landessprecher Josef Scheinast diskutieren UnternehmerInnen bei unserer abschließenden Veranstaltung über Zukunftsansätze im Praxistest: Welche CSR-Strategien setzen sie ein? Welche innovativen Ansätze verfolgen sie im Unternehmen - oder darüber hinaus? Welche Herausforderungen, Chancen oder Grenzen sehen sie heute für eine nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensführung?

Am Podium sind:
Georg Hinterleithner, Baufirma Spiluttini
Andrea Reitinger, EZA Fairer Handel
Franz Galler, Unternehmer und Regionalgeld-Experte
Franz Studener, Erdal GmbH Hallein

Nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe findest du auf unserer Homepage.

Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk und aktiver Vernetzung.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

02.11.2015, 12:25: Lydia

Gesundheit ist keine Ware
Der unethische Ansatz, Gesundheit als Ware zu begreifen, hat das Gesundheitssystem aufgebläht, korrumpiert und bürokratisiert. Gesundheit muss aber als Recht aufgefasst werden, auf das jeder einen Anspruch hat. Wohlgemerkt auf Gesundheit, nicht auf möglichst teuere Behandlungen. Wichtig wäre vor allem, Arzt - Patientengespräche angemessen zu vergüten, dann würden viele Medikamente und / oder sonstige Therapien überflüssig und auch der Sumpf der "alternativen" oder "komplementären" Medizin würde ausgetrocknet.

02.11.2015, 12:22: Danke für das Gespräch

Dr. med. Marco Caimi, 1962, ist selbstständiger Arzt für Rehabilitation und Gendermedizin, Management-
Trainer für innerbetriebliche Gesundheitsförderung
und Autor diverser Fachseller sowie eines Blogs

02.11.2015, 12:19: Welche Sorge plagt Sie persönlich am meisten?

Wenn ich ehr- lich bin: der Tod. Ich halte es mit Woody Allen, der gefragt wur- de, was er vom Tod halte und darauf antwortete: «Ich bin ganz dagegen.» Ich versuche zu geniessen, trinke
gerne Rotwein und Bier, trainiere fast täg- lich mindestens eine halbe Stunde Aus- dauer oder Kraft und schaue, genug Sex zu haben. Für den Geist lese ich enorm viel und gerne. Und dann ist da
das Prinzip Hoffnung, dadurch mög- lichst lange unversehrt zu bleiben.

02.11.2015, 12:17: Wie viel können wir uns Gesundheit künftig noch kosten lassen – privat wie von Staates wegen?

Bei der Gesundheit müssen wir viel mehr an die Eigenverantwortung appellieren. Es kann nicht sein, dass der Patient zum Gesundheitskonsument wird. Schulen und Betriebe können Mitarbeitende schulen – eben lustbetont und nicht drohend-überwachend. Das kostet we- nig und wenn dafür kein Budget vorhanden ist: mal bei den Pensionskassen nachfragen. Verhindert man beispielsweise einen vorzeitigen Ausfall eines 45-jährigen Familienvaters mit zwei schulpflichtigen Kindern, kann man mit diesem Betrag Hunderte von Mitarbeitenden schulen.

02.11.2015, 12:16: Was ist für Sie gesunder Menschenverstand in Sachen Work- Life-Balance?

Die Regeln der Natur, des Lebens zu respektieren. Das bedeutet Oszillation: Spannung – Entspannung, schla- fen – wach sein, Flut und Ebbe, Aktivität – Ruhe. Viel arbeiten ist absolut okay, aber es braucht (nebst den Ferien) ganz klei- ne tägliche oder grössere Relaxationsinseln, wie zum Bei- spiel Long-Weekends. Diese Auszeiten laden die Batterien. Keiner ist 365 Tage pro Jahr in Form und erreichbar. Grosse Teile der arbeitenden Bevölkerung glauben aber, dass dies möglich ist. Welch ein Trugschluss!

02.11.2015, 12:15: Welches ist in unserer Gesellschaft der kapitalste Fehler, wenn es ums Thema Gesundheitsvorsorge geht?

Der grösste Fehler liegt in einer falschen Gesundheitskommunikation. Wir Ärzte drohen immer, verbieten, schneiden Fett weg (also auf dem Teller), reduzieren Kalorien – eine reine Drohmedizin, von der niemand mehr was hören will. Ich kann jemandem das Lau- fen schmackhaft machen, indem ich ihm sage, dass er damit vielleicht den Herzinfarkt verhindert. Oder aber ich erzähle ihm vom Sonnenuntergang, den er beim Laufen sieht, wenn er vom Stazer Wald nach St. Moritz runterläuft und sich auf das Abendessen freut – oder dass er (oder sie) besseren Sex hat, weil Laufen die Durchblutung auch im Unterleib fördert.

02.11.2015, 12:14: Was bedeutet denn «vorbeugen und vorsorgen» aus gesund- heitlicher, medizinischer Sicht?

Eine Vorsorge im Sinne einer finanziellen Altersvorsorge mit einem mehr oder weniger garantierten Return on Investment gibt es in der Medizin na- türlich nicht. Nach 20 Jahren stellen wir fest, dass wir uns durchaus auf eigene Wahrnehmungen, Gefühle und Intuition verlassen können. Dazu braucht es aber den Respekt vor dem eigenen Körper und dessen Pflege mittels regelmässiger Akti- vität. Der Couch-Potato, der intuitiv meint, jeden Tag zehn Biere trinken zu müssen, wird gesundheitlich mit grosser Wahr- scheinlichkeit Schiffbruch erleiden.

02.11.2015, 12:12: Gehen Männer und Frauen Gesundheitsvorsorge unterschiedlich an?

Da fällt die Antwort einfach aus: Männer gar nicht und Frauen zunehmend (aber: keine Regel ohne Ausnahme, na- türlich). Männer sind immer noch Indianer, die kennen keinen Schmerz und wenn doch: Wurzel zwischen die Zähne und zum Arzt erst mit dem Arm unter dem Kopf – oder dem Tumordarm im Aktenkoffer, nachdem das Stuhlgang-App auf dem Smart- phone den siebenunddreissigsten Tag am Stück wegen einer Unregelmässigkeit geblinkt hat. Frauen sind viel besorgter, gehen fünfmal häufiger zum Arzt, auch zur Vorsorge. Wenn es allerdings um die praktische, präventive Umsetzung geht, bleibt es bei vermeintlich ausgewogener Ernährung, Super- softpilates, Wellness-Wochenende oder Beautyfarm. Beim Wort «Training» erfolgt meist kollektives Naserümpfen. Schweiss- treibendes ist auch des holden Weibes Sache nicht!

02.11.2015, 12:11: Lebt unsere Gesellschaft in einem Gesundheits- bzw. Jugend- lichkeitswahn?

Wer würde nicht gerne ewig jung bleiben oder zumindest jugendlich aussehen? Von einem Jugendlichkeits- wahn würde ich aber nicht sprechen, auch wenn plastische Schönheitsoperationen und Botox-Injektionen zunehmen. Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist dies aber ein noch immer verschwindend kleiner Teil. In Sachen Gesundheit klafft die Schere immer weiter auseinander: Es gibt einen kleinen Teil der Gesellschaft, der beinahe schon wahnmässig elektro- nische Geräte vernichtet, die Handy-Antennen sprengen möch- te, nur noch in Reformhäusern linksdrehendes Wasser kauft und vollmondangesätes Vollkornbrot isst; und einen anderen Teil, der im Stil «nach mir die Sintflut» lebt. Richtig ausgewo- gen leben leider noch zu wenige: körperbewusst und lustbe- tont! Ein hedonistisches, aber gesundes Prinzip – für Körper, Seele und Geist!

02.11.2015, 12:10: Sorgen wir genügend vor – oder sorgen wir uns zu sehr?

Ich zi- tiere gerne Erich Kästner: «Wird’s besser? Wird’s schlimmer? / Fragt man alljährlich / Seien wir ehrlich: / Leben ist lebens- gefährlich.» In der Tat gibt es immer mehr Hypochonder, die am liebsten wöchentlich alles untersucht hätten. Aber: Wer viel misst, misst auch viel Mist. Trotzdem sind gezielte und individuelle Vorsorgeuntersuchungen durchaus sinnvoll. Des- halb beginnt bei uns jeder Check-up mit einem 30-minütigen Vorgespräch: Was ist die medizinische Geschichte und Ge- genwart der Kunden? Die familiäre Geschichte? Und: Was wollen sie wissen, was interessiert sie? Dann erst machen wir einen Untersuchungsvorschlag.

02.11.2015, 12:08: in welchen Lebensbereichen lohnt es sich aus Ihrer Sicht besonders, gut vorzusorgen?

Wenn man das einen Arzt fragt, kann er nur mit «im Bereich der Gesundheitsvorsorge» antworten... Allerdings kann das Leben bekanntlich auch zum Tode führen. Deshalb ist es wichtig, im Bereich Gesundheit rich- tig zu investieren. Pflegen wir unser Herz-Kreislauf-System und unsere Skelettmuskeln und Knochen gut, ist dies nicht nur die halbe, sondern schon fast die ganze Miete. Die ande- ren Organe ziehen dann gewissermassen mit. Zahnärzte wür- den noch unsere Beisserchen anführen – finde ich okay!
Eintrag schreiben