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09.01.2012, 08:44: Joe

Ja, Leute so ist die Realität. Ein großer Teil der Bevölkerung wird in die Schuldenfalle gelockt und dann ergibt sich ein Ab-hängigkeitsverhältnis, das durch die Politik noch mehr forciert wird. Ich sehe das große Problem in der Durchschnittlich-keit, die in den letzten Jahrzehnten immer durch Statistiken belegt wurde. Die Leistungen österreichischen Schüler wer-den mit denen der norwegischen Schüler verglichen, oder wir reden von Pisa, Arbeitslosenrate, Krankenständen,etc. Immer nur werden Statistiken herangezogen, die natürlich den Schnitt belegen. Was fehlt sind „Typen“, „Spezialisten“, die sich auf ihre Stärken konzentrieren und in einer Struktur Überdurchschnittliches leisten. So kommen durchschnittliche Politiker in ein Amt, wo sie Entscheidungen tätigen sollten, die ihrer Qualifikation nicht entsprechen, siehe HM-Gesetz und Talowski, oder Scheibner als Verteidigungsminister, oder Gorbach als Verkehrsminister, usw. Also, alles Mitbürger mit durchschnittlichen Werten, die in ihrer Position total überfordert sind. Dass es bei uns in Ö nicht an Typen mit überdurch-schnittlichen Talenten fehlt, sieht man momentan im aktuellen Skisport, an der Oskarverleihung von österreichischen Schauspielern, an der Auszeichnung von Elfriede Jelinek, also, es gäbe genug „Typen“, die natürlich richtig gefördert wer-den sollten. Und das würde schon in der Schule beginnen. Ein jeder hat ein Talent, entweder Künstler, Handwerker, Sport-ler oder vielleicht sogar Politiker, nur viele dieser Talente werden nicht erkannt und verschwinden in der Durchschnittlich-keit. Es muss wieder modern werden, ein „Typ“ zu sein, wie in den 1960 Jahren, wo sich eine ganze Gesellschaft gegen das herrschende System zur friedlichen Wehr gesetzt hat. Damals waren „Typen“ wie Che, oder Martin Luther King oder vielleicht lokale Künstler Vorbilder und im Nu war eine friedliche Revolution in Gange, die um die ganze Welt zog. Vietnam wurde befriedet und so vieles änderte sich im Sog dieser Bewegung. Also wird es momentan keine Lösung dieser „Durch-schnittlichkeit“ geben, da die aktuelle Politik genau dies behindert, um beim nächsten Mal wieder gewählt zu werden. „Typen“ an die Macht, weg mit diesen durchschnittlichen Volksvertretern, die in ihren Positionen völlig überfordert wirken.

08.01.2012, 22:43: Fred

Es ist unglaublich, dass der "Plan B" schon so lange bekannt ist, aber bewusst von der negativen Polit-"Elite" beiseite ge-schoben wird, um mit dem derzeitigen unmoralischen privat-geschöpften Zinses-Zins-Geld mit 100 % iger Sicherheit in das Chaos und den Gesamtruin zu spazieren, - nach dem Motto "Hinter uns die Sintflut". Völlig klar wird, dass die enor-men europäischen Staatsschulden in dem derzeitigen System nie zurückgezahlt werden können, dass das Euro-Schirm-Staats-Retten nicht funktionieren kann und dass die privaten scheußlichen Bereicherungssysteme der derzeitigen außer- und überstaatlichen sog. "Finanzwelt" so rasch wie möglich ausgeschaltet werden müssen, um mit dem faszinierenden, für die derzeitige Zocker-Banker- & Politikergilde aber leider nie begreifbaren Plan B, der "Revolution des Systems für ei-ne tatsächliche Neuordnung" unter Trennung von Geld und Arbeit, als einer echten Gesamtwirtschafts- und Zusammen-lebens-Alternative mit geringsten Steuer-und ohne Zinsleistungen, auf sittlich unvergleichlich höherer Ebene früher oder später beginnen zu können. Es ist eine Erleichterung, zu erfahren, dass es Wirtschaftsdurchdenker von der Klasse der "Wirtschaftsmanufaktur" (Andreas Popp und Rico Albrecht) in der heutigen unwillig-Ahnungs-losen total verrotteten Poli-tiker- & Bankenwirtschaftsszene überhaupt gibt. wissensmanufaktur.net/plan-b ist Pflichtlektüre.

08.01.2012, 17:01: Plan: B

wissensmanufaktur.net/plan-b

08.01.2012, 14:42: „Der Ort der Demokratie ist das Plenum und nicht das Klo.“ - „Demokratiebegehrer“ an den Demokratie-fernen BP Heinz Fischer

STANDARD 06.01.12
Ergänzung zu Lisa Nimmervolls Bericht von den Demokratie-Begehrern.
Die Demokratie-Begehrer ÖVP-Busek, SPÖ-Radlegger, Grün-Voggenhuber und Ex-LIF-Frischenschlager nehmen BP Fi-scher, von dem sie besondere Obacht gegenüber der Demokratie erwarten, unter Beschuss. Sie orten ein Demokratie-Defizit-Problem an der "Spitze" (analog zu BRD-Wulff) und formulieren so: „Der Ort der Demokratie ist das Plenum und nicht das Klo.“ (Kreisky-Zitat zu Heinz Fischer: „Immer, wenn es Demokratie-politisch schwierig wird, ist er am Klo und kommt erst zurück, wenn es ausgestanden ist.“
Fischer - verbissener Alt-Kommunist (bis heute), dann SPÖ-Apparatschik mit fragwürdig erworbenem Zweit-Wohnsitz im Wiener-Wald-Naturschutzgebiet an der Hohen Wand, Profilierung als ewiger Parlaments-Präsident und Prammer-Vorgän-ger, als mehrfacher N-Korea-Kim-Besucher, Bejubler und zuletzt Ablebens-Beileid-Erklärer, als ungeeignete Notlösung doch noch spätberufener aktiver BP und als BH-Oberbefehlshaber Hubschrauber-Übungs-Gipfel-Sieger, zuletzt auch BH-Tandem-Fallschirm-„Gesprungener“.
Mit seinem letzten Appell, nicht an das Bundesheer, sondern erstaunlicherweise an die Oppositions-Abgeordneten des Par-laments „zum Wohle“ der von der Republik begehrten „Schuldenbremse in der Verfassung“, während der demokrati-schen Abstimmung den Plenarsaal zu verlassen oder sich der Stimme zu enthalten, habe Heinz Fischer die Demokratie geschädigt, außerdem unzulässig in die Regierungsgeschäfte eingegriffen. Diesem Protest kann man sich Bedenken-los anschließen.

08.01.2012, 13:42: Steuerboykott

wissensmanufaktur.net/plan-b-und-steuerboykott

08.01.2012, 00:25: DIPLOMATENPASS - Privileg für Politpensionisten - Der sachliche Hintergrund

DerSTANDARD 06. Jänner 2012
Androsch, Blecha und Co: Exminister mit Diplomatenpass
Wien - Einmal wichtig, immer wichtig: Wie der Kurier vermeldete, blieb so mancher Minister in Politpension stolzer Besit-zer eines Diplomatenpasses. Der genannte Karl-Heinz Grasser, der bisweilen mit Geldkoffer durch die Lande reiste, ist bei-leibe kein Einzelfall. In der Liste des Außenministeriums, die dem Standard bekannt ist, fehlt es nicht an Prominenz: In den vergangenen zwei Jahren haben ihren Diplomatenpass verlängert die ehemaligen Minister Franz Löschnak (SPÖ), Franz Fischler, Ernst Strasser und Benita Ferrero-Waldner (alle ÖVP), Herbert Scheibner und Hubert Gorbach (BZÖ). Ex-kanzler Alfred Gusenbauer reist ebenso unter diplomatischem Titel wie die einstige Staatssekretärin und heutige Siemens-Chefin Brigitte Ederer. Auch die vor Ewigkeiten abgetretenen Veteranen Karl Blecha und Hannes Androsch (beide SPÖ) verzichten nicht auf den Status.
Möglich macht es eine "seit Jahrzehnten bestehende" Richtlinie des Ministeriums, die das Privileg für die gesetzlich defi-nierte Zielgruppe über das Amtszeitende hinaus verlängert: In den Genuss kommen das Staatsoberhaupt, die Bundesre-gierung plus Staatssekretäre, die Volksanwälte sowie die Präsidenten von Nationalrat, Bundesrat, Rechnungshof und den Höchstgerichten.
Auch aktive Europaparlamentarier, Klubobleute im Nationalrat und Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses reisen mit Diplomatenpass, dazu gibt es ein Sonderkontingent für die Klubs.
"Sehr wertvoll in heiklen Situationen" nennt der Grü-ne Peter Pilz, der ebenso wie der Orange Scheibner außenpolitisch unterwegs ist, dieses Extra: In Ländern wie dem Irak sichere der Diplomatenpass das Durchkommen und den Respekt der Behörden.
Das Außenministerium sieht hingegen ein hauptsächlich symbolisches Privileg, dessen reale Vorteile auf rare Ausnahme-situationen beschränkt seien. Weder biete der Pass Immunität, noch schütze er vor Kontrollen: "Am JFK-Airport muss auch der Minister seine Schuhe ausziehen." (jo/DER STANDARD, Printausgabe, 7./8.1.2012)

07.01.2012, 23:56: Zurück zum Hauptproblem: Selbstverständliche Korruption und Unvereinbarkeit, der Normalfall in der WB-Leitl-WKO - hier anhand von Leitl-Aussagen anlässlich eines Presse-Interviews v. 07.01.12 beleuchtet

(PRESSE - Thomas Prior, in Teilzitaten) Eigentlich haben Sie ein ähnliches Problem wie der Kanzler. Mit den Landeskam-mern ist der Wirtschaftskammer-Apparat ähnlich starr wie das Staatsgebilde mit Bund und Ländern. Sie könnten als Refor-mer mit gutem Beispiel vorangehen.
LEITL Wir haben das zwar nicht perfekt, aber schon ganz ordentlich gemacht – und die Ausgaben um 30 Prozent gesenkt. (Anm.: Das war das sog. 'Erschlankungsprogramm' für die damals grenzenlos verfettete saturierte WKO bereits anno 2000 noch unter der Schilling-Wahrung !) An der Schnittstelle zwischen Bundeskammer, Landeskammern und Fachverbän-den läuft gerade ein Projekt, das uns bis 2015 Einsparungen um weitere 15 Prozent bringt. (Anm.: Die bisherigen küm-merlichen WK-Umstrukturierungen verdienen den Namen nicht !) Umgekehrt haben wir die Leistungen ausgebaut. Denken Sie nur an das weltweite Netz der Außenhandelsstellen. (Anm.: Das winzige Österreich mit seiner unverhälnismäßig auf-geblähten und um 60 Mio € aufgestockten zentralen Luxus-WKO mit 9 Landes-Zentren und 140 WKO-Außenhandelsstellen trägt einen katastrophalen unnötigen ÖVP-Zwangs-Wasserkopf !)
(PRESSE) Ich kann diese Zahlen jetzt schwer verifizieren. Aber mit einem geregelten Einkommen (Anm.: Gemeint ist die Zwangsabzocke !) kann man die Leistungen vermutlich leichter ausbauen. Ist es nicht ein bisschen scheinheilig, wenn eine Wirtschaftskammer, die den freien Markt predigt, Pflichtbeiträge von ihren Mitgliedern einhebt?
LEITL Nein, ist es nicht. In der Praxis funktioniert es nicht anders. Schauen Sie sich in Europa jene Kammern an, die keine gesetzliche Mitgliedschaft haben. Das sind schwache Vereine, die von Lobbying leben. Sie setzen sich für einzelne Firmen ein und werden dafür bezahlt.
(PRESSE) Das nennt man, glaube ich, Marktwirtschaft.
LEITL Wir leisten (Anm.: uns) etwas, was wir ohne gesetzliche Mitgliedschaft (Anm.: Zwangs-Abzocke ! nicht leisten könn-ten – wir behandeln alle gleich. (Anm.: Nämlich undemokratisch !)
(PRESSE) Es gibt keinen Widerspruch zwischen Pflichtmitgliedschaft und freiem Markt ??!
LEITL Überhaupt nicht. (Anm.: Die erstaunliche Aussage eines sog. Sozialwissenschaftlers, der seine Dissertation nur ab??-geschrieben haben kann ?!)
(PRESSE) Ist es nicht problematisch, wenn Ihr Parteifreund Fritz Neugebauer in Zeiten wie diesen gleichzeitig 2. National-ratspräsident und Vorsitzender einer Teilgewerkschaft ist – zum Beispiel für die ÖVP ?[/k] (Anm.: Leitl weiß genau, dass Kämmerer und Gewerkschaftler seit 1907 - allg. Wahlpflicht - wegen demokratischer Unvereinbarkeit im Reichs- bzw. Bundesparlament nichts mehr zu suchen hatten, sich erst wieder ab 1945 dort unauffällig eingeschlichen und eingenistet haben. Mandate sind grundsätzlich für die Interessen der Bürger da, aber nicht für die der politisch diktierten und unter-minierten Interessensverbände.)
LEITL Die beiden Funktionen sind nicht zwangsläufig unvereinbar. Wenn es zu einem Interessenkonflikt kommt, dann ist er ja ohnehin für alle ersichtlich. (Anm.: Leitl ist als mehrfacher aktiver WB-Obmann - Österreich, OÖ, EU h.c., als SVA-Aufsichtsrat-Präsi trotz Banken-Vertretungspflicht und stellvertretender Privatfirmenkläger gegen eine andere WK-vertre-tene Privarfirma und trotz Dozentur h.c. für Sozialwissenschaften als Multifunktionär das beste Beispeil für klassische Un-vereinbarkeit und Interessenskonflikte !) - ("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.01.2012)

07.01.2012, 13:05: Gypsie

Wo woa do dem ROTEN Buberl sei Leistung?? Liebe Herrn Pelinkas, wir dummen Gebührenzahler können da die Leistung nicht sehen!!

07.01.2012, 12:59: Dani

Pelinka als kompetenten Fachmann wahrnehmen...? Dazu hätte er nicht die vielen beruflichen Abschneider nehmen dür-fen, sondern zuerst einmal eine Berufsausbildung (Studium) abschließen, und keinen überteuerten Kurs für reiche Bubis. Dann hätten wir den lieben Niko erst einmal in der prekären Versenkung verschwinden sehen (siehe Artikel über ORF-Prekariat) Wenn er dann, nach einigen Jahren, trotz 1 000 € brutto überlebt und den steinigen Weg nach oben geschafft hätte, würden wir uns auf das Supertalent Niko auch ehrlich freuen. .... Aber das ist eine andere Geschichte!

07.01.2012, 12:52: Tadej

"Andererseits: Wenn er als Vater einigermaßen bei Trost ist, hat er seinem Sohn geraten, den Job nicht anzunehmen, kommt also völlig unschuldig zum Handkuss. Aber der 25-jährige Sohn tut natürlich nicht, was ihm der Vater rät, weil 25-Jährige fast nie ..." Meingott, was ist denn das für ein durchsichtig flaches Gesülze? Wenn der Vater einigermaßen bei Trost wäre, dann hätte er dem Sohnemann nicht ab der Geburtsstunde die Protektions-Rutsche gelegt.
Aber stellt sich angesichts des CV des Sohnes diese Frage überhaupt?

07.01.2012, 12:50: Die Verwandtschaft meldet sich zu Wort

„News“-Chefredakteur Peter Pelinka weist eine Einflussnahme in der Berichterstattung zur ORF-Affäre um seinen Sohn Niko Pelinka von sich. Onkel und Politikwissenschaftler Anton Pelinka wettert in der „Zeit“.
weiter: diepresse.com/home/kultur/medien/721830/Causa-Pelinka_Die-Verwandtschaft-meldet-sich-zu-Wort?direct=719470&_vl_backlink=/home/kultur/medien/index.do&selChannel=139

06.01.2012, 17:01: Nico

Das ORF-Postenspiel mit der Hauptfigur Niko Pelinka schlägt weiter Wellen. Der Plan, den 25-jährigen ORF-Stiftungsrat zum Büroleiter von Generaldirektor Alexander Wrabetz zu machen, beflügelte Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zum aktuellen Text „Der kleine Niko“.
„Das Ende der Sozialdemokratie, es ist gekommen und es ist jetzt da...“ So beginnt die 65-jährige Schriftstellerin, die 2004 den Literaturnobelpreis erhielt, den Text „Der kleine Niko“, den sie auf ihrer Internetseite www.elfriedejelinek.com veröffentlicht hat.
Darin geht die Autorin hart mit einer jungen Generation „Sprößlinge, Parteikinder dieser Sozialdemokratie, welche nicht mehr gewählt wird, sondern selber wählt“, ins Gericht. Das Geschriebene, das absatzlos und mit engem Zeilenabstand ausgedruckt drei A4-Seiten füllt, beschließt Jelinek mit einem Bild, das Nikolaus Pelinka mit einer Sektschale zeigt.
Mit einem „entwaffnenden Grinsen“ trete das Ende der Sozialdemokratie als „rotblonder, sympathischer junger Mann, Mitglied einer ganzen Sippe von Gezeichneten“ auf. „Grins grins grins, dagegen war die Sonne vom Wörthersee ein Kind von Traurigkeit...“, beschreibt Jelinek ihren Protagonisten, „ ... ein Mensch, der von Abhängigkeiten gezeichnet ist, in die er nun alle, vor allem die Unabhängigen, bisher halbwegs Unabhängigen, bringen muß, das ist seine Aufgabe: die Abhängigkeit.“
Mehr dazu: www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,790622

06.01.2012, 15:03: www.elfriedejelinek.com

Die Totengräber der Sozialdemokratie! Elfriede Jelinek „Wieso grinst der so ?“ www.elfriedejelinek.com

06.01.2012, 14:34: Markus

schön, dass unsere (Ex)-Minister ihre Schäfchen ins trockene bringen können. Traurig, dass so viele ihnen noch immer aus der Hand fressen egal wie korrupt diese sind/waren, und ihre Loyalität an deren Verurteilung fest machen...
Also erst, wenn KHG verurteilt wird, werden manche sich eingestehen, dass dieser Mann am gleichen primitiven Niveau unterwegs ist/war, wie Strasser. Das ist natürlich eine "neutrale" Herangehensweise, zumal die österreichische Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist, und in sämtlichen Korruptionsfällen offensichtlich keinerlei Interesse hat, auch nur irgendeinen kleinen Beamten (sofern dieser ein Parteibuch besitzt) zur Rechenschaft zu ziehen.
Dies passiert ja nichteinmal dann, wenn von Strasser Videobeweise über dessen Käuflichkeit existieren. Strasser arbeitet ja schon wieder als "Berater"...Die österreichische Staatsanwaltschaft oder die lächerliche Anti-Korrunptionsbehörde sind Korruptionsvertuschungsinstrumente, dass wird immer deutlicher.

06.01.2012, 14:25: Mag. Dr. Walter Schrittwieser

Diplomatenpässe für Ministerpensionäre?
Vizekanzler Spindelegger bezeichnete heute in den 10Uhr Abendnachrichten (ORF 2) die Tatsache, dass ehemaligen Mini-stern anscheinend auf Lebenszeit Diplomatenstatus einschließlich der Führung eines Diplomatenpasses gewährt wird, als „Pipi­fax-Maßnahme“. Diesem Umstand müsse man keinerlei Bedeutung beimessen, meinte er. Nun, auch wenn man kein Jurist ist und nur über periphere Kenntnisse der Rechtsordnung verfügt, weiß man, dass sich Diplomaten weltweit auf ei-nen Sonderstatus berufen können. Ihr Gepäck bleibt bei Grenzübertritten ununtersucht und mit Strafverfolgung im Aus-land brauchen sie auch nicht zu rechnen. Juristen würden sicher noch den einen oder anderen damit verbundenen Vorteil zu ergänzen wissen. Für den Herrn Vizekanzler ist das alles aber eben nur „Pipifax“. Wenn man sich zudem vergegenwär-tigt, welche Herrschaften in letzter Zeit in ministeriale Pension geschickt wurden und nun davon profitieren: natürlich wie-der einmal Herr Grasser, Herr Scheibner, Herr Gorbach, nicht zu vergessen der ehemalige Innenminister und verun-glückte Oberlobbyist Strasser (… Liste offen), und dann könnte man sich mit ein bisschen Phantasie auch leicht vorstellen, in welch gewinnträchtigen Bereichen so ein Pass hilfreich seine Dienste tun könnte. (Selbstredend gilt für alle genannten Personen die „Unschuldsvermutung“!) - Wer immer für diesen skandalösen „Zustand“ verantwortlich ist, wir sollten ihn nachdrücklich auffordern, diesen offensichtlichen Missbrauch des Diplomatenstatus sofort abzustellen und alle Diplomaten-pässe der Herren Ex-Minister unverzüglich einzufordern. - Eingestellt von Mag. Dr. Walter Schrittwieser

06.01.2012, 14:22: marcel ö.

vize spindelegger in der gestrigen zib2 - bezeichnet die ausstellung von diplomatenpässen als pipi-fax. pipi-fax war auf sendung ... grawuzi kapuzi! .../diplomatenpasse-fur-ministerpensionare.html interessanterweise findet eine suchmaschine mit den suchworten "pipifax spindelegger" erstaunlich viele einträge. mfg marcel ö.

06.01.2012, 14:19: Bimbo

Keine Diplomaten, aber trotzdem Diplomatenpässe - In einer heutigen APA-OTS-Aussendung berichtet der KURIER über ein erstaunliches Privileg, welches Ex-Minister Grasser, Strasser, Scheibner und Gorbach genießen. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat im November 2011 seinen Diplomatenpass um weitere fünf Jahre verlängern lassen. Das ergaben KU-RIER-Recherchen, die vom Außenministerium bestätigt wurden.
Kurios: Die Gesetzeslage in Österreich erlaubt es, selbst ehemaligen Kurzzeit-Ministern und -Staatssekretären, alle fünf Jahre ihre Diplomatenpässe zu verlängern - auch wenn sie längst nicht mehr in offizieller Mission reisen. Inhaber von Dip-lomatenpässen werden im Ausland kaum kontrolliert und genießen an Grenzübergängen Sonderbehandlung.
Wie bereits eingangs erwähnt, besitzen neben Karl H. Grasser auch weitere umstrittene Ex-Minister wie Ernst Strasser, Hubert Gorbach oder Herbert Scheibner Dip-lomatenpässe. Irgendwie praktisch finden wir, denn mit der bevorzugten Be-handlung an den Grenzen, lassen sich beispielsweise Plastiksackerln mit diversen Inhalten unbehelligt von einem Land ins andere verbringen.

06.01.2012, 08:54: Dino

Österreich ist das einzige Land weltweit, dass potenzielle Untersuchungshäftlinge mit Diplomatenpässen ausstattet, damit sie belastendes Material, Bestechungs- und Schwarzgelder unbehelligt ins Ausland transportieren können.

06.01.2012, 08:51: Bill

Mit einem Diplomatenpass ist es natürlich keine Kunst, ein paar Fetzen von der Schwiegermama über die Grenze zu bringen.

06.01.2012, 08:50: Rainmund

Diplomatie & Vorrechte: Alles begann 1961 in Wien, da reist es sich ungeniert!
Regelwerk: Am 18. April 1961 wurde das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen unterzeichnet, das nahezu weltweit ratifiziert wurde. Darin heißt es u.a.: „Die Person des Diplomaten ist unverletzlich. Er unterliegt keiner Festnahme oder Haft (...)“. Auch die Wohnung des Diplomaten genießt Unverletzlichkeit und Schutz des Gastlandes. „Reist ein Diplomat (...) durch das Hoheitsgebiet eines dritten Staates (...), so gewährt ihm dieser Staat Unverletzlichkeit und alle sonstigen für seine sichere Durchreise oder Rückkehr erforderlichen Immunitäten.“ Im Übereinkommen heißt es in weiser Voraussicht aber auch, dass Vorrechte nicht Einzelne bevorzugen dürfen, sondern lediglich für diplomatische Missi-onen gelten dürfen.

06.01.2012, 08:41: Ivan, der Reiseführer

diplomatenpass? - der hubsi gorbach, der strasser ernstl, der karlheinzkassa, der mensdorfgraf und, wie sie alle heißen, könnten doch dann gleich als Reisegruppe auftreten, sponsoring eventuell durch einen Koffererzeuger der teureren sorte, als reiseführer gäbe es da einige optionen zb. w.meischberger oder hochegger!!!

06.01.2012, 08:38: Meischi

Verlängerung ist bei keinem Pass möglich. Auch der gewöhnliche Reisepass gilt für die vorgesehene Zeit und darf dann nicht verlängert werden. Es war somit wohl eine Neuausstellung.
Für die Diplomatenpässe gibt es ein Hintertürl im § 6 Abs 2 Passgesetz. Offenbar nutzte man dieses für die Neuaustellung für Grasser: Wenn es den internationalen Gepflogenheiten entspricht, kann offenbar auch ehemaligen Regierungsmitglie-dern ein solcher Pass ausgestellt werden.

06.01.2012, 08:36: Alfons aus Tirol

Erlaubt es die Gesetzeslage, ... zu verlängern?! "Dienstpässe und Diplomatenpässe können mit einer Gültigkeitsdauer von längstens fünf Jahren ausgestellt werden. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist unzulässig." (§ 12 Abs 1 Passgesetz) www.ris.bka.gv.at/GeltendeF... r=10005798

06.01.2012, 08:33: Neza

Rechtmäßig? - § 12 Abs 1 Passgesetz: "Diplomatenpässe können mit einer Gültigkeitsdauer von längstens fünf Jahren aus-gestellt werden. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist unzulässig."

06.01.2012, 08:33: Selbständiger

Das muss so sein, denn wenn nicht, dann könnten die korrrupten Politiker ihr veruntreutes und gestohlenes Geld nicht über die Grenze schaffen und würden Gefahr laufen, eventuell an der Grenze aufgedeckt zu werden. Besserung in Sicht? Natürlich nicht. Denn wie sollten die amtierenden Verbrecher ihr gestohlenes und über das Ausland veruntreutes Geld wieder gefahrlos zurückholen können?! Daher werden die regierenden Verbrecher nichts gegen die bereits ausgeschiede-nen Verbrecher unternehmen.

06.01.2012, 08:30: Lydia

Wien. Das österreichische Gesetz erlaubt es, selbst ehemaligen Kurzzeit-Ministern und -Staatssekretären, alle fünf Jahre ihre Diplomatenpässe zu verlängern - auch wenn sie längst nicht mehr in offizieller Mission reisen.
Neben Grasser, der erst kürzlich seinen Diplomatenpass verlängert hat, sind laut "Kurier" auch weitere umstrittene Ex-Minister wie Ernst Strasser (ÖVP), Hubert Gorbach und Herbert Scheibner (beide BZÖ) im Besitz eines solchen Ausweises. Inhaber von Diplomatenpässen werden im Ausland kaum kontrolliert und genießen an Grenzübergängen Sonderbehandlung. Hat der Talowski etwa auch so einen Diplomatenpass bekommen?

06.01.2012, 08:27: Bill

Genau, was ist jetzt mit der ÖBIG? Wer weiß schon von einem Ausschuss der PVA? Selbstbedienungsladen der WKO, der unter Schüssel eingeführt wurde, jawohl, geb ich dir recht, Meischi, Grasser, Haupt, lassen grüßen.

05.01.2012, 22:50: Fabian

Aber zuerst kassieren sie alle noch einmal kräftig ab, sitzen in den verschiedenen Ausschüssen und wollen alles für sich und ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Z.B., Hannes Enzinger, ehemaliger Bim, noch Lim im Landesstellenausschuss der Kranken- und Pensionsversicherungen. Alles in einer Hand, an erster Stelle der Schmalz ins Salzburg und dann die Hoffnungsträger - pardon - Wasserträger. Der WB und die ÖVP haben einen Selbstbedienungsladen eingerichtet und der gehört ORDENTLICH geführt. Schüssel lässt grüßen.

04.01.2012, 07:34: Diana

Wann sind die ersten Ergebnisse zu erwarten?
Die Jahre des großen Wurfes werden interessant werden. Mal sehen was da alles in den Kammern bezahlt wurde, das schließlich zum Nachteil der Kammermitglieder wurde. Fahrtkosten, Sitzungsgelder, Honorare für Vortragende bei dem Aufschulungen, Sonderzulagen etc, alles wird hoffentlich auf den Tisch kommen.

03.01.2012, 21:06: TRANSPARENZ-Fortschritt: Rechnungshof(RH)-Kammer-Prüfungsergebnisse zukünftig auf der RH-Hp nachzulesen !

(OÖN 30.12.11) Die Kammergebarungen werden bereits, was niemand bisher wusste, seit 1997 vom Rechnungshof ge-prüft. Warum wusste das niemand ? - Weil das Ergebnis der Prüfungen nur dem Präsidenten der jeweiligen Kammer übermitteln war - und selbstverständlich, wie nicht anders zu erwarten, stets in der Versenkung verschwunden ist.
Damit ist jetzt Schluss. Alle Rechnungshof-Prüfungen der Kammern werden zukünftig auf der Rechnungshof-Homepage (RH-Hp www.rechnungshof.gv.at/) nachzulesen sein.
Es wird sicher hochinteressant sein, die Jahre des „Großen Wurfes“ (Vernichtung des dualen Gewerblichen Berufsstan-des zugunsten neuer künstlicher Masseurschöpfungen zur unvereinbaren Funktionärs- und WK-Bereicherung, Stichwort Talowski) unter WKO-Leitl / Mitterlehner und WB-Kopf Rechnungshof-mäßig unter die Lupe zu nehmen.
Zur Transparenz gehört aber auch von Vornherein eine entsprechende Information über den Rechnungshof selbst.
Der Bundes-Rechnungshof: Home www.rechnungshof.gv.at/
Hier werden die Berichte sowie weitere Informationen des österreichischen Rechnungshofes publiziert.
(Neben dem Bundes-Rechnungshof gibt es auch Landes-Rechnungshöfe in allen Bundesländern.)
Rechnungshof (Österreich) - Rechnungshofgebäude in Wien-Landstraße
Der Rechnungshof ist in Österreich ein Organ des Nationalrates und der Landtage. Ihm obliegt die Überprüfung der Finanz-gebarung des Bundes und der Länder sowie von Gemeinden über 10.000 Einwohner. Auch Stiftungen, Fonds und Körper-schaften, an denen die öffentliche Hand mindestens zu 50% beteiligt ist, hat er zu überprüfen.
Der Rechnungshof hat dem Parlament jeweils einen Rechnungshofbericht vorzulegen, welche Überprüfungen auf rechne-rische und buchhalterische Richtigkeit, aber auch auf Wirtschaftlichkeit, Rechtmäßigkeit und Zweckmäßigkeit enthalten. Auch der Bundesrechnungsabschluss und der Einkommensbericht werden vom Rechnungshof erstellt.
Organisation
Dem Rechnungshof steht der Rechnungshofpräsident vor. Er wird vom Nationalrat auf 12 Jahre gewählt und vom Bundes-präsidenten angelobt. Er kann nicht wiedergewählt werden.
Am 28. Juni 2004 wurde Josef Moser mit den Stimmen der ÖVP- und FPÖ-Regierungsmehrheit zum neuen Rechnungshof-präsidenten gewählt. Er trat sein Amt am 1. Juli 2004 an. Vorheriger Rechnungshofpräsident war Franz Fiedler. Der Rech-nungshof hatte per 1. Jänner 2011 insgesamt 326 Mitarbeiter und 2011 ein Budget von 29,1 Mio € veranschlagt.
Geschichte
Der erste Vorläufer, die allgemeine Schatzkammer, wurde bereits 1496 von Maximilian I. eingerichtet.
1761 schuf Maria Theresia eine Hof-Rechen-Cammer; über die Befugnisse und Aufgaben der Institution, die 1794 für ein paar Jahre in Oberste Staatskontrolle umbenannt wurde, gab es ein jahrzehntelanges Tauziehen zwischen jenen, die res-sortübergreifende Kontrollen, und jenen, die mehr Kontrolle eher vermeiden wollten.
Am 21. November 1866 wurde durch kaiserliche Verordnung der Oberste Rechnungshof gegründet, der dem Kaiser un-mittelbar unterstellt war und dessen Leiter Ministerrang hatte. Er begann seine Tätigkeit am 1. Jänner 1867 und war für die Länder der Ungarischen Krone (Ungarn, Kroatien, Siebenbürgen) nicht zuständig.
Außerdem wurde nach dem Ausgleich mit Ungarn von 1867 für die gemeinsamen Angelegenheiten beider Reichshälften Österreich-Ungarns der Gemeinsame Oberste Rechnungshof eingerichtet. (Er wurde mit dem Austritt Ungarns aus der Realunion mit Österreich am 31. Oktober 1918 hinfällig.)
Im November 1918 wurde der Oberste Rechnungshof dem deutschösterreichischen Staatsrat unterstellt. Am 6. Februar 1919 wurde durch Gesetz der dem Parlament unterstehende Staatsrechnungshof, seit 10. November 1920 Rechnungshof der Republik Österreich gegründet. Er bestand von 1938 bis 1945 nicht. Erster Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg war Leopold Petznek.
Die Rechnungshofpräsidenten
1945 - 1947: Leopold Petznek, 1947 - 1953: Josef Schlegel, 1953 - 1964: Hans Frenzel, 1964 - 1980: Jörg Kandutsch, 1980 - 1992: Tassilo Broesigke, 1992 - 2004: Franz Fiedler, 2004 - 20xx: Josef Moser

31.12.2011, 14:02: WI

Liebe Gewerblichen Masseure, Heilmasseure und Mitstreiter !
2011 war für die WI ein sehr erfolgreiches Jahr. Als der erfolgreichste Monat stellte sich der Oktober mit 2167 Zugriffen (Stundendurchschnitt) heraus. Die Anfragen kamen aus 83 ! Ländern dieser Erde und das Interesse unterliegt eine jährli-chen hohen Steigerungsrate.
Wir werden auch in den nächsten Jahren weiter aufzeigen, wie uns diese Funktionäre geschadet haben und welche Unge-heuerlichkeiten in unserer Wirtschaftskammer möglich sind, ja sogar gefördert werden.
Nicht vergessen darf man die FunktionärInnen , die sich gegen diesen Strom gestellt haben und stellvertretend an die ehe-malige Innungsmeisterin aus OÖ Fr. Trattner erinnern und ihr sowie uns allen eine gesundes, ruhiges und friedliches neu-es Jahr zu wünschen.
Wichtig allerdings wird auch sein, endlich Politiker zu finden, die zu ihrem Wort stehen und nicht nur auf ihren parteipoliti-schen Eigennutz achten.

31.12.2011, 10:24: Bundesrat?

Für die im Schnitt zehn Bundesrats-Sitzungen pro Jahr müssen die Österreicher etwa 32,5 Mio. Euro berappen.
Wien (OTS) - "Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger sollen den heutigen Vorstoß von Landeshauptfrau Burgstaller nach Auflösen des Bundesrates aufgreifen. Wie Burgstaller richtig erkannt hat, ist der Bundesrat völlig überf-lüssig und verursacht lediglich enorme Kosten", sagte heute BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland.
"Seit langem schon fordert das BZÖ die Auflösung des Bundesrates, denn die einzelnen Bundesräte kosten den österrei-chischen Steuerzahlern nur Geld, im Gegenzug dazu, bringen diese aber
realpolitisch rein gar nichts. Für die im Schnitt zehn Bundesrats-Sitzungen pro Jahr müssen die Österreicher etwa 32,5 Mio. € berappen. Da nun auch die Salzburger SPÖ-Landeshauptfrau für die Abschaffung des Bundesrates eintritt, müssen SPÖ und ÖVP endlich Schritte in diese Richtung setzen", schloss Fauland.

31.12.2011, 01:32: Unglaublicher Koits im Welser Magistrat ! - Chefsessel im Magistrat ab Jänner leer - doch Dienstlimousinen-Kleinstadt-Kaiser Koits beharrt gegen die Mehrheit widerrechtlich auf untragbarem Spitzer und sägt damit am eigenen Sessel (Amtsmissbrauch)

Der Kurierartikel spricht für sich. - Man wähnt sich im Balkan, in Italien, Ungarn, Weißrussland oder Moskau
(KURIER 29.12.11) Chefsessel im Magistrat ab Jänner leer
Polit - Konflikt um künftigen Behördenleiter geht weiter. Stadtchef Koits verweigerte neuerlich eine Abstim-mung
von JÜRGEN PACHNER und RAFFAELA LlNDORFER
Ab 1. Jänner 2012 ist der Posten des Weiser Magistratsdirektors nicht mehr besetzt. Behördenleiter Karl Schweiger tritt offiziell in den Ruhestand. Mangels politischen Konsenses ist vorerst kein Nachfolger in Sicht. Die 1600 Mitarbeiter sind dann zwar nicht führungslos, aber ohne einen obersten Personalchef droht das interne Dienstgefüge auf längere Sicht ins Stocken zu geraten.
Die Zeit drängt - doch der Stadtsenat blieb auch am Mittwoch eine Lösung schuldig. Die Stimmung bei der Sondersitzung war gereizt - gezeichnet von einem wochenlangen fruchtlosen Diskurs der drei Fraktionen.
Bürgermeister Peter Koits (SP) hat das Vorschlagsrecht. Da aber sein Wunschkandidat - Schweigers Stellvertreter Bernd Spitzer - keine Chance auf eine Mehrheit hat, ließ er nun zum zweiten Mal keine Abstimmung zu. "Wenn er weiter untätig zuschaut, grenzt das an Amtsmissbrauch", kritisiert FP-Stadtrat Andreas Rabl. Auch VP-Fraktionschef Peter Lehner ist em-pört: "Er ignoriert die demokratischen Gepflogenheiten. Es wäre seine Amtspflicht, unverzüglich einen Nachfolger einzu-setzen."
Beharren Der Bürgermeister lässt sich davon nicht beeindrucken: "Ich werde den Antrag einbringen, wenn ich mit mei-nen Überlegungen soweit bin." Bis zur regulären Sitzung am 23. Jänner 2012 möchte er sich in jedem Fall Zeit nehmen: "Ich lasse mich von den Mitbewerbern sicher nicht unter Druck setzen."
Doch so lange möchten die anderen Fraktionen nicht zuwarten. Die FP lässt nun neuerlich eine Sondersitzung einberufen, die binnen zwei Wochen stattfinden muss. Rabl: "Wir wollen in der Causa endlich Taten sehen."
Das Gerangel um den neuen Magistratsdirektor zieht sich seit sechs Wochen. Eine Objektivierungskommission hatte Spitzer auf Platz 6 von 9 Bewerbern gereiht. Koits wollte ihn dennoch als Verwaltungsleiter durchboxen. Nur: die anderen Fraktionen spielten dabei nicht mit. Als sie ihm am 15. Dezember im Stadtsenat ihre Ablehnung signalisierten, ließ er plötzlich nicht darüber abstimmen: "Ich habe meinen Antrag zurückgezogen, weil ich wusste, dass ich keine Mehr-heit bekomme. Das kann ich jederzeit machen." Laut Rechtsansicht des Landes Oberösterreich hätte er das Voting aber durchführen müssen: "Um diesen Tagesordnungspunkt abzusetzen, wäre eine Zweidrittel-Mehrheit nötig gewesen."
Anm.: ..., die Koits bei der letzten Wahl verloren hat, was er partout noch immer nicht wahrhaben will.

30.12.2011, 01:21: Kein Magistratsdirektor - Welser Verwaltung ohne 'Kopf' - Ursache: Rotes Seilschaftsdenken statt demokratischer Kontrolle

(NEUES VOLKSBLATT) Kein Magistratsdirektor
Welser Verwaltung ohne 'Kopf' - Peter Lehner (ÖVP-Stadtrat): SPÖ-Bürgermeister soll Gesetze und Spielre-geln der Demokratie einhalten!

Fehlgeschlagen ist gestern der 2. Versuch, im Stadtsenat einen Magistratsdirektor für die Stadt Wels zu bestimmen. Beim ersten Versuch Mitte Dezember war SPÖ-Bürgermeister Peter Koits mit seinem Plan gescheitert, den stellvertretenden Ma-gistratsdirektor Bernd Spitzer durchzubringen. ÖVP und FPÖ hatten Spitzer abgelehnt, sie wollen einen Kandidaten von außen. Gestern hat Koits keinen Vorschlag gemacht, "er hat auch keinen Vorschlag der anderen Fraktionen zugelassen", sagte ÖVP-Stadtrat Peter Lehner dem VOLKSBLATT gegenüber. "Offensichtlich spielt die SPÖ auf Zeit, in der Hoffnung, dass alle anderen Kandidaten das Handtuch werfen."
Die nächste Stadtsenatssitzung ist für 22. Jänner angesetzt, was nach Meinung Lehners genauso unzulässig ist wie die bis-herige Vorgangsweise des Bürgermeisters. Denn laut Gesetz müsse "umgehend" ein Magistratsdirektor bestellt werden. Was aber nicht geschehe, obwohl der bisherige, Karl Schweiger, seinen Schreibtisch bereits geräumt hat. Darüber hinaus habe er, Lehner, von der Gemeindeabteilung des Landes die Auskunft bekommen, dass der Bürgermeister einen anderen Bewerber vorschlagen müsse, sollte sein Kandidat keine Mehrheit im Stadtsenat bekommen. Und: "Sollte der Bürgermeis-ter keinen Vorschlag einbringen, gehen wir davon aus, dass dieser auf sein Vorschlagsrecht verzichtet und der Stadtsenat die Bestellung des Magistratsdirektors ohne Vorliegen emes Vorschlags eigenständig beschließen kann", heißt es in der Auskunft der Gemeindeabteilung.
Im WeIser Stadtsenat steht es 3 SPÖ, 3 FPÖ, 2 ÖVP. FPÖ und ÖVP könnten mit Mehrheit einen Magistratsdirektor bestim-men; ein gemeinsamer Kandidat stünde zur Verfügung. Die Frage ist jetzt: Kann ein Magistratsdirektor gewählt werden, der nicht vom Bürgermeister vorgeschlagen worden ist?! In der Aufsichtsbehörde meint man: Ja.
Lehner fordert Koits auf, die Gesetze und die Spielregeln der Demokratie einzuhalten und anzuerkennen, "dass es in Wels eine Mehrheit jenseits der SPÖ gibt". mk
Kurzkommentar
Bei Koits handelt es sich um den nach seinen verlorenen Wahlen als notorischen SPÖ- Sesselkleber sattsam bekannten Welser „Dienst-Limousinen-Kleinstadt-Kaiser“, der nun nach Verlust der SPÖ-Absoluten in seiner restlichen ergatterten Dienstzeit aus seinem diminuierten roten "Seilschaftsdenken" und seinem marodem Gesundheitszustand (4 Bypässe !) heraus keine Beziehung zur normalen Demokratie mehr entwickeln kann, wie er hier nur zu deutlich demonstriert.
Er hat als oberster Welser Gewerbechef unisono zusammen mit dem Gewerbebehörde-Abteilungsleiter Spitzer in der WKO-Korruptions-Jahrhundert-Vorstellung zur Vernichtung der dualen Gewerblichen Masseure eine höchst unrühmliche Rolle gespielt, indem er den Welser Gewerblichen Masseuren grundlos seine einfache Hilfe in Form der Zu-lassung zu der „geringeren Qualifikation“ des „WKO-Korruptionsproduktes“, des sog. (künstlichen) „Heil“masseurs verwei-gert und sie dadurch auf einen jahrelangen (bis zu 4 und mehr Jahre) kostspieligen Beschwerdeweg verwiesen hat. Das ist unvergessen.
Zusammen mit Spitzer (1996 Start als Gewerbebehördeleiter) hat Koits außerdem auch nachträglich das korrupte Zusam-menspiel von „Heimstätte“ und Gewerbebehörde zur widerrechtlichen Etablierung von 3 Wirten in einem revitalisierten Altstadtwohnhaus gedeckt, was zu einer 20 jährigen Innenstadt-Lärmhölle und zur Entwertung von rd. 20 Erste-Klasse-Eigentumswohnungen geführt hat.
Es ist eine richtige Erfrischung und Erleichterung, von ÖVP-Stadtrat Lehner zu lesen, dass FPÖ und ÖVP den Magistrats-direktor neutral von "außen" besetzen wollen, denn der abgedankte zwielichtige Schweiger (vorher Polizei-Präsident in Wels, dann in Salzburg) war auch nichts weiter als so eine katastrophale absolut undemokratische Seilschafts-Null-Num-mer wie jetzt Spitzer, unfähig zu der geringsten demokratischen Kontrolle des völlig verfilzten roten Magistratapparates.

28.12.2011, 09:32: udo

genau der bundesrat kneifl aus enns ist so ein mitgeschwommener. als es darauf angekam, von ihm unterstützung zu er-warten, schließlich ist er OÖ'cher, hätte er die entscheidungen von fr. trattner befürworten können. da hat er sich aber nicht mehr zuständig gefühlt und sich noch abfällig über dem berufsstand der gewerblichen geäußert. genau diese ge-werblichen zahlen mit ihrer zwangsumlage das gehalt dieses ehrenwerten mannes. solche müssen weg, kassieren nur und übernehmen keine verantwortung. weg mit dem bundesrat und gerade dann, wenn er gottfried kneifl heißt. die beto-nung liegt auf gottfried, was sich da wohl sein taufpate gedacht hat?!

27.12.2011, 17:28: Lea

Oh, welch ein geordneter Ausspruch ist da zu lesen, eines Kollegen und Heilmasseurs aus der Riege der WKO-Funtionäre! Dass euch die WI ein Dorn im Auge ist, ist uns schon lang klar geworden. Sich nun auch öffentlich zu bekennen, ist neu. Also, es muss WK-intern schon ganz schön rund gehen, wenn man die Contenance so verliert; scheint Feuer am Dach. Sparpakete sind angesagt, was ist mit dem Bundesrat? Braucht den noch jemand? Bundesrat Kneifl aus dem Lager der WKO würde es an den Kragen gehen, wie auch den Spartenobmännern. Ja, der Talo ist auch so einer, die eigentlich auch nur dazu da sind, um wegzurationalisiert zu werden. Viel Brotneid und Zukunftsängste der Kämmerer lässt so einen klei-nen Funktionär gerade mit seinen kümmerlichen Einträgen leicht über das Ziel hinaus schießen.

27.12.2011, 10:44: susi

Geh, lieber WB Funktionär, sei doch lieb.

27.12.2011, 09:50: Heilmasseurneu und gewerblicher Masseu

Liebe WI, leck uns am Arsch....

26.12.2011, 22:12: Auch in Amerika - Leitl mit der gespaltenen Zunge !

Laut Kurier hält Leitl als ehrenhafter, aufrechter Millionärserbe, unvereinbarer mehrfacher aktiver WB-Obmann und „Sozi-al-Wirtschaftsfachmann“ (?? - daher etwa auch unvereinbarer SVA-Aufsichtsratpräsident?) Vorträge an amerikanischen Elite-Universitäten über „unsere berufliche Ausbildung (besonders die duale) und Weiterbildung (da ist Österreich Welt-spitze)“ und lässt sich bei dieser Gelegenheit - wie immer - Rosen streuen, verschweigt aber geflissentlich, dass er seinen WK-Pflicht-zu-vertretenden (Zwangsumlage !) historisch gewachsenen dualen Berufsstand der Gewerblichen Masseure zwischen 2001-07 mithilfe von Mitterlehner (damals WK-Sekretär, jetzt Wirtschaftsminister und WK-Schein-Kontrollor von der Kammer Gnaden), Kopf (damals WB-Sekretär, jetzt ÖVP-Klubobmann mit der großen Klappe) und Talowski (zu spät geschasster neubereicherter Bundesinnungsmeister, nun lästiger, ohne jede Qualifikation und Leistung nach oben gefalle-ner geistloser WKST-Sparten-obmann) zur Privatbereicherung der WK-Funktionäre und der WKO korrupt und widerrecht-lich vernichtet hat. - Auch zu Weihnachten und im Neuen Jahr muss und wird wie fortlaufend seit 2001 immer wieder in Schlagworten an diese unfassbare mafiöse WK-Jahrhundert-Sauerei erinnert werden.

24.12.2011, 22:36: karl

Auch wir wünschen der WI "FRÖHLICHE WEIHNACHT" und weiter viel Kraft für ihre wichtige Tätigkeit!

24.12.2011, 19:53: WI

Frohe Weihnacht!!

23.12.2011, 17:52: Ungarn

Über 6 Mio € für Medienberatung der Regierung: Die Bundesregierung hat seit ihrem Bestehen im Jahr 2009 mehr als 6,2 Mio € für Medien- und Strategieberatung ausgegeben. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortungsserie des Grünen Karl Öllinger hervor, berichtete der „Kurier“ (Samstag-Ausgabe). Spitzenreiter bei den Ausgaben (Werkverträ-ge für reine Beratung, ohne Inserate oder sonstige Dienstleistungen) ist das Innenministerium mit einer Summe von 1,8 Mio €, gefolgt vom Wissenschaftsministerium mit mehr als 856 000 €. Nach dem Wissenschaftsministerium hat das Unter-richtsministerium mit mehr als 700 000 € die dritthöchsten Aufwendungen in diesem Bereich. Danach folgt das Wirtschaft-ministerium (456 902 €) vor dem Kanzleramt (440 592 €), dem Verkehrsministerium (358 961 €) und dem Finanzminis-terium (330 719 €). Auf Rang 8 in der Ausgabenskala liegt das Beamten- und Frauenressort von Gabriele Heinisch-Hosek (316 019 €), gefolgt vom Umwelt- (285 600 €) und Gesundheitsministerium (278 316 €). Das Sozialministerium hat bisher 242 472 € für Medienberatung aufgewendet, das Außenministerium 144 800 € und das Justizministerium 32 583 €. Keine Angaben gibt es aus dem Verteidigungsressort.

19.12.2011, 23:32: Man glaubt es kaum: (trend) - Unser Staat (wohlgemerkt - Österreich!) zahlt amerikanischen Rating-Agenturen Honorar (vielleicht als eine Form ‚Leitlscher Sozialpartnerschaft’, eine Weltproporzabgabe?!)

REMAKE wegen Aktualität - Nur zur Erinnerung !
Jährlich überweist Österreich 529 629 € an die drei größten Rating-Agenturen der USA (Fitch, Moody’s, Stan-dard & Poor’s). Dabei machen Regierung und Opposition diese marktbeherrschenden Firmen für die Euro-Krise und die Turbulenzen an den Börsen mitverantwortlich.
Bedenklich: Deutschland und Frankreich zahlen den „bösen“ Prüfern nichts mehr.
„Es ist bedenklich, dass Rating-Agenturen oft mehr Einfluss haben als Regierungen“, klagt Kanzler Faymann (SP). Auch Fi-nanzministerin Fekter (VP) kritisiert den Einfluss der privaten US-Prüfer in der EU und Österreich. Und Oppositionspolitiker machen Rating-Agenturen für die Euro-Krise mitverantwortlich. Alle rufen nach einer (Anm.: besser steuerbaren?!) euro-päischen Bewertungsagentur.
Und dennoch: Wie der „trend“ berichtet, lässt sich die Regierung die Triple-A-Bewertung (AAA) von „Moody’s“, „Standard & Poor’s“ und „Fitch“ jährlich 529 629 € kosten. Deutschland und Frankreich, die beide ebenfalls die Bestnote AAA erhal-ten, haben ihre Verträge mit den Agenturen aufgelöst, zahlen keinen Cent mehr.
Der Grund laut Bundesfinanzierungsagentur: Deutschland und Frankreich sind derart große Volkswirtschaften, dass an ih-nen kein Anleger vorbeikommt. - Erich Nuler 11.08.11

19.12.2011, 22:10: Valentin

Eben nicht, sie sind nur auf der Seite ihrer Auftraggeber, der Privat-Spekulanten und der Hedgefonds, zur Erzielung höchstmöglicher Rendite im Kasino-Stil, ohne Rücksicht auf ganze Staaten und die Versorgung der Bevölkerungen, also, auf den normalen Steuerzahler. Sie melken nicht nur die Staaten wie Kühe, ja, sie schlachten sie sogar durch Steuern der Wetten auf den Untergang der Währungen mitsamt ihren bisherigen Demokratien. Sie freuen sich über die enormen Finanz-Schutzschilde, je größer desto besser für sie, die sie dabei wie Geier ausweiden können.
Alles, was nach Kasino aussieht, müsste tatsächlich schleunigst an die national-staatliche Kandare genommen, also, ge-nauestens kontrolliert und besteuert und aus den Börsen drastisch entfernt und ausgelagert werden, denn Zockerei, Wu-cherei, Geldschneiderei und Glücksspiel haben mit Demokratie nichts zu tun, sind Zerstörung der demokratischen Gesell-schaft und reine Demokratie-Vernichtung, die zuletzt durch die unsinnige, schwachsinnige staatlichen Haftungen den ehr-lichen einfachen Steuerzahler trifft.
So gesehen sind die Agenturen auf der Seite der einfachen Steuerzahler (??! - aber nur um sie allesamt auszuweiden !!), dem versklavten Steuervieh, das ja deren Fehlspekulationen über die derzeitige Geist-, Verständnis-, Vernunft-lose und Demokratie-ferne (??!) Politik letztlich innerhalb von (im Sinne der Ratingagenturen möglichst vielen) Genera-tionen (ideal: die möglichst lange Verschuldung) vollkommen decken muss, am besten, ohne zu erfahren oder zu be-greifen, worum es eigentlichg geht, - wenn den Vernunft-beschränkten Nationalstaaten nicht noch rechtzeitig ein Licht aufgeht.
Übrigens - die einzige Aufgabe der demokratisch gewählten National-Politiker ist die Kontrolle aller innerstaat-lichen Belange, wozu zweifelsohne auch die Demokratie-fernen Ratingagenturen und Börsen (mit ihren automati-schen Wettcomputern), sowie genauso die Demokratie-peripheren Kasinos und Wettbüros gehören.

19.12.2011, 18:30: Milla

He, ich bin ein Fan dieser Rating-Agenturen. Vor was haben unsere Politiker den größten Schiss? Nicht vor den Wahlen, 2 große Volksparteien teilen sich den Markt auf, einmal rot-schwarz, dann schwarz-rot, einmal schwarz-blau ist ziemlich daneben gegangen. Also, vor Wahlen haben die keine Angst, aber vor diesen Rating`s gacken sie in die Hose, also sind diese Agenturen auf der Seite der einfachen Steuerzahler.

19.12.2011, 16:47: (Die Presse) Barbara Serloth: Kalter Putsch – oder: Erobern wir die Demokratie zurück! - Lesenswert klarer Beitrag zum Durchschauen des brennenden europäischen Hauptproblems

„Kalter Putsch – oder: Erobern wir die Demokratie zurück!“
Gastkommentar.
Rating-Agenturen gerieren sich derzeit wie absolutistische Alleinherrscher. Sie treiben Gesellschaften und die Politik vor sich her.
Die Demokratie ist ein fragiles System mit vielen Feinden – vor allem in chaotischen Zeiten. Macht als solche, ohne den mühseligen Prozessen der Mehrheitsfindung, den Abstrichen oder gar Niederlagen, das ist verlockend. Den eigenen Willen unabgeschwächt durchsetzbar zu machen, hat schon etwas für sich.
Entscheidungen ohne Wenn und Aber, mit scheinbar zweifelsfreier Lösungskompetenz, das wiederum verlockt infolge auch die Verunsicherten. Sie folgen den unwidersprochen „Weisen“, die glauben machen wollen, aus dem Chaos zu füh-ren, verzichten als Beitrag für das Gelingen der Rettung auf ihre angestammten Rechte und jubeln – ein bisschen wenig-stens – ihren „Rettern“ zu.
Im Normalfall putschen Militärs. Vor lauter Sorge um das Wohl des Landes schalten sie in den verschiedenen Staaten dieser Welt immer wieder die gewählten politischen Entscheidungsträger(innen) aus und setzen sich selbst oder ihre Erfüllungsgehilfen an die Schaltstellen der Macht.
Europaweit erleben wir derzeit aber einen Putsch der völlig anderen Art: Nicht böse Militärs setzen die Demokratie und die gewählten Politiker(innen) ab, sondern sterile, unverdächtige Rating-Agenturen und Börsianer(innen). Mit einer ag-gressiven Spekulations- und Zinspolitik gegenüber den europäischen Staaten wurden diese in eine umfassende Krise gestürzt.
Börsenkurse bestimmen Politik
Dass diese von genau jenen ausgelöst wurde, die nun strenge Maßnahmen zur Krisenbewältigung einfordern, scheint niemanden zu interessieren. In wenigen Monaten haben Rating-Agenturen, Spekulanten, Banken und die allgegenwär-tigen Börsenkurse erreicht, dass sich die europäische nationalstaatliche Demokratie (eine andere gibt es nicht) selbst auflöst.
Sie haben erreicht, dass in Italien anstelle von gewählten Politiker(innen) Expert(inn)en – ohne Legitimierung durch das Volk – die Regierungsgeschäfte führen. Sie haben erreicht, dass soziale Selbstverständlichkeiten und Grundrechte in Fra-ge gestellt werden, dass wir mehr über die Möglichkeiten der Einschränkungen im Sozial-, Kranken- und Pensionssystem diskutieren als über die notwendige Solidarität mit Betroffenen. Sie haben erreicht, dass nicht mehr das Allgemeinwohl die Politik bestimmt, sondern Börsenkurse, die zickige Nervosität der sog. „Märkte“ und Vertrauensneigungen nebulöser Investoren.
Ein Staat ist kein Konzern
Wir sind im reichen Europa mit sich ausbreitenden Pauperisierungswellen, mit sinkenden Einnahmen, mit Existenzverlus-ten ganzer Bevölkerungsgruppen und zunehmender Perspektivlosigkeit konfrontiert. All das wird in Kauf genommen – bei-nahe widerstandslos. Die Errungenschaften des europäischen – auf den Grundwerten des achtsamen, sozialen Miteinan-ders – aufbauenden Gemeinwesens werden gegen Bonitätseinstufungen eingetauscht.
Die Rating-Agenturen brauchen nur über eine neue Einschätzung nachzudenken – schon haben sie ihre Ziele erreicht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht einem weiteren Land mit nachhaltigen Verschlechterungen gedroht wird, wenn es nicht – zur Zufriedenheit der Investoren und der Märkte – agiert.
Demokratie ist die Selbstregierung der Gemeinschaft der Gleichen und nicht ein Erfüllungsgehilfe für die Gewinnmaximie-rung einiger weniger. Ein Staat ist kein Konzern. Eine Gesellschaft ist kein Unternehmen. Politik und Gesellschaft sind Sys-teme, die auf Solidarität, Respekt und Achtung des anderen aufgebaut sind. Damit ist nicht die Solidarität im Geldaufbrin-gen zum Wohl der Spekulanten gemeint, sondern jene mit den Menschen, ihren Bedürfnissen, Erwartungen, aber auch Ängsten. Solidarität heißt mit dem anderen fühlen und sich für ihn einsetzen. Auf diesen Grundwerten baut die westliche Demokratie auf.
Niemand hat das Recht, durch blanke Gewinnsucht und schlichten finanziellen Egoismus Gesellschaften in den Abgrund zu treiben, Existenzen von Unzähligen zu zerstören und die Demokratie de facto außer Kraft zu setzen. Die Rating-Agenturen gerieren sich derzeit als absolutistische Alleinherrscher. Sie treiben Gesellschaften und Politiker(innen) vor sich her. Und wir alle lassen dies zu.
Genauso wie über Grund- und Menschenrechte nicht abgestimmt werden kann, genauso darf über die Bonität eines Lan-des und damit über die Zukunft der jeweiligen Gesellschaft nicht abgestimmt werden. Schon gar nicht von drei Rating-Agenturen, die nur ihren Finanzkunden bzw. den Gewinnern der Krise – wie den Hedgefonds – verpflichtet sind.
Entmachtet die Spekulanten!
Die Forderung, die sich für Europas Bürger(innen) und ihrer legitimen politischen Vertreter(innen) stellt, kann nur die nachhaltige Entmachtung von Spekulanten und Rating-Agenturen sein. Sie haben nicht nur nichts im politischen System der Demokratie verloren, sondern gehören schon gar nicht zu den Alleinherrschern.
Lassen wir die Expert(inn)en zu ihren Expertisen zurückkehren und die Politiker(innen) auf die politische Bühne, und be-greifen wir endlich, dass der Neoliberalismus nur für sehr wenige ein heilbringendes System ist. Demokratie ist mehr als ein Ratingergebnis und bedeutet vor allem die Verpflichtung gegenüber den Menschen und nicht gegenüber Märkten. Erobern wir uns die Demokratie wieder zurück!
ZUR AUTORIN
Barbara Serloth ist Politikwissenschaftlerin und lebt in Wien. Zuletzt veröffentlichte sie „Entpolitisierung der Politik“ und „Zu bunt? Über nationalstaatliche Politik im entgrenzten Zeitalter“. Demnächst erscheint der Band „Abgeordnete in der österreichischen Demokratie“ im Studienverlag. Der Beitrag spiegelt ihre Privatmeinung wider. - (Die Presse, Print-Ausga-be, 19.12.11)

19.12.2011, 14:03: Tip

Im Internet wird häufig mit scheinbar kostenlosen Angeboten gelockt. Diese entpuppen sich dann aber meist als kosten-pflichtige, teure Abos. Die Preisangaben finden sich versteckt im Text und sind nicht sofort erkennbar.
Wie kann ich mich davor schützen? Was tun bei Zahlungsaufforderung?
Vorsicht bei diesen Internetseiten! - Jugendliche - Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) - IP-Adresse - „Spuren“ im Web - Aktuelles Gerichtsurteil zu versteckten Preisangaben im Internet
Schutz vor teuren Kostenfallen bieten Ihnen „Linkscanner“. Eines dieser Programme, den Linkscanner WOT (Web Of Trust) können Sie kostenlos von unserer Website auf Ihren PC herunterladen. Rufen Sie eine Internetseite direkt über die Homepage oder über eine Suchmaschine auf, so erhalten Sie entsprechende Informationen bzw. Warnungen nach dem Ampelprinzip. Die Bewertung der einzelen Seiten erfolgt direkt durch die Nutzer und zahlreiche zuverlässige Quellen.
wien.arbeiterkammer.at/online/aerger-mit-internetseiten-26510.html

19.12.2011, 13:53: Senta

Geht nicht wirklich - das Ausschreiben eines Firmennamens, wenn man dabei Gefahr läuft, geklagt zu werden. Also, ein Wenig Googlen, dann kommt man auf den Firmennamen, nur ist der eigentlich unwichtig, primärer ist, dass keiner so einen Vertrag unterschreiben sollte, daher diese Warnhinweise hier auf der HP.

19.12.2011, 11:10: Ölster

Hallo, Leute! E.W. - was, wer ist das?! Schreibt doch den Namen aus, kann ja sonst was sein! Danke!

18.12.2011, 21:08: Ulrich

Danke, Sylvia, wollt nur sagen, genau dasselbe bei mir vor 2 Monaten, nichts unterschreiben liebe Kollegen und vorsichtig mit den Namen der Fa.

18.12.2011, 18:36: Sylvia

Wahrnung vor einer unseriösen Webfirma ! Die gerade Masseure suchen !
Vor 2 Wochen bekam ich einen Anruf einer Firma, die mir gratis eine Hompage erstellen möchte und dann damit werben möchte, würde deshalb für die Erstellung der HP nichts bezahlen ! Monatl., für Hosting, 3 mal jährliche Änderungen der HP, würde mich das ganze günstige € 130,- kosten und das 48 Monate lang. Unterschreiben sollte ich sofort !!! Also über € 6000.- für eine Gratis HP !! Die Kärntner WKO hat auch schon mal über diese Firma gewarnt. Den Namen der Firma schreibe ich nicht ganz aus ( E....W...) da ich auf einigen Seiten gelesen habe, die verklagen sehr gerne.

18.12.2011, 13:58: Gundula

Mitterlehner und Leitl lassen uns im Regen stehen. - Die Innungsmeister einiger Bundesländer haben die Sache nun end- lich durchschaut. Ob sie sich gegen die Mächtigen Wirtschaftsbundinteressen durchsetzen können, ist fraglich. - Wenn jetzt der Druck von uns Masseuren, also, von der Basis verstummt, dann haben wir trotz einiger Bundesländer, die jetzt auf unserer Seite sind, verloren. Ich möchte auch euch, der Welser Initiative, danken für euren unermüdlichen Einsatz. Macht weiter, damit wir doch noch zu einem guten Ende kommen.
Ich wünsche euch frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr.

17.12.2011, 17:16: Bill

Der Heilmasseurneu ist tot, es lebe der Gewerbliche Masseur! Bravo, Talowski, du sitzt im Abseits, dein Klon, der Heilmas-seurneu dümpelt so vor sich hin und geht gerade in die Endphase, sich aufzulösen, und die Gewerblichen Masseure bril-lieren, da ihre Arbeit noch nie so hoch geschätzt wurde. So gesehen hat er alles richtig gemacht, der Alt-Bim, nur, wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten wir jetzt verflieste Massageräume mit Hochdruckreiniger zu reinigen, ähnlich wie bei den Tankstellen, gut florierende Massageschulen, viele unterbezahlte Helferlein (med.Masseure) in den Kuranstalten und eine marode Landschaft bei den Gewerblichen, durchzogen mit hunderten Energethikern. Nur, so ist es leider, oder Gott sei Dank, nicht gekommen und so sitzt er jetzt im Eck, schleimt, weil es nicht so gelaufen ist, wie er es haben wollte, und denkt über sein Golfhandicap nach. Tief ist er gefallen, auch wenn er als angeblicher Spartenobmann in der internen Hie-rachie der WKO nach oben gerumpelt ist. Es waren leider verlorene Jahre für unseren Beruf, denn man hätte unter ande-ren Umständen den Beruf des Dualen Gewerblichen Masseurs einal überhaupt und dann unsagbar und unvergleichlich besser, vor allem ehrlich und ehrenhaft, vertreten können.

17.12.2011, 14:28: Joe

danke trude auf den verweis des § 84/7, der schon vergessen war und vielen masseuren viel erspart hat, ja ja die welser bravo und frohe weihnachten

17.12.2011, 14:11: Wilma

In 1100 Fällen!! Das ist ja mehr als ein drittel der damaligen Gewerbescheinbesitzer. Und kein einziges Danke? So sind sie also unsere Kollegen, lassen andere für sich arbeiten und können sich nicht einmal bedanken. Eigentlich hätten sich diese Kollegenschaft keine Welser-Initiative verdient, sondern sie hätten alle durch den von Talowski entwickelten Aufschulungsmodus gezwängt werden müssen. Danke den Welsern und pfui den undankbaren Kollegenschaft.

17.12.2011, 10:13: Siglinde

In etwa 1100 Fällen. Ein Fall hängt noch im Verwaltungsgerichtshof und einigen (wenigen) KollegInnen wurde in verschie-denen Bundesländern, auch in Salzburg – unter tatkräftiger Mithilfe des LIM Enzinger – der Heilmasseur aus fadenscheini-gen Gründen entzogen. Derzeit ist aber Ruhe eingekehrt und jeder vom Amt ist darüber froh. Allerdings darf nicht verges-sen werden, wie ein Casapikkolo, ein Brauhart und eben ein Enzinger die Vernichterkeule geschwungen haben. Dass die-se nun versteckt im Sack getragen wird, ist eben ein massiver Verdienst dieser WI, allerdings, wie immer und überall, wenn wir nicht weiter aktiv sind, wird diese sicherlich wieder ausgepackt.

16.12.2011, 21:59: Trude

hast auch wieder irgendwie recht, unnütz energie zu vergeuden für nix und wieder nix, aber wenn keiner - dann ist es auch wieder nicht recht, also wie dann? andererseits hast nochmals recht, wenn man die letzten jahre rückblickt, waren die eigenen kollegen nicht sehr dankbar, sondern haben vieles als eine selbstverständlichkeit aufgefasst. möchte nur da-ran erinnern, dass durch die WI viele kolleginnen/en die nutzlose aufschulung und sich viel geld erspart haben. warum? weil nur die Welser auf § 84/7 hingewiesen haben und dadurch bei den verwaltungsbehörden ein licht anging und der HM-Ausweis ganz normal ausgestellt wurde. vielleicht kann hier wer zahlen nennen, wie viele kollegeinnen und kollegen sich durch den einsatz der WI viel ersparten. ist von diesen „neuen heilmasseuren“ schon einmal das wort danke gekommen? denke nicht, weil viele es gar nicht mitgekriegt haben, dass sie nutznießer des einsatzes der welser-initiative waren.

16.12.2011, 09:38: Georg J

Servas Wilma, wer will das aufarbeiten?! Die WK, unsere Vertretung, hat diese Misere zu verantworten und ist unterge-taucht. Ja, sie arbeitet direkt gegen euch alle. Keine Ambitionen, politisch Druck zu machen, um diesen Schwachsinn zu entschärfen.

14.12.2011, 19:50: Wilma

Mitterlehner will doch jetzt mit uns Gewerblichen Masseuren nix mehr zu tun haben, wo doch jetzt die Industriellenver-einigung in seinem Ressort im Vordergrund steht. Was er unterschrieben hat, ist vergessen und war nur dazu da, die da-malige Situation zu entschärfen. Wert ist dieses Papier nix, wie so viele andere Papiere der Banken. Unterschriebenes Versprechen des Wirtschaftsministers genauso viel wert wie die Genussscheine der Investmentfirma AvW vom Betrüger Auer-Welsbach. Eigenartig, mit wie viel Zynismus der normale Steuerzahler am Leim gehalten wird! Wann geht endlich der ganze Akt an die Betrugsstaatsanwaltschaft? Das Thema muss einfach neu aufgearbeitet werden.

14.12.2011, 11:21: Ludmilla

Leitl lässt feiern, eine Weihnachtsfeier, mit der Presse. Warum wohl, einmal eingekocht, immer eingekocht. Beim Lobby-ing einfach SPITZE, nur nicht bei den Masseuren.

12.12.2011, 22:29: Fabian

Wohin ist eigentlich der wirtschaftsminister mitterelehner abgetaucht. Hat nicht der einmal schriftlich unterlegt, sich für die gewerblichen masseure einzusetzen?

11.12.2011, 17:56: Heinrich

Ja, Sandro, so ist es mit den Berufskollegen, in denen politisches Blut zirkuliert. Dijak aus Kärnten ist auch noch DA ! Mal sehen, ob er blaublütig in der Berufspolitik auftritt. Er ist noch ein Übriggebliebener aus einer blauen Bundespolitik.

11.12.2011, 17:07: Sandro

Die ÖBIG sitzt jetzt schon über 3 Jahren zusammen. Lauter Beamte und Funktionäre. Kein einziger Gewerblicher mit neu-tralem Status, sondern lauter Sonderbeauftragte mit hohem Sitzungsgeldanspruch. Außer Spesen nix gewesen für die pflichtbeitragverpflichteten Gewerblichen Masseure. Kammerumlage, Mwst als Inkassoverwaltung des Staates, Lohnsteu-er, Sozialabgaben für sich selbst und anteilhalber für Beschäftigte, Weihnachts- und Urlaubsgeld-Anteile, Einkommens-steuer, Gewinnsteuer usw., so werden wir zur Kasse gebeten, um unter anderem diese Beamten und Funktionäre zu be-zahlen, Was kommt raus? Eine Einbahnstraße, denn seit 3 Jahren bringen diese Extraexperten nichts zu Stande, was auch nur annähernd zur Erleichterung der Gewerblichen Masseure beiträgt.

09.12.2011, 09:04: otto

Hallo Sandro, dieser Schwachsinn lässt sich auch nicht mehr auslöffeln. Diese dummen Funktionäre, diese schau-dum-men Politiker, die haben von nichts, wirklich von nichts, eine Ahnung. Ja, sie haben nicht einmal ein GEWISSEN, sie ste-hen im Nebel und warten auf Informationen - aus ihrer Zentrale! Diese Un-Menschlichkeit haben wir voll spüren müssen und nur durch unser massives Eintreten ist diese Blödheit erst bekannt geworden. Allerdings, auch diese Ungerechtigkeit fällt in eine Zeit des Ge-Schüssel-tenl

08.12.2011, 22:15: Justus

Bei Verhandlungen wird in absehbarer Zeit kaum etwas herauskommen, denn gefordert werden muss letztlich die Re-strukturierung der völlig entmündigten dualen Gewerblichen Masseure und ihres vorher geschützten traditionellen Berufs-standes wegen des vollkommen gescheiterten Umbaues (s. „alles Quatsch“ !) der österreichischen Massageszene auf Ko-sten und zum Nachteil der Gewerblichen Masseure.
Aber die Hauptverantwortlichen dieser ganzen WKO-Korruptions-Sache werden trotz Allem für die Gerichte greifbar sein, denn verjährt ist noch garnichts.
Zuerst sollte sich der Rechnungshof der Angelegenheit annehmen und ermitteln, wie viele Millionen € an staatlichen und WK-Geldern hier sinnlos in den Sand gesetzt wurden und wie viel („Kies“ oder „Knete“) unvereinbar von WK-Funktionären oder vom WIFI (unvereinbar ausgelagerte Lehrfunktion der WKO) selbstbereichernd abkassiert wurde, bzw., wie viel den vielfach geschädigten Gewerblichen Masseuren widerrechtlich abgeknöpft wurde.
Der Korruptionsanwalt sollte dann feststellen, welche Gesetze dabei von wem übertreten wurden, und die Initiatoren und ihre Rückendecker zur harten Verantwortung gezogen werden.
Möglicherweise werden die Urteile serienweise Schadenersatz-Forderungen nach sich ziehen.
Diese Sache steht erst in den Anfängen, obwohl diese WKO-Korruption konstant und schon früh (2002) von unserer Seite angeprangert wurde - und ist noch lange, lange nicht beendet.
Eine von Funktionär Bim Talowski am 23.05.05 übliche angezettelte Gegen-Verhinderungsklage (zugelassen von der WKO-Führung, obwohl sie nachweisbar - Gesamtstellungnahme der WKO zum Heilmasseur 2001 – von der Unhaltbarkeit der ganzen sog. Massagereform von Talowski wussten) wegen Ehren-Beleidigung und übler Nachrede (Talowski als „Made im Speck“ der WKO !) gegen einen von uns musste leider mit einem Vergleich beendet werden, da gegen die korrupten Lim-Funktionäre als Talowski-Zeugen und gegen seine unbegrenzten Geldmittel aus der WKO-Kassa (also von den Umlagen der Gewerblichen Masseuren selbst) für die unendliche Fortführung seines Prozesses damals kein Kraut gewachsen war.
Doch könnten sich die einzelnen Gewerblichen Masseure schön allmählich ihre Zeugenaussagen überlegen und Unterlagen zu ihrer persönlichen Benachteiligung durch einzelne Personen, Innungs-Funktionäre oder die WKO-Führung sammeln.

08.12.2011, 19:07: Sandro

Danke Ewald, nur wirklich, was passiert, ist auch weiter nichts. als viel Gerede (bei den Sitzungen), Taten sind leider noch nicht gesetzt worden. Die neue BIM dürfte doch ein wenig mehr Durchblick besitzen, nur, ist sie auch stark genug, Handlungen zu ermöglichen? Die Rechtssicherheit wäre eigentlich Thema Nr 1. „Gesund und Krank“ können immer noch nicht richtig definiert werden, also sind HM und GM immer an der Grenze zum Rechtsbruch. Nur, bis jetzt war halt kein Kläger, daher auch kein Richter, aber wie lange noch? Wie schaut es jetzt aus mit der physikalischen Hilfskraft? Gibt es hier schon irgendwelche Ausbildungsschwerpunkte? Dass dieser Beruf für die Kuranstalten zurecht gerückt werden muss, ist zweifelsohne klar. Doch stellt er wiederum eine Konkurrenz zu bestehenden Berufen dar?! Also, der Boom zum HM scheint gebrochen; kaum noch Kurse, und wenn doch, dann wenige Teilnehmer, wobei die Schulen jetzt in die Wellness-Richtung gehen. Lauter Wellness-Therapeuten, die in Zukunft genauso keine Anstellung finden werden.
Also, alles Quatsch, was da Talowski vor 8 Jahren begonnen hat, nur, ist jetzt keiner mehr da von denen, die dieses Ge-setz gewissenlos lanciert haben: Haupt, Rauch-Kallat, Talowski, Enzinger, Methlagl etc., alle sind in der Versenkung ver-schwunden. Übrig geblieben sind wir Gewerbliche, die jetzt diesen Schmarrn auslöffeln dürfen.

06.12.2011, 15:57: Jublius

Nachdenkenswerter Vorschlag für „Hans-Dampf-In-Allen-Gassen“ Chr. Leitl !
Wie wäre es, wenn Sie Ihre völlig überflüssige, mit „Lug und Trug“ 2007 in den Verfassungsrang geschwindelte sog. So-zialpartnerschaft (Relikt aus der Besatzungszeit 1945-55 zur internen Aushandlung der Kollektivverträge durch die damali-gen Sozialpartner, die Zwangs- Kammer- und die freiwilligen Gewerkschafts-Vertretungen) mitsamt ihrem angeblich „an-hängenden „Wesensmerkmal“ des Pflichtbeitrages (sprich: durch Geschichtsfälschung erschwindelte Zwangs-„Abzock“-Umlage), die mit Demokratie nicht das Geringste zu tun hat, dafür aber mit Sklaverei, im Sinne der für ihn völlig neuen Wirtschaftsethik und -moral mit einer Entschuldigung freiwillig aus dem Verfassungsrang zurückziehen, um dort für die durch schlechte und falsche Wirtschaftskammer-Beratungen mitverursachte notwendige „Schuldenbremse“ symbolisch Platz zu machen ??! – Im Sinne von „Schwachsinniges raus und Notwendiges rein“ in die legistischen Staatsgrundlagen unserer demokratischen Repbulik.

05.12.2011, 22:38: Ewald

Hallo Cuzo, im Westen nichts Neues. Die ÖBIG ist beschäftigt und durch den ehemaligen BIM Talowski wurden diese Per-sonen und das Gesundheitsministerium völlig falsch beraten, ja, aus unserer Sicht belogen. Die WKÖ ist auch auf diesen Schlawiner reingefallen und somit ist die Lage doch noch sehr verbockt. Im Ausschuss und in der Bundesinnung geht es langsam in die richtige Richtung, die derzeitige Vorsitzende steckt punkto Intelligenz und Hausverstand Taloswski und En-zinger locker in die Tasche. Bei der Anpassung punkto Rechtssicherheit kann sich nichts ändern, weil die Nationalräte end-lich ein (ihr) Gehirn einschalten müssten, nicht nur die Hände heben, ohne den Mund dabei aufzumachen.
Der anhängige Rechtsakt beim Verfassungsgericht wird gerade behandelt und wird in einer der nächsten Lesung bearbei-tet werden. Aber nur, wenn sie sich trauen und dem politischen Druck nicht weichen, sollte eine Entscheidung im Sinne einer Rechtssicherheit fallen. Ewald

05.12.2011, 18:04: Cuzo

Was gibt es bei den Masseuren Neues? 0BIG-Ausschuss? Bundesinnung? Anpassung der Rechtssicherheit?

02.12.2011, 22:47: Recherchen zur Österreichischen Wirtschaftskammer, die in einer Ereignisfolge zwischen 1938 bis 1946 ihre Identität verloren hat und nun als Zunft-Monster in die Vordemokratie des 18. Jhts zurückgefallen ist.

Aktuelles REMAKE vom 04.03.2010 zum 120. Geburtstag von Julius Raab
Die Betrachtung einer Interessens- und Wirtschafts-Vertretungs-Organisation der Öffentlichen Hand, wie der heutigen WKO, lässt durch die vielfältigen Verschleierungen ohne genaue historische Vergleiche keine klare Sicht der absichtlich von innen heraus verkomplizierten Organisation zu.
Die Wirtschafts-(Hof)Kammer, schon von der Bezeichnung „Kammer“ her als überholte halbstaatliche monarchisti-sche Übergangs-Organisation erkennbar, kann heute eigentlich nur mehr ein rein demokratischer Interes-sens-Vertreter ihrer Mitglieder sein - und nicht mehr. Sie kann in einem demokratischen Staat nicht eine unde-mokratisch willkürlich angeeignete, vor allem unkontrollierte und unkontrollierbare Staats-‚Gewalt’ (Sklaverei durch Zwangs-Umlage !!!) verkörpern und ausüben, die ihr außerdem in der Geschichte nie jemals zugekommen ist und die nichts als Gruppen-Bereicherungs-Bestrebungen über die Versorgung (Wirtschaft) repräsentiert.
Diese negative Demokratie-lose Gewalt-Konstruktion ist erst 1946 nach einem auffallenden Zusammenwirken der HK (Handelskammer) im Dt. Anschluss-Geschehen mit der interimistischen SS-Leitung der in Österreich zwi-schen 1938 und 1945 eingerichteten Reichsgau-Wirtschaftskammern mit angeschlossenen Handwerkskam-mern und durch nachfolgende Umgehung der damals gültigen Moskauer Deklaration 1943 (Beschluss der Sie-germächte zur unbedingten Wiederherstellung des Vorkriegs-Rechts-Zustandes) entstanden. Es gibt keine andere zeitlich weiter zurückreichende Verankerung für diese HK-Aktion.
So weit wie seither, und bis heute, ist die WK (Hk) in ihrer gesamten rd 150 jährigen Geschichte noch nie von jeder Demokratie entfernt gewesen !!
1937 hatte die HK ihren absoluten politischen Tiefpunkt erreicht. Nicht einmal der Beschluss einer Bundes-Handels-kammer als letzter Rettungsversuch aus eigener Kraft konnte verwirklicht werden. Nur 8 Jahre später, seit 1946, hat sie den absoluten Tiefst-punkt ihrer demokratischen Entwicklung erreicht und bis heute (bes. in den letzten 10 Leitl-Jahren) systematisch nach unten weiter entwickelt, nämlich, die Verwaltung einer reinen Sklaverei durch die Zwangs-Umlage-Pflicht-Mitgliedschaft, die damit logischerweise jede Interessens-Vertretung von vornher-ein ausschließt und die eigenartigerweise vom angeblich demokratischen Staat Österreich durch Zwangs-Inkasso unterstützt und gefördert wird. Ein versklavter Gewerbe-treibender Bürger, der das nicht will, der seine Berufsinteressens-Vertretung frei wählen will, wie in jedem demokratischen Staat, verliert seine berufliche Existenz.
Anmerkung: Den „Sklaven in ihrem WK-Zwangs-Umlagen-Gefängnis“ wird Demokratie vorgegaukelt und „erlaubt“, innerhalb der Gefängnis-Mauern (intramural) der unvereinbar WB-verseuchten WK „ihren Interessens-Vertreter “ zu „be-stimmen“, wobei alles sog. „Wahlgeschehen“ unkontrollierbar vom der ÖVP-WB „organisiert“ und gesteuert wird. Das hat selbstverständlich mit Demokratie nichts zu tun, wozu noch kommt, dass die entstandenen Mandate - wenn notwendig - willkürlich manipuliert und verschoben werden.
Dass die „Event-Beteiligung“ - von „Wahl“beteilung kann ja nicht die Rede sein - dabei in den Bundesländers in manchen Bereichen bis unter 15 % (z.B. V) absinkt, verwundert niemanden. Die Erklärung eines Funktionärs (Methlagl -V) dazu, „die Leute seien eben zufrieden“ (erfrischend gekontert vom Moderator, „dann bestehe also bei 0 % Wahlbeteiligung 100 % ige Zufriedenheit ?!?“), auch nicht.
„Aufseher“ Leitl ( „Freie Wahl des Interessens-Vertreters gewährleistet !“ - Eine demokratische Selbstverständlich-keit als Wahlzuckerl für die „Insassen “ !) tönt dann, er hätte eine Schlacht geschlagen ! Und wie sah die aus?! Von Seitenblicke zu Seiternblicke, 1/2 Jahr ganzseitige Groß-Kopf-Inserate in allen Zeitungen auf Zwangs-Umlage-Kosten, auf-geblasene Regierungs-Begleitungen im Ausland auf Steuerkosten, mehrseitige Geburtstags-, Schnapsbrenn- und Karpfen-fang-Interviews, sich großartig Feiern lassen, dann nach Monaten von Mandat-Herumschupfen und nach 70 % WB (bei 46 % „Event “-Beteiligung) dann Ende Juni die großartige Ostblock„kür“ im Wirtschaftsparlament mit 96 % !

Doch zurück zur WK:
Sie hat außer ihrer volksfernen riesigen Geld-fressenden Organisations-Struktur zwecks überdimensionaler Eigen- und Gruppen-Bereicherung eigentlich nichts weiter zu bieten.
Die WK hat keinerlei Wirtschafts-steuernde Fähigkeit oder Funktion, benutzt nur die jeweilige Konjunktur zur Selbstre-klame und um die riesigen Geldmengen, die sie als Zwangs-Umlagen einkassiert, rechtfertigen zu können. Dazu kom-men weitere nicht gerechtfertigte staatliche „Zulagen“, z.B. 25 Mio €, wie man gerade lesen konnte, die in dem „Selbstver-sorgungs-Monster“ („Selbstversorgungskörper“ ist dabei sogar eine offizielle Bezeichnung!) versickern.
Die WKO kann machen, was sie will, - wenn die Leute nicht beginnen, ihr Geld auszugeben, passiert überhaupt nichts.
Leitl verschweigt bewusst und zur Fliegenfängerei, dass die Wirtschaft allein davon abhängt, wie viel Geld von der Bevöl-kerung in Umlauf gebracht wird.
Sein stereotypes „Wenn’s der Wirtschaft gut geht, geht’s uns allen gut !“ soll allen weismachen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen der Tätigkeit der WKO und dem „Erfolg“ der Wirtschaft gibt, dass es nur mit der Kammer in der Wirtschaft gut gehen kann, damit alle gerne die Zwangs-Pfründe weiter zahlen. Ein nichts sagender Zir-kelschluss. Entscheidend ist, dass die Leute zuerst ihr Geld ausgeben, am Anfang der Spirale, dann funktioniert und flo-riert einfach der Versorgungs-Kreislauf. Das heißt, WB-Leitl hätte ehrlicherweise formulieren müssen: „Wenn es uns allen gut geht, dann floriert auch das Versorgungsgeschehen - der Wirtschafts-Kreislauf.“
Die WKO hat also nicht die Fähigkeit und auch nicht die Aufgabe, das Wirtschafts-(Versorgungs-) Geschehen grundsätz-lich zu dirigieren. Und ihr übertriebenes ‚Sozialpartnerschaftliches’ Getue wird nur deshalb hochgespielt, um die enorme Abkassiererei durch die nur durch Irreführung staatlich genehmigten Kammer-Futtertrögen zu verdecken und sie weiter bis zum Äußersten zu abzusichern.
Denn die grundsätzliche sozial-demokratische Steuerung der Versorgung des Volkes ist Aufgabe des Staa-tes und der Regierung, aber nicht einer antiquierten, überholten in Richtung Gruppen-Bereicherung extrem aufgeblasenen Organisation, die sich mit allen Mitteln (Der Zweck heiligt da alle Mittel!) und mit Hilfe der Polypen-ar-tigen Nach-Kriegs-Geburt WB (einziges Motto neben der „Bündler-Freundschaft“ die „Bündler-Bereicherung“) mehr Privile-gien ‚organisiert’ hat, als sie je zuvor in ihrer einstigen Glanzzeit (Ende des 19. Jhts) besessen hat.
Die ursprünglich immer freiwillige Mitglieder vertretende Handels-Kammer (HK), deren idealistischer Leitspruch anfangs die absolut kompromisslose Liberalisierung (des Handels und Verkehrs) war, ist nach dem 2. Welt-Krieg schlag-artig durch die nun schon bekannte „3. Reichs-Anschluss-Beute-Struktur-Übernahme“ der ihr nicht zustehenden Zwangs-Mitgliedschaft von den Genossenschaften zu einer gigantischen „Neue Zunft-artigen“ Abkassier-Kon-troll-Verhinderungs-Organisation mutiert, die die soziale Vertretung ihrer Mitglieder nur als Belästigung sieht (Anm.: Gezielte Vernichtung des dualen Lehrberufes des Gewerblichen Masseurs durch die WB-Kopf-WB-Leitl-WKO mit ihrem Vertreter Talowski zu ‚bündlerischen’ Bereicherungs-Zwecken!) und erst kürzlich auf den „neu-en“ Liberalisierungszug aufgesprungen ist.
Ihre zentralen Hauptanliegen sind das ungestörte gesicherte Abkassieren mit ihrem Verfassungs-gesetzlich festge-schweißten Zwangs-Umlagen-Futtertrog (übrigens, als deklariertes „Wesensmerkmal der Kammern als Sozialpartner“, wonach die freiwillige ÖGB-Interessens-Vertretung oder die IV eigentlich als Sozialpartner längst ausscheiden hätten müssen !), das notwendige „ewige“ Wirtschafts-Wachstum und der oben beschriebene und angeprangerte Missbrauch der Wirtschaft zur Selbstbereicherung über die Banken und Börsen !
Mit den anderen Kammern im Schlepptau bildet sie seit 1946 eine Blutegel-artige Zwangs-Organisation, die die (Zwangs-) Vertretung der sozial-wirtschaftlichen (Versorgungs-) Interessen der Bevölkerung als sog. „Neben-regierung“ (aber der Öffentlichen Hand zugehörig) im Banner führt. Sie müsste eigentlich von der jeweiligen demokrati-schen Regierung (Wirtschaftsminister) kontrolliert werden, die aber davon längst völlig ausgeschlossen ist, weil WBündler längst das Parlament blockierend bevölkern.
Das wirkliche WKO-Interesse gilt nur dem Abkassieren des Volkes für die eigene Über-Aufblasung, die eigene Über-Versorgung und die bestimmter hinter ihr stehender ÖVP-Gruppen zwecks ‚ewiger’ und „Raff“-Verzin-sung durch Versorgungs- und Wirtschafts-Missbrauch über Banken und zur Spekulation an den Börsen.
Anmerkung:
Dafür wurde immer alles eingesetzt, auch die primitivste Geschichts-Fälschung.
Alle eigenen bisherigen Hinweise auf die HK-WK-Geschichte darüber wurden kürzlich durch die Kämmerer entfernt, weil sie leicht als gefälscht zu erkennen waren. Zur Erinnerung einige Sätze aus der selbst-komponierten modifizierten WB-„Nibelungensaga“ der HW-WK (dabei rot eingefärbt = Lug und Trug extrem):
‚Im 1839 gegründeten Österreichischen Gewerbeverein entstand so die Idee, eine Wirtschaftsinteressenvertretung zu schaffen, dievergleichbar den Zünften ….’
‚Die Handelskammern waren eine der
bleibenden Errungenschaften des Revolutionsjahres 1848. Sie standen von Beginn an den Betrieben als Berater und Gutachter in allen Gewerbe- und Handelsfragen zur Seite’.
‚Die Idee der Liberalisierung stand auch hinter dem ersten Handelskammergesetz vom 15. Dezember 1848, ...
Darin wurde die Handelskammer mit Pflichtmitgliedschaft und dem Recht auf Begutachtung von Gesetzes- und Verord-nungsentwürfen ausgestattet.’
Aus entsprechenden Unterlagen des 19. Jhts (Kammergesetz 1851, Kommentaren aller alten Gewerbeordnungen, Österreichischen Gewerbevorschriften 1885) geht dem gegenüber etwas ganz Anderes hervor.
Die ursprüngliche Pflichtmitgliedschaft für die HK ist reine heutige Dauer-Abzock-Wunschphantasie. Genauso wenig waren die Handelskammern auch nur im Geringsten in der Nachfolge der Zünfte zu finden. (Damaliges HK- Motto „Freiheit des Erwerbes und des Verkehrs“ gegenüber dem geforderten ‚Berufsschutz’ der genossenschaftlichen Kleinge-werbetreibenden)
Richtig ist vielmehr folgendes:
Die Handels-(heute Wirtschafts-)Kammer hatte wohl 2 rein vereinsmäßige Vorläufer - nämlich die Kommerzhofkom-mission 1816 - 1831 und den Verein zur Beförderung und Unterstützung der Industrie (vulgo kurz Gewerbever-ein) 1837, der dann aber eher eine daneben laufende Eigen-Konkurrenz zur HK dargestellt hat.
1851 wurde mit dem Handelskammer- Gesetz, initiiert vom Träger der damaligen gewerblichen Wirtschaft, dem liberalen Bürgertum, die erste gesetzliche wirtschaftliche Mitbestimmung in der Monarchie verwirklicht. Die Idee stammte aus Frankreich, wo es bereits seit der Revolution eine Handelskammer gab. Allerdings mit einem Rückschritt: Die seit 1848 bestandene Abmachung der Regierung der K.u.K.Monarchie, alle Gesetzes- und Verordnungsbescheide vor dem In-Kraft-Treten von der Kammer begutachten zu lassen (allerdings nie in Anspruch genommen), wurde besei-tigt, ebenso, wie die vorgesehenen gemeinsamen Beratungen, unabhängig von einer Bewilligung des Handelsmini-steriums, dem die Kammer direkt unterstellt wurde.
Ihre neue Bezeichnung war Handels- (und Gewerbe-)Kammer und ihre Aufgabe war sowohl eine Interessens-vertre-tung der Wirtschaft, als auch, die erlassenen Gesetze und Verordnungen als beratende Organisation für die Staatsverwaltung zu untersuchen, der verpflichtende jährliche Bericht und die Führung der Gewerbestatistik, die Förderung von gewerblichen Unterrichtsmöglichkeiten (heute als WIFI unvereinbar & undurchsichtig ausgelagert), Lehrwerkstätten, zukunftsträchtigen Industrien und die Führung einer Fachbibliothek (heute Vorsichts- und Ver-schleierungs-halber wegen der ‚Kriegsgewinnlerbeute’ -Causa 1938-1946 unter Sallinger aufgegeben).
Das war alles! - Von einer Ausstattung der HK mit der damals in demokratischen Kreisen allgemein verhassten Pflicht-mitgliedschaft (der ‚Zunft-Gewalt’ ) konnte überhaupt keine Rede sein. Außerdem stand die HK nie in der Nachfol-ge der alten Zünfte, Innungen, Gilden.
Ein HK-Minus von Anfang an war das Fehlen eines allgemeinen demokratischen Wahlrechtes (bis 1920) und die starken Gegensätze zwischen dem HK-Groß- und Kleinbürger-Kleingewerbetum.
Dazu kam das aufgabenferne Einmischen der HK in tagespolitische Fragen - genauso wie heute -, das den Erfolg der Handelskammer bald stark beeinträchtigte.
Durch die erste übergreifende Gewerbeordnung der Monarchie von 1859 gemäß kaiserlichem Patent (mit dem Prinzip der völligen Gewerbefreiheit nach der Sprengung der nur auf Lokalbedürfnisse ausgerichteten Zunftverfassung durch den Merkantilismus) wurden die föderalistischen Gewerblichen Genossenschaften in direkter Nachfolge der längst entmachteten Zünfte als erste gesetzliche Pflichtvertretungen des befreiten Gewerbes - eingerichtet zwecks kleinbetrieblicher Sozial- und Alterssicherung und staatlicher Steuerungsmöglichkeit neben der Kontrolle durch die Gewerbebehörden - mit den Zwangsabgaben als Relikt aus der Zunftzeit, aber nun ohne Polizeigewalt und mit demokratischem Wahlrecht ausgestattet.
Erst fast 10 Jahre später traten die Handels- (und Gewerbe-)Kammern, als der Widerpart für die kleinbürgerlichen Genossenschaften (bis 1937!), offiziell in die Geschichte ein, nämlich, gemäß dem übergreifenden Kammergesetz 1868. Dieser Gegensatz zwischen Genossenschaften und Handelskammer dauerte vor allem bis 1935, als die noch föderalistischen Handelskammern ihre Funktion vollkommen an die Gewerbe-Genossenschaften (gesamtösterr. Dachverband: Gewerbebund verloren.
Erst über den Dt. 3. Reichs-Anschluss und die Einordnung beider Organisationen in die Reichgau-Wirtschafts-kammern mit angeschlossener Handwerks-Kammer wurde die rechtliche und machtmäßige Situation plötzlich ge-waltsam völlig umgekehrt und wurden die unvergleichlich mächtigeren Genossenschaften den Handels-Kammern in den Reichsgau-Wirtschaftskammern untergeordnet.
1946 wurde diese ‚Beute-Organisations-Struktur’ von der Handelskammer nicht in die ursprüngliche Rechts-Situation zurückgeführt (entsprechend der Moskauer Deklaration 1943), sondern einfach in ‚Kriegs-Gewinnler-Ma-nier’ mit der gesamten Innengliederung (Zünfte, Innungen) der Genossenschaften mitsamt ihrer ‚veränderten’ Pflicht-Mitgliedschaft (Zwangs-Umlage ohne vertretbare Gegenleistung) ‚übernommen’.
Eine völlig mutierte Handelskammer war entstanden, die frühere genossenschaftliche Struktur mit den ‚Feind’ -Be-zeichnungen ‚Zunft’ und ‚Innung’ waren auf einmal ‚’integriert’ , - das Wichtigste aber - mitsamt der ewigen ‚Gold-quelle’ , der Zwangs-Umlage als ‚Kriegs-Gewinnler-Beutegut’ - heute (2007) erstaunlicherweise durch 2 Drittel-Mehrheits-Parlaments-Missbrauch als ‚Anti-Demokratie par Exzellence’ mit List & Tücke in den ‚illegalen’ Verfassungsrang ‚gehievt’ .
Der Unterschied zum völlig korrumpierten Nachbarn Italien liegt nur in der geringeren Anzahl der Parteien im Parla-ment und in der gefinkelteren Tarnung der Kammern und des WB als ‚’Ehrenwerte Gesellschaften’ !
Anhang:
Die hier auch von anderen öfter gebrauchten Vergleiche mit italienischen Verhältnissen (Parlamentarisches Kleinparteien-Chaos eng verwoben mit den ‚Ehrenwerten Gesellschaften’) sind durchaus angebracht. -
Nur, dass sich die ‚Ehrenwerten Kämmerer’ in Österreich vergleichsweise eine Autobahn ins ‚Knete’-Paradies gelegt ha-ben:
Sie brauchen keine Wahlen, oder etwa übermäßige kriminelle Energie, um an die Futtertröge zu kommen; ihre Futtertrö-ge (Zwangs-Umlagen) sind ‚festgeschweißt’, und damit auch ihre Budgets. Ihre sinnlosen Scheinwahlen haben für ihre Versorgung und die Einzel-Karrieren keinerlei Bedeutung, demokratische Kontrolle gibt es überhaupt nicht. Der nun abge-halfterte Wirtschafts-Minister und WK-Kontolleur WB-Bartenstein (jetzt ersetzt durch Mitterlehner aus dem eigenen WKO-Nachwuchs), der sein Haupt vor WB-Leitl beugte, ‚Schein-kontrollierte’ erstaunlicherweise auch die entmündigte ihm un-terstellte Arbeiter-Kammer, während - die völlig unkontrollierte Wirtschafts-Kammer sogar die (jetzt maroden) Kranken-kassen ‚beaufsichtigt’.
Dazu schupfen sich die (Bündler- und Kämmerer-)Unternehmer die Aufträge zwischen den staatlichen und halbstaatlichen Auftragsgebern (Asfinag-Lärmschutz) wechselseitig zu. Darüber der ideale Deck-Mantel der (Anm.: nicht vorhandenen - eine Interessens-Vertretung für Sklaven ist nicht einmal denkbar!) selbstlosen ‚kaum gewürdigten Interessensvertre-tung’ (Oberton Leitl) als reine Fassade!
Es gibt absolut keine demokratische WK-Kontrolle, nicht einmal in Bezug auf die ins Auge springende schlag-artige Rück-Veränderung der HK/WK 1946 in Richtung einer entdemokratisierten Zunft-Gewalt-Organi-sation des 17./18. Jhts - und wem sollte Leitl da - wie auch im Fall der Vernichtung des alten Gewerblichen Kammer-Masseurs-Berufs-Standes in eben dem Rahmen - schon verantwortlich sein oder Rede und Antwort stehen ?!! -

01.12.2011, 23:22: Historische Struktur-Analyse ergibt: „Illegale Aneignung der Zwangsumlage als faule Wurzel der WKÖ“ - WK-Geschichtsfälschung: Bis vor Kurzem auf der WKO-Hp eine staatlich sanktionierte Pflichtumlage seit 1848 als Fake - Leitl hat das Parlament belogen

Aktuelles REMAKE zum 120. Geburtstag von Julius Raab
„Die faule Wurzel der Österreichischen Wirtschafts-Kammer in der Verfassung !“
Mit Zusammenfassung und Resümee: Durch den eigenmächtigen illegalen HK-WK-„Eigen-Versorgungs“-Zugriff 1939 -1946 zurück ins. 18.Jht ! -
Eine zeitgeschichtliche WI-Struktur-Analyse der WK - überarbeitet & ergänzt
INHALTS-KURZFASSUNG
Die unrechtmäßige Übernahme der Dt. Reichs-Zwangs-Umlage nach dem Dt. Anschluss unter Einbindung der Wirtschafts-Vereins-Neugründung WB als reinen Mitglieds-Beitrag hat eine „neue Sklaverei“ begründet!
Zwangs-Beiträge sind nur bei einer Sozial-, Alters- oder Kranken-Versicherung (!) demokratisch vertretbar, aber doch nie bei einer sog. „Umlage“, einem Mitglieds-Beitrag!
1946 wurde die ursprüngliche 1938 iger-Genossenschafts-Sozial-Sicherung auf den Spuren des Dt. Reiches in eine HK- „Umlage“ umfunktioniert, und die „neue getarnte HK-WK-Sklaverei“ begann völlig illegal, wurde dann unkritisch und unkon-trolliert in das WKG hineingeschrieben, und zuletzt Ende 2007 unauffällig im Kielwasser anderer Anträge zusammen mit der sog. „Sozial-Partnerschaft“ und als deren „Wesens-Merkmal“ durch WB-Galions-Leitl über Missbrauch der Parlaments-2/3-Mehrheit in den Verfassungs-Rang geschwindelt. Dabei hat Leitl einen falschen Sachverhalt vorgetäuscht.
Die staatlich unrechtmäßig tolerierte Aufzwingung einer Berufs-Interessens-Vertretung ist klare Entrechtung & Sklaverei.
Dazu kommt dann für die angepflockten Versklavten die WK-Wahl als demokratische ‚Scheinwahl’. Für Sklaven kann es aber keine Demokratie und keine demokratischen Wahlen geben!
Und WB-Galions-Leitl brüstet sich regelmäßig mit seinen hoch-prozentigen „Wahl“-Erfolgen (bei 20-30 % Wahlbeteiligung, auch nur im 1. unbedarften WK-Zwangs-Abzock-Jahr! Hauptwähler sind die Funktionäre und das riesige Kammer-Personal ! Die schmierigen „völlig willkürlichen“ Mandats-Verschiebungen verschweigt er natürlich.
Was sollten auch WB-Galions-Leitl heute die Gewerblichen Masseure als Umlagen-Zahler, Zwangs-Mitglieder, als entrech-tete Sklaven noch weiter kümmern!
Er verfügt diktatorisch mittels seines Talowski-Tentakels und der korrupten WB-LI-Sippschaft über die Berufs-Wahl, das Berufs-Bild und die gesamte Zukunft des Gewerblichen Masseurs, ohne sich um deren Rechte und individuelle Entschei-dungs-Freiheit kümmern zu müssen. Lesen Sie hier die genaue historische Analyse über die Vernichtung der HK-Gegner seit 1858, die Genossenschaften (1935 Gewerbebund) als Rechtsnachfolger der 1858 verbotenen Zünfte mit der Übernah-me deren Pflicht-Sozialbeitrages als Mitglieds-Umlage durch die HK (WK) !
RÜCKBLICKENDE SCHLAGWORTE 2007
Leitl serviert mit Hilfe der koalitionär entmündigten gut geölten parlamentarischen Abstimmungs-Maschinerie die durch 62 Jahre unauffällig ausgenützte und aufgeblähte WK-„Kriegs-Gewinnler“-Reichs-Gau-Beute-Struktur - die eigentliche, doch faule HK-WK-Wurzel - nun mit Verfassungs-gesetzlicher Panier aufgebacken, als frischge-bratenen (aber übel riechenden) Weihnachts- und Neujahrs-Braten 2007. -
Der Zweck ist die krampfhafte Sicherung, Bestätigung und Rechtfertigung der bisherigen absolut Demokratie-fer-nen Zwangs-Pfründe als 100 % ig angemessenen, ersessenen oder zumindest ehrenhaft verdienten Eigenbe-sitz durch Sozialpartner-(Selbst-)Beweihräucherung mit Hochjubeln demokratisch selbstverständlichen Ver-handelns durch Zwangs-Umlagen-hochbezahlte Kämmerer! - Prost! Mahlzeit!
Am 05.12.2007 wurden die sog. „Sozialpartner“ mit der „Zwangsumlage“, um die es eigentlich geht, in ein völlig unnötiges, unberechtigtes und unhaltbares Verfassungs-Gesetz gegossen. Um überhaupt eine Miteingliede-rung dieser wichtigsten „Dauer-Pfründe“ zu erreichen, wurde die Zwangsumlage phantasievoll zu einem ‚zugehöri-gen wesenseigenen Strukturelement’ der Sozialpartner umkonstruiert und umgestaltet. Zwangs-Einkassieren als Wesens-Element von sog. ‚Sozialpartnern’, die angeblich ausschließlich für das Wohl der Zwangs-Abkassierten eintreten, in der Verfassung! Man kann nur staunen, wohin sich schrankenlose Geldgier versteigen kann!
Die Sache ist sicher einer genaueren Untersuchung wert. Wer weiß, wo die noch hinführt?!
Die Erklärung der immerwährenden Neutralität vom 26.10.1955 (als Gegenleistung für die volle Souveränität Öster-reichs) ist auch ein Verfassungs-Gesetz, - war aber im Vergleich zu diesem Leitlschen Verfassungs-Missbrauch gemäß, notwendig und sinnvoll!
Auf der einen Seite - ein von der Leitl-WK eingebrachtes Verfassungs-Gesetz zur Umgehung jeder vernünftigen Vertretungs-Qualifizierung, freier demokratischer Vertretungs-Wahlmöglichkeit - nur zur Sicherung einer schon seit 62 Jahren laufenden unrechtmäßigen ‚Abzocke’ gegen alle Wirtschafts-treibenden Staatsbürger, -
auf der anderen Seite - ein berechtigtes Verfassungs-Gesetz, um die volle demokratisch-republikanische Souveränität für das ganze Volk zu erreichen und zu sichern!
NEUE EINLEITUNG (anlässlich der WK-Wahlen) 2010
Leitl ist nicht in der Lage, in der WKO für Ordnung zu sorgen, wie man schon seit 10 Jahren weiß, weil er, ob-wohl nur intern (durch das WP) bestimmter Verwaltungsfunktionär (Von demokratischer Wahl kann keine Rede sein), sich für einen Politiker hält und dementsprechend überall seine Meinungsäußerungen (als unfähiger Wirtschafts-„Fachmann“) zum Besten gibt, seine Hauptaufgabe, die Interessensvertretung der Zwangsmitglieder, aber der staatlich unterstützten automatisierten Zwangsabzocke geopfert hat, obwohl die WKO als Selbstverwal-tungskörper angeblich staatlich völlig unabhängig ist !
Hier wird aber der Staat unzulässigerweise absichtlich - die Fortführung des Abzock-Zweckes heiligt anscheinend die Mittel - mit der eh. K.u.K. Monarchie gleichgesetzt ! - Da liegt aber der große Unterschied: Die Monarchie war nach der 1848 iger Revolution 1858 zum Verbot der uralten korrupten Innungen, zur allmählichen Einfüh-rung der Demokratie und zum Strafeinsatz bei den Mitglieds-Sozial-Alters-Sicherungs-Gesamt-Umlagen der neuen Genossenschaften als den demokratischen Rechtsnachfolgern der 1858 verbotenen Innungen ver-pflichtet. Heute hat der demokratische Staat Österreich als einer der Nachfolger der Monarchie eigenartigerweise anscheinend immer noch diesen Geldeintreib-Strafeinsatz, aber für eine eh. monarchistische vordemokrati-sche Demokratie-Lernform einer Selbstverwaltungskörper-Konstruktion des ausgehenden 18. Jhts beibehal-ten, wodurch er Zwangs-läufig aber gegen seine eigene demokratische Verfassung verstößt ! Und da liegt eben der Hund begraben!
Diesen Geldeintreib-Strafeinsatz für die WK gibt es nämlich erst seit 1946 in der bruchlosen Fortführung der Gepflogenheiten der Deutschen Reichsgau-Wirtschaftskammern der Anschlusszeit, 1938 bis 1945 gewalt-sam über die 1. Republik gestülpt und dann unter Missachtung der Moskauer Deklaration von 1943 (die eine Rückführung in die vorhergehende Rechtssituation zwingend und Ausnahms-los forderte) durch die Österreichische Handelskammer 1946 als der Vorläuferin der WK, die illegal und stillschweigend die gesamte Struktur der Deut-schen Reichsgau-Wirtschaftskammer mit angeschlossener Handwerkskammer inklusive der deutschen Zwangs-Mitgliedbeitrags-Umlage übernommen hat, nur mit der Rückbenennung in Handels-kammer (HK). Das alles führt aber zu dem immer gefälschten oder verschwiegenen fatalen weiteren historischen Hintergrund und damit zum Haupttema.
HAUPTTHEMA
Die unrechtmäßige HK-okkupierte Pflicht-Mitgliedschaft in der Verfassung im zeithistorischen Konnex
Die WKO hätte redlicherweise den 12. März 1938 - „Anschluss-Tag“ - längst zu ihrem Jahres-Feiertag machen müssen, denn der Tag des „Anschlusses“ an das Dritte Reich ist zweifellos der wichtigste Tag in der Geschichte der heutigen Wirtschaftskammer, wie im folgenden genauer ausgeführt wird! - Ihr 2. Geburtstag!
Anmerkung: Der ‚Anschluss’ vom 12.03.1938, am 10. April durch Volksabstimmung mit 99,73 % bestätigt, dann durch das Ostmarkgesetz 1940 in die Reichsgau-Einteilung des Großdeutschen Reiches eingegliedert, wurde von den ‚Mächten’ allerdings bereits in der Moskauer Deklaration 1943 für null und nichtig erklärt !
Anfang 1938 lag die damalige‚Handelskammer’ - Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie - durch das allge-meine demokratische Wahlrecht (1907), den Ersten Weltkrieg und seine Folgen, durch die Gründung der Kam-mer für Arbeiter und Angestellte (1920), durch die Einführung des demokratisches Prinzips in der Handelskam-mer statt des bis dahin (1920 !!) plutokratischen (nur die Reichsten hatten Macht!), durch die allgemeine schlechte Wirtschaftslage, durch die Errichtung des Ständestaates (1934), mit Gründung des Industriebundes mit HK-Vertretungs-Verlust der Industrie und Verwandlung der Genossenschaften in den Gewerbebund (Gewerbebund-Gesetz 1935 ‚Die ausschließliche Vertretung der Interessen aller Gewerbe-Treibenden’) als österreichischen Gewerbe-Dachverband mit dem HK-Verlust der bisherigen Gewerbe-Teil-Vertretung inklusive des gesamten Groß-Gewerbes -
in schwerstem Koma, sodass an eine Durchsetzung des Handelskammergesetzes 1937 (als letzter Rettungsver-such !), das die bis dahin rein föderalistischen Kammern mit der Bundes-HK als Dachverband gesamtstaatlich organisieren sollte, nicht einmal zu denken war! -
Der tiefste Punkt der zuletzt 35jährigen wirtschaftspolitischen Talfahrt der Handelskammern!
Die einzige Rettungs-Möglichkeit für die Handelskammern bildete damals tatsächlich der in Österreich längst und ausgiebig propagandistisch vorbereitete Anschluss an das 3. Reich mit der Zwangs-Einordnung in die Reichs-Gau-Wirtschaftskammern - und damit der Zwangs-Vereinigung (!) der Handelskammer mit dem ge-samten Gewerbe (seit 1935 nicht mehr in der HK vorhanden!), was die ‚Kämmerer’, denen die reichsdeutsche Kam-mer-Organisations-Struktur selbstverständlich nicht fremd war, damals nur zu gut gewusst haben!
Mit dem Anschluss 1938 und der Einordnung der Handelskammer in die Reichs-Gau-Wirtschaftskammern mit angeschlossener Handwerkskammer war deshalb der drohende Handelskammer- ‚Supergau’ auf einmal gänz-lich umgangen, ja sogar um 180 Grad gewendet.
Offizielle hintergründige Kammer-Diktion dazu: ‚Die Verwirklichung der gesetzlichen (Kammer-) Neuordnung wurde im März 1938 durch die weltpolitischen Ereignisse – mit dem Anschluss an das Deutsche Reich - verhindert.’
Dadurch, dass das gesamte Gewerbe mit allen Genossenschaften (Zünften, Innungen) in die Handwerks-kammern ‚integriert’ (1940 Einführung des Deutschen Handwerksrechtes) und in die Reichs-Gau-Beute-Wirt-schafts-Kammer-Strukturmit Gewalt hineingepresst wurde - auch mit seiner anhängenden bis dahin vor allem zur Sozial- und Altersvorsorge vorgesehenen Pflicht-Mitgliedschaft - wurde auf diese Weise der über 80 Jahre bis zuletzt härteste Handelskammer-Gegner ohne die geringste eigene (HK-) Anstrengung vollkommen ausge-schaltet, ja sogar völlig ausgelöscht - und zunächst einmal allein durch das 3. Reich.
Die Handelskammern verschwanden also in den zentralistisch dirigierten „Gauwirtschaftskammern“, denen eigene „Handwerkskammern“ angeschlossen waren, in denen sich die eh. Genossenschaften auflösten.
Durch all das wurde die historische politisch-wirtschaftliche Entwicklung in Österreich gewaltsam überfahren und völlig auf den Kopf gestellt, vor allem, weil dann 1945 - 46 die ursprünglichen Rechts-Zustände nicht ein-mal mehr annähernd hergestellt wurden, übrigens - die eigentliche Ursache für die vergleichsweise „erstaun-liche“ spätere HK-WK-Entwicklung bis heute, ganz abgesehen von der aus strategischen Gründen revolutio-närsten Umschichtung des gesamten österreichischen Wirtschaftsgefüges seit Beginn des Industriezeit-alters.
Man kann sich leicht vorstellen, wie ausgiebig in der Handelskammer der Reichs-Anschluss - und damals völlig unauffällig, weil von der Reichs-Führung angeordnet - gefeiert werden konnte!
Damit war für die Handelskammer schon in der Anschluss-Zeit die Sache mit ihrer ‚Auferstehung vom Totenla-ger’ im Wesentlichen gelaufen - es war „fast schon die ganze Miete!“ - denn nun galt es nur noch, die Situation einfach auszusitzen, entsprechende Mitläufer allmählich einzuwechseln, vor allem den Krieg zu überleben und danach rechtzeitig und unauffällig ‚zuzugreifen’!
Im Frühjahr 1945 war Österreich dann als demokratische 2. Republik wiedererstanden und mit dem amerika-nischen Truppen-Einmarsch hatten die Gauwirtschaftskammern mit den Handwerkskammern zu bestehen aufge-hört.
Die Handelskammer übernahm aber 1946 in „Kriegs-Gewinnler“-Manier unkontrolliert, unkritisch und undemokra-tisch nicht nur die nationalsozialistische „Beute-Struktur“ der Reichs-Gau-Wirtschafts-Kammern mit den in die angeschlossenen untergeordneten Handwerks-Kammern 1938 gezwungenermaßen eingegliederten österrei-chischen Innungen (eh. Genossenschaften) des Gewerbebundes, sondern auch stillschweigend und unberechtigt die aus der Kaiserzeit vererbte Rolle der urspünglichen Genossenschaften, aber als reiner Zwangs-Umlagen-Inkas-sant - und ohne Sozial- und Alters-Sicherung.
Die ursprüngliche Pflichtmitgliedschaft mit Sozialsicherung war da schon über die Reichs-Gau-Anschluss-Zeit (1938 - 45) zu einer reinen Mitglieds-Beitrags-Zwangs-Umlage verkommen und degeneriert, aber dadurch bes-tens geeignet für die Abzock-Zwecke der Handelskammer.
Aber nicht nur das, - die Handelskammer übernahm auch für sich die gesamte organisatorische Gliederung des eh. Gewerbebundes, der Genossenschafts-Dachorganisation, mit den Zünften an der Basis und den Landes-Innungen, darüber, nur eben die Handelskammer als Dachverband an Stelle des Gewerbebundes !
Kenner der Zeitgeschichte wissen, dass bis dahin Zünfte / Innungen und Handelskammer wie Hund und Katze nicht auf einen Nenner zu bringen gewesen waren.
Und nun war auf einmal - früher ein Alarm-Signal! - die vollständige Genossenschafts-Begrifflichkeit in der Han-delskammer vorhanden, und in allen Bereichen!
Die Reichs-Gau-Wirtschafts-Kammern wurden also mit Beibehaltung ihrer Groß-Organisation (d. h. der Unter-ordnung des Gewerbes) in österreichische Handels-Kammern umbenannt, ein klarer Fall von Etiketten-Schwindel!
Handels-Kammer stand nur drauf, aber drinnen blieb die Deutsche Reichs-Kriegs-Beute-Organisations-Groß-Struktur unversehrt erhalten, das Ganze ergänzt durch das Einwechseln einiger höherer HK-Funktionäre an die Stelle von durch die Besatzungsmächte verhafteten NS-lern und begleitet von der Erklärung, dass man nun zum erstenmal in der Geschichte die ‚soziale’ Verantwortung über das Kleingewerbe und Gewerbe über-nommen habe.
Dabei war mit der Moskauer Deklaration 1943 und damit der Null-und-Nichtig-Erklärung des gesamten An-schlusses 1938 für den Staat Österreich und die Handelskammer die Entwicklungs-Richtung nach Ende des Krieges im Mai 1945 völlig klar vorgegeben, nämlich, die rechtlichen Zustände vor1938 wieder vollständig herzustellen.
Es war deshalb nicht legal und damit unzulässig für die Handelskammer - wie für viele andere damalige „Kriegs-Gewinnler“-„Beute-Geier“ (im Kleinen damals - heute große Firmen!) -, sich am Beutegut des Dritten Reiches zu bedienen, d. h., sich in „Kriegs-Gewinnler-Manier“ kompromiss- und rechtlos herauszuschlagen, was nur möglich war.
Damals wurde die ausschließlich Kriegs-bedingte Unterordnung der Genossenschaften (Gewerbebund) unter die Handelskammer als nur vorübergehende Reichs-Gau-Wirtschaftskammer unrechtmäßig weiter fest geschrie-ben und einzementiert. -
Und ebenso kann man nicht darüber hinwegsehen, dass an Stelle der Wiederherstellung der Vorkriegs-Rechts-Situation die innere Zunft- und Innungs-Organisation der Genossenschaften von der HK okkupiert wurde.
Der 2. Etiketten-Schwindel: Handelskammer stand nun drauf, aber drinnen befand sich die vollständige genos-senschaftliche Gewerbebund-Gliederung!
Alles entwendet und einfach angeeignet!
Nur der Geist der Genossenschaften war verschwunden, er war mit allen erdenklichen Mitteln und Machina-tionen aus der Hülle ‚ausgetrieben’ worden! -
Ansonsten - nach dem Äußeren zu schließen - müsste man ja eigentlich annehmen, dass der Rechts-Nachfolger der Handelskammern von 1938 der Gewerbebund (mit den Genossenschaften) ist.
Die Nach-Kriegs-Handelskammer hat sich jedoch ausdrücklich als in der eigenen Rechts-Nachfolge befindlich betrachtet.
Außerdem darf nicht vergessen werden, wie intensiv seit Kriegende an der Ausschaltung der Gewerbebund-Begriff-lichkeit gearbeitet wurde, um endlich alle zu offensichtlichen Verbindungen zu den „kassierten“ Genossen-schaften los zu werden.
Dazu kommt - bedingt durch die für die Handelskammer neue und weitgehend Gegenleistungs-freie automatische Geldfülle (Zwangs-Umlage) - das an den kleinen Mitgliedern völlig desinteressierte Vorgehen und Handeln der Kämmerer über die Jahrzehnte, was so für die Genossenschaften und ihre Nachfolger undenkbar gewesen wäre.
Daher kann man doch „ruhigen Gewissens“ annehmen, dass es sich hier um die HK/WK handelt. -
Sicher ist, dass es keinesfalls mit rechten Dingen zugegangen ist! (Zeitzeugnisse) - und dass es vor dem Krieg selbstverständlich nie jemals eine Pflicht-Mitgliedschaft für die Handelskammer gegeben hat !
Die jeweils 20 - 30 leitenden HK-Mitglieder der Bundesländer des 19. Jhts, alle Millionäre aus der Industrie oder dem Großgewerbe, leisteten ihren eigenen Beitrag für die Kosten, wobei es um große Summen ging.
Die Handelskammern sind 1938 auf dem Totenlager gelegen und nach dem Krieg aber auf einmal „im Gewand“ ihrer ärgsten Gegner, der Genossenschaften (Gewerbebund), zurück gekehrt und mit deren Pflicht-Mitgliedschaft im Sack ! -
Wenig verwunderlich existiert kein offizieller Kommentar dazu, außer einem einzigen Satz (s. unten!)!
Was damals passiert ist, war - und ist es noch immer! - zumindest extreme Rechts-Ignorierung und Rechts-Verdrehung, wenn nicht schwere Rechts-Verletzung sowie Geschichts-Fälschung par excellence, in weiterer Folge Anfang der 60iger Jahre (Raab - Sallinger) noch unterstützt durch den beschlossenen Verzicht auf jede Dokumentation (abgesehen davon, dass der gesetzliche Dokumentations-Auftrag für die HK seit 1868 - nur kritiklose Selbst-Bejubelung - mit korrekter Wiedergabe der Zeitgeschichte ohnehin wenig zu tun hatte).
All das - und das wird für alle Zeiten so bleiben! - ist die faule Wurzel der Handelskammer (1993 dann als Wirtschaftskammer) !
Dazu die offizielle Handelskammer-Diktion mit dem einen „Eingeständnis“: ‚Die im Handelskammergesetz von 1937 verkündeten Reformvorsätze der bis dahin föderalistischen Kammern für „Industrie, Gewerbe, Handel, Verkehr und Finanzen wurden jetzt in der eigenen Rechts-Nachfolge nach der Anschluss-Zeit durchgeführt, ergänzt durch die Fach-gruppenordnung von 1947, dazu alle bisher unabhängigen Fachorganisationen in die Kammer-Organisation eingebaut“.’
Anmerkung: Also zugegebenermaßen eigene Handelskammer-Rechtsnachfolge, auch wenn die sog. Kammer-Organisation sich nicht mehr wiedererkennbar nur mehr aus „Plagiaten und Übernahmen des 3. Reiches und des [farbe=blue]Gewerbebundes (der Genossenschaften)[/farbe“] zusammensetzt !!
Über die Landeskammern wurde die analog aufgebaute Bundeskammer gesetzt, aber der Gewerbebund, der noch 1935 die Genossenschaften abgelöst und die übrige Gewerbevertretung von der damaligen Kammer vollstän-dig übernommen hatte, wurde über die Beibehaltung der Kriegsbeute-Struktur und als Erbe des 3. Reiches mit-samt der den ursprünglichen Genossenschaften anhaftenden Pflicht-(Zwangs-)Mitgliedschaft stillschweigend und völlig unkommentiert in den Nachkriegswirren (Zerstörung, dringender Wiederaufbau, nur wenige Funktionäre) vom „Kriegs-Gewinnler“ Handelskammer einfach absorbiert und verschlungen.
Mit der Gewerbeordnung 1952 wurde dann das 1940 in Österreich eingeführte reichsdeutsche Handwerks-recht unauffällig aufgehoben, aber die auf alle Handelskammer-Mitglieder ausgedehnte HK-„Kriegs-Gewinnler“-3. Reichs-Kriegs-Beute-Pflicht-Mitgliedschaft blieb genauso unauffällig in ihrer degenerierten reinen Abzock-Form bis heute erhalten und findet sich - man kann nur über unsere parlamentarische ‚Kontrolle staunen!’ - nun im Verfassungsrang wieder, obwohl sie schon im WK-Gesetz nie eine legitime Berechtigung gehabt hat.
Die Auseinandersetzungen der föderalistischen Handelskammern mit den Genossenschaften bis zum Gewerbe-bund, die als die Vertreter des Mittel- und Kleingewerbes dadurch über 80 Jahre wach gehalten worden waren, gab es nicht mehr.
Die waren damit beendet, denn die Vertreter des eigentlichen und des Kleingewerbes saßen von nun an weiter gezwungenermaßen (klarerweise längst personell mit den verschiedensten ‚Methoden’ ausgewechselt) „selbst“ in der Handelskammer, die plötzlich mit ganz neuen Pfründen versehen, ihrerseits beim Wiederaufbau (ab Beginn der der 50iger Jahren entstanden der Reihe nach die HK-Paläste, zu einer Zeit, als die Normal-Bevölkerung noch um ihre Existenz kämpften und Ziegel kopften) eine neue Aufwärtsentwicklung (?!) begann.
Die Handelskammer war „unerwartetwieder „auferstanden“, nun wohl versorgt durch die stillschweigende „Vereinigung“ mit den eh. Genossen-schaften und die genauso stillschweigende Übernahme der genossen-schaftlichen Pflichtbeiträge, die es bisher von Anbeginn für die Handelskammer noch nie gegeben hatte, als Grund- und Kammer-Umlagen.
Die Handelskammer hat nun zum ersten Mal seit ihrer Gründung (1868) durch die Schluckung der eh. Genossen-schaften 1946 auch das Kleingewerbe und Gewerbe sozial zu vertreten und vor Konkurrenz zu schützen, hat sich aber bis 2005 nicht weiter um diese Gruppen gekümmert, wohl aber die Zwangs-Umlagen kassiert.
Die ursprüngliche historische Handelskammer mit ihrer Aufgabe der Vertretung der liberalen Wirtschafts-treibenden (in einer Schutzfunktion) des 19. Jhts gegenüber einem noch existieren-den diktatorischen Kaiser-Staats-System - ist heute durch die Zwangs-Umlage im Verfassungsrang zu einer fragwürdigen, völlig unkontrollierten und unkontrollierbaren pseudo-demokratischen Institution, einer instrumentalisierten WK-Vertretungs-Diktatur vorwiegend zur eigenen Pfründe-Sicherung in Richtung Kammer-Diktatur mutiert und verkommen.
Die Ideale vieler ihrer Präsidenten aus dem aus dem 19. Jhts sind völlig vergessen, die Präsidenten nach dem 2. Weltkrieg nur mehr korrumpierte Abzocker.
Doch, wenn die Wurzel faul ist, können die Früchte nur schlecht sein! Jeder weiß, dass faule Wurzeln extrahiert werden müssen.
Trotzdem hat Leitl (Nach dem umgedeuteten Motto: ‚Geld stinkt nie!’) seine faule WK-Wurzel, - und wenn auch von übelstem Geruch! - gegen jeden weiteren Diebstahl von anderer Seite völlig abgesichert - mit Hilfe der koalitionären Staatsführung, damit der WK selbst nicht das passiert, was sie als HK selbst 1946 nach dem Anschluss bewerkstelligt hat.
Es kann keine Frage sein, dass Leitls „Zwangs- Abzock“-Verfassungs-Coup mit Moral nicht das Geringste zu tun hat,
eben genau so wie die 10 jährige Nicht-Vertretung mit angeschlossener zwangsläufiger Vernichtung und totaler Auslöschung des Kammer-eigenen Berufsstandes der Gewerblichen Masseure durch die geplante Schaffung eines zweiten - nun auch in die Kammer gehievten - künstlichen Arzt- und Kassen-abhängigen sog. ‚Heil’masseurs als direkten Konkurrenten entgegen der Zwangs-Umlagen-bewirkten absoluten Schutz- und Vertretungsverpflichtung der WK, ergänzt durch viele weitere Konkurrenz-Masseure.
Und trotzdem glaubt sich Leitl als ‚außerhalb’ stehender Kritiker der ,überproporzionalen’ Managergehälter, ohne vor seiner eigenen Tür gekehrt zu haben, berechtigt, die Worte Ethik, Verantwortung und Haftung verwenden zu dürfen, genau die Begriffe, die schwer benachteiligte Kammer-Zwangs-Mitglieder aus allen Bundesländern seit 7 Jahren in Bezug auf seine unkontrolliert geduldeten Missstände in seiner Kammer ununterbrochen mit allen Mitteln von ihm einfordern!
Seine Kritik müsste nämlich genauso der eigenen „Manager-Riege“ der privilegierten amtsähnlichen halbstaat-lichen Wirtschaftskammer mit ihrer anhängenden „Wirtschafts-Partei“ gelten, denen beiden er selbst unvereinbar vorsteht.
All das konnte nur auf der Basis der ‚Faulen WK- Wurzel’ (illegitime Zerstörung der Genossenschaften 1946) passieren und vermittels eines Leitl-Adlatus cooperandus Geldscheffler und Postensammler wie Hm-Talowski, der seinen 1946 HK-gestohlenen, nun aus erklärten Gründen abgeschafften Titel Innungs-Meister (als Inbild des absoluten Interessen-Vertreters seiner Genossen im Kampf gegen die HK bis 1938 !) als schmieriger WB-Opportunist mit seiner grotesken „Hm-Jahrhundert-Vorführung“, gedeckt von der WKO-Führung in den Schmutz gezogen hat.
Die HK-‚Piraterie’ (1938-46) der degenerierten 3. Reichs-Zwangs-Umlage und das ‚selbstverständliche und fraglose’ Inkasso über 64 Jahre ist eben der richtige Boden für null „Vertretungs“-Bemühungen von Leuten wie Leitl (Bloßes politisches Schau-Agieren vom hohen Ross!), Wirtschafts-Minister Mitterlehner (mit Verzicht auf jede Kontrolle) und Talowski, (Opportunistische Umgehung jeder eigenen Qualifikation, Sich-In-Szene-Setzen ohne Rücksicht auf seine Vertretungs-Aufgaben, Selbstbereicherung, Postensammeln!) sich keinen Deut um seine Zwangs-Mitglieder (‚Sie können uns eh nicht davon laufen!’) zu kümmern und die ‚Zwangs-Abkassierten, um (wenigstens normal) vertreten zu werden’, nach Belieben und ohne die geringsten Bedenken sogar rücksichtslos „über die Klinge springen zu lassen“.
So stellt sich der Zusammenhang und die Abhängigkeit der WK von der Zwangs-Mitgliedschaft dar !
Und - dass die WK ohne das Zwangs-Inkasso - jetzt ‚Verfassungs-Schutzgeld’!) als Demokratie-zerstörender Dauer-Tropf nur eine hinfällige, zusammenbrechende längst überholte Uraltkonstruktion ist, hat die Geschichte im 20. Jht eindeutig vorgeführt.
RESÜMEE
„Durch den eigenmächtigen illegalen HK-WK-Eigen-Versorgungs-Zugriff 1938 -1946 ‚Vorwärts’ ins 18. Jht“
Aber die Analyse der Zusammenhänge führt wesentlich weiter und zu erstaunlichen Erkenntnissen, wenn man zeitgeschichtlich etwas weiter zurück blickt.
Die Handelskammer war ursprünglich - ein Ergebnis der Revolution 1848 - zur demokratischen Interessens-Vertretung der Freiheit von Handel und Wirtschaft durch das Reichs-Parlament und den Staat 1868 eingerich-tet und dem Reichs-Handels-Minister -zur demokratischen Kontrolle unterstellt worden.
Die Handelskammer wurde vom Gesetzgeber in voller Absicht - anderes wäre in Anbetracht ihrer plutokratischen Organisation (bis 1920 !) auch undenkbar und widersinnig gewesen - nicht mit einer Zwangs-Pfründe-Versorgung ausgestattet, wie sie bei ihrem Widerpart, den seit 1858 vorhandenen Genossenschaften, als der demokrati-schen Nachfolge-Organisation der früheren Zünfte-Innungen-Gilden zur Sozialversorgung des kleinen Gewerbes notwendig war, aber eben auf das Notwendigste beschränkt und genau kontrolliert.
Man wusste durch die bittere Erfahrung über Jahrhunderte im Fall der mächtigen, zuletzt völlig degenerierten Uralt-Innungen von der versteinernden macht-kumulierenden korrumpierenden Wirkung eines solchen Privilegs zur Genüge Bescheid.
Im Rahmen der oben vorgeführten ‚Ereignisse’ zwischen 1938 - 46 hat die seit Beginn des 20. Jhts immer desolater werdende Handelskammer die Genossenschaften ‚trickreich’ ausgeschaltet und sich ihrer gesamten Organisations-Struktur mitsamt der Pflicht-Mitgliedschaft ‚bemächtigt’.
Es ist also 1946 genau das eingetreten, was bei der Gründung der HK mit Weitblick als von vornherein einrechen-bares Desastervermieden werden sollte.
Dadurch ist 1946 nun eine Staats- und Demokratie-ferne, demokratisch völlig unkontrollierte und unkontrol-lierbare neue, vorher noch nie vorhandene Konglomerat-Organisation (HK + nun gewaltsam untergeordnete Genossenschaften) entstanden, die sich aus der Sicht der Demokratie-Entwicklung allein mit ihrer eigenen Erschaffung durch die Zeiten in eine vordemokratische Ära zurück bewegt hat.
Die heutige sog. ‚Kontrolle’ durch den BM für Wirtschaft ist reine Schimäre (nicht vorhandenes Hirngespinst), und nicht einmal der Erwähnung wert, weil seit 1946 von der neu aufgetretenen sog. ÖVP-Wirtschaftspartei, dem Wirtschafts-Bund (WB), der überall ‚mafiös’ eingesickert ist, neben der HK-WK und dem Parlament alle wichtigen Posten proporzgemäß beschickt werden.
Dadurch ist mit der ‚Kontroll-Instanz’, dem Wirtschafts-Minister (jetzt Mitterlehner nach Bartenstein), sogar die Kontrolle der Gewerbe-Ordnung von der HK-WK längst selbst vereinnahmt worden.
Die heutige WK hat als Territorial-„Staats-Zunft“ als autonome völlig unkontrollierbare Organisation (‚Staat im Staate’) nahezu den Standard der Vor-Theresianischen lokalen Zünfte erreicht, kann sie doch sogar über die GewO Polizei-Kontroll- und -Straf-Agenden kontrollieren, eigentlich fehlt ihr nur die direkte Polizei-Gewalt, die auch den Genossenschaften 1858 verweigert wurde.
Das Ganze hat sich völlig unbeachtet von der eigentlich dazu verpflichteten parlamentarischen demokratischen Kontrolle bis zu dem neuen Höhepunkt der Zwangs-Umlage im Verfassungsrang entwickelt.
Aber das dürfte hoffentlich ein Stein zuviel auf dem Stapel oder der letzte Tropfen vor den Dammbruch gewesen sein!
Leitl als autonomer unkontrollierbarer Staats-Zunft-Meister an der Spitze seiner ins frühe 18. Jahrhundert - vor die Zeit der Bürgerlichen Aufklärung - zurück gefallenen territorialen österreichischen Staats-Zunft, zugleich unvereinbarer mehrfacher aktiver WB-Polit-Obmann !
Dieser im heutigen demokratischen Europa und in der EU zweifellos einmalige und einzigartige ‚Rückschritt’ veranschaulicht, wie die HK-WK-Organisation, unterstützt durch den absolut Demokratie-freien WB, in der Gier nach Geld und Macht unauffällig durch Hochjubeln von im Grunde schmierigen sog. ‚Sozial-Partner-Agenden’ den Schutz der schwachen Zwangs-Mitglieder (die gnadenlos abgezockt werden) gegenüber dem Staat vortäuschend alle ‚Mach(t)inationen’ verschleiern und alle demokratischen Sicherungen umgehen konnte.
Es fehlt zur Perfektion des 18.Jht.- Null-Demokratie-Standards nur noch, dass Leitl in einer erneuten Nacht- und Nebel-Aktion auch die Polizei-Gewalt der alten Zünfte mit Hilfe der WBler und der geistlosen Koalitions-Abstim-mungs-Maschinerie mit gewohnter Schmiere in das WKG und in den Verfassungsrang schwindelt, um unbotmä-ßige Zwangs-abgezockte WK-Mitglieder auch verhaften und ‚einbuchten’ lassen zu können, um sich endlich ungestört und in Ruhe - zusammen mit seinen ihm wesensnahen Bündlerkumpanen (Mitterlehner, Scharinger, Kopf, Talowski, Enzinger, oder wie sie alle heißen) - einem weiteren friedlichen idyllischen Leben vollkommen ohne störende Demokratie - wie zuletzt im frühen 18.Jht - hingeben zu können. -

Als Abschluss noch einmal die lesenswerte Leitlsche Argumentation zur Rechtfertigung der Verfassungsrechtlichkeit der WK-Zwangs-Umlage über die „Dt. Anschluss-Machinationen“ mit der absolut geheimgehaltenen Schluckung des Gewerbe-bundes (Genossenschaften) mit „Übernahme“ der Dt. Mitglieds-Zwangs-Umlage durch gezielte Vermeidung der Wiederher-stellung des Vorkriegs-Rechtes entsprechend der Moskauer Deklaration 1943:
Leitls Argumentation zur Verfassungs-gesetzlichen Sicherung der berüchtigten Sozialpartnerschaft war, das Wesensmerk-mal der Sozialpartnerschaft sei die Pflichtmitgliedschaft, weil sie eine bessere Interessensvertretung ermögliche Anm.: Also, die Mitgliedsbeitrags-Zwangs-Abzocke, die die Zwangsvertretenen bis heute zu wehr- und willenlosen Leibeigenen macht!
Der Eintrag unten zeigt den wahren „Freiheitsrahmen“ und die Hilflosigkeit gegen alle Übergriffe durch die illegale WK-Zwangs-Mitgliedschaft:
Die Wirtschaftskammer muss neutral sein - Die Landesinnungen der Wirtschaftskammer und ihre Funktionäre müssen nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs (4 Ob 24/06t vom 14.3.2006) künftig penibel darauf achten, dass sie mit ihrem Verhalten den Wettbewerb zwischen ihren Mitgliedern nicht beeinflussen oder gar ein Mitglied zugunsten anderer behindern. Ein in seinem Wettbewerb benachteiligtes Mitglied kann wegen der Pflichtmitgliedschaft nicht aus der Kammer austreten, jedoch seine Innung und die Funktionäre auf Grundlage des Wettbewerbsrechtes direkt klagen. Für den OGH sind Kammer und Funktionäre der Öffentlichen Hand zuzurechnen und zu objektiver Information und Neutralität gegen-über ihren Mitgliedern verpflichtet.

30.11.2011, 00:52: BIFIE kritisiert Einführung der Neuen Mittelschule ohne Evaluierung - Parallelfall zur widerrechtlichen Schaffung einer Unmenge von Konkurrenz-Masseuren in der WKO bei gezielter Vernichtung des Gewerblichen Masseurs

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht - Leitl kümmert sich nicht um Julius Raab
Evaluierung Marke Schmied im Bildungs-Ministerium
(Standard 28.11.2011) Modellversuche sollten eigentlich bis Ende 2012 vom Bifie wissenschaftlich überprüft werden - Direktor Lucyshyn wirft Politik „Ignoranz gegenüber Daten“ vor
Wien - 2009 wurde das Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) per Parlamentsbeschluss damit beauftragt, den Modellversuch Neue Mittelschule (NMS) mit ihren immerhin 1 000 € Zusatzbudget pro Schüler und Jahr zu evaluieren. Der Bericht sollte Ende 2012 als Entscheidungsgrundlage für die Einführung der NMS vorgelegt werden, die flächen-deckende Umstellung der Hauptschulen auf NMS wurde in der Zwischenzeit dennoch längst beschlossen. Für Bifie-Direktor Josef Lucyshyn ist das ein Beispiel für „die Ignoranz der Politik gegenüber Daten“.
Die Darstellung im Vorblatt zum entsprechenden Gesetzesentwurf, wonach sich „der Modellversuch in Österreich be-währt hat “, wie es dort wörtlich heißt, sei sachlich nicht nachvollziehbar. „Das ist nicht datenbasierte Politik, sondern hier ist man wieder in alte Muster zurückgefallen und ideologischen Argumentationen gefolgt“, so Lucyshyn.
Ergebnisse nun erst 2015 - Die Ergebnisse der Evaluierung der NMS durch das Bifie sollen nun erst 2015 vorliegen, wenn die flächendeckende Umstellung der Hauptschulen bereits abgeschlossen ist. Erst zu diesem Zeitpunkt wird auch der erste Durchgang der Überprüfung der Bildungsstandards für die 8. Schulstufe in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch abgeschlossen sein - und werden damit erstmals Daten vorliegen, wie die NMS mit ihren zusätzli-chen Fördermitteln im Vergleich zu den AHS-Unterstufen abschneiden. (APA)

Evaluierung Marke WB-Leitl in der WKO
Ähnlich wie unter Schmied die Weiter-Entwicklung des Bildungswesens (NMS als Mogelpackung !) sachlich nicht nachvollziehbar ist auch die bereits seit 2001 erfolgte katastrophale „Weiterentwicklung“ der Massage in der Wirtschaftskammer unter WB-WKO-Leitl, eh. WB-WKO-Sekr. Mitterlehner und eh. WB-Sekr. Kopf.
Über die WKO wurden 2002 unter Verzicht auf jede Evaluierung (für den medizinischen Sanitätshilfsbereich ?!!) zwei neue Masseurberufe (Heilmasseur - Hm und Medizinischer Masseur - MM) widerrechtlich forciert und mittels korruptem Lobbyis-mus durch ein Bundesgesetz (Medizinischer Masseur- u. Heilmasseur-Gesetz - MMHmG) gegen die ureigensten Vertre-tungs-Interessen der Gewerblichen Masseuren und die WKO-Zwangs-Vertretungspflichten über deren Köpfe hinweg be-schlossen. Dann erst wurden die Gewerblichen Masseure Österreich-weit durch ihren FKM-Bundesinnungsmeister Talow-ski, der sie eigentlich vertreten sollte, aber lieber Gesundheits-Minister werden und sich durch die sog „Aufschulun-gen zu einer geringeren Qualifikation“ bereichern wollte, über seinen „Großen Wurf“ (Aufschulung aller Gewerbli-chen Masseure, aber hinab zum Heilmasseur) informiert. Unter der Hand wurden dann von Talowski mithilfe seiner korrumpierten Lim-Brigade noch über 10 weitere Massageberufe kreiiert und in der WKO (Grundumlagen-Inkasso ! - alles selbstverständlich gedeckt durch die WB-WKO-Führung Leitl-Mitterlehner-Kopf) untergebracht. Durch den Dauer-Widerstand der (obwohl in der Gewerbe-Ordnung verankerten !) beruflich vernichteten Gewerblichen Masseure wurde schließlich 2004 von Mitterleh-ner eine Hm- & MM-Evaluierung zugesagt und von Leitl schließlich 2007 begonnen, aber nicht durch die WKO, sondern ausgelagert an die private Beratungsfirma des Gesundheits-Ministeriums ÖBIG. Dabei stellte sich letztlich heraus, dass Hm und MM (nur theoretische Kurslerei, um dann nachher bei Gewerblichen Masseuren das Wesentliche, das Massieren, zu lernen !) Ausbildungs-mäßig nicht im Geringsten mit den Gewerblichen Masseuren mithalten können - und, dass weder der MM (kaum vorhanden, weil durch Betreiben von Talowski billig weiter aufgeschult zum Hm, von Vorn-herein überqualifiziert und zu teuer, daher in den Kuranstalten durch ausländische Anlernkräfte ersetzt ) noch der Hm (nur mit geschenktem Gewerbeschein Überlebens-fähig - bedeutet de facto Rückkehr zur gewerblichen Tätigkeit, dazu ungeliebter Komkurrent zum Physiotherapeuten) verwendbar sind. Deshalb ist die WKO mit der ÖBIG längst im Begriff, einen weiteren einfacheren billigeren unselbständigen Massagetyp (Sanitätsmanager?) zu kreieren.
Der Berufsstand des traditionellen dualen Gewerblichen Masseurs aber wurde durch das ganze diffizile WKO-interne und -gedeckte unvereinbare korrupte Prozedere vernichtet. Kursmäßig werden nur noch Kurzkursaus-bildungen zu verleihbaren Wellnessknetern (vielfach unvereinbar von Innungsfunktionären) angeboten.
Der traditiionelle duale Gewerbliche Masseur aber wird mit den letzten noch lebenden endgültig aus der Kammer ver-schwinden, - trotz der historischen Beteuerungen vom Präsident der Bundeswirtschaftskammer Julius Raab (Kam-merkarriere) 1946, dass sich die zusammengefassten (damaligen) Handelskammern der Länder nun auch um das bis dahin ungewohnte (genossenschaftliche) Kleingewerbe (dessen sich die vereinigten Handelskammern auf dem Weg über den Deutschen Anschluss durch „großzügigen“ Verzicht auf die verbindliche Wiederherstellung der Vorkriegs- Rechtsordnung gem. der Moskauer Deklaration 1943 trickreich bemächtigt hatten) kümmern werde.
Gratulation an Leitl, dafür, dass er es als 5. „Kämmerer“-Präsidenten-Nachfolger geschafft hat, der HK/WK-Galions-figur Julius Raab (erstmals 1946 bis 1953 und dann 1961 bis 1964 Präsident der Bundeswirtschaftskammer)
posthum auf die Zehen zu treten. Er hat einen Kammer-Zwangs-vertretenen Berufsstand, nämlich, den der dualen Ge-werblichen Masseure, entgegen Raabs damaliger verpflichtender Zusage nach 60 Jahren vernichtet !
Leitls bisher mit Abstand herausragendste Leistung ! Über diese WKO-Jahrhundert-Blamage „zu Ehren“ von Julius Raab als Gedenkfarce können ihm auch seine schmalzigen Gedenk-Lobreden nicht mehr hinweghelfen !

29.11.2011, 00:33: Schiele

Liebes Gästebuch!
Irgendwie hast DU uns sehr gefehlt. Natürlich ging’s auch ohne dich, nur das Leben war echt nicht mehr so wie vorher. Viel weniger Info über die Machenschaften des Talo, über die Gemein -und Halbwahrheiten unserer Standes-UN-Ver-tretung und des Unvermögen einer Politikerkaste die einen Selbstbedienungsladen in Österreich und der Eu eingerichtet haben. Nun alles Gute für weitere langjährige Zusammenarbeit hier und anderswo. -
Ps: Gut auch, dass alle Einträge der WI (Welser Initiative) in Aktivitäten seit 10.10.11 hier ins Gästebuch (als Nachtrag gekennzeichnet) übertragen wurden.
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28.11.2011, 22:33: Kleiner Lichtblick: 1. Gründung einer Partei gegen Korruption - die WEISSE PARTEI ÖSTERREICH

Nachtrag vom 24.11.2011
In Unterweitersdorf (Mühlviertel) wurde am Di, 22.11.11 die WEISSE PARTEI ÖSTERREICH gegründet. Sie sagt der Korruption den Kampf an. - Letztes Update am 24.11.11 (Jürgen Pachner, Kurier)
Die wenigen Zuhörer sind vom Parteiprogramm beigeistert. -
Dienstagabend in der Jausenstation Glanzegg in Unterweitersdorf im Mühlviertel: Nur vereinzelt trudeln Leute ein. ... Stau auf der A7, erklärt Fred Burgholzer entschuldigend. Doch von derlei Widrigkeiten lassen sich der Immobilien-Makler und sein Bruder, der Linzer Rechtsanwalt Klaus Burgholzer, an dem Abend nicht beirren.
Frust - „Wir wollen etwas völlig Neues wagen - endlich eine Demokratie errichten, wie sie in der Verfassung eigentlich vor-gegeben ist “, sagt Klaus Burgholzer. Die bestehenden Parteien seien davon meilenweit entfernt. „Egal, ob Blau, Rot oder Schwarz. Den Politikern ist nicht zu trauen.“ Das Volk werde seit Jahren von einer kleinen Schickeria von Schmarotzern re-giert, die das Land im Würgegriff halten und sich die Tasche füllen. „Wir wollen nicht länger zuschauen und dafür sorgen, dass korrupte Politiker endlich auch bestraft werden.“
Die Zuhörer klatschen begeistert. Burgholzer fordert auf, Namensvorschläge für die neue Partei zu nennen. Der erste Vor-schlag war der Geeignetste: WPÖ - Die Weiße Partei Österreich - Die Zustimmung ist groß.
„Der nationale Gedanke sollte nicht zu sehr verankert werden“, warnt Fred Burgholzer. Er will, dass die Partei ideologisch weder links noch rechts steht und sich auch nicht mit Ausländerfragen verzettelt. „Bei uns ist jeder Anständige willkommen, egal welcher Herkunft und Schicht er ist.“
Der sechsköpfige Vorstand und das Programm (Kern: Strafverfolgung und Enteignung krimineller Politiker und Banker) wer-den gewählt. Als Nahziel werden die Nationalratswahlen 2013 genannt. Burgholzer: „Unsere Chancen liegen nicht darin, dass wir so gut, sondern die anderen so schlecht sind.“

28.11.2011, 22:30: 100 Mio €uro-Loch bei Kammerpensionen - WKÖ-Pensionen: Widerstand gegen 108-Mio-€uro-Lösung

Nachtrag vom 23.11.2011
Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
VORHABEN Dienstag
100 Mio €uro-Loch bei Kammerpensionen
22.11.11 (Die PRESSE)
Die Wirtschaftskammer Österreich & die 9 Landeskammern versuchten am Mittwoch, die Finanzlücke in der hauseigenen Pensionskasse zu füllen – und damit eine Klage wütender Kammerpensionisten abzuwenden
[WIEN/schell]. In der Wiedner Hauptstraße Nummer 63 im vierten Wiener Gemeindebezirk ist Mittwochnachmittag für turbulente Stimmung gesorgt. Die Wirtschaftskammer Österreich hat für 13 Uhr zu einer erweiterten Präsidiumssitzung geladen, mit dem Ziel, ein für das Haus höchst unangenehmes Thema aus der Welt zu schaffen: Die prekäre Finanz-lage der „Wirtschaftskammern Pensionskasse AG“.
Aus dieser werden die Betriebspensionen der Kammer-Beschäftigten bezahlt, zusätzlich zur gesetzlichen Rente. Gespeist wird die Pensionskasse aus den laufenden Kammereinnahmen, also den Beiträgen der Pflichtmitglieder.
Das Problem: Die Pensionskasse ist kräftig „unter Wasser“, die Wertentwicklung liegt weit hinter den Erwartungen zu-rück. Aus der angenommenen Rendite in Höhe von 7,5 % pro Jahr wurde nichts, die durchschnittliche Wertsteigerung er-reichte gerade einmal 0,64 % pro Jahr. „Bliebe es bei dieser Performance, läge die Entwicklung des übertragenen Kapi-tals in 2 Jahrzehnten um mehr als 80 % hinter der Sollentwicklung zurück“, heißt es in einer internen Kammervorlage, die der PRESSE vorliegt. Womit auch klar ist, worauf sich die etwas mehr als 5200 Anspruchsberechtigten schlimmstenfalls einzustellen hätten.
Denn in einem Punkt haben die WKÖ und die 9 Landesorganisationen „Glück“ (Anm.: ???): Den Mitarbeitern wurde keine fixe Rente garantiert, die ausgezahlte Zusatzpension hängt allein von der Entwicklung der veranlagten Beiträge ab. Die Wirtschaftskammern sind nicht verpflichtet, die klaffende Finanzlücke zur Gänze aufzufüllen.
Allerdings drohen Kammer-Pensionisten mit einer Klage und der Betriebsrat mit der Rückabwicklung des Pensionskassen-Systems - falls nicht frisches Geld kommt, um die Kürzungen der Betriebspensionen in Grenzen zu halten. Eine derartige Rückabwicklung wäre für die WKÖ und die 9 Landeskammern alles andere als angenehm. Der Ausgang des Verfahrens wäre ungewiss, sicher hingegen eine nicht wirklich Image-fördernde mediale Begleitung der Auseinandersetzung. Zumal bei der Veranlagung des Pensionskassenkapitals vieles schief gelaufen ist. Etwa die hoch riskanten Investitionen in Anlei-hen der mittlerweile insolventen Immobilien-Gruppe R-Quadrat, von der WK Österreich und die WK Wien betroffen waren.
Frisches Kapital wird also kommen. So wird dem Präsidium folgende Variante zur Abstimmung vorgelegt: 40,3 Mio € wer-den für die Bewältigung der Vergangenheit aufgebracht, für die Abdeckung künftiger Ansprüche aus laufenden Verträgen werden 60 Mio € bereitgestellt. In Summe also gut 100 Mio €. Das ist selbst für die Wirtschaftskammern eine nicht so einfach aufzutreibende Summe, auch wenn deren veranlagtes Vermögen bei über 1 Mrd € liegt. Warum diese Gelder nicht angezapft werden? Weil darüber nicht so einfach zu verfügen ist, wie es aus der WKÖ heißt. Es gehört nämlich groß-teils den autonomen Landeskammern.
Wie nun der Kapitalbedarf gedeckt werden soll, will Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl nicht verraten. Allerdings schließt Leitl gegenüber der PRESSE eine Beitragserhöhung für die Pflichtmitglieder aus. Einen Tag vor der Sitzung kristallisierte sich folgender Lösungsansatz heraus: Angezapft wird der Pensionsfonds (aus dem Ansprüche aus Altverträgen beglichen werden, maximal 80 % des Letztbezugs abzüglich ASVG-Pension). In diesem Fonds schlummern rund 290 Mio €. Der daraus entnommene Betrag wird über Zuführungen in den kommenden zehn Jahren wieder aus den laufenden Einnahmen aufgefüllt. Ohne Beitragserhöhungen, wie die WKÖ neuerlich betont.
Die Vorarlberger Kammer wehrt sich noch. Widerstand gegen diese Variante gibt es dem Vernehmen nach nur noch aus Vorarlberg. Kammerpräsidenten Manfred Rein war am Dienstag für die PRESSE aber wegen einer Auslandsreise nicht erreichbar. WKÖ-Vizepräsident Christoph Matznetter (SPÖ) will den Verhandlungen nicht vorgreifen, sein Gegenüber Fritz Amann (FPÖ) ist weniger zugeknöpft: „Ich hätte nie gedacht, dass in der WK in einer so wichtigen Frage so viele unwissende Leute fuhrwerken können“. Dennoch wird er dem Lösungsvorschlag zustimmen, damit Rechtssicherheit ein-kehrt und eine Rückabwicklung der Pensionskasse verhindert wird. „Denn dann gäbe es die WK nicht mehr“.
Widerwillig zustimmen will auch Volker Plass von der Grünen Wirtschaft. „Mir ist ein Ende mit Schrecken lieber als ein Schrecken ohne Ende“, sagt Plass. Er fordert allerdings, dass künftig alle Budgets und Rechnungsabschlüsse für die Mit-glieder „online“ abrufbar sind, um so für mehr Transparenz zu sorgen. Zudem soll die Kammer damit aufhören, Betriebs-pensionen als Alternative zum staatlichen Pensionssystem zu propagieren.
Eine 1. Konsequenz aus dem Finanzdebakel um die Pensionskasse der heimischen Wirtschaftskammern gibt es bereits: Ab dem 1. Jänner 2012 wird allen neu eintretenden Beschäftigten keine Betriebspension mehr angeboten.
(Die PRESSE, Print-Ausgabe, 23.11.11)
DAS ERGEBNIS - Mittwoch
WKÖ-Pensionen: Widerstand gegen 108-Mio-€uro-Lösung
23.11.11 Von Stefan Riecher (Die PRESSE)
Wirtschaftskammer. Vorarlberg und Niederösterreich stimmten gegen den Beschluss
[Wien] Nicht ohne Widerstand hat die Wirtschaftskammer am Mittwoch beschlossen, wie sie ihr Millionenloch bei der hauseigenen Pensionsvorsorge stopfen möchte. Insgesamt will die Interessensvertretung 108 Mio € an Kapital aufbringen, um die Lücke zu schließen. „Wir haben die Sache ordentlich gelöst“, sagt Kammerchef Christoph Leitl. Allerdings: Wie die PRESSE erfahren konnte, lehnten die Vorarlberger den Beschluss ab, die Niederösterreicher einen guten Teil davon.
Wie berichtet, fehlt es der Pensionskasse der WKÖ erheblich an Kapital. 1 % ihres Gehalts zahlten die 5200 Anspruchsbe-rechtigten über Jahre in die zusätzlich zur gesetzlichen Pension abgeschlossenen Vorsorge ein. Die Kammer legte der angekündigten Pension eine Rendite von 7,5 % zu Grunde. Ein Wert, der deutlich verfehlt wurde: Der durchschnittliche Ertrag lag bei weniger als 1 % (bei 0,64 %).
„Die Erwartungen waren zu hoch. Damals hat jeder geglaubt, dass das goldene Jahrzehnt vor uns liegt“, sagt Leitl. Doch sind die schwächelnden Kapitalmärkte nur für einen Teil des Problems verantwortlich. Laut Finanzmarktaufsicht hat die WKÖ versicherungstechnische Risiken nicht eindeutig im Voraus kalkuliert. Aus Angst vor einer Klagsflut der Betroffenen wird die Interessensvertretung nun 40 Mio € für die Bewältigung der Vergangenheit bezahlen.
Vorarlberg schaltet Rechtsanwälte ein
Zusätzlich werden 48 Mio € in das Kapital der Pensionskasse nachgeschossen. Damit soll für die Zukunft eine Rendite von zumindest 2,75 % pro Jahr erreicht werden. Weiters bildet die Organisation eine „Schwankungsrückstellung“. Dafür wer-den über 10 Jahre 20 Mio € fällig, die in die Pensionskasse fließen, wenn die angestrebte Rendite nicht erreicht wird.
Insgesamt kostet der fehlgeschlagene Ausflug in die betriebliche Pension die Wirtschaftskammer also 108 Mio €.
Man habe das „Reformpaket mit überwältigender Mehrheit beschlossen“, verlautet die Vertretung in ihrer Aussendung. Tatsächlich ist aber noch gar nicht gesichert, ob das gesamte Geld fließen wird. „Das ist der faire Markt“, sagt Vorarlberg-Kammerchef Manfred Rein zur PRESSE. Er verweist darauf, dass den Mitarbeitern klar sein müsse, dass es auch zu Kurs-verlusten kommen könne. Vorarlbergs Anteil am Paket von 5 Mio € will er nicht bezahlen. „Wir lassen das bereits rechtlich prüfen“, sagt Rein.
Für die Absegnung des Vorschlages der Bundesorganisation war eine Zweidrittelmehrheit nötig. Sie wurde erreicht, weil alle Landesorganisationen außer Vorarlberg und Niederösterreich zustimmten. Die Niederösterreicher stören dem Verneh-men nach die Zahlung der 68 Mio. Euro in Summe für die künftige Entwicklung der Pensionskassen. Am 40 Mio €-Paket für die Bewältigung der Vergangenheit will sich die Landesorganisation aber beteiligen.
Vorübergehendes oder endgültiges Aus?
„Jetzt hat’s die WKÖ erwischt“, kommentierte Vizepräsident Christoph Matznetter (SPÖ) das schlechte Abschneiden der privaten Vorsorge. Er will, dass die Kammer nie wieder eine Betriebspension auf die Beine stellt: „Die staatliche Pen-sionsvorsorge ist die einzig sichere“, glaubt Matznetter.
Tatsächlich wird die WKÖ ab 2012 neuen Arbeitnehmern keine Betriebspension mehr anbieten. Leitl begründet das mit der „derzeit sehr hohen Volatilität der Märkte“. Das letzte Wort ist für den Kammerchef in der Causa aber noch nicht ge-sprochen. Er kann sich eine Betriebspension durchaus wieder vorstellen, sobald „sich die Lage an den Märkten beruhigt“. (Die PRESSE Printausgabe, 23.11.11)
ERGÄNZUNG
Kammerumlage - So ganz ohne Erhöhung geht es beim Budget 2012, das am Mittwoch im Wirtschaftsparlament disku-tiert wurde, aber nicht. „Die Kammerumlage 1 und 2 werden leicht angepasst“, erklärte Vizepräsident Richard Schenz. Der Voranschlag liegt bei plus 0,4 %. Für die Abteilungen steigt das Budget um 3 %, der Sachaufwand wird gekürzt. - (KURIER, 24.11.11)

28.11.2011, 22:25: Philosoph Peter Kampits - über Ethik, Moral und Stachelschweine

JULIA NEUHAUSER (Die Presse)
Der Philosoph Peter Kampits fordert die flächendeckende Einführung von Ethik als Pflichtfach. Denn: Die Gesellschaft brauche ein gemeinsames Regelsystem.
Die Presse: Die flächendeckende Einführung von Ethik in den Schulen war bereits im Mai Thema im Parlament. Ist das Projekt gescheitert?
Peter Kampits: Der Widerstand des Unterrichtsministeriums war von Beginn an da. Die flächendeckende Einführung … bereits 2006 versprochen. Aus ökonomischen Gründen hat man das dann aber doch nicht gemacht. Bei 200 Schulversu-chen wäre es an der Zeit, das ins Regelschulwesen aufzunehmen.
Haben Sie noch Hoffnung, dass das bald passieren wird?
Ich glaube schon. Der Bedarf nach Ethik wird immer größer – vor allem nach angewandter Ethik. Ethik kann man nicht nur theoretisch betreiben. Gerade die Entwicklungen im zivilisatorischen und kulturellen Bereich sowie in der Wissenschaft und Technik bedingen einen angewandten Ethikunterricht. Aber natürlich: Das Nachdenken über Ethik oder das Erstellen von Prinzipien heißt noch lange nicht, dass Letztere auch realisiert werden.
Sind die moralischen Vorstellungen von Jugendlichen beeinflussbar?
Ja. Es gibt eine große Liberalisierung in den Lebensformen. Mit den Entscheidungsmöglichkeiten wächst aber auch die Unsicherheit. Es wird immer schwieriger, sich zu Entscheidungen durchzuringen. Gleichzeitig gibt es den gegenläufigen Trend – zu traditionellen Werten.
Die Ethik wird oft als „Hüterin der Moral“ bezeichnet?
Moral ist ein Regelsystem, das sich eine Gesellschaft angeeignet hat, um ein reibungsloses Auskommen miteinander zu haben. Schopenhauer vergleicht das mit dem Winterschlaf von Stachelschweinen. Diese haben gelernt, dass sie sich ver-letzen, wenn sie zu nah aneinander kuscheln. Und dass sie erfrieren, wenn sie zu weit auseinandergehen. Genau der Abstand, der das Überleben sichert und den anderen nicht beeinträchtigt, den kann man unter Moral verstehen. Die Moral erarbeitet bestimmte Vorschriften. Die Ethik muss die Frage stellen, warum – und muss sie argu-mentativ beantworten.
Die ältere Generation wirft den Jungen stets vor, moralisch zu verfallen
Das Beklagen der Älteren über den moralischen Verfall ist uralt. Bei Aristoteles steht, dass Ethik etwas für die „alten Kna-cker“ sei. Weil die Jugend so vom Pathos erfüllt ist, dass sie nicht überzeugbar sei. Abgesehen davon würde auch heute ein gewisses Einmahnen von Moral tatsächlich nicht schaden – wenn man sich anschaut, welche Korruption und Gier der-zeit um sich greift. Der Ethikunterricht müsste flächendeckend für alle gelten. Wir sollten nicht vergessen, dass die Kirche selbst in einer sehr schwierigen Situation ist.
Können die religiösen Ansichten der Religionslehrer den Ethikunterricht beeinflussen? - Man sollte einen Lehrplan erstellt, der nicht nur auf religiöse Fragen zugeschnitten ist.
ZUR PERSON - Peter Kampits (69) ist Philosoph und Leiter der Forschungsstelle für „Ethik und Wissenschaft im Dialog“. Er war Dekan der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft an der Uni Wien. (Die Presse, Print-Ausgabe, 21.11.11)

28.11.2011, 22:21: DiePresse - Das Schulfach Ethik ist als „Ersatzfach“ konzipiert – aber kann es den Religionsunterricht ersetzen ?

Nachtrag vom 20.11.2011
Auf Kant können wir uns doch alle einigen, oder?
20.11.11 THOMAS KRAMAR (Die Presse)
Das Schulfach Ethik ist als „Ersatzfach“ konzipiert – aber kann es den Religionsunterricht ersetzen? Und wie ist es umgekehrt?
„Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion.“ Sigmund Freud liebte dieses Goethe-Zitat: Es sprach für seine Ansicht, dass Religion erstens eine Illusion und zweitens ein Sur-rogat sei – für jene, die für die „wissenschaftliche Weltanschauung“ nicht reif sind.
Wer Religion nicht hat, der habe Ethik: Das könnte das Motto der Einführung von Ethikunterricht in den Fä-cherkanon der höheren Schulen sein. Wie in vielen deutschen Bundesländern ist auch in Österreich Ethik als „Ersatzfach“ konzipiert: für Schüler, die konfessionslos sind oder sich aus dem Religionsunterricht abgemeldet haben. Dahinter steckt – auch, wenn das selten klar ausgesprochen wird – die Idee, dass den Religionslosen etwas fehlt, das durch (säkulare) Ethik ersetzt werden kann. Diese kommt eben nicht via Offenbarung, man muss sie aus Irdischem ziehen.
Wie das z.B. Kant in seiner „Kritik der praktischen Vernunft“ tat. Er kam auf den Kategorischen Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Das entspricht dem simplen „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu“, heißt aber auch: Ethische Normen sind keine Privatsache, die man sich aussuchen kann, sondern müssen für alle gelten. - Steht damit schon der Lehrzielkatalog für Ethik fest? Gemach.
„Da waren nun die Begriffe Autorität, Pflicht, Macht, Dienst, Carrière zu höchster Würde gelangt“, schrieb Thomas Mann in den „Buddenbrooks“ über das Gymnasium in Lübeck, „und der ‚kategorische Imperativ unseres Philosophen Kant’ war das Banner, das Direktor Wulicke in jeder Festrede bedrohlich entfaltete. Die Schule war ein Staat im Staate geworden...“
Nun ja. Natürlich gehört die kantische Ethik in den Lehrplan. Aber auch alternative Ansätze. Etwa von Schopenhauer, der alle Moral auf dem Mitleid aufbaute. Oder die „utilitaristische Ethik“, die z.B. der australische Philosoph Peter Singer vertritt. Er glaubt nicht, dass man Moral rational begründen kann, er plädiert für eine Abwägung der positiven und negativen Gefühle, die eine Maßnahme erzeugt. Aber, dass sich jede Bioethikkommission so schwer mit einstimmigen Stel-lungnahmen tut, liegt daran, dass durchaus nicht alle Ethiker dieselbe Ethik vertreten.
Auch Berufung auf „Werte“ nutzt nicht viel: Aus Wörtern wie „Freiheit“ oder gar „Gerechtigkeit“ kann man vielerlei lesen. So wird Ethikunterricht kaum je eine für alle verbindliche Ethik lehren, sondern nur Möglichkeiten zeigen. Er kann kein Unterricht in Moral sein, nur über Moral.
Konfessioneller Religionsunterricht dagegen ist auch Unterricht im Glauben. Kaum ein Religionslehrer wird mit Kant sagen: „Alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch zu tun können vermeint, um Gott wohl-gefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.“ - (DiePresse Print-Ausgabe, 21.11.11)

28.11.2011, 22:12: Eh. Katastrophen-Bim Talowski als WKST-SpartenOb-Debütant für die Forderung: „Feiertagszuschlag nur noch für Katholiken“ von den Konfessionsfreien diffizil argumentiert als Hitze-geschädigter Ahnungsloser in seiner Funktion disqualifiziert & abgewatscht !

Nachtrag v. 11.11.2011
Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Feiertagszuschlag nur noch für Katholiken: Konfessionsfreie protestieren
von Philippe Lorre 13.07.11 -
Der Zentralrat der Konfessionsfreien protestiert gegen den Vorschlag des steirischen Wirtschaftskammer-funktionärs Hermann Talowski, Feiertagszuschläge nur mehr an katholische ArbeitnehmerInnen auszubezah-len. »Der Vorschlag zeugt von Ahnungslosigkeit und einem erschreckend einfachen Weltbild«, kommen-tiert Philippe Lorre, Wirtschaftskammermitglied und Steiermark-Sprecher der Konfessionsfreien.
Feiertagszuschläge nur mehr für KatholikInnen? Der steirische Wirtschaftskammerfunktionär Hermann Talowski hält das in einem Interview für die kircheneigene Gratiszeitung Woche nur für fair. Er sehe nicht ein, dass auch ArbeitnehmerIn-nen etwas davon haben sollten, die keiner Religion angehören.
»Herr Talowksi offenbart eine Ahnungslosigkeit, die ihn für seine Funktion disqualifiziert« , sagt Philippe Lorre, Steiermark-Sprecher der Konfessionsfreien.
In Österreich gibt es keine Lohn- oder Gehaltszuschläge für religiöse Feiertage. »Weihnachten, Ostern und Co sind staatli-che Feiertage zugegebenermaßen mit religiösem Hintergrund. Aber zu diesen Feiertagen haben alle frei – auch die etwa 30 % der SteirerInnen, die keiner Religion angehören oder nicht katholisch sind. Das beträfe also nicht nur Konfessions-freie sondern auch ProtestantInnen, MuslimInnen, JüdInnen und so weiter. Daher wäre es staatlich sanktionierte Diskrimi-nierung, für diese Menschen die Zuschläge zu streichen«, kommentiert Lorre.
»Außerdem, wie will der Herr Talowski das erheben? In der Praxis heißt das, dass der Arbeitgeber dem religiösen Be-kenntnis oder Nicht-Bekenntnis der ArbeitnehmerInnen nachschnüffeln müsste. Diese Bespitzelung der Privatsphäre kann er doch wohl nicht ernst meinen.« Noch erschreckender sei, wenn man die Idee zu Ende denke: »In Wahrheit dürften dann nur die ArbeitnehmerInnen einen Feiertagszuschlag bekommen, die regelmäßig in die Kirche gehen. Das sind selbst nach kircheninternen Zählungen allerhöchstens zehn Prozent der katholischen ArbeitnehmerInnen – wenn man es genau durchrechnet, wahrscheinlich noch weniger. Wie der Herr Talowksi das erheben lassen will, schaue ich mir an. Das ist Totalüberwachung am Arbeitsplatz.«
Letztendlich würden
Talowskis Vorschläge damit entweder auf Ausbeutung Nicht-Religiöser und von Nicht-KatholikIn-nen hinauslaufen oder auf Zwangsmissionierung im Betrieb. »Das ist nicht Aufgabe der Wirtschaftskammer und schon gar nicht des Staates«.
Am Problem vorbei
Wenn sich Herr Talowski schon Gedanken über die Kosten machen will, die Religionsgemeinschaften in Österreich ver-ursachen, sollte er sich vorher schlau machen: »Die Steuerbefreiungen für Religionsgemeinschaften, Sonder-Vertre-tungsrechte und nicht zuletzt der konfessionelle Religionsunterricht kosten österreichweit jährlich etwa 1,5 Mrd €. Das wird auch von der Wirtschaft mitfinanziert und ist mit Sicherheit mehr als die Feiertagszuschläge ausmachen. Wenn er dagegen etwas tun will, kann er zum Beispiel das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien unterschreiben.«
Lorre fordert die Spitze der steirischen Wirtschaftskammer und Bundeswirtschaftskammer-Präsident Chris-toph Leitl auf, zu den Ideen von Herrn Talowski Stellung zu nehmen: »Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Linie der Wirtschaftskammer ist«. Möglicherweise habe das auch Talowski nicht so ernst gemeint: »Offenbar ist ihm da die Sommerhitze zu Kopf gestiegen. Anders kann ich mir solche absurden Forderungen nicht erklären.« Bezeichnend ist aus Sicht Lorres das Forum, das Talowski für seine Ideen gewählt hat: »Das ist ausgerechnet die Gra-tiszeitung Woche, die dem Styria-Verlag gehört. Und damit der Diözese Graz-Seckau. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.« - Quelle: www.konfessionsfrei.at/?p=1358
WI-Kommentar
Der nach fast 10 Jahren des Unwesens endlich als Bim geschasste Talowski - oder Talowksi, wie er auch genannt wird - war der Handlanger von WB-WKO-Leitl mit seinem WKO-WB-Sekretären Mitterlehner und Kopf bei der Korruptionsaffaire um die Vernichtung des Kammer-eigenen Berufsstandes der Gewerblichen Masseure und die chaotische Zerstörung der Massagelandschaft in Österreich innerhalb von 2 Kammerperioden, die noch immer auf ihre Aufarbeitung wartet. Dass „Talowksi“, von Anbeginn ohne jede Qualifikation, nur mit WB-Schub und Freunderlwirtschaft operierend, immer noch im BIA (Bundesinnungsausschuss) und nun auch als „nach oben gefalle-ner“ steirischer SpartenOb weiterhin sein Unwesen treiben kann, ist einzig und allein WB-WKO-Leitl und BM Mitterlehner, jetzt sogar gesetzlicher (Schein-)Kontrollor der WK, zuzuschreiben.
Daneben ist interessant, dass „Talowksi“ seine FKM-Hochglanzhefte mit Großkopffoto (eig. war er der Vorläufer von Schmied und Faymann) zur Gehirn-Berieselung seiner von ihm ihres Berufes beraubten und zum Untergang verurteilten wehrlosen (weil eben) FKM-Kammer-Zwangsmitglieder und die ebenfalls hochglänzenden Messe-Broschüren zu seiner (geklauten) Organisation der jährlichen Kosmetik-Messe in Graz bei dem oben als sein Forum zitierten Styria-Verlag der Diözese Graz-Seckau drucken ließ. Also - zum Abschied der Diözese einen kräftigen Tritt ins Schienbein, damit sie nicht vergisst, mit wem sie es zu tun gehabt hat.

28.11.2011, 22:09: Bad Ischler Fleißaufgabe der Sozialpartner Leitl-Hundstorfer sorgt für Erheiterung

Nachtrag vom 11.11.2011
Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
PROLOG
Die eigentliche ursprüngliche und einzige bis heute gesetzlich gedeckte Aufgabe der Sozialpartnerschaft (WK / ÖGB) war und ist die aus der Zeit der Besatzungsmächte (1945-55) krampfhaft herübergerettete Ausverhandlung der Kollektivverträ-ge, die einen Spitzen-Verwaltungsbeamten im überholten Demokratie-fernen Selbstverwaltungskörper WKO wie Leitl schon längst nicht mehr interessieren. So etwas läuft wie das viel wichtigere Inkasso der Zwangsbeiträge (mit Staatshil-fe!) delegiert und automatisiert ab.
Denn der unvereinbare WB-WKO-Verwaltungs-Präsident Leitl ist lieber als Pseudo-Politiker („Nebenregierung“) überall woanders tätig als in dem Misthaufen seiner WKO (daher gelber Einleitungs-Slogan !).
Deshalb sofort und gerne die Übernahme der Regierungsverpflichtung zur Pensionsordnung als freiwillige Beratungs-Fleißaufgabe (diesmal also ausnahmsweise keine Auslagerung an eine Privatfirma).

Hier nun die Beurteilung durch Esther Mitterstieler am 13.10.11 im Wirtschaftsblatt
„Zur Sache: So werfen wir das Geld raus“
Bei den vorgeschlagenen Prämien für einen späteren Pensionsantritt herrschen griechische Verhältnisse
Wir sind auf den Geschmack gekommen: Die Sozialpartner wollen Arbeitnehmer wie Arbeitgeber mit einer hübschen bis zu 9000 € hohen Prämie versehen, wenn ein Arbeitnehmer drei Jahre später in Pension geht.
Wir reden hier über das faktische Pensionsantrittsalter, das hierzulande bei müden 58 Jahren liegt. Binnen zehn Jahren sollten die Prämien diese Schwelle auf 60 Jahre anschrauben. Das machen die Sozialpartner untereinander aus, und zah-len soll es das Finanzministerium, sprich wir Steuerzahler.
Erinnern wir uns doch, wo unser gesetzliches Pensionsalter liegt: für Frauen bei 60, für Männer bei 65 Jahren. Die Lösung der Sozialpartner ist also nichts anderes als ein neues Subventionssystem. Alle, die ohnehin schon genug Steuer zahlen, sollen ein Transfer-System subventionieren, das so nicht funktionieren kann.
Was soll das für ein großartiger Wurf sein? Die Wahrheit liegt doch auf dem Tisch: Es mag Arbeitnehmer geben, die ger-ne früher in Pension gehen. Warum soll der Staat dafür Prämien zahlen? Es gibt auch viele Arbeitnehmer, die förmlich in die Frühpension gezwungen werden, weil sie für die Unternehmen zu teuer sind. Dort muss man doch ansetzen. Keine Prämien-Zwangsbeglückung, sondern eine Senkung der Lohnnebenkosten wäre angebracht. Dann wären Arbeitnehmer über 50 nicht mehr auf dem Abstellgleis und könnten ihren Beitrag dazu leisten, dass der Schulden-Rucksack für unsere Kinder etwas leichter wird.
Ungern möchte man angesichts dieser österreichischen Verhältnisse das mittlerweile übliche Griechen-Bashing betreiben. Was macht uns angesichts solch verquerer heimischer Forderungen eigentlich besser als die Griechen?
Die Griechen zahlten ihren Beamten Prämien für das pünktliche Erscheinen am Arbeitsplatz. Wir wollen dafür zahlen, dass Menschen drei Jahre vor dem gesetzlichen Pensionsalter in Pension gehen.
Nicht zu vergessen die große Anzahl an Invaliditätspensionisten. Dass viele von ihnen das System missbrauchen u. gleich-zeitig schwarz arbeiten, ist eine Gemeinheit für die echten Invaliden. Dass offiziell deklarierte Invalide einen Führer-, Jagd- oder Waffenschein haben, ist eine Frechheit. Wo liegt da der Unterschied zwischen Wien und Athen?
Wir befinden uns seit 2008 in einer Wirtschaftskrise. Wir haben uns nur zu gerne täuschen lassen von zwischenzeitlichen konjunkturellen Aufwinden und wollen es nicht wahrhaben. In Österreich ist die Krise wie überall zum Teil hausgemacht.
Wer sich weigert, angesichts der rauen Zeiten, in denen wir uns befinden, strukturelle Schritte zu setzen, kann nur verlie-ren. Vorschläge wie Pensions-Prämien sind ein Verliererprogramm.
Es wäre so einfach: Wir halten uns an die Gesetze - damit an das gesetzliche Pensionsalter. Und sind aus dem Schneider.
Anmerkung
Die Regierung hat auf das „griechische“ Sozialpartner-„Konzept auf Kosten Dritter“ bisher nicht einmal gar nicht reagiert.
In den SN hat Kritiker Filzmaier die Sozialpartner kürzlich als „Stabilitätsfaktoren“ bezeichnet, zu ergänzen wäre nun - für „Korruptions-Stabilität“ ! Dem Gschaftl-Leitl-Sozialpartner bleibt der unbedankte „Ruhm“ für seine übliche unsinnige Wich-tigtuerei als überflüssige Nebenregierung. Die Tagungskosten tragen selbverständlich die Zwangsumlagen-Zahler.

28.11.2011, 22:07: Causa Mayr-Melnhof: Droht Leitl nun Strafverfahren?

Nachtrag vom 09.11.2011
Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Hanna Kordik (Die Presse 08.11.11 )
Wirtschaftskammer-Chef Leitl hat Zores mit einem „Freundschaftsdienst“ für seinen Geschäftspartner Alexander Maculan.
Wien. Wie viel Provision muss der Mayr Melnhof-Konzern Alexander Maculan bezahlen? Die Frage wird die Justiz noch länger beschäftigen. Wie berichtet, fordert Maculan Millionen von dem Unternehmen, weil er vor Jahren Kontakt zu einem russischen Geschäftspartner hergestellt hat. Dass Maculan Anspruch auf eine Provision hat, ist mittlerweile vom Gericht bestätigt worden. Nun geht es um die Höhe des Erfolgshonorars. Doch die Streitparteien konnten sich auf keinen unab-hängigen Gutachter einigen. Jetzt soll die Internationale Handelskammer in Paris einen Gutachter bestellen. Die Sache wird also ein Fall für die Geduld. Aber höchst spannend ist sie trotzdem. Das liegt an den handelnden Personen: Maculan selbst wollte Konzernchef Franz Mayr-Melnhof nicht klagen – weil der sein Neffe ist. Also bat er seinen Geschäftspartner, die Rolle des Klägers zu übernehmen. Und das ist immerhin Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl.
Leitl bedauert die Angelegenheit mittlerweile sehr. Er würde heute anders entscheiden, sagte er der „Presse“ vor weni-gen Wochen. Verständlich: In der Zwischenzeit mehren sich kritische Stimmen über die Rolle Leitls. Ein Wirtschafts-kammer-Chef, der rechtlich gegen ein bedeutendes Kammer-Mitglied vorgeht, das ergebe keine schöne Optik, heißt es immer wieder. Der Wirtschaftskammer-Chef hat sich mit seinem Freundschaftsdienst also einen Bärendienst erwiesen. Zumal ein Ende der Leitlschen Probleme nicht absehbar ist: Jetzt droht ihm in der Causa auch noch ein Strafverfahren wegen Prozessbetrugs.
Beim letzten Gerichtstermin am 16.09.11 hat jedenfalls der Anwalt von Mayr-Melnhof die Saat dafür ausgebracht. Laut Ge-richtsprotokoll, das der „Presse“ vorliegt, zitierte der Anwalt aus dem Schriftsatz des Klägers, also Leitls. In dem Schrift-satz wurde argumentiert, dass Maculans Firma in den Jahren 2003 bis 2005 für die Geschäftsanbahnung in Russland 1,8 Mio € aufgewendet habe. Darin enthalten seien 350 Tagessätze à 4 000 € (macht 1,4 Mio €) „sowie Reisespesen in Höhe von 200 000 € sowie anteilige Aufwendungen für die Repräsentanz in Moskau“. Also weitere 200 000 €.
Keine Belege für Aufwand
Das Problem ist nur: In den Maculan-Bilanzen ist über die Jahre von solchen Auslagen nichts zu finden. Der Mayr-Melnhof-Anwalt legte beim letzten Verhandlungstermin sämtliche Maculan-Bilanzen vor, die alle nicht „den heute behaupteten Auf-wand (...) belegen könnten“. Und er verwies vor allem auf den „für die Klagsführung 2008 wesentlichen Jahresabschluss zum 31.12.07“. Hier würde sich unter dem Titel „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ bloß die Summe von 160 113,62 € finden. Ein Betrag, der deutlich geringer ist als die in der Klage angeführten Spesen in Höhe von 400 000 €. Han-delt es sich also, wie der Anwalt mutmaßt, um Prozessbetrug ? Das Strafrecht definiert diesen als „vorsätzlich falsche Angaben einer Partei gegenüber einer Behörde zur Erlangung vermögensrechtlicher Leistungen“.
Vonseiten Mayr-Melnhofs wollte man die Sache nicht kommentieren – weil es sich um ein laufendes Gerichtsverfahren handelt. Eine Stellungnahme gibt es dafür von Leitl/Maculan-Anwalt Felix Klement: Man habe bloß bei Gericht mit Aufwen-dungen argumentiert, diese aber ohnehin nicht geltend gemacht. Vielmehr werde ein Erfolgshonorar gefordert.
Exemplarische Tagessätze
Die in der Klagsschrift angeführten Tagessätze seien also lediglich exemplarisch zu verstehen. Und die angeführten kon-kreten Spesen ? Die seien, so Klement, sehr wohl bilanziell verbucht und zwar in einer Maculan-Tochtergesellschaft. „In welcher, weiß ich aber nicht“, sagt Klement, der immerhin auch im Maculan-Aufsichtsrat sitzt.
Für Klement sind die Vorwürfe der Gegenseite jedenfalls „strafrechtlich unhaltbar“, das Gericht sehe das offenbar auch so. Seinen Ärger kann er nicht verhehlen: „Offenbar fehlen der Gegenseite zivilrechtliche Argumente.“
Leitl selbst verweist darauf, dass vonseiten des Gerichts noch kein Strafverfahren eingeleitet worden ist: „Offensichtlich waren die von der Gegenseite erhobenen Vorwürfe auch für das Gericht nicht relevant.“
AUF EINEN BLICK
Christoph Leitl hat Ende 2008 für seinen Geschäftspartner Alexander Maculan die Holzgruppe des Mayr-Melnhof-Konzerns geklagt. Es geht um eine Provision in Millionenhöhe, weil Maculan Jahre davor den Kauf eines russischen Waldes durch Mayr-Melnhof angebahnt hat. In der Klage wurde mit diversen Spesen, die angefallen seien, argumentiert. Die finden sich aber nicht in den Maculan-Bilanzen. („Die Presse“, Print-Ausgabe, 09.11.11)
Lesen Sie auch die Einträge vom 19.09.11: Nach heiklen Geschäften bei Petersburg WKO-Präsident WB-Leitls heikle Klage um Millionen-Provision in heikler Prozess-Vertretung von Maculan gegen Mayr-Melnhof Holz und vom 07.10.11: Wirt-schaftsBlatt: „Kammerpräsident trägt mehrere Geschäftshüte“ - Affäre: Christoph Leitl hat über Firmenbeteiligung eine weitere Firma beraten, in der er im Aufsichtsrat sitzt

28.11.2011, 22:04: Wem gehört die Ethik? - von Marie-Luisa Frick (Die Presse)

Nachtrag vom 07.11.2011
Schattenkämpfe, Missverständnisse und Ängste vor Machtverlust dominieren die Debatte um den Ethik-unterricht. Eine Replik.
So intensiv in den vergangenen Wochen über Form, Zweck und Möglichkeit des verpflichtenden Ethikunterrichts diskutiert wurde, so unbefriedigend stellen sich die Debattenbeiträge aus philosophischer Sicht dar. Da werden zum Einen Erwar-tungen an das Fach Ethik gerichtet, dass einem ganz schwindlig wird: Wer behauptet, Ethik an Schulen könne uns „aus dem Korruptionssumpf retten“, fällt einem Missverständnis anheim, das sich im aktuellen Diskurs nur zu oft findet: Nämlich, dass theoretisches Wissen um Konzepte und Theorien des guten Handelns automatisch die Motivation zu diesem Handeln generieren könnte.
Mit Arthur Schopenhauer gesprochen: „Ethik kann so wenig zur Tugend verhelfen, als eine vollständige Ästhetik lehren kann, Kunstwerke hervorzubringen.“
Ethik ist eine philosophische Disziplin, die sich kritisch-reflexiv mit Normen und Werten befasst, mit deren (erkenntnis-theoretischen) Grundlagen sowie ihren Anwendungen. Moral ist ihr Gegenstand, nicht ihr Inhalt.
Dies wird sowohl von jenen geflissentlich übersehen, die einen allgemeinen Ethikunterricht als Heilmittel gegen gesell-schaftliche Problemfelder aller Art anpreisen, als auch jenen, die ihm reflexhaft unterstellen, ein Verschwörungsprojekt der Religionsvertreter zu sein, um verpflichtenden Religionsunterricht unter anderem Namen einzuführen (Ph. F. Lorre 27.10.11). Um Letzteres auszuschließen, ist vor allem die Ethiklehrer-Ausbildung in den Blick zu nehmen. Dass diese noch immer nicht im Rahmen eines vollwertigen Studiums erfolgt, ist ebenso kritisch zu beurteilen wie Ausbildungen unter der Ägide kirchlicher Institutionen.
Wer verpflichtenden Ethikunterricht für alle Schüler wünscht und dabei an einen Benimmkurs denkt, der sollte das Fach entsprechend benennen (z.B. „Moralerziehung“), den Begriff Ethik aber aus dem Spiel lassen. Ein Ethikfach, das den Na-men verdient, schreibt jungen Menschen keine Handlungen und Lebensziele vor, sondern bemüht sich, selbstständiges Durchdenken komplexer Sachverhalte, wie sie sich von Bioethik bis Technikethik als gesellschaftliche Herausforderungen aufdrängen, zu fördern, und durch vergleichende Darstellung mitunter konträrer ethischer Theorien die Urteilskraft zu stärken.
Wenn nun an diese Version eines sachlichen, professionellen Ethikunterrichts der Vorwurf herangetragen wird, mit „wert-neutraler Erziehung“ werde die „Gefahr von Manipulation durch verkappte ideologische Gurus und Vorfeldterroristen“ her-aufbeschworen (V. Zsifkovits 31.10.11), so mutet dies geradezu absurd an und kann nur als pro-domo-Argumentation derjenigen gewertet werden, die bereits jetzt durch den Zuspruch der Schüler zum Fach Ethik, besonders aber im Fall der verpflichtenden Einführung, ihre Felle davonschwimmen sehen.
Ganz im Gegenteil ist immer dann Indoktrination* zu befürchten, wenn in einem hierarchischen Kontext normative ethi-sche Maßstäbe, religiös fundiert oder nicht, als verbindlich und kritisches Denken als Bedrohung ausgewiesen werden.
ZUR PERSON - Dr. Marie-Luisa Frick ist Assistenzprofessorin am Institut für Philosophie an der Universität Innsbruck („Die Presse“, Print-Ausgabe, 07.11.2011)
Anm.: * Lat. doctrina, „Belehrung“ - eine besonders vehemente, weder Widerspruch noch Diskussion zulassende Beleh-rung als psychologisches Mittel autoritärer, religiöser oder politisch motivierter Erziehungsformen zur Bildung einer beson-deren Meinung oder Einstellung durch gezielte Manipulation mittels gesteuerter Auswahl von Informationen, um ideolo-gische Absichten durchsetzen oder Kritik ausschalten zu können

28.11.2011, 21:58: Ein Frühjahrs-Artikel aus der KLEINEN ZEITUNG zeigt erstmal offiziell, wie dringend Leitl Talowski los werden wollte. - Mit einer Anmerkung der WI (Welser Initiative) und Auszügen aus den Leser-Kommentaren zum Zeitungs-Artikel !

Nachtrag vom 04.11.2011
Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Ein Frühjahrs-Artikel aus der KLEINEN ZEITUNG zeigt erstmal offiziell, wie dringend Leitl Talowski los werden wollte.
KLEINEN ZEITUNG - Aktuelle Artikel: Wirtschaft 24.03.2011
Eine delikate Amtsübergabe in der Wirtschaftskammer
Nach stundenlangen Aussprachen steht nun der neue Kammer-Spartenchef fest. Der Landesinnungsmeister der Fuß-pfleger, Hermann Talowski, wird Herks Nachfolger. Der Vize tritt zurück.
Diese delikate Personalie bedeutete Schwerarbeit für Wirtschaftsbundchef Christian Buchmann und den neuen Präsiden-ten der Wirtschaftskammer, Josef Herk: Nach langem Hin und Her konnten sie nun den Landesinnungsmeister der Fuß-pfleger, Hermann Talowski (45), als neuen Spartenobmann für Gewerbe und Handwerk (und damit als Herks Nach-folger in der größten Kammersparte) vorstellen.
Der Entscheidung waren stundenlange Aussprachen vorhergegangen. Denn Talowski präsentierte zwar ein starkes und vitales Team, ist aber nicht unumstritten: Er sitzt mit einer Anti-ÖVP-Bürgerliste im Gemeinderat von Frohnleiten und sorgte in der Bundeswirtschaftskammer dermaßen für Ärger, dass WK-Boss Christoph Leitl ihn als Bun-desinnungsmeister ablösen ließ.*
Außerdem hatten sich auch andere Anwärter Hoffnungen gemacht, etwa der langjährige Vize-Spartenchef Johann Zötsch. Der tritt nun enttäuscht zurück. Im WB-Präsidium erwartet man jetzt, dass Talowski die Front in Frohnleiten be-gradigt. Herk: „Es gibt diesbezüglich keinen Kuhhandel, aber ich denke, dass jeder Funktionär mit Weitblick seine Priori-täten setzt.“ - ERNST SITTINGER
www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/2706757/delikate-amtsuebergabe-wirtschaftskammer.story#forummain

*Kurze Anmerkung der WI (Welser Initiative) zur Berichtigung bzw. Ergänzung:
Erst, nachdem Leitl den völlig unqualifizierten Katastrophen-Talowski (Widerrechtliche Vernichtung der österreichi-schen Massage-Landschaft mitsamt dem historisch gewachsenen dualen Berufsstand der Gewerblichen Masseure unter dem Vorwand einer unnötigen und gesetzeswidrigen, zudem nachweisbar völlig gescheiterten (WKG??) Massagereform, noch dazu für den medizinischen Sanitätshilfsbereich, vielfältigste unvereinbare Selbstbereicherung als Funktionär, über 10 Jahre dauernde Unruhe durch Talowski, u.v.a.) als für die Zukunft untragbaren Bim abserviert hatte, ist Talowski mit seiner Frohnleitner ÖVP-Bürgerliste aus Rachegründen zu seiner bereits 4. Kandidatur als Lim und mit ausgiebiger Wer-bung bei seinen korrupten Lim-Kumpanen im Bundesinnungsausschuss gegen die WKO angetreten. Letztlich hat er eine unglaubliche Belohnung für die illegale Schaffung eines ganzen Straußes von Konkurrenz-Masseuren innerhalb der Kammer und für die Vernichtung des WKO-eigenen Berufsstandes des dualen Gewerblichen Masseurs mit Rückendeckung durch Leitl, Mitterlehner und Kopf abkassiert, sogar ein Orden wurde ihm verliehen. Und das alles für ein Total-Jahrhundert-Versagen. - Das ist Wirtschaftskammer-Korruptiion in Reinkultur ! Aber er ist damit immer noch nicht ruhig gestellt und belästigt nach den 10 Jahren Talowski-verbrannter Erde immer noch den BIA und die BI-Meisterin mit schwachsinnigen Meldungen und seiner Anwesenheit. Leitl kann weder durch seine „Eigenmüll“-Evaluierungs-Auslagerung (ÖBIG) noch durch seine Talowski-(Spart.Obm.)-Bestechung endlich Ordnung in seinen bisherigen 10-jährigen WKO-Korruptions-Misthaufen bringen.


Interessante Auszüge aus den online-Kommentaren zur delikaten Amtsübergabe in der Wirtschaftskammer
Die Fusspfleger sind jetzt die Führer in der Kammer - Nichts gegen Fusspfleger, aber es gibt doch anspruchsvollere Beru-fe in der Kammer, die die Führung im Gewerbe übernehmen könnten.
... anspruchsvollere Berufe in der Kammer? - Sie meinen ein Schraubendreher oder gar „Finanzdienstleister“ stünden über einem Fußpfleger - ist übrigens ein Beruf, der ärztlichen Dienstleistungen (Orthopädie) ähnlich ist!
Scheint - auch in der Wirtschaft sich langsam, aber sicher die Gosse breitzumachen !!!
... langsam, aber sicher die Gosse? - Sie sollten in „Vergangenheit“ formulieren - die Gosse, ein Relikt vergangener Zei-ten, wurde mit dem gestrauchelten Luxuswirtschaftskammerpräsidenten abgeleitet. „Unsere Kammer“ findet sich wieder und mausert sich zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist - eine Interessenvertretung ihrer zahlenden Mitglieder, nicht aber eine Spielwiese arroganter, selbstherrlicher Funktionäre. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Wort „Präsident“, wie es in der Vergangenheit missbraucht worden ist, einem schlichten „Obmann“ (und Obmann-Stellvertreter) weichen kann und dem auch mehr Vertrauen entgegengebracht würde?
„Herk, Obmann der Steirischen Wirtschaftkammer“ oder „Hainzl, Präsident der Steirischen Wirtschaftskammer“

An „oliveinfo“ - Sind Sie Unternehmer ? - und hatten Sie mit der WK schon zu tun ? Vielleicht auch in brisanteren Dingen, wo z.B. ein Bezirksstellenobmann ihr Wettbewerber war ? Dann hätten Sie obige Zeilen niemals geschrieben. Die WK ist eine Spielwiese selbstherrlicher Funktionäre die es sich auf Kosten von Zwangsmitgliedern gut gehen lassen. Waren Sie schon einmal bei einem Neujahrsempfang in ihrer Bezirksstelle, oder sind Sie schon einmal bei einem sogenannten von der WK organisierten „Messebesuch“ (Fachmesse) dabei gewesen ?? Da dreht´s Ihnen den Magen um.
Die WK ist eine Spielwiese selbstherrlicher Funktionäre die es sich auf Kosten von Zwangsmitgliedern gut gehen lassen.
- Das ist aber schon auch „der Erfolg der Mitglieder“ und jede Wahl bringt „deren Vasallen mehr“ in Funktionen. -
Ich bin aus der Zeit, wo unsere Interessensvertretung noch unter „Handelskammer“ firmierte und bemühte mich seiner-zeit emsig,
entstehenden Seilschaften zu begegnen; mangels systemkritischer MitgliedskollegInnen aber vergeblich.
Die „Hainzl-Gosse“ wäre abgeleitet - nur mit Sorge beobachte ich aus meinem (Blick-)Winkel den weiteren Verfall dieser, an sich doch wichtigen „Einrichtung“.
Frischer Wind in der Etage des Präsidenten (Obmannes und er braucht ihn, den frischen Wind) weht seinem Stellvertreter entgegen und statt dass sie sich dahinter stellen, führen die
„Seitenblicke-Kammerräte“ einen Standeskrieg; „die sollen“ doch froh sein, dass Fuß-pflegende Dienstleister nicht nur die abgelatschten Spreizfüße „blinder Parteigänger“ in Ordnung halten?
Geschätzte/r „oliveinfo“ - Jetzt sind Sie mir bereits sympathischer !-Auch ich kenne die WK noch als Handelskammer. Die Gschichterl von heute, hat es damals aber auch schon gegeben. Leider sind die Repräsentanten der WK, oft selbst Politi-ker/Innen, mit nicht integren Politikern vergleichbar. Karriere, Macht und Gier. Und daraus für sich persönlich, das Ange-nehme und finanziell Beste abziehen. - Der Großteil der Unternehmer hat, wie die WK Kammerwahl mit ihrer Wahlbeteili-gung zeigt, bereits resigniert. Auch ich gehöre dazu.
... hat es damals aber auch schon gegeben. - Sag ich ja, nur waren die Mitglieder seinerzeit noch obrigkeitshörig, woge-gen sie heute in die Teilnahmslosigkeit flüchten und den Konformisten „die Wahl“ überlassen.
So ist auch der „geschasste“ Lexus-Luxus Präsident zu verstehen, der aber noch immer seine Seilschaft mobilisiert, um „dem Neuen“ Prügel zu werfen. Wo (@Pollux3/@Hili) nicht davor zurückscheuen, achtenswerte kammerzugehörige Dienst-leistungsbetriebe mit Häme zu schmücken: „Pollux“ leiht sich die zwei „L“ von LexusLuxus?

Eine verdorbene Gesellschaft, von den Wählern bis in die Funktionärsbänke - ich will aber auch einen (kleinen) Teil der „Kammer-Beschäftigten“ nicht unbedingt mit Lorbeeren behängen!
Da Ernst, da Ernstl - warum bekommt der Strasser Ernstl nicht den Job? Der soll ja auch etwas suchen?

28.11.2011, 21:55: (Standard) R-QUADRAT-PLEITE - Kammerumlage soll Pensionssystem retten ! - Nach unkontrollierter Renten-Verzockung durch die Kammern !

Nachtrag vom 26.10.2011
Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
(Standard 24.10.11) Ein Geldkoffer wird für die Rettung der Wirtschaftskammer-Pensionskassen wohl nicht reichen
Mit rd 100 Mio € wollen die Wirtschaftskammern das Loch im Pensionstopf stopfen. Der größte Teil entfällt auf Wien und Niederösterreich
Das sorgt für Unmut der Zwangsmitgliedern.
Wien - Am meisten bluten müssen für die Pensionskasse ihrer Mitarbeiter und Rentner wird die Wirtschaftskammer Öster-reich. Die Bundeskammer hält 27,73 % an der Wirtschaftskammern-Pensionskasse AG und muss daher den größten Bei-trag für die Sanierung des defizitären Altersvorsorge-Topfs leisten.
Der Nachschuss, mit dem Bundeskammer und 9 Landeskammern eine Klage ehemaliger Mitarbeiter und nunmehriger Pen-sionsbezieher abwenden wollen, wird auf bis zu 110 Mio € taxiert. Zu den großen Zahlern gehören weiters die Niederös-terreichische Kammer der gewerblichen Wirtschaft (hält 12,58 %), Wirtschaftskammer Oberösterreich (12,20 %) und na-türlich die Wiener Kammer, die - gewichtet nach Anwartschaften ihrer ehemaligen und aktiven Beschäftigten - 17,62 % an der Pensionskasse hält.
Laut Format soll der Millionenzuschuss am 23.11.11 vom erweiterten WKO-Präsidium abgesegnet werden. Allerdings sper-ren sich einige Kammern gegen die Nachschusspflicht aus den Zwangsbeiträgen der Kammermitglieder. Ein offizielles Vo-tum dagegen hat bis dato allerdings einzig die Vorarlberger Kammer beschlossen. Beschließen Landeskammerfunktionä-re und Sparten-Chefs den Nachschuss mit je einer Zweidrittelmehrheit, müssen auch die Vorarlberger zahlen.
„Rein technisch ist die Sanierung alternativlos“, sagt Volker Plass von der Grünen Wirtschaft in der Kammer, „aber das ist die Rechnung für eine Ideologie, die nie aufgehen konnte.“ Da neben der Kammer-Pensionskasse auch noch der notorisch unterdotierte WKO-Pensionsfonds Probleme habe, würden Kammermitglieder noch 30 bis 40 Jahre für die „Sünden der Vergangenheit“ zahlen.
Der Pensionsfonds ist für die künftigen Betriebspensionen der aktiven Kammerfunktionäre zuständig und funktioniert, ver-einfacht ausgedrückt, so: Die Pensionisten übertragen ihre ASVG-Pensionen an den Fonds und erhalten im Gegenzug 60 bis 70 % ihres Letztbezugs. Erschwert wird die Sanierung, weil auch Witwen und Waisen anspruchsberechtigt sind.
Diese „Sünden“ resultieren aus den bei der Gründung 1998/99 versprochenen jährlichen Renditen von 7,5 % - sie wurden nie auch nur annähernd erreicht. Wer 2001 in Rente ging, musste über die Jahre Kürzungen von bis zu 50 % hinnehmen. 2011 wird die Pensionskasse mit minus 2 % abschließen - und die Pensionen von rund 500 Kammerpensionären um rund weitere 6 % zurückgehen.
Denn: Die 1 bis 3 % der Lohnsumme, die die Kammern konstant in das System einzahlen, reichen nicht, um das Loch zu stopfen. Das veranlagte Vermögen beträgt, wie berichtet, 142 Mio. Euro. (ung, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25.10.11

28.11.2011, 21:50: VP-Minister Mitterlehner kann seine „Heim“-Schulung in der sittlich desolaten WB-Leitl-WKO nicht verleugnen - (Heute 24.10.11) „Wegen Rebellion: Droh-Mail von Minister an VP-Ortschef“

Nachtrag v. 25.19.2011
Kommentar:
Mitterlehner kann seine Heim-Herkunft aus der sittlich völlig desolaten WB-Leitl-WKO nicht verleugnen (Erinnern wir uns an die widerrechtliche Vernichtung des Zwangs-zuvertretenden kleingewerblichen Berufsstandes der dualen Gewerblichen Masseure zusammen mit Leitl, Kopf und Talowski zwischen 2000 und 2010 !). Er hat keine Ahnung von Demokratie und überträgt einfach den völlig undemokratischen Klubzwang der verlotterten Politspitze im Parlament widerrechtlich auf die freie Gewissensentscheidung der VP-Bürgermeister.

Heute, Mo, 24.10.11
Wegen Rebellion: Droh-Mail von Minister an VP-Ortschef
Von Claudia Prietzel
Fotos: Bürgermeister Raab, VP-Minister Mitterlehner
Der Aufstand der Bürgermeister in Oberösterreich wegen der leeren Gemeindekassen: Mitte vergangener Woche glaub-ten die SP- und VP- Parteispitzen, die Revolte endgültig beendet zu haben (wir berichteten).
Doch: Am Wochenende bekräftigten die Ortschefs erneut, dass sie sich nicht so schnell geschlagen geben. Jetzt scheinen die Parteioberen wegen der für sie unbequemen Rebellion langsam die Nerven zu verlieren. Beispiel: VP-Minister Rein-hold Mitterlehner schickte in seiner Eigenschaft als VP-Bezirksparteivorsitzender von Rohrbach eine fragwürdige Droh-Mail an seinen aufständischen Bürgermeister Martin Raab aus Hofkirchen im Mühlkreis.
„Heute“ liegt die Mail vor: „Lieber Martin ( ... ) Gib keine weiteren Interviews. Damit wirst du erreichen, dass man deine Probleme intern durchaus ernst nimmt ( ... ) Tust du das nicht, wird dir letztendlich nichts anderes übrig bleiben, als die Konsequenzen zu ziehen ( ... ) Wenn du dich aber, was keiner will, für einen eigenständigen Weg entscheidest, ( ... ) dann besteht die Gefahr, dass man alleine überbleibt.“
Auf „Heute“-Anfrage versuchte Mitterlehners Pressesprecherin zu beschwichtigen. Von einem drohenden Parteiausschluss könne nicht die Rede sein.
In der Mail liest sich das zwischen den Zeilen etwas anders ...
„Konsequenzen zu ziehen“: Reinhold Mitterlehner macht verbal Druck auf seinen abtrünnigen Bürgermeister Martin Raab:
„ … auseinandersetzt. Tust du das nicht, wird dir letztlich nichts anderes übrigbleiben als die Konsequenzen zu ziehen. Ich kann nicht in einer Gemeinschaft sein, wie sie die ÖVP ist und gleichzeitig versuchen, aus einer anderen Perspektive und Position Druck auf die eigene Gemeinschaft auszuüben. Da wird?s nur das eine oder das andere geben, …“

28.11.2011, 21:45: An die Leser: Gästebuch-Revision

Nachtrag vom 10.10.2011
Unser Gästebuch ist leider seit 10.10.11 in Reparatur.
Postkarten und Aktivitäten sind aber immer noch erreichbar. Wir bitten um Verständnis. - Die Welser Initiative

10.10.2011, 01:14: W. Kasic (ST): Vorbildliches notwendiges VP-Rücktritts-Verhaltensmuster für Christoph Leitl selbst !

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Fall Kasic 10.09.11
Vorwurf: Private Interessen, Wirtschaftskammerfunktion und politisches Mandat vermengt
Graz - Der steirische VP-Landtagsabgeordnete Wolfgang Kasic tritt nach Vorwürfen des Glücksspiellobbyismus zurück. Kasic hatte über eine von ihm herausgegebene Gratiszeitung Inserate der Glücksspielindustrie lukriert. Gleichzeitig war er aber zuständiger WK-Spartenobmann und hatte im Landtag den Vorsitz im Glücksspielausschuss inne. Ihm wurde daher die Vermengung von privaten Interessen, Wirtschaftskammerfunktion und politischem Mandat vorgeworfen.
Kasic legt nun neben dem Landtagsmandat auch seine Funktion in der Wirtschaftskammer zurück.
Fall Leitl - Vorwurf: Private Interessen, Wirtschaftskammerfunktion und politische WB-Mandate vermengt
Ergänzende Anmerkung: Er hat keine Ahnung, wie er sich als oberster WK-Verwaltungs-Beamter und Funktionär zu ver-halten hat, was er nur zu deutlich als verantwortlicher WKO-Korruptions-Pate in seinen letzten 2 WKO-Amtsperioden mit den Kammer-eigenen Zwangs-Un-vertretenen, aber von ihm vernichteten Gewerblichen Masseuren vorgeführt hat. Er ist in sei-ner Ämterfülle als mehrfacher WB-Obmann, nicht neutraler WKO-Präsident und Aufsichtsrat-Präs. der SVA in der Kammer von Vornherein unvereinbar.
Dazu kommen seine doppelt unvereinbaren Firmenberatungen, bei denen er im Aufsichtsrat sitzt und, die er zugleich über die WKO leitend vertritt, sowie die unappetitlichen Unvereinbarkeiten über sein Familien-Firmenfusionsgewirr, wo er sogar als WKO-Präsident und stellvertretender Kläger gegen eine von ihm und der Kammer vertretene Firma penetrant unverein-bar auftritt.

Es ergeht hiermit die dringende und entsprechende Aufforderung an Herrn Leitl (VP), seine Kammerfunktion und seine un-vereinbaren politischen und Nebenfunktionen in gleicher Weise wie Kasic (VP) Ordnungs-gemäß zurückzulegen, auch Ge-rechtigkeits-halber angesichts dessen Vergleichs-weise harmloseren Verfehlungen. -

08.10.2011, 21:57: Die Wirtschaft wächst. Die Armut auch! - »Wir brauchen Wirtschaftswachstum !« ???

Nahezu 60 Jahre Dauer-Wirtschaftswachstum in Deutschland; das Land immer reicher! – Und trotzdem: Arbeitslosigkeit und Schulden wachsen, Jahrzehnt für Jahrzehnt; Kinder- und Altersarmut nehmen zu; Reallöhne und -renten sinken, der Sozialstaat „nicht mehr bezahlbar“... Und das alles sieht in anderen Industrienationen ähnlich aus. Oder schlimmer. Auch ohne „Wiedervereinigung“.
Ein paar bescheidene Fragen:
1. Warum funktioniert unsere Wirtschaft nicht auch bei gleichbleibender Leistung?
2. Warum geht es abwärts, wenn wir in einem Jahr genauso viel leisten wie im Jahr davor (so genanntes »Null-Wachs-tum«)?
3. Warum müssen wir immer mehr produzieren, verkaufen, verbrauchen?
4. Wie soll das auf Dauer funktionieren? Und: Wie wollen wir so unsere Lebensgrundlage erhalten?
5. Und wenn es irgendwann nichts mehr zu wachsen gibt, müssen wir dann wieder aller zerstören und vernichten, damit es von vorne losgehen kann?

Auch noch Fragen?
Dann lesen Sie die Sechs Märchen zum Thema Geld, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit
Geldreform jetzt!
Wider den ökonomischen Analphabetismus!
Die sechs Märchen zum Thema Geld, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit
Das 1. Märchen: »Geld arbeitet und vermehrt sich.«
„Lass doch dein Geld für dich arbeiten“, heißt es. „Wenn Sie Ihr Geld bei uns anlegen, vermehrt es sich“, und so weiter. Und nun mal ehrlich: Wir haben das doch auch geglaubt! Es macht ja auch eine Menge Spaß sich vorzustellen, wie das Geld schuftet, oder noch viel besser, wie es sich vermehrt!
Jetzt im Ernst: Geld arbeitet nicht, und vermehren kann es sich auch nicht! Tut mir leid, aber so sieht es aus. „Aber die Banken zahlen doch Zinsen“, werden Sie jetzt sagen. – Wirklich? Die Bank schreibt Zinsen gut, das stimmt. Aber woher hat die Bank das Geld? Von den Schuldnern hat sie es! Die Bank behält davon nur eine Provision, mehr nicht. Zinsen zah-len also immer nur die Schuldner. Das heißt: Ohne Schuldner keine Zinsen!
Im Klartext: jedem Bankguthaben stehen die gleich großen Schulden gegenüber! Denn nur mit einem Schuldner, der das Geld als Kredit aufnimmt, kommt das Geld zurück in den Wirtschaftskreislauf. Und nur mit einem Schuldner fließen auch Zinsen! Aber mit dem Anwachsen der Geldvermögen durch Zins und Zinseszins wächst auch der Zwang zur Verschuldung immer weiter an – und mit wachsender Verschuldung wiederum die Zinszahlungen, die zu erbringen sind, usw..

Bleibt die Frage, woher schlussendlich der Schuldner das Geld für die aufzubringenden Zinsen hat? Erarbeitet hat er es! Und wenn wir schon dabei sind: Womit bezahlt der Staat eigentlich seine Milliarden an Zinsen? Mit unseren Steuergeldern natürlich. Die wir erarbeitet haben! Und die Unternehmen? Die rechnen ihre Kapitalkosten (so werden die Zins-Zahlungen dann genannt) in die Preise ein, versteht sich. Das bedeutet: Auch wer keine Schulden hat, zahlt Zinsen, und zwar fleißig!
So läuft das nämlich: Geld arbeitet nicht, und vermehren kann es sich auch nicht. Zinsen werden – wie alles andere auch – mit Geld bezahlt, das erarbeitet wurde!
Auf diese Weise fließt das Geld von der Arbeit zum Kapital, von der Mehrheit zu einer Minderheit, von Arm zu Reich!

Nicht nur bei uns, sondern überall auf der Welt, und über alle Grenzen hinweg. Und weil mit den Geldvermögen gleichzei-tig die Schulden, und damit wiederum die Zinstransfers wachsen, beschleunigt sich dieses System aus sich selbst heraus, und schaukelt sich immer weiter auf. Eine wirklich lustige Sache, die wir da erfunden haben..!
Das 2. Märchen: »Es ist kein Geld mehr da ...«
Aha! Und wo ist es hin? Mittlerweile vergeht ja kaum ein Tag, ohne dass uns irgendwer erzhält, es sei kein Geld mehr da, und dass deshalb gekürzt werden muss. Nur, wo das Geld hin gekommen ist, verrät uns keiner. Schon seltsam.
„Der Staat hat kein Geld mehr“, sagen die Politiker. „Die Leute haben kein Geld mehr (zum Ausgeben)“, sagen die Händ-ler. „Nehmen Sie doch einen Kredit auf“, sagen die Banken... „Der Staat hat zuviel ausgegeben“, heißt es, „und deshalb ist kein Geld mehr da“. Na klar, versteht doch jeder...
Eine Frage: Seit wann kann man Geld durch Ausgeben zum Verschwinden bringen? Wenn Sie Ihrem Bäcker fünf Euro ge-ben, dann sind die fünf Euro ja damit nicht verschwunden, sondern haben nur (im Tausch gegen Waren) den Besitzer ge-wechselt. Und das ist schließlich Sinn und Zweck des Geldes.
Geld verschwindet nicht! Jedenfalls nicht wirklich. Es sei denn, Sie verbrennen Bargeld! Alleine die Tatsache, dass sich der Staat (und nicht nur bei uns) Jahr für Jahr neues Geld leiht, beendet das Märchen (oder doch besser: die Lüge) vom Geld, das nicht mehr da ist. Man kann sich schließlich nur leihen, was da ist. Also ist eine ganze Menge da. Zudem hat sich die Geldmenge in den letzten Jahrzehnten immer weiter erhöht, nicht vermindert!
Was ist nun mit dem Geld? Geld ist reichlich da, bei uns, und auch global gesehen. Und wenn die Mehrheit, einschließlich Staat und Kommunen, nichts oder immer weniger hat, ist klar, dass es woanders hinfließt: Zu einer Minderheit! - Etwa 90% des Kapitals befindet sich in den Händen von 10% der Menschen! Die große Mehrheit darf sich mit dem Rest vergnü-gen! Und diese Diskrepanz vergrößert sich auch noch von Tag zu Tag.
Es ist also weder ein Wunder, noch ein Zufall, dass der Geldkreislauf, und damit die ganze Wirtschaft ins Stocken gerät, und früher oder später zu schweren Krisen führt - es ist schlichtweg die logische Konsequenz.

Aber wie ist es zu dieser Verteilung gekommen? Wie ist es möglich, dass innerhalb von Jahrzehnten eine Geld-mäßige Kollapssituation entstehen kann? (Oder wie würden Sie Ihren Zustand beschreiben, wenn sich 90% des Blutes in Ihren Füßen sammelt?)
Auf ganz legale Weise! Und wie, das habe ich schon im ersten Märchen angedeutet: Durch Zins und Zinseszins sind die Geldvermögen explosionsartig gewachsen, und die gleich großen Schuldenberge auf der anderen Seite. (Zur Erinnerung: ohne Schuldner, keine Zinsen!) Weil Kredit-Schulden immer auch Zins-Schulden bedeuten, wachsen diese auch.
Die Folgen? Stellen Sie sich die volkswirtschaftliche Leistung, also das Sozialprodukt, doch einmal als Kuchen vor. Dieser Kuchen sind 100%, und jeder Kuchen kann bekanntlich nur einmal verteilt werden. Weil aber das Kuchenstück „Kapitaler-träge“ (also Einkommen ohne Leistung) immer größer wird, muss das Stück „Arbeit“ (Einkommen durch Leistung) zwangs-läufig immer kleiner werden. So fließt bereits 1/3 des Volkseinkommens an das Kapital; der größte Teil in Form von Zin-sen. - Jetzt wissen Sie, wo das Geld steckt, und warum bei den Menschen gespart werden muss: Damit das Kapital be-dient werden kann! Und das Kapital wird immer bedient. Das gilt für den Staat genauso, wie für die Unternehmen. Aber darüber wird nicht gesprochen! Statt dessen wird über zu hohe Löhne und Sozialausgaben gejammert. Und natür-lich darüber, das kein Geld mehr da wäre. Würden sich die Kapitalerträge gleichmäßig verteilen, gäbe es klarerweise kein Problem. Dann wäre es ein reines Tauschgeschäft, und letztlich ein Nullsummenspiel.
Tatsächlich zahlt aber die Mehrheit (und dazu gehören auch kleine und mittlere Unternehmen) über Preise, Mieten, Steu-ern und Schulden mehr Zinsen, als sie je bekommt, und nur eine Minderheit macht tatsächlich Gewinn. Kurz: Das Geld konzentriert sich immer stärker bei immer weniger Menschen, – die Mehrheit arbeitet für eine Minderheit, und wird dabei immer ärmer.
Weil aber eine immer weiter fortschreitende Verarmung nicht sein darf, da ja sonst die Wirtschaft zusammenbricht, muss eben der ganze Kuchen immer größer und größer werden!

Und wie nennen wir das klugscheißerisch? Richtig: Wirtschaftswachstum!
Das 3. Märchen: »Wirtschaftswachstum löst unsere Probleme!«
Genau deshalb jagen ja Politiker und Wirtschafts-Waise wie wild die Wachstums-Sau durchs Land. Denn wenn der Ku-chen nicht mehr wächst, frisst das Kapital uns buchstäblich auf. Darum müssen wir immer mehr leisten, immer mehr ver-kaufen und verbrauchen! - Aber dieser Zusammenhang wird gewissenhaft verschwiegen. Wenn es überhaupt eine „Be-gründung“ zu hören gibt, dann so etwas wie: „damit es wieder aufwärts geht“, „wegen der Arbeitsplätze“, „damit es et-was zu verteilen gibt“...
So gut wurden wir geimpft, dass kaum einer nach dem Irr-Sinn von ständigem Wachstum fragt. Es ist so selbverständ-lich, dass niemand die Frage wagt, warum es denn weniger zu verteilen gibt, wenn die Wirtschaftsleistung gleich bleibt, warum wir immer mehr schaffen müssen. Und obwohl es für unsere Gesundheit und unseren Planeten nötige wäre, auf die Bremse zu treten – wir können nicht! Unsere Zinswirtschaft (gerne auch Kapitalismus genannt) zwingt uns zu einem permanenten Wirtschaftswachstum – ob wir wollen oder nicht. - Und jetzt die schlechten Nachrichten: Erstens: Auch bei beständigem Wirtschaftswachstum kommt es letztlich zum Zusammenbruch! Warum? Weil die Geldvermögen (und damit auch die Zinsansprüche) durch Zins und Zinseszins exponentiell wachsen, was nichts anderes heißt, als eine fortwährende Verdoppelung alle paar Jahre. Kein Wirtschaftswachstum der Welt kann das ausgleichen!
Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich in sieben Jahren nicht ein neues Auto zulegen, sondern zwei. Und weitere sieben Jahre später vier. Nach 28 Jahren sind es dann bereits 16 Autos, die sie als braver Konsument anschaffen müssten... Schaffen Sie locker? Ihr Nachbar aber nicht! Also müssen Sie für ihn mitkaufen ...
Die Geldvermögen einer Minderheit wachsen also exponentiell, und damit auch die Zinsgutschriften, die von der Mehrheit erarbeitet und bezahlt werden müssen. Darum muss die ganze Wirtschaft wachsen, um die Kaufkraftverluste der Mehr-heit durch höhere Löhne ausgleichen zu können. Unsere Wirtschaft kann aber auf Dauer maximal linear wachsen! Wir haben also schon rein mathematisch keine Chance den Kuchen so schnell wachsen zu lassen, wie es nötig wäre.
Die zweite schlechte Nachricht: Ständiges Wachstum ist unmöglich! - Was bedeutet eigentlich „Wirtschaftswachstum“? Es bedeutet ganz einfach gesagt, in einem bestimmten Zeitraum mehr zu produzieren (und zu verkaufen), zu bauen, Dienst-leistung zu erbringen als im Jahr davor.
Und jetzt die Frage: Wie soll das auf Dauer gehen? Wir leben auf einem begrenzten Raum (unserer Erde), mit begrenz-ten Rohstoffen. In der Natur gibt es deshalb nichts, was ständig wächst. Jeder Mensch und jedes Tier hört bei Zeiten auf zu wachsen – und das ist auch gut so, sonst wären wir längst ausgestorben. Wenn ein Organismus ungehemmt wächst, spricht man zurecht von einer Entartung oder sogar von einem bösartigen, weil zerstörerischen Prozess. Ständiges Wachstum auf begrenztem Raum ist widernatürlich, und führt notwendig zur Selbstzerstörung!
Weil aber unsere Wirtschaft nur bei beständigem Wachstum funktioniert, sind wir dazu verdammt immer mehr und mehr zu schaffen, auch dann, wenn der Bedarf längst gedeckt ist. Deshalb müssen wir auch Dinge produzieren, die wir gar nicht brauchen. Und wenn das Zeug schnell kaputt geht, um so besser, dann kann man es durch neues ersetzen. Und weil wir nicht doof sind, haben wir die Wegwerf-Produkte erfunden, die Verpackungsindustrie, und – die Globalisierung.
Wenn zuhause keiner mehr was kaufen kann, oder will, dann eben die anderen Länder. Dumm nur, dass alle Industriena-tionen unter Wachstumszwang stehen. Also gibt es Kampf – pardon – Wettbewerb, wer sein Zeug verkauft bekommt, und wer in die Röhre schaut. Darum fordern tatsächlich manche Politiker (und andere Fachleute), dass die Welt-Wirtschaft wachsen müsse! Bitte, wohin denn? Was denn? Und was kommt nach der Globalisierung? (Bild meldet: »Riesen-Auftrag vom Mars – endlich wieder Wirtschaftswachstum!«) Klar, der letzte Satz war nur Spass ...
Das 4. Märchen: »Nur Einsparungen und Kürzungen lösen unsere Probleme.«
Eines der beliebtesten Märchen; vor allem derer, die davon profitieren... So erzählt man uns gerne, die hohen Sozialaus-gaben wären das größte Problem, und deshalb müsse hier gespart (gekürzt!) werden. Doch sind sie wirklich ein so gro-ßes Problem? Was macht denn der Sozialhilfeempfänger mit den paar Kröten, die er bekommt? - Richtig, ausgeben! - Und damit bringt er das Geld in den Wirtschaftskreislauf zurück, und ermöglicht dadurch anderen Menschen Arbeit und Lohn! Das ist doch genau, was wir brauchen!
All die Einsparungen und Kürzungen sind letztlich die Folge unseres Geldsystems, bei dem die Geldvermögen (und die Schulden) immer schneller wachsen, und für die Arbeit (Bildung, Kultur, Soziales ...) immer weniger Geld bereit steht. Eine Lösung sind sie nicht! Dass man uns die Kürzungen bei der Mehrheit der Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen oder verdient haben, als Heilanwendung verkauft, während das Kapital immer bedient wird, ist nicht nur zynisch, sondern falsch! Kürzungen, egal ob nun direkte oder indirekte, bedeuten ja nichts anderes als weniger Geld für den Einzelnen. Weniger Geld heißt aber gleichzeitig weniger Nachfrage – oder neue Schulden. Sinkende Nachfrage führt letztlich zu fallenden Preisen, zunehmender Arbeitslosigkeit, weiterer Verschuldung usw. Wohin eine konsequente Spar-politik führt, kann man gerade in Brasilien beobachten. Dort ist die Arbeitslosigkeit inzwischen bei einer Quote von 25% angekommen. Darum werden die Versuche zu sparen meist recht schnell wieder aufgegeben. Spätestens dann, wenn die Politiker bemerken, dass man damit eine Wirtschaft zusammenbrechen lassen kann.
Apropos: Einen Kapitalismus ohne Schulden gibt es genauso wenig wie einen Gewinn ohne Verlust! Ganz im Gegenteil: Damit die Geldguthaben mit Zinsen bedient werden können, braucht es Schuldner, um die Zinsen zu bezahlen. Zahlt einer (z.B. ein Unternehmen) seine Schulden zurück, muss nun ein anderer die Schulden „übernehmen“, um das angelegte Kapital weiterhin mit Zinsen zu bedienen und um den Geldkreislauf zu schließen. Schulden-Abbau ist – global gesehen – nicht möglich. (Ausser durch die massive Vernichtung von Kapital)
Um es kurz zu machen: Immer neue Schulden und ständiges Wirtschaftswachstum sind der einzige „Ausweg“ den uns unser Geld/Wirtschaftssystem lässt.
Das 5. Märchen: »Längere Arbeitszeiten lösen unsere Probleme.«
Ein Ruf, der immer wieder laut wird; interessanterweise immer dann am lautesten, wenn die Nachfrage ohnehin stag-niert. Doch welchen Sinn macht es da mehr und länger zu arbeiten? Mehr arbeiten heißt doch: mehr produzieren, mehr Leistung bereitstellen. Doch, was nutzt das, wenn niemand die Leistung abrufen (kaufen, bezahlen) kann, oder will? Die Lager sind doch voll, der Preiskampf tobt. Wenn wir noch mehr über den Bedarf produzieren, fordern wir die Deflation geradezu heraus, und damit eine prima Abwärtsspirale in Richtung Krise oder Zusammenbruch. Mehrarbeit macht für die Unternehmen – bei stagnierender oder rückläufiger Nachfrage nur Sinn, wenn dafür Arbeitsplätze eingespart werden. Letztlich sind längere Arbeitszeiten (bei altem Lohn) wiederum nur versteckte Einsparungen, dh. Kürzungen, weiter nichts. Mit den dadurch sinkenden Kosten, lassen sich natürlich die einen oder anderen Arbeitsplätze kurzfristig erhalten, aber nicht mehr. Die Ursache für zunehmende und wiederkehrende wirtschaftlichen Krisen beseitigen sie nicht. Die resultieren aus der fortwährenden und immer schneller anwachsenden Umverteilung des Geldes von der Arbeit zum Kapital, und dem wachsenden Druck des Kapitals auf die Arbeit. Und wenn schließlich immer weniger Menschen unser Sozialprodukt erwirtschaften, wird die Zahl der Arbeitslosen weiter steigen.
Der Ruf nach längeren Arbeitszeiten ist eine weitere (hilflose) Reaktion, auf den wachsenden Druck des Kapitals.

Das 6. Märchen: »Es sind die immer wieder auftretenden Wirtschaftskrisen, die sich auf unser Geld auswir-ken. Das ist unvermeidlich!«
Tatsächlich? Und was ist mit dem Geld selbst? Alles in Ordnung? Geld ist das Tauschmittel für Waren und Leistungen, das Blut für die Wirtschaft. Ohne funktionierenden Geldkreislauf gibt es keine dauerhaft funktionierende Wirtschaft.
Nicht die Menschen, und nicht die Arbeit sind das Problem, sondern unser Geld, mit dem die Arbeit bezahlt wird! Wird mit dem Geld natürlich Geld (Anm: zur Ware geworden!) „bezahlt“, und das in immer schneller wachsendem Ausmaß, muss die Wirtschaft, also der Austausch von Waren und Leistungen – letztlich – zusammenbrechen. Es ist also umgekehrt: Die Krisen unseres Geldsystems wirken sich auf unsere Wirtschaft aus!
Und ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass Zinsgeld-Wirtschaften fast ausnahmslos nach einigen Jahrzehnten in Zusam-menbrüchen und Kriegen endeten. Von der großen ökologischen Katastrophe, die uns durch das ständige wirtschaftliche Wachstum droht, noch gar nicht zu reden!
„Wer glaubt, exponentielles Wachstum geht in einer begrenzten Welt immer weiter, ist entweder ein Verrückter, oder ein Ökonom!“ - Kenneth Boulding
Quelle: www.geldreform-jetzt.de

07.10.2011, 19:40: WirtschaftsBlatt: „Kammerpräsident trägt mehrere Geschäftshüte“ - Affäre: Christoph Leitl hat über Firmenbeteiligung eine weitere Firma beraten, in der er im Aufsichtsrat sitzt

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
WirtschaftsBlatt: „Kammerpräsident trägt mehrere Geschäftshüte“
Affäre: Christoph Leitl hat über Firmenbeteiligung eine weitere Firma beraten, in der er im Aufsichtsrat sitzt
Zurzeit hat Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl wenig zu lachen
Neue Details zu Geschäften von WKÖ-Präsident Leitl: Die Demec Holding, an der Leitl beteiligt war, hat die Asamer Hol-ding beraten - gleichzeitig saß Leitl bei Asamer im Aufsichtsrat.
„Ich habe mich ins operative Geschäft nie eingemischt“ Christoph Leitl, WKÖ-Präsident
Wien. - Es gibt neue Troubles für den Präsidenten der Wirtschaftskammer (WKÖ): Der Streit um Beratungshonorar mit der Firma Mayr-Melnhof Holz ist noch nicht ausgefochten, schon warten neue Hürden auf Christoph Leitl.
Im Jahr 2006 hat die Demac Holding GmbH, an der Leitls Baustoff Interhandel Gesellschaft mbH und Alexander Maculan beteiligt waren, die Asamer Holding AG beraten. Geschäftsgegenstand war ein Zementprojekt in Russland, das 200 Mio € an Gesamtinvestitionskosten vorsah, geht aus Gerichtsprotokollen hervor. Auftragswert für die beratende Demac Holding GmbH: drei Mio €.
Verquickungen
Kleines, aber nicht unwichtiges Detail am Rande: Seit 23. August 2005 saß Leitl bei der Asamer Holding AG im Aufsichts-rat. Im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt sieht der Kammerpräsident darin kein Problem und keine Unvereinbarkeit in seiner Doppelrolle als Honorarsteller und Aufsichtsrat: „Ich habe mich ins operative Geschäft nie eingemischt.“ Nachsatz: „Ich sehe keinen Grund, warum etwas nicht korrekt gewesen sein soll.“
Rückenwind kommt von Alexander Maculan: „Es ist sehr einfach: Leitl war nicht involviert. Er war Aktionär in einer Gesell-schaft, die sehr wohl involviert war.“ Nachsatz: „Auf den Corporate Governance Kodex muss man genau aufpassen. Ich sehe kein Problem, da Leitl nicht involviert war, weder persönlich noch als Aufsichtsrat.“
Leitl kann sich auch nicht vorstellen, dass der damalige Coporate Kodex seine Doppelrolle nicht gutgeheißen hätte. Von einer unschönen Optik will Leitl genauso wenig wissen.
Heute sagt der Kodex klar: „Das Aufsichtsratsmitglied soll zu der Gesellschaft... kein Geschäftsverhältnis in einem für das Aufsichtsratsmitglied bedeutenden Umfang unterhalten ... “
Man mag einen 3 Mio-Auftrag nicht als bedeutend werten, hinzu kommen allerdings weitere Verquickungen: So sind die Asamer Holding AG (16,36 %), die Baustoff Interhandel Gesellschaft mbH Leitls (25 %) und Alexander Maculan (25 %) gemeinsam an der Isoroc Holding AG beteiligt. Leitls Sohn Stefan ist hier übrigens genauso Vorstand wie in der LM Hol-ding GmbH, an der die BaustoffInterhandel Gesellschaft mbH Christoph Leitls ebenso wie Alexander Maculan 50 % halten. Die LM Holding AG ist ihrerseits an der Maculan Holding AG beteiligt. Christoph Leitl selbst ist bei der Maculan Holding AG zu Jahresanfang ausgestiegen.
Verschmelzungen
Zum Hintergrund: Leitl und Maculan verbinden schon seit Jahren Geschäftsbeziehungen. Über ihre Beteiligungen haben sie vor allem in Osteuropa und Russland Firmen bei Investitionen und Betriebsansiedlungen beraten. Diverse Firmen wurden über die Jahre auch verschmolzen, so etwa die Tamak Holding AG Ende 2008 in die heutige Isoroc Holding AG. Und die Demac Holding GmbH wurde im Juli 2007 in die heutige Cemac Holding GmbH verschmolzen. An der Demac Holding GmbH war Leitls Baustoff Interhandel GmbH beteiligt. Daran können sich beide Geschäftspartner im Gespräch mit dem Wirt-schaftsBlatt nicht mehr genau erinnern, allerdings geht dies aus dem Firmenbuchauszug hervor.
Auf die Frage, warum Maculan und Leitl die Gesellschaften verschmolzen, verwies Leitl auf Maculan. Dieser sagte: „Wenn man eine Gesellschaft mit einer anderen verschmilzt, gibt es steuerliche Vorteile.“
Bald ein neuer Kammer-Rebell?
Der Streit zwischen MayrMeinhof Holz (MMH) und der Maculan Holding AG ist auf ein „Missverständnis“ zurückzuführen, das einige Jahre zurück liegt: Alexander Maculan, bis Jahresanfang Hälfte-Geschäftspartner von Christoph Leitl in der Ma-culan Holding AG und angeheirateter Onkel des MayrMelnhof- Konzern-Chefs Franz Mayr-MelnhofSaurau, hat die MMH 2006 beraten, als sie in St. Petersburg ein Grundstück erwerben wollte. Maculan verstand dies als Geschäft, Mayr-Meln-hofSaurau nicht. Nun geht es um die Höhe des Honorars, wie auch schon der Oberste Gerichtshof festgestellt hat. Maculan/Leitl fordern knapp acht Millionen €, die Gegenseite legt sich nicht fest, will aber den Betrag in dieser Größenord-nung nicht löhnen. Weil Maculan ein angeheirateter Onkel Mayr-Melnhofs ist, ließ er seinen Geschäftspartner Leitl den Streit vor Gericht ausfechten. Dieser Streit scheint sich nun in die Länge zu ziehen. Wie berichtet hat das Gericht Leoben die beiden Streitparteien aufgefordert, bis 21. Oktober einen internationalen Sachverständigen zu nominieren.
MMH-Vorstand Michael Spallart sagte dem WirtschaftsBlatt: „Wir sind schon immer bereit, für eine entsprechende Leis-tung entsprechend zu zahlen. Die Verhältnismäßigkeit ist hier das Problem.“ Was er genau darunter versteht, darüber will er nicht reden. Allein die von Medien genannten gebotenen 3 600 € seien eine komplette Falschmeldung. Experten schät-zen, dass die Leistung wohl rund 100 000 € ausmachen könnte.
Christoph Leitl könnte bald noch ein anderes Problem mit Mayr-Melnhof bekommen. Spallart: „Wenn wir von der Wirt-schaftskammer angegriffen werden, stehen wir der Kammer natürlich skeptisch gegenüber. Wir schließen uns heute den Kammerrebellen nicht an, aber man weiß ja nie.“ Das wäre für Leitl wohl der wirtschaftspolitische Supergau. Neben Voestalpine und Zellstoff Pöls gehört auch die Strabag zu jenen Unternehmen, die gegen die WKÖ-Zwangsmitgliedschaft vor Gericht rebellieren.
Esther Mitterstieler - esther.mitterstieler@wirtschaftsblatt.at
Epilog
Das Maß ist voll! - Leitl hat keine normale Sittlichkeit, er ist für die Interessensvertretung von Bürgern vollkommen unge-eignet, und er kümmert sich nicht um die WKO und seine Mitglieder. Er hat keine Ahnung, wie er sich als oberster WK-Verwaltungs-Beamter und Funktionär zu verhalten hat, was er nur zu deutlich in seinen letzten 2 Amtsperioden mit den Kammer-eigenen Zwangs-Un-vertretenen, aber von ihm vernichteten Gewerblichen Masseuren vorgeführt hat.
Er ist in seiner Ämterfülle als mehrfacher WB-Obmann, nicht neutraler WKO-Präsident und Aufsichtsrat-Präs. der SVA in der Kammer von Vornherein unvereinbar. Dazu kommen seine doppelt unvereinbaren Firmenberatungen, bei denen er im Aufsichtsrat sitzt und, die er zugleich über die WKO leitend vertritt, sowie die unappetitlichen Unvereinbarkeiten über sein Familien-Firmenfusionsgewirr, wo er sogar als WKO-Präsident und stellvertretender Kläger gegen eine von ihm und der Kammer vertretene Firma auftritt, wovon ihm absolut nichts bewusst wird (ähnlich ekelhaft wie Faymann und Schmied mit ihrer unvereinbaren politischen Eigenwerbung über den mit unserem Steuergeld gekauften Teil der Presse).
Die WI (Welser Initiative) fordert ausdrücklich Leitls Rücktritt zum Wohle einer zukünftigen auf ein vernünftiges Maß zu-rückgeführten, Zwang-freien demokratischen Wirtschafts-Vertretungs-Organisation.

07.10.2011, 01:17: Korruption: „Gelegenheit macht eben Diebe“

29.09.2011 von Josef Urschitz (Die Presse)
Der Staat krankt momentan an mehreren Defekten. Zur politischen Hygiene gehören eine transparente Par-teienfinanzierung und ein Lobbyingregister, in dem alle Lobbyisten vertreten sind – auch die Sozialpartner.
Auszugsweise
... Wieso eigentlich? Die gesetzlichen Interessenvertretungen gerieren sich ja häufig als politische Vorfeldorganisationen und sind selbstverständlich auch Instrumente der (oft indirekten) Parteienfinanzierung.
Das ist weder verboten noch unsauber – wenn es transparent läuft. Zur Transparenz gehört eine saubere Offenlegung der Lobbyingaktivtäten im Verein mit einer sauberen Offenlegung der Geldflüsse in den Parteikassen (soweit die Eingänge be-troffen sind). In einer entwickelten Demokratie sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Dass es das bei uns offenbar nicht ist, lässt einem so manche unschöne Entwicklung klarer erscheinen.
Was für die gesetzlichen Interessenvertretungen (also die Kammern) zu gelten hätte, ist in viel größerem Ausmaß noch für den ÖGB und die Industriellenvereinigung relevant. Denn die beiden Organisationen sind private Vereine mit großem Einfluss auf die Gesetzgebung im Land, für die Transparenzkriterien noch viel mehr zu gelten hätten.
Wenn jetzt ÖGB-Granden sagen, wir bräuchten ein Anlassgesetz gegen Hochegger & Co., aus dem die größten Lobbying-organisationen ausgenommen sind – nun, dann hat man wohl ein Gesetz im Sinn wie jene Anti-Korruptionsbestimmun-gen, die derzeit ausgerechnet Abgeordnete zum Nationalrat vom „Anfütterungsverbot“ ausnehmen.
Ein Land, in dem man straffrei Abgeordnete „anfüttern“ kann: Das gibt es in der zivilisierten Welt wohl kein zweites Mal. Mag sein, dass man das beim ÖGB und anderen im Nationalrat vertretenen Sozialpartnern ganz praktisch findet. Dem Stand der Zivilisation entspricht es aber nicht.
Damit kein Missverständnis entsteht: Hier geht es nicht darum, Sozialpartnern irgendetwas zu unterstellen. Hier geht es darum, dass sich die zahlreichen sichtbar gewordenen Korruptionssümpfe im politiknahen Bereich nur durch umfassende Transparenz trockenlegen lassen. Und davon darf klarerweise niemand ausgenommen werden. Sonst ist die ganze Übung vergebens. -

04.10.2011, 22:05: Wirtschaftsblatt-Leitartikel: Europas „gehebelter“ Wahnsinn

Von Hans Weitmayr - 04.10.2011
„Gehebelt“ - so können sich inzwischen immer mehr Entscheidungsträger den ausgeweiteten Hilfsfonds EFSF (European Financial Stability Facility) vorstellen.
Anm: Hans Weitmayr zu „Hebel“: Ein Begriff, den man mit Spekulationsgeschäft assoziiert !
Im Prinzip funktioniert das folgendermaßen: Der Fonds erwirbt Anleihen maroder Euro-Staaten. Diese behält er nicht, er verkauft sie vorerst auch nicht am Sekundärmarkt, nein, er verwendet sie als Garantie für Kredite, die er bei der Europä-ischen Zentralbank (EZB) aufnimmt. Mit diesem frischen Geld geht er abermals in den Anleihenmarkt, kauft abermals Junk-Anleihen, präsentiert sie als Garantien der EZB und nimmt abermals ein Darlehen auf. Mit dem frischen Geld ... wie es weitergeht, können Sie sich denken. Diese Idee wurde aus den Vereinigten Staaten importiert. US-Finanzminister Timo-thy Geithner hat sie seinen europäischen Amtskollegen beim jüngsten informellen Ecofin wärmstens ans Herz gelegt.
An dieser Stelle ein kurze Frage: Wie irrsinnig kann es eigentlich werden? Einmal vom Procedere, das auf einen reinen Gelddruck-Automatismus hinausläuft: „Hebel“? Diesen Begriff assoziiert man zuallererst mit hochriskanten Optionsgeschäf-ten. Eine Variante - nämlich die Put-Option (Anm: Leerverkauf) auf Banken war in manchen europäischen Ländern vor Kurzem verboten. Und jetzt steht tatsächlich zur Diskussion, Risiko und Geldmenge der Eurozone auf Teufel komm raus zu multiplizieren?!
Alleine, dass es möglich ist, einen derart besetzten Begriff mit dem Terminus „Öffentliche Gelder“ in einem Satz auszu-sprechen, zeigt, wie dramatisch die Lage geworden ist. Um die Eurozone in ihrer gegenwärtigen Ausgestaltung zu retten, muss man va banque spielen. Wie der Zocker im Casino, der immer und immer wieder auf Rot setzt und nach jedem Ver-lust den Einsatz verdoppelt, hoffen Europas Politiker, irgendwann ihre verlorenen Jetons wieder zurückzugewinnen. Doch was passiert, wenn das Geld endet, bevor es die Pechsträhne tut? Dann droht eher früher als später der Privatkon-kurs.
Einwenden werden die „Hebel“-Befürworter, dass man ja ein Limit einziehen kann. Dass etwa die EZB vom EFSF nur Ga-rantien über maximal 1 Billion € akzeptiert. Aber spätestens seit den Maastricht-Kriterien und der US-Schuldenobergren-ze weiß man: Limits sind dazu da, um überschritten zu werden.
Kommt es tatsächlich zu einem Beschluss, der einen gehebelten Hilfsfonds vorsieht, ist ein Damm gebrochen. Die einzige Institution, die sich nach dem Einlenken Deutschlands jetzt noch querlegen kann, ist die EZB. Fraglich ist, ob sie das an-lässlich des per Monatsende anstehenden Wechsels an der Spitze könnte - wenn sie wollte.
Anmerkung: Warum schreiben wir von der Welser Initiative (WI) regelmäßig auch Zeitungskommentare zu europäischen und weltweiten Problem-Themen in unsere Hp?! - Erraten ! Wir wollen auf die stets ähnlichen Ursachen wie bei der Ver-nichtung des Kammer-eigenen WKO-zwangsvertretenen Berufsstandes der Gewerblichen Masseure hinweisen, nämlich die rücksichtslose Korruption (hier innerhalb und durch die WKO selber in nicht einmal 1 Jahrzehnt unter Leitl, Mitterleh-ner, Kopf und dem als einzige Konsequenz als Bim entfernten, sonst aber nach oben gefallenen, Talowski), Freunderlwirt-schaft, schnelle unvereinbare Bereicherung von Funktionsträgern, Übertretung aller normalen sittlichen Gemeinschafts-Verhaltens-Muster, Ignorieren von einfachsten Gesetzen, Vorschriften und Normen, Verzicht auf jede Klarheit und demo-kratische Kontrolle, Ausschalten der Vernunft und jeden Hausverstandes, Sich-Verstecken, Lügen, Betrügen, Aussitzen, Auslagern der Verantwortung der Kontrollpersonen an Beratungsfirmen auf Kosten der Steuerzahler, glatte vielfältige Menschenrechtsverletzungen und vieles andere.

04.10.2011, 00:11: Die SVA spekuliert nicht nur unvereinbar mit deren Geld, sondern ... treibt Selbstständige in die Schuldenfalle !

UPDATE
Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Standard (29.08.11) ARBEITSMARKT - SOZIALVERSICHERUNG
SVA treibt Selbstständige in die Schuldenfalle
Fast jeder 5. Versicherte wurde gemahnt und knapp jeder 10. exekutiert. Das System trifft die Wenigver-diener am härtesten, jetzt formiert sich Widerstand

„Eine Friseurin, die mit einem Einkommen von 400 € knapp über der Geringfügigkeitsgrenze dahinschrammt, zahlt 47 % ihres Einkommens an die SVA, ein Firmenboss, der 10.000 Euro monatlich verdient, zahlt 12,4 %“, rechnet DATUM vor.
Wien - Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) (Anm.: Hier sitzt bekanntlich WKO-WB-Chef Leitl unvereinbar als Präsident im Aufsichtsrat !!) wurde erfunden, um für Unternehmer im Krankheitsfall und in der Pension zu sorgen, aber es ist ausgerechnet diese Institution, die viele Selbständige in Not bringt. Wie das Mo-natsmagazin DATUM in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wurde fast jeder 5. SVA-Versicherte gemahnt und knapp je-der 10. exekutiert, das heißt: Von rund 33 000 Menschen mussten die Sozialversicherungsbeiträge mittels Gericht einge-trieben werden. Die Zahlen entstammen dem aktuellen SVA-Jahresgeschäftsbericht 2009 der SVA.
Unter der Armutsgefährdungsgrenze
Drei von fünf SVA-Versicherten verdienen monatlich weniger als 600 € netto. Jene von ihnen, die kein weiteres Einkom-men haben, liegen damit weit unter der Armutsgefährdungsgrenze (derzeit: 994 €), müssen aber trotzdem Sozialversi-cherung zahlen. Das System trifft die Wenigverdiener am härtesten. Zwar zahlen Vielverdiener mehr Geld in den Topf ein, prozentuell berappen sie aber beträchtlich weniger. Der Grund: Die Sozialversicherung beträgt im Normalfall etwas mehr als ein 1/4 des Einkommens, doch durch den Mindestbeitrag, den man mindestens zahlen muss, und den Höchstbei-trag, den man maximal zahlt, verschieben sich die Beiträge zugunsten der Besserverdienenden. „Eine Friseurin, die mit einem Einkommen von 400 € knapp über der Geringfügigkeitsgrenze dahinschrammt, zahlt 47 % ihres Einkommens an die SVA, ein Firmenboss, der 10 000 Euro monatlich verdient, zahlt 12,4 %“, rechnet das Magazin DATUM vor.
Laut STATISTIK AUSTRIA sind 17 % aller Working Poor Selbständige; sie tragen ein höheres Armutsrisiko als Arbeitneh-mer. Besonders davon betroffen sind so genannte Ein-Personen-Unternehmer, kurz EPU. Lt Schätzungen der Wirtschafts-kammer verdienen in Österreich rund 1/4 Mio Menschen ihren Lebensunterhalt als Alleinunternehmer. Betroffen ist ein breites Spektrum, vom Freudenmädchen bis zum Computerfachmann, von der Architektin bis zum Taxifahrer, von der Journalistin bis zum Künstler. Nicht alle EPU haben die Selbstständigkeit frei gewählt, manche werden von Firmen einfach dorthin gedrängt, bzw., aus Kostengründen outgesourct. SVA-Sprecherin Anna Helmy betont gegenüber STANDARD, man habe sich eben auch an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Außerdem sei in den ersten 3 Jahren ohnedies nur der Min-destbetrag zu zahlen, dann erst werde zurückgerechnet, um die tatsächliche Beitragshöhe zu eruieren.
EPU Mehrzahl der WK-Mitglieder
Obwohl Ein-Personen-Unternehmer schon heute die Mehrzahl der Wirtschaftskammer-Mitglieder stellen, richtet sich de-ren Sozialversicherung DATUM zufolge noch immer an den Bedürfnissen des alten Unternehmerbildes ála Fabriks-besitzer aus.
Anmerkung: Genau das ist eine Folge der widerrechtlichen Kriegs-Gewinnler-Übernahme der kleingewerblichen Genossen-schaften mittels List bzw. subtiler Gewalt mitsamt der WK-fremden Innungs-Nomenklatur während und nach dem „Deut-schen Anschluss“ (1938-45) durch die damalige österreichische Handels-Kammer 1946, u. zw., letztlich durch die Ver-meidung der Wiederherstellung der alten Vorkriegs-Rechtszustände von 1938 gemäß der für alle Kriegsstaaten absolut verbindlichen „Moskauer Deklaration“ von 1943 (Historische Recherchen WI).
So haben SVA-Versicherte im Gegensatz zu bei Gebietskrankenkassen versicherten Arbeitnehmern weder Anspruch auf Arbeitslosen- noch auf Krankengeld. Dafür müssten sie extra eine Zusatzversicherung abschließen, die sich im Prekariat lebende Selbständige selten leisten können.
Weil den Alleinunternehmern eine politische Lobby fehlt, beginnen sie sich nun selbst zu organisieren.
Anmerkung: Das heißt einfach, dass sie keinerlei Vertretung haben, - sie von der WB-Leitl-WKO Lobby-mäßig nicht ver-treten werden, obwohl - man höre und staune ! - Leitl in dem neuen Entwurf für das „Lobbying- und Interessenvertre-tungs-Transparenz-Gesetz“ Privilegien für die Lobbyisten der Sozialpartner fordert, d. h., Kammerbedienstete sollen wei-terhin ihre unvereinbare politische Doppelfunktion zwecks ungestörten Lobbyings haben dürfen und von den vorgesehenen Sanktionen ausgenommen sein. (Siehe Gästebucheintrag v. 28.09.11: Leitl entzieht sich mit seiner Sozialpartner-Proporz-Schmierentruppe wie immer der demokratischen staatlichen Kontrolle - Privilegien für Lobbyisten der Sozialpartner)
Mitglieder der Facebook-Gruppe „Amici delle SVA“ - laut DATUM wurde der Name „bewusst italienisch gewählt, in An-lehnung an die Mafia (Anm.: Siehe Anhang !) - haben bereits einen Flashmob und eine Bettelaktion ins Leben gerufen, um auf die Missstände im System aufmerksam zu machen.
Dennoch fehlt bislang der politische Druck. Bestes Beispiel: Alle Parteien sind sich einig, das Wochengeld für selbständige Frauen im Mutterschutz aufzustocken, das im Vergleich zum Wochengeld der Arbeitnehmerinnen bedeutend niedriger ist. Trotz des Konsenses hat die Regierung bisher noch keinen Handlungsbedarf für einen entsprechenden Beschluss gese-hen. (Standard 29.8.11)
ANHANG (OÖN 08.09.11)
Einführung in die MAFIA - Was alles MAFIA ist
MAFIA steht umgangssprachlich für alle hierarchischen Geheimbünde, die mit Erpressung, Gewalt und politischer Beste-chung agieren.
Die COSA NOSTRA, also, die echte Mafia, ist historisch die älteste der italienischen Verbrecherorganisationen. Sie ent-stand auf Sizilien und wird autoritär geführt mit einem „militärischen“ Flügel und einem wirtschaftlichen. Die Hauptsitze befinden sich auf Sizilien. Die Organisation zählt 5500 Clan-Mitglieder und 180 Cosa-Nostra-Familien. Das Einflussgebiet erstreckt sich in Italien auf Sizilien, Apulien sowie Mittel- und Norditalien.
Die ‘NDRANGHETA ist im 19. Jht. in der süditalienischen Bergregion Kalabrien aus Banditen und Rebellen entstanden. Das Einkommen bestritt man vornehmlich aus Erpressungen und Entführungen. Sie zählt aktuell etwa 7000 Mitglieder und um-fasst etwa 90 Clans oder Cosche und gilt als die bedeutendste Organisation im europäischen Kokain-Handel, betreibt Waf-fenhandel, Geldwäsche und Erpressungen. Das Zentrum liegt nach wie vor in Kalabrien in den Provinzen Reggio Calabria und Crotone. Sie wird als die reichste und in den höchsten Kreisen agierende Organisation gesehen.
Die CAMORRA in Neapel lässt die Clans aufgrund von Abkommen unabhängig in ihren Bereichen agieren. Die Organisa-tion umfasst 100 Clans mit 6000 Mitgliedern. Ihr Einflussbereich in Italien erstreckt sich auf Neapel und das Umland in der Provinz Kampanien.
Die SACRA CORONA UNITA und andere apulische Verbrecherorganisationen sind der jüngste Spross der Mafia. Sie ge-hen auf traditionelle Schmugglerfamilien an der Küste Apuliens und andere kriminelle Gruppierungen zurück. 1983 wurde die Sacra Corona Unita von Häftlingen im Gefängnis von Bari gegründet. 1991 wurde sie erstmals vom Justizministerium offiziell als eigenständige kriminelle Vereinigung nach Art der Mafia erwähnt. Die italienischen Behörden gehen von rund 95 Clans mit etwa 1800 Mitgliedern aus. Ihr Einflussbereich erstreckt sich in erster Linie auf die Region Apulien.

03.10.2011, 23:50: Wirtschaftskammer bremst bei Lehrlingsförderung - Beginnt der Wirtschaftsminister, seiner Aufgabe nachzukommen, die WKO endlich zu kontrollieren?

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
STANDARD G.Oswald 31.08.2011 - Die Wirtschaftskammer steht bei der Reform der Lehrlingsfinanzierung auf der Brem-se. Wegen der Budgetknappheit musste aber auch hier gespart werden. Eine Neuverteilung der vorhandenen Mittel leh-nen die Arbeitgeber aber ab. Es geht um viel Geld: Rund 175 Millionen Euro wurden 2010 für die Lehrlingsförderung aus-gegeben. Eine der größte Förderarten, die Qualitätsprämie zur Mitte der Lehrzeit, wurde Anfang des Jahres gestrichen. Für Lehrlinge, die diesen Praxistest bestanden, wurden im Vorjahr immerhin 81 Mio. Euro ausbezahlt.
Es gibt Gerüchte, wonach die Abwicklung der Förderungen durch eine WKO-Firma nicht effizient sei. Im Hintergrund dürf-te dabei noch eine andere Baustelle eine Rolle spielen. Die Lehrlingsförderungen werden administrativ über die WKO In-house GmbH, einem Tochterunternehmen aller Wirtschaftskammern, abgewickelt. Sie wird für ihre Dienstleistungen von der öffentlichen Hand bezahlt. Dem Vernehmen nach zeigte eine Prüfung der Gesellschaft erhebliche Mängel auf. Es soll nicht immer klar sein, wofür die Gelder verwendet werden.
Da die WKO also auf der Bremse steht, will Wirtschaftsminister und Ex-Kammerfunktionär Reinhold Mitterlehner (VP) nun einen eigenen Vorschlag erarbeiten. Das ist insofern interessant, als Mitterlehner vor seinem Ministerjob stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer war. Der Großteil der Mittel wird nun also unabhängig von Qualitätskriterien aus-bezahlt. Wirtschaftsminister Mitterlehner (VP) beauftragte daher die Sozialpartner, Reformvorschläge auszuarbeiten, da-mit sich ein Teil der Förderungen auch künftig an Qualitätskriterien orientiert. Das Klima zwischen Wirtschaftskammer (WKO) und Gewerkschaft ist in dieser Frage aber alles andere als gut.
Die WKO hält nichts von einer Umverteilung der vorhandenen Mittel. Wenn Qualitätsförderung, müsse man die anders fi-nanzieren, heißt es. Man setze lieber auf Beratung, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Die Arbeitgeber wollen daher einfach das aktuelle System weiterlaufen lassen. Angesichts der sinkenden Zahl an Lehrlingen werde sich ab 2013 ohne-hin ein kleiner budgetärer Spielraum ergeben. (Wien)
Anmerkung: Sobald es um die WKO und WB-Leitl geht, ist Misstrauen und höchste Vorsicht angebracht, denn WB-Leitl & WKO sind ein Synonym für Verschleierung, Verantwortungslosigkeit, Verantwortungs-Delegierung, Mafia & Misthaufen. Interessant wäre wirklich, ob tatsächlich der Wirtschaftsminister hier seiner gesetzlichen Verantwortung als Kontrollor der WKO nachzukommen beginnt. Das wäre nämlich die Premiere in der 2. Republik seit 1946.

02.10.2011, 09:57: Joe an Ex-HM

Nein, wenn sie z.B. 2 Jahre als ASVGler gearbeitet haben und dann anschließend als Selbständiger tätig waren (egal, ob 3, 10 oder 25 Jahre) können sie auf die Zeiten davor zurückgreífen, wenn sie das Gewerbe abmelden oder ruhend stellen.

02.10.2011, 09:45: ein EX-Heilmasseur

das schlimme beim arbeitslosengeld: wenn ich unselbstständig war und arbeitslosenversicherung eingezahlt hab und auch anspruch auf arbeitslosengeld hätte und dann selbstständig werde und mind. 3 jahre (glaub ich?) selbstständig bin und dann wegen erfolglosigkeit mein gewerbe wieder zurücklege, kann ich mich zwar arbeitslos melden, meine ansprü-che sind dann aber verfallen und ich bekomm kein arbeitslosengeld. als hätte ich nie gearbeitet. und ich kann mich nicht einmal freiwillig arbeitslos versichern als selbstständiger (so weit ich informiert wurde). null absicherung.

02.10.2011, 08:02: Frank Zappa

Danke, Big Boy für den link!

02.10.2011, 07:59: Iceman

Ja, das ewige Gesudere mancher Träumer ... kann einem schon gehörig aufstoßen. Aber der Markt (und hier sein verlän-gerter Arm SVA) regelt das offenbar ganz gut. Es hat eben nicht jeder das Zeug zum Unternehmer. Wenn Gewinn und Umsatz nicht unterschieden werden, die Buchhaltung nur lästig ist und die Ahnung von den gesetzlichen Bestimmungen fehlt, dann schaut man halt blöd, wenn die Vorschreibung kommt, das Geld aber weg ist. Die Schuld würde ich hier eher bei den Betroffenen sehen. Aber auch beim AMS, das die ganzen unvermittelbaren Langzeitarbeitslosen in die Selbständig-keit drängt, damit die Statistik passt. Kurse über Unternehmertum werden aber keine angeboten, so viel ich weiß. Das ist leichtfertig, solche EPU sind zum Scheitern verurteilt.

02.10.2011, 07:57: Frank Zappa

portal.wko.at/wk/format... 55&DstID=0

02.10.2011, 07:56: Big Boy

Das sind dann aber keine richtigen Selbständigen. Haben Sie einige Beispiele?

02.10.2011, 07:55: Frank Zappa

Die meisten Neuen Selbständigen, die inzwischen wohl die Mehrheit der SVA-Versicherten ausmachen, sind ja gar keine Kammermitglieder

02.10.2011, 07:54: Daniel

Zumindest den WK-Präsidenten können wir alle paar Jahre indirekt wählen. Wird schon seine Gründe haben, warum der WB ständig die ganzen Funktionen von uns Wählern zugeschanzt bekommt. Das Angebot ist halt nicht allzu groß. Bei aller Kritik am WB, die Alternativen bei den Kammerwahlen sind noch viel schlimmer.

02.10.2011, 07:53: Big Boy

Obmann von SVA und WK-Präsident sind in Personalunion (Leitl) fest in der Hand des Wirtschaftsbundes.

02.10.2011, 07:52: Frank Zappa

und was würde das jetzt ändern?

02.10.2011, 07:51: Big Boy

An alle Kammermitglieder: Geht zur WK-Wahl, und gebt dem WB eine schallende Ohrfeige! (Vielleicht keine mit dem RFW)

02.10.2011, 07:49: Frank Zappa

Arbeitsmoral: Na, wenigstens zeigen die SVA-Versicherten, was Arbeitsmoral ist. Die rennen wegen einer Petitesse wie eitriger Angina nicht gleich zum Arzt, sondern hackeln weiter. Nicht ganz freiwillig, na gut, weil eben (theoretischer) Krankenstand und gleichzeitig Geld verdienen einander ausschließen. Angesichts dessen sind die barocken Selbstbehalte der SVA eher eine theoretische Größe. Wie bilanzieren die Versicherer eigentlich? Und wer bekommt das ganze schöne Überschussgeld? Und, wo haben die ihr Kundenservice à la Ignazius von Loyola gelernt?

02.10.2011, 07:43: Big Boy

Beschwerden, Fragen oder Verbesserungsvorschläge bitte an den SVA Ombudsmann! tinyurl.com/3ptejgp

02.10.2011, 07:41: Bärbel

Das System trifft die Wenigverdiener am härtesten und betrügt Selbständige über der HBM durch ihre zwangsweise Ver-setzung in einen vertragslosen Zustand über die „Geldleistungsberechtigung“.
Die SVA ist wie die WKO eine kriminelle ÖVP-Vorfeldgeldbeschaffungsorganisation. Jene Funktionäre mit der größten be-wiesenen kriminellen Energie und bedingungsloser Unterwerfung erhalten dann ihre Weihen und Belohnung in der ÖVP (Wurde Talowski nicht auch Spartenobmann als Belohnung für seinen „Großen Wurf?“). - Die WK und SVA sind nicht die Vertreter, sondern Verräter der Selbständigeninterressen. Diese kriminellen Organisationen mit ihrer mafiösen Schutz-gelderpressung (Zwangsmitgliedschaft) dienen nur der Selbstbereicherung ihrer Funktionäre, die für sich, ihre Unterneh-men und ihrer Partei Vorteile verschaffen wollen. Dies auf Kosten der Zwangsverpflichteten.

02.10.2011, 07:27: Bill

SVA: Der zarte Aufstand der Versicherten…
„Amici delle SVA“ nennt sich eine Facebook-Gruppe von Versicherten der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, die ihre Unzufriedenheit artikulieren. Zwar mit viel Engagement, aber - zumindest derzeit - wenig Potential für politischen Druck. Der Grund: Mangelnde Informationen über Sozialversicherungsgesetze, unterschiedliche Interessen und eine Vielzahl unterschiedlicher Ausgangspositionen der Gruppenmitglieder. Mehr unter: gesudere.at/blog/p=3992?

01.10.2011, 22:33: Standard: (Anm.: Die SVA spekuliert nicht nur unvereinbar mit derem Geld, sondern ... die) SVA treibt Selbstständige in die Schuldenfalle !

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Standard (29.08.11) ARBEITSMARKT - SOZIALVERSICHERUNG
SVA treibt Selbstständige in die Schuldenfalle
Fast jeder 5. Versicherte wurde gemahnt und knapp jeder 10. exekutiert. Das System trifft die Wenigver-diener am härtesten, jetzt formiert sich Widerstand

„Eine Friseurin, die mit einem Einkommen von 400 € knapp über der Geringfügigkeitsgrenze dahinschrammt, zahlt 47 % ihres Einkommens an die SVA, ein Firmenboss, der 10.000 Euro monatlich verdient, zahlt 12,4 %“, rechnet DATUM vor.
Wien - Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) (Anm.: Hier sitzt bekanntlich WKO-WB-Chef Leitl unvereinbar als Präsident im Aufsichtsrat !!) wurde erfunden, um für Unternehmer im Krankheitsfall und in der Pension zu sorgen, aber es ist ausgerechnet diese Institution, die viele Selbständige in Not bringt. Wie das Mo-natsmagazin DATUM in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wurde fast jeder 5. SVA-Versicherte gemahnt und knapp je-der 10. exekutiert, das heißt: Von rund 33 000 Menschen mussten die Sozialversicherungsbeiträge mittels Gericht einge-trieben werden. Die Zahlen entstammen dem aktuellen SVA-Jahresgeschäftsbericht 2009 der SVA.
Unter der Armutsgefährdungsgrenze
Drei von fünf SVA-Versicherten verdienen monatlich weniger als 600 € netto. Jene von ihnen, die kein weiteres Einkom-men haben, liegen damit weit unter der Armutsgefährdungsgrenze (derzeit: 994 €), müssen aber trotzdem Sozialversi-cherung zahlen. Das System trifft die Wenigverdiener am härtesten. Zwar zahlen Vielverdiener mehr Geld in den Topf ein, prozentuell berappen sie aber beträchtlich weniger. Der Grund: Die Sozialversicherung beträgt im Normalfall etwas mehr als ein 1/4 des Einkommens, doch durch den Mindestbeitrag, den man mindestens zahlen muss, und den Höchstbei-trag, den man maximal zahlt, verschieben sich die Beiträge zugunsten der Besserverdienenden. „Eine Friseurin, die mit einem Einkommen von 400 € knapp über der Geringfügigkeitsgrenze dahinschrammt, zahlt 47 % ihres Einkommens an die SVA, ein Firmenboss, der 10 000 Euro monatlich verdient, zahlt 12,4 %“, rechnet das Magazin DATUM vor.
Laut STATISTIK AUSTRIA sind 17 % aller Working Poor Selbständige; sie tragen ein höheres Armutsrisiko als Arbeitneh-mer. Besonders davon betroffen sind so genannte Ein-Personen-Unternehmer, kurz EPU. Lt Schätzungen der Wirtschafts-kammer verdienen in Österreich rund 1/4 Mio Menschen ihren Lebensunterhalt als Alleinunternehmer. Betroffen ist ein breites Spektrum, vom Freudenmädchen bis zum Computerfachmann, von der Architektin bis zum Taxifahrer, von der Journalistin bis zum Künstler. Nicht alle EPU haben die Selbstständigkeit frei gewählt, manche werden von Firmen einfach dorthin gedrängt, bzw., aus Kostengründen outgesourct. SVA-Sprecherin Anna Helmy betont gegenüber STANDARD, man habe sich eben auch an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Außerdem sei in den ersten 3 Jahren ohnedies nur der Min-destbetrag zu zahlen, dann erst werde zurückgerechnet, um die tatsächliche Beitragshöhe zu eruieren.
EPU Mehrzahl der WK-Mitglieder
Obwohl Ein-Personen-Unternehmer schon heute die Mehrzahl der Wirtschaftskammer-Mitglieder stellen, richtet sich de-ren Sozialversicherung DATUM zufolge noch immer an den Bedürfnissen des alten Unternehmerbildes á la Fabriksbesit-zer aus.
Anmerkung: Das alles ist eine Folge der widerrechtlichen Kriegs-Gewinnler-Übernahme der kleingewerblichen Genossen-schaften mittels List und Gewalt mitsamt der WK-fremden Innungs-Nomenklatur während und nach dem „Deutschen An-schluss“ (1938-45) durch die damalige österreichische Handels-Kammer 1946, u. zw., letztlich durch die Vermeidung der Wiederherstellung der alten Vorkriegs-Rechtszustände von 1938 gemäß der für alle Kriegsstaaten absolut verbindlichen „Moskauer Deklaration“ von 1943.
So haben SVA-Versicherte im Gegensatz zu bei Gebietskrankenkassen versicherten Arbeitnehmern weder Anspruch auf Arbeitslosen- noch auf Krankengeld. Dafür müssten sie extra eine Zusatzversicherung abschließen, die sich im Prekariat lebende Selbständige selten leisten können.
Weil den Alleinunternehmern eine politische Lobby fehlt, beginnen sie sich nun selbst zu organisieren.
Anmerkung: Das heißt einfach, dass sie keinerlei Vertretung haben, - sie von der WB-Leitl-WKO Lobby-mäßig nicht ver-treten werden, obwohl - man höre und staune ! - Leitl in dem neuen Entwurf für das „Lobbying- und Interessenvertre-tungs-Transparenz-Gesetz“ Privilegien für die Lobbyisten der Sozialpartner fordert, d. h., Kammerbedienstete sollen wei-terhin ihre unvereinbare politische Doppelfunktion zwecks ungestörten Lobbyings haben dürfen und von den vorgesehenen Sanktionen ausgenommen sein. (Siehe Gästebucheintrag v. 28.09.11: Leitl entzieht sich mit seiner Sozialpartner-Proporz-Schmierentruppe wie immer der demokratischen staatlichen Kontrolle - Privilegien für Lobbyisten der Sozialpartner)
Mitglieder der Facebook-Gruppe „Amici delle SVA“ - laut DATUM wurde der Name „bewusst italienisch gewählt, in An-lehnung an die Mafia (Anm.: Siehe Anhang !) - haben bereits einen Flashmob und eine Bettelaktion ins Leben gerufen, um auf die Missstände im System aufmerksam zu machen.
Dennoch fehlt bislang der politische Druck. Bestes Beispiel: Alle Parteien sind sich einig, das Wochengeld für selbständige Frauen im Mutterschutz aufzustocken, das im Vergleich zum Wochengeld der Arbeitnehmerinnen bedeutend niedriger ist. Trotz des Konsenses hat die Regierung bisher noch keinen Handlungsbedarf für einen entsprechenden Beschluss gese-hen. (Standard 29.8.11)
ANHANG (OÖN 08.09.11)
Einführung in die MAFIA - Was alles MAFIA ist
MAFIA steht umgangssprachlich für alle hierarchischen Geheimbünde, die mit Erpressung, Gewalt und politischer Beste-chung agieren.
Die COSA NOSTRA, also, die echte Mafia, ist historisch die älteste der italienischen Verbrecherorganisationen. Sie ent-stand auf Sizilien und wird autoritär geführt mit einem „militärischen“ Flügel und einem wirtschaftlichen. Die Hauptsitze befinden sich auf Sizilien. Die Organisation zählt 5500 Clan-Mitglieder und 180 Cosa-Nostra-Familien. Das Einflussgebiet erstreckt sich in Italien auf Sizilien, Apulien sowie Mittel- und Norditalien.
Die ‘NDRANGHETA ist im 19. Jht. in der süditalienischen Bergregion Kalabrien aus Banditen und Rebellen entstanden. Das Einkommen bestritt man vornehmlich aus Erpressungen und Entführungen. Sie zählt aktuell etwa 7000 Mitglieder und um-fasst etwa 90 Clans oder Cosche und gilt als die bedeutendste Organisation im europäischen Kokain-Handel, betreibt Waf-fenhandel, Geldwäsche und Erpressungen. Das Zentrum liegt nach wie vor in Kalabrien in den Provinzen Reggio Calabria und Crotone. Sie wird als die reichste und in den höchsten Kreisen agierende Organisation gesehen.
Die CAMORRA in Neapel lässt die Clans aufgrund von Abkommen unabhängig in ihren Bereichen agieren. Die Organisa-tion umfasst 100 Clans mit 6000 Mitgliedern. Ihr Einflussbereich in Italien erstreckt sich auf Neapel und das Umland in der Provinz Kampanien.
Die SACRA CORONA UNITA und andere apulische Verbrecherorganisationen sind der jüngste Spross der Mafia. Sie ge-hen auf traditionelle Schmugglerfamilien an der Küste Apuliens und andere kriminelle Gruppierungen zurück. 1983 wurde die Sacra Corona Unita von Häftlingen im Gefängnis von Bari gegründet. 1991 wurde sie erstmals vom Justizministerium offiziell als eigenständige kriminelle Vereinigung nach Art der Mafia erwähnt. Die italienischen Behörden gehen von rund 95 Clans mit etwa 1800 Mitgliedern aus. Ihr Einflussbereich erstreckt sich in erster Linie auf die Region Apulien.

28.09.2011, 13:42: Nach 1 Jahrzehnt Massage-Terror: Die ganz spezielle Korruption der WB-Leitl-WKO muss zuerst analysiert werden, um sie begreifen und verfolgen zu können

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
UPDATE
Korruption, insbesondere die spezielle Korruption der WB-Leitl-WKO, ist hier auf der Homepage von Beginn an ihrer Gründung 2004 das Hauptthema.
Es geht dabei nicht um Milliarden-Schmiergelder (aber doch um viele Steuer-Millionen, sinnlos verschleudert) sondern un-ter dem Deckmantel einer (unrechtmäßigen und unvereinbaren) Massage-Reform (Ziel: der Österreichische Sa-nitäts-Einheitsmasseur) um die von Leitl-Mitterlehner-Kopf-Bartenstein trotz Zwangsgeldinkasso zugelassene Nichtvertretung der Gewerblichen Masseure (bei WKO-gestatteten, Innungs-eingesetzten neu kreierten Konkurrenz-Mas-seuren - anfangs 2, dann über 10), sowie die gezielte Vernichtung eines historisch gewachsenen Kammer-eigen-vertrete-nen Berufsstandes über die Köpfe der rd. 4 000 wehrlos versklavten Zwangs-Mitglieder hinweg, zwecks unvereinbarer Multi-Funktionärs-Eigenbereicherungen und WKO-Umlagen-Gesamt-Bereicherung (Anm.: Bei systematischem Betrug wie hier gilt auch die Verbandshaftung; s. Eintrag vom 07.09.11).
Diese seit 1945 bis heute ganz selbstverständliche, überdeutlich erkennbare, aber bisher nicht als solche klar ansprechba-re, nun von anderer Richtung aufgedeckte und, wo es nicht mehr anders ging, gezwungenermaßen zugegebene ÖVP- (im Speziellen die WB-WK-) Korruption, die seit 2001 zur Kammer-internen Eigenbau-Vernichtung des historisch gewachse-nen Berufsstandes des dualen Gewerblichen Masseurs geführt hat, war der ursprüngliche Anlass für die Inbetrieb-nahme dieser Hp.
Deshalb ist diese ÖVP-WB-WKO-Korruption auch hier das Hauptthema, das immer wieder und immer eingehender aufgegriffen und abgehandelt wird.
Selbstverständlich wird die „Aufarbeitung“ der Korruption in den Zeitungen, im Parlament und auf der rechtlichen Ebene, auf die die WI (Welser Initiative) bis jetzt 10 Jahre gewartet hat, aufmerksam verfolgt und kommentiert, vor allem in den Bereichen, wo WB-WKO-nahe ÖVP-Politiker von anderer Seite doch endlich ins Visier der Korruptionserhe-bungen geraten.
Es darf einfach nicht sein, dass in einem demokratischen Staat ein WKO-vertretener Berufsstand, nur weil er eben aus zwielichtigen unrechtmäßigen Gründen
(Anm.: Der Ursprung des Zwanges liegt in der sog. „Anschlusszeit“ 1938 bis 1945 und in den in Kriegs-Gewinnler-Manier illegal ergatterten und illegal weiter verwendeten Relikten der Deutschen Reichs-Wirtschaftskammer-Eingriffe durch Nicht-wiederherstellung der alten Rechtszustände entsprechend der Moskauer Deklaration von 1943)
noch immer nur mit dem Mitgliedsbeitrag (der sog. „Umlage“) Zwangsvertreten und damit völlig rechtlos und ver-sklavt ist, und wo er bei weitergehendem Zwang (wie der Vernichtung seines Berufsstandes) nur die Möglichkeit hat, diesen Beruf aufzugeben.
Die Versklavung ist der einzige Grund für die in der WK/HK- und Massage-Geschichte beispiellose Berufsstands-Ver-nichtungs-Aktion, denn bei einer freiwilligen Wahlmöglichkeit der Berufsvertretung der Selbständigen hätten sich längst alle Masseure von den korrupten ÖVP-WB-durchsetzten und verseuchten Landesinnungen unter dem eh. Bim Talowski schnellstens verabschiedet. -
Wichtiger Anhang:
Bartenstein (bis 2008 Wirtschaftsminister, der eigentlich die WKO kontrollieren sollte und von uns auch dazu in der Sa-che der Vernichtung der Gewerblichen Masseure ergebnislos aufgefordert wurde, tätig zu werden), ein Mitglied der „Mutterpartei der organisierten Korruption in Österreich“ (Pilz) unter Schüssel, war auch verantwortlich für die Eurofighter-Gegengeschäfte, wo sich nun der starke Verdacht auf Schmiergeldzahlungen über Schein-verträge beim Schüssel-Eurofighter-Deal erhebt (14.09.11 Standard).
Gemäß Nachrichtenmagazin NEWS, „lässt nun der Staatsanwalt die Gegengeschäfte aufrollen. Dabei steht der Verdacht von Schmiergeldzahlungen über Scheinverträge im Raum. Begründet wird die Überprüfung damit, dass der Verdacht be-stehe, dass bei einigen angemeldeten und genehmigten Gegengeschäften über operativ nicht tätige off-shore-Gesellschaf-ten im Wege von Scheinverträgen Provisions- bzw. Schmiergeldzahlungen geleistet wurden“.
EBD (Europian Business Development) wurde von EADS mit der Abwicklung des Geschäftes beauftragt und hatte an die dubiose Vector Aerospace LLP eine verdächtige Rechnung über 120 000 € gestellt, deren Gründer 2011 in Italien dann wegen Finanzvergehen (Briefkasten-Netzwerk) aufgeflogen ist. Über Vector Aerospace flossen 84 Mio.€ an Schmiergel-dern, - und mit Sicherheit wurden Regierungsmitglieder bestochen.
Der Nachfolger, Wirtschaftsminister Mitterlehner, ist an einer Aufklärung in Richtung Wirtschaftskammer wenig interessiert, weil er ja zusammen mit Leitl, Kopf und Bartenstein (versäumte WKO-Kontrolle) in das WKO-Eigenbau-Korruptions-Schlamassel gegen die Gewerblichen Masseure seit 2001 nachweislich und wissentlich zentral ver-wickelt war.
2003-09 wurden 2,8 Mrd. € an Gegengeschäften im Wirtschaftsministerium eingereicht und anerkannt, und bis 2019 hat EADS (die Eurofighter-Firma) noch Zeit, auf die vertraglichen 4,0 Mrd. zu kommen, - bei sonstiger Vertragsuntreue mit berechtigten Rückforderungen.
Mittlerweile ist man schon bei einer Schmiergeld-Gesamtsumme von 120 Mio. € angelangt, vorläufiger Rekord ! -
Und, was macht jetzt gerade Millionär Kasachstan-Umwelt-Chemo-Bartenstein ?! Er lässt sich in den Zeitungen als harmloser wehmütiger Schüssel-Anhänger, der in liebevollen Erinnerungen an die Zeit mit ihm (seinem ‚großen Staats-mann’) frönt, und grundehrlicher Ehrenmann bejubeln und abbilden: Er hätte noch so gerne als Lebenshöhepunkt unter Schüssel den Finanzminister gehabt - aber wegen Faymann habe er notgedrungen die Regierung verlassen und gerade jetzt erst seinen ehrlichen Jagdschein gemacht, ha-ha, aber sicher nicht, ha-ha, um lächerliche - ha-ha und dubiose Ge-schäfte anzubahnen !!

28.09.2011, 09:29: Udo

Ja-wohl Wolli, den richtigen Mann an seiner Seite! So war es auch bei uns Masseuren. Talowski hatte Kopf an seiner Seite und beide machten dieses unmögliche Gesetz möglich und boykotierten die Durchlässigkeit der alten GM zum HM. Glatter Betrug an den Pflichtmitgliedern! Nur, heute schert sich kein Politiker mehr um uns Masseure; wir wurden ins kalte Wasser geschmissen und mussten selbst mit der Situation zu Recht kommen. Bin nur neugierig, wann die Korruptions-staatsanwaltschaft zu ermitteln beginnt. Hoffentlich noch vor der Verjährungsfrist!

28.09.2011, 09:21: Durchblicker

!! Lieber Herr Clubobmann Kopf! Wo bleibt ihr Aufschrei wegen der schiefen Optik .......... ?!Zuerstmal vor der eigenen Türe kehren Hr. Kopf ..... !

28.09.2011, 09:19: Bimbo

Ja, genau ! Schmiergeld oder was????Demnächst steigt noch das Finanzamt als Sponsor ein oder wie??? Warum nur Altach?? Der nächste Sumpf in Österreich?? Und wir bezahlens, DANKE !

28.09.2011, 07:14: wolli

Tja ..... Das nennt man halt Beziehungen. Ich denke, das ist im ganzen Leben immer so. Die einen haben das Glück. einen Mann in ihren Reihen zu haben, der Beziehungen hat und die anderen nicht. Wenn alles korrekt abläuft, denke ich, warum soll eine Post nicht sponsern. Dann muss man ab jetzt jeden Sponsor hinterfragen ?
Eine Aufgabe für die Grünen, die ja am liebsten jeden Sport und jede Unterstützung hinterfragen würden. Tja, liebe Grüne, solange man nicht selber am Futtertrog und am Selbstbedienungsladen Regierung sitzt, muss man halt vom Hintergrund her die anderen anschwärzen.

28.09.2011, 01:57: Bettelte VP-Kopf für Fußballklub um Geld? - „Korrupto“-Kopf, als WB-Generalsekretär nicht nur Leitl-Intimus sondern auch Talowski-Spezi und einer der gewissenlosesten Drahtzieher der unrechtmäßigen Vernichtung der Gewerblichen Masseure durch WB & WK !

Tageszeitung HEUTE v. 27.09.11 - Bettelte VP-Kopf für Fußballklub um Geld?
Karlheinz Kopf ist nicht nur Klubchef der ÖVP. Er hat als Chef des Aufsichtsrats des Vorarlberger Fußballklubs SCR Altach offenbar auch sportliche Interessen. Doch ausgerechnet Kopfs Kicker kassieren gleich doppelt von der Post AG - angeblich mehr als 200.000 Euro im Jahr. Die Grüne Gabi Moser glaubt an politische Einfluss-nahme.

„Ein lokales ÖVP-Netzwerk hat die Altacher Post-Lösung umgesetzt“, sagt Gabi Moser. Und die sieht so aus: Nach der Schließung des Gemeindepostamts wurde ausgerechnet im abgelegenen Fußballstadion im Schnabelholz eine „Post-Partner“-Filiale eröffnet. Und das, obwohl es leichter zu erreichende Alternativ-Standorte gab. So weit zur Provinzposse.
Pikant ist aber, dass das Stadion dem SCR Altach gehört. Die Post AG sponsert zwei Projekte des Vereins, kolportiert werden 200.000 € jährlich. Und als Post-Partner kassiert der Verein gleich doppelt.
Brisant: Aufsichtsrat ist VP-Klubchef Karlheinz Kopf. Ein Zufall?
Post-Sprecher: „Zufall“ - „Der Verein ist zwar der einzige von 1200 Post-Partnern, der auch gesponsert wird“, sagt ein Post-Sprecher, „das ist aber Zufall. Und 200.000 Euro sind viel zu hoch gegriffen.“ Wie viel gezahlt wird, verrät man nicht.
Hat Kopf seinen Einfluss spielen lassen? „Nein“, sagt er selbst: „Ich finde es sehr befremdlich, dass die Grünen nicht davor zurückschrecken, mein ehrenamtliches Engagement für den Fußballverein in die politische Auseinandersetzung um Korruption hineinzuziehen.“

28.09.2011, 01:35: Leitl entzieht sich mit seiner Proporz-Schmierentruppe wie immer der demokratischen staatlichen Kontrolle - Privilegien für Lobbyisten der Sozialpartner

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
DIE KORRUPTE UNVEREINBARKEIT GEHT WEITER !
Standard v. 26.09.11
Kammerbedienstete sollen weiter politische Doppelfunktion haben dürfen
Wien - Wer für eine Sozialpartnerorganisation Lobbying betreibt, soll dürfen, was gewerblichen Lobbyisten streng verbo-ten ist: Die privilegierten Lobbyisten dürfen als Abgeordnete gleich selbst die Gesetze beschließen, für die sie sich im Na-men ihrer Auftraggeber starkgemacht haben. - Kammern und Interes-senverbände müssen im Vergleich zum Begutach-tungsentwurf weniger Daten in das Lobbyisten-Register eintragen - von den vorgesehenen Sanktionen sind sie ausge-nommen.
Das geht aus dem nun auch in seinen Details bekannt gewordenen neuen Entwurf für das „Lobbying- und Interessen-vertretungs-Transparenz-Gesetz“ hervor.
Grundsätzlich sollen alle Kontakte mit Funktionsträgern des Bundes, der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände mit dem Zweck der Einflussnahme auf deren Entscheidungen vom Gesetz erfasst werden. Das Gesetz unterscheidet zwischen drei Typen:
1) Lobbying-Unternehmen - sie haben ihre Grunddaten, die Namen ihrer Lobbyisten und den Umsatz für das abgelau-fene Wirtschaftsjahr in der Abteilung A1 des Registers bekanntzugeben, in die (nicht allgemein zugängliche) Abteilung A2 müssen darüber hinaus für jeden Auftrag der Auftraggeber und der Auftragsgegenstand genannt werden. Der Umfang der Einzelaufträge bleibt geheim.
2) Unternehmen, die Mitarbeiter für unternehmensbezogenes Lobbying beschäftigen Sie müssen ebenfalls ihre Grundda-ten und die Lobbyisten registrieren lassen und angeben, ob der Aufwand für Lobbying im vergangenen Wirt-schaftsjahr 100.000 Euro übersteigt. Verboten ist beiden Kategorien die Bezahlung von Erfolgsprämien.
3) Gesetzlich eingerichtete Selbstverwaltungskörper (etwa Kammern, ÖH oder Seniorenrat) und Interessen-verbände (etwa die Industriellenvereinigung). Die vorgesehenen Sanktionen (bis zu 60.000 Euro) drohen nur bei gewerblich betriebenem Lobbying, nicht aber Selbstverwaltungskörpern. (APA, cs, DER STANDARD, Printausgabe, 27.9.2011)

28.09.2011, 01:31: Kopf - Der „Bock als Gärtner“ - verlangt von Inseraten-„Schmutzfink“ Faymann „saubere Erklärung“

Standard - 21.09.2011
Wien - Bundeskanzler Faymann sieht sich den bisher härtesten Attacken des Koalitionspartners ÖVP ausgesetzt. In der „Aktuellen Europastunde“ des Nationalrats zum Thema Korruption meinte ÖVP-Klubchef Kopf angesichts der Inseraten-Affäre im früher von Faymann geleiteten Infrastrukturministerium: „Am Schlimmsten ist es, dass dieser Skandal die oberste Spitze unserer Bundesregierung erreicht hat.“

25.09.2011, 13:12: Diana

Ein Tipp an die Schmerzmitmenschen, die pathologisch alles abgeklärt haben und eigentlich Gesund sind, trotzdem aber Schmerzen haben. Sucht euch einen Gewerblichen Masseur, der euch mit der Kunst der Massage viele Leiden verbessern oder vergessen lassen wird. Mit Arzneichemie die Symptomatik oder den Schmerz zu unterdrücken, nur, damit er augen-blicklich nicht spürbar ist, wäre vielleicht der schlechtere Weg. Also, KollegInnen, krempelt die Ärmel hoch, es gibt viel zu tun, weil es so viele Kranke gibt, die eigentlich gesund sind und auf eure Kunst warten. Diese armen Schmerz-Mitmen-schen wissen leider nicht, wie gut es ihnen gehen könnte. Immer mehr stellt sich das Hm-Gesetz als völliger Blödsinn her-aus. Wie wir aus dem Bericht gelesen haben, kann niemand zwischen Gesund und Krank unterscheiden. Bravo, Talowski, es war ein wahrlich „Großer Wurf (?)“, der zum damit künstlich geschaffenen Gesamtschwachsinn die Rechtslage noch weit mehr verkompliziert hat.

24.09.2011, 21:36: Jeder 11. Europäer leidet an chronischen Schmerzen

Schmerz-Kongress EFIC in Hamburg
Ob Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Muskelbeschwerden: Jeder elfte Europäer leidet an chronischen Schmerzen. Wie Mediziner und Wissenschaftler auf dem derzeit stattfindenen Europäischen Schmerz-Kongress EFIC in Hamburg be-richten, können die dauerhaften Schmerzen sogar Veränderungen im Gehirn verursachen. Chronifizierungen stellen zu-dem eine dauerhafte Belastung der europäischen Gesellschaften dar. Etwa jede fünfte Mensch in Europa leidet unter Schmerzen. Laut weiterer Erhebungen hat sogar jeder elfte Europäer jeden Tag Schmerzen, die chronisch manifestiert sind. Die meisten Patienten werden nicht richtig oder überhaupt nicht behandelt, wie Forscher und Fachmediziner auf dem Europäischen Schmerz -Kongress EFIC in Hamburg mahnten.
Um eine bessere Gesundheitsversorgung der Betroffenen zu erlangen, sollten chronische Schmerzen als eigenständige Krankheit anerkannt werden. Dann sei der Weg zu einer spezialisierten Ausbildung für Ärzte geebnet u. Patienten könnten sich adäquater informieren, so die Hoffnung der Schmerzexperten. Patienten mit chronischen Schmerzen haben vielmals einen langen Leidensweg hinter sich. Bevor effektive Behandlungsmethoden zur Geltung kommen, vergehen vielmals Jah-re. Zuvor durchlebten die Betroffenen zahlreiche Arztbesuche bei unterschiedlichen Fachärzten u. wurden mehrmals stati-onär in Kliniken aufgenommen. Sie haben unzählige Therapien wie Operationen, Injektionen, Massagen, Bäder, Nerven-blockaden oder Kuren hinter sich. Die subjektive Erfahrung, auch Spezialisten können anscheinend nicht helfen, erleben viele Menschen als geradezu quälend. Die Therapien kommen und gehen, doch oftmals bleiben die Schmerzen erhalten.
Ökonomische Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme
Chronische Schmerzen sollten keinesfalls als Einzelproblem des Betroffenen verstanden werden. Die gesamtgesellschaft-lichen u. ökonomischen Auswirkungen sind bedenklich, wie EFIC-Präsident Hans Georg Kress aus Wien auf dem Schmerz-Kongress vorrechnete. 19% der Schmerzpatienten mit leichten bis mittelschweren Beschwerden haben aufgrund ihrer Symptomatiken bereits ihre Arbeitsstelle verloren. 60 % der Patienten mussten ihren Arzt aufgrund der Schmerzen „in den letzten 6 Monaten 2 bis 9 Mal konsultieren“, wie der Mediziner betonte. „Wenn wir Schmerzpatienten im arbeitsfähi-gen Alter betrachten, zeigen Studien, dass rund 2/3 der Gesamtkosten der Schmerzzustände in Produktionsausfällen be-stehen.“ Eine Zahl, die auch die Politik wahrnehmen sollte. Im letzten Jahr haben den Angaben zufolge rund 52 Mio Men-schen allein in Deutschland, Spanien, Großbritannien, Frankreich und Italien an regelmäßig und wiederkehrenden Schmer-zen gelitten. Ärzte sprechen von einer Chronifizierung des Schmerzes, wenn diese mindestens 3 bis 6 Monate fortwäh-rend anhalten oder immer wieder nach kurzen Unterbrechungen auftreten. Die häufigsten Schmerzzustände werden durch Rückenschmerzen (63%), Schmerzen der Gelenke (48%) oder Schmerzen im Nackenbereich (30%) verursacht. Hintergrunderkrankungen wie Krebstumore sowie Rheuma bedingen ebenfalls schwere und dauerhafte Schmerzen. Wer es sich leisten, lässt sich außerhalb der Gesundheitssysteme versorgen und geht beispielsweise bei Rückenbeschwerden zu einem Chiropraktiker oder Osteopathen. Für die meisten Menschen besteht allerdings eine massive Unterversorgung, wie Dr. Kress erklärte. Es sei „Erschreckend, dass ein großer Teil dieses Leids und dieser Kosten unnötig wäre und durch massive Unterbehandlung entsteht“. Trotz zahlreicher medizinischer u. therapeutischer Fortschritte der vergangenen Jah-re hätten 70% der europäischen Patienten noch nicht einmal eine gängige Standardtherapie verschrieben bekommen. Vie-le plagen sich solange mit Schmerzen, bis sie arbeitsunfähig werden. Hinzukommend verursachen nicht endende Schmer-zen psychische Leiden wie Depressionen u. schränken im zunehmenden Maße die Lebensqualität der Patienten ein.
Ältere Menschen sind unterversorgt
Im großen Ausmaße sind insbesondere ältere Menschen von ineffektiven Behandlungen betroffen. Die spezialisierten An-forderungen der Schmerzbehandlung von Älteren wird häufig von den behandelnden Ärzten nicht hinreichend beachtet. Bedenklich ist dieser Zustand vor allem deshalb, weil der fortlaufend voranschreitende demographische Wandel die Gesell-schaft älter werden lässt. Damit steigen unweigerlich die Patientenzahlen. Angesichts der Veränderungen fordern die Wissenschaftler mehr Forschungsgelder für die Entwicklung neuer Präventionskonzepte und Therapien. Ältere Patienten über 70 bzw. 75 werden aus den meisten Arzneimittelstudien ausgeschlossen. So existieren kaum Belege über Wechsel-wirkungen mit anderen Medikamenten, die ältere Menschen aufgrund anderer Leiden einnehmen müssen. Der niederlän-dische Mediziner Kris Vissers kritisierte, „Ärzte werden daher über Wechselspiele der Wirkstoffe und deren Folgen im Dunkeln gelassen“. Das Nachsehen haben dann die Patienten.
Ärzte nehmen Schmerzen von Männern oftmals nicht ernst genug
Die Schmerztherapie unterliegt zahlreichen Vorurteilen. Nicht jeder Schmerz ist gleich und kann jederzeit und überall ausgelebt werden. So klagen häufig Patienten am Arbeitsplatz weniger über Schmerzen, als bei ihren Ehepartnern oder Freunden und Männer gehen beispielsweise anders mit Beschwerden um als Frauen. Neuere Studien zeigten, dass das fatale Folgen für Therapiequalität haben kann. Denn auch Mediziner bewerten Schmerzen von Frauen und Männern un-terschiedlich. „Studien zeigen, dass Äußerungen über Schmerzen von Frauen und Männern von Ärzten unterschiedlich bewertet werden. Bei Männern werden Schmerzen in ihrer Intensität besonders häufig unterschätzt“, warnt die deutsche Expertin und Ärztin Christiane Hermann. Emotionale und psychische Faktoren können bei der Prävention von chronischen Schmerzen in Betracht gezogen werden, wie Professor Martin Koltzenburg aus Großbritannien betonte. Optimismus kann die Widerstandskräfte aktivieren und Schmerzen lindern.
Schmerzerleben wird durch Eltern geprägt
Schmerzen werden bereits durch das Verhalten der Eltern geprägt. Daher haben Schmerzen natürlich auch eine emotio-nale Komponente, wie Hermann sagte. „Man kann beobachten, dass Kleinkinder, wenn sie stürzen, oft zuerst ihre Eltern anschauen und aus ihrem Gesichtsausdruck abzulesen versuchen, wie schlimm das nun sei.“ Zeigen Eltern blankes Entset-zen oder ein besorgniserregendes Gesicht, fangen die Kinder an zu weinen. Auf der anderen Seite zeigte sich, dass ein soziales Netz der emotionalen Zuwendung auf Patienten schmerzlindernd wirke. Daher, so der Rat der Forscher, sollten Eltern in ihrem Handeln auf die Schmerzerfahrungen der Kinder balanciert reagieren. Schmerzen sind eine ernste Sache, wobei dieser weder bagatellisiert noch dramatisiert werden sollte. Ein konstruktives Eingehen könnte zum Beispiel sein: „Was kann Dir helfen, damit es Dir wieder besser geht?“
Laut Erhebung zu chronischen Schmerzen in Europa führen chronische Schmerzen zu Veränderungen des menschlichen Gehirns. Vielmals ist die ursprüngliche Schmerzursache unabhängig von den nachfolgenden Schmerzen, wie Kris Vissers aus Nijmegen berichtete. Solche Hirnveränderungen ziehen den gesamten Organismus in Mitleidenschaft. Chronifizierte Schmerzen können somit nicht nur als Symptom der vorangegangen Erkrankung angesehen werden. (sb)

20.09.2011, 13:28: Nach heiklen Geschäften bei Petersburg WKO-Präsident WB-Leitls heikle Klage um Millionen-Provision in heikler Prozess-Vertretung von Maculan gegen Mayr-Melnhof Holz

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Vorausgreifender Kommentar als Prolog
– Das Maß ist voll! - Leitl hat keine normale Sittlichkeit, er ist für die Interessensvertretung von Bürgern vollkommen unge-eignet, und er kümmert sich nicht um die WKO und seine Mitglieder. Er hat keine Ahnung, wie er sich als oberster WK-Verwaltungs-Beamter und Funktionär zu verhalten hat, was er nur zu deutlich in seinen letzten 2 Amtsperioden mit den Kammer-eigenen Zwangs-vertretenen, aber von ihm vernichteten Gewerblichen Masseuren vorgeführt hat.
Die WI (Welser Initiative) fordert nun ausdrücklich (und zum Xten Mal) seinen Rücktritt. Ebenso hat das die FPÖ als zweit-stärkste Partei erstmals im Parlament verlangt (Standard 18.09.11).

Leitl ist von Vornherein als aktiver mehrfacher WB-Obmann (WBO, WBOÖ, WBEU, ehrenh.) sowie SVA-Aufsichtsratsvor-sitzender (also bezahlter Firmenangestellter einer WB-Leitl-WKO-vertretenen Bank) – belastet und damit unvereinbar als oberster neutraler WKO-Verwaltungsbeamter und WKO-Präsident.
Dazu kommt nund der Verdacht auf Untreue und Amtsmissbrauch durch Vorteilserschleichung und Korruption durch:
1) Völlig unvereinbare Privatkontakte des (hohen) WKO-Funktionärs während einer offiziellen Wirtschaftsreise für Öster-reich: Hochoffizielle Kontakte wurden durch den hohen Funktionär für privates Interessen-Lobbying genutzt (Dabei ist Leitl der Unterschied zwischen ihm WK-Funktionär und privaten Wirtschaftstreibenden völlig unklar)
2) Die für einen WKO-Präsidenten völlig unvereinbare (stellvertretende) Klage gegen ein (Zwangs-)WKammer-vertretenes (Groß-)Unternehmens-Mitglied.

Wie ist alles abgelaufen ? (Anm.: Hintergrund-Info-Zitate aus Kurier, Standard und Presse v. 16.-18.09.11)

Wirtschaftskammer-Präsident übernimmt für Maculan (und damit zugleich auch für sich als 50%-Teilhaber) Honorarforderungen gegen Holzkonzern Mayr-Melnhof
Kammerpräsident Christoph Leitl ist auch in Russland gut vernetzt. Er nutzte seine Kontakte während eines offiziellen Besuches auch für sein Privatgeschäft (Anm.: Wie der letzte Schüssel-Getreue „Chemo“-Bartenstein als Wirtschafts-Mini-ster in Kasachstan). Es geht um ein Holzunternehmen in der Nähe von Sankt Petersburg.
Der Präsident der Wirtschaftskammer (WKÖ), Christoph Leitl half dem steirischen Holzkonzern Mayr-Melnhof, ein Russlandgeschäft einzufädeln und klagt jetzt rund 7,2 Mio Euro Honorarmillionen ein.
Ein aus mehrfacher Hinsicht heikles Lobbyinggeschäft des Präsidenten der österreichischen Wirtschaftskam-mer, vor allem, weil dabei der WKO-Boss vor Gericht für Maculan einspringt!
Leitl führt den Prozess angeblich nicht in eigener Sache, sondern nur für den Bauindustriellen Alexander Maculan. Dieser will nicht selbst vor Gericht ziehen, weil er mit dem Inhaber von Mayr-Melnhof Holz, Franz Mayr-Melnhof-Saurau, (als angeheirateter Onkel) eng familiär verbunden ist (Anm: Er scheut da eine private Unvereinbarkeit).
Leitl ist Maculans logischer Vertreter: Denn Leitls Baustoff Interhandel GmbH hält die Hälfte an der Maculan Hol-ding, für die die Provision eingeklagt wird.
Die Leistungen des WK-Präsidenten Leitl würden angeblich nicht eingeklagt, dieser sei nur über die Firmenbeteili-gung „am Prozess wirtschaftlich beteiligt“.
WK-Präsident Christoph Leitl, dessen Gerichts-Engagement in Industrie- und Wirtschaftskreisen für Unruhe und Kritik sorgt, zumal er mit Mayr-Melnhof einen der größten Mitgliedsbetriebe klagt, war, wie auch Mayr-Melnhof, nicht zum Prozess erschienen. In der Verhandlung kam es zu einem brisanten Rechtsstreit.
Maculan-Leitl listete in der Klagsschrift detailliert Aufwendungen der Maculan Holding in Russland auf. Die Mayr-Melnhof-Anwälte durchstöberten die Holding-Bilanzen und konterten, es existierten in den Maculan-Bilanzen gar keine Hinweise auf Auslagen in Russland. Trotzdem Maculan-Leitl: Gefordert werde ein prozentueller Anteil an den Investitionskosten des Mayr-Melnhofwerkes in Russland. „Was war die Leistung der beiden - auch des Präsi-denten?“, fragt Michael Spallart, Vorstandschef der steirischen Mayr-Melnhof Holz Holding AG. Genau das soll jetzt das Gericht klären.
Es ist eine nicht unpikante Sache, in die sich Leitl hier verstrickt. Spallart: „Es ist mir schleierhaft, warum sich der Präsident der Wirtschaftskammer hergibt für ein Verfahren gegen eines der eigenen Mitgliedsunternehmen - noch dazu kein kleines. Für mich als Verantwortlichem für dieses Unternehmen ist trotzdem klar: „ … nicht für etwas bezahlen, für das es keine adäquate Gegenleistung gibt.“
Maculan-Leitl argumentiert, er habe wesentliche Konzepte für diese Ansiedelung in Efimovksij erarbeitet und wolle dies nun entsprechend honoriert haben.
Wobei Leitl hier auch hochoffizielle Besuche für sein Privatgeschäft genutzt hat, wie im Gerichtsprotokoll leicht nachzule-sen ist: „Der Besuch in St. Petersburg in der Zeit vom 12. bis 14.09.06 erfolgte einerseits zu einem offiziellen Zweck mit Regierungsmitgliedern, zum anderen habe ich auch private Kontakte, zum Beispiel mit dem Zeugen Romanov, gepflogen.“ Romanovs LSR Group ist der russische Partner des Geschäftes.
Leitl argumentiert im Gespräch mit dem Standard: „Ich trenne immer äußerst streng meine offizielle Aufgabe von privatwirtschaftlichen. Man kann sich auch auf einer solchen Reise einmal ausklinken. Und etwas machen, was bilateral ist.“ (Anm.: ???) Der Kammerchef wehrt sich dagegen, dass er Lobbying betrieben habe: „Das ist überhaupt nicht Lobbying. Das ist eine normale Vermittlung eines Geschäftes, das hat mit Lobbying überhaupt nichts zu tun.“ Ohne Maculan gebe es dieses Russlandengagement Mayr Melnhofs gar nicht, dieser habe „wahnsinnig viel dafür geleistet und will jetzt seinen fairen Anteil daran.“ Warum dann nicht Maculan als Kläger auftritt, sondern er, der WK-Präsident? Leitl: „Weil es im weiteren Sinn seine Familie ist und ich mit ihm partnerschaftlich verbunden bin.“ Maculan-Leitl be-hauptet, er habe nicht nur den Wald vermittelt, sondern die Geschäftsidee für Mayr-Melnhof gehabt und über Jahre das gesamte Projekt entwickelt.
Mayr-Melnhof Holz hat neben dem 300 Kilometer von St. Petersburg entfernten Waldstück ein Sägewerk errichtet. Maculan-Leitl hatte ein ureigenes Interesse an dem Sägewerk: Dadurch sollte die Holzanlieferung für den russischen Spanplatten- und Holzhausproduzenten Tamak verbessert werden, an dem Maculan-Leitl die Mehrheit hält. Aus diesem Projekt des „Holz-Clusters“ sei Maculan-Leitl von Mayr-Melnhof hinausgedrängt worden. Mayr-Melnhofs russisches Sägewerk exportiert jetzt den Großteil seiner Produktion (Anm: Ist so rentabler). Während Leitl & Maculan mit jahrelanger Konzeptarbeit, die allerdings vertraglich nie geregelt war, argumentieren, reduziert Mayr Melnhof die Leistung der beiden auf eine simple Vermittlung des Grundstücks, auf dem jetzt das russische Werk steht.
Spallart, Chef von Mayr-Melnhof Holz, zum Standard: „Es bleibt ein reines Lobbyinghonorar. Für die Grundstücksver-mittlung zahlen wir gerne ein Honorar. Maculan-Leitl habe schon eine Leistung erbracht. „Er hat uns die Pacht eines Waldes in Russland vermittelt“, betont er, was 100.000 bis 300.000 Euro Provision wert sei.
Der Prozess Maculan-Leitl gegen Mayr-Melnhof wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. -
Weiterer Leitl-Zeitungs-Artikel hier original im Gästebuch v. 18.09.2011 „für Lukas“ sowie einige treffende Meinungsäuße-rungen (alles nachträglich farblich hervorgehoben) davor zur gefälligen ergänzenden Kenntnisnahme.
INFO-ANHANG
Die MACULAN HOLDING
Die Maculan Holding AG war die von Alexander Maculan gegründete börsennotierte Dachgesellschaft für Planung, Manage-ment und Ausführung internationaler Bauprojekte sowie Immobilienentwicklung im Ausland. Kern der Gruppe war die 1938 gegründete Baugesellschaft Hofman & Maculan, von 1941-55 von Rudolf Maculan geleitet.
Ab 1990 expandierte Maculan aufgrund des gewaltigen Baubedarfs in der ehemaligen DDR, sowie der „gewaltigen öffent-lichen Mittel und bisher nicht gekannter steuerlicher Vergünstigungen“ in die neuen deutschen Bundesländer. - Verdopplung des Bauvolumens zw.1990-95 von 25 Mrd. € auf 80 Mrd € und des Umsatzes von 0,3 Mrd € auf 1,2 Mrd € des Maculan-Konzerns. Das extreme Wachstum des Maculan Konzerns in Deutschland machte die Firma zwar zum zweit-größten Bauunternehmen Österreichs, trug aber auch wesentlich zu dessen Untergang bei. Der Konzern-Konkurs 1996, bei dem die Salzburger Fa. Polensky & Zöllner mit entsprechenden Verlusten durch Missmanagement 1995 eine wichtige Rolle spielte, scheiterte letztlich als zweitgrößte Insolvenz der 2. Republik mit Verbindlichkeiten von 806 Mio € und nach einer manipulierten Börsennotierung.- Einige Unternehmen konnten den beantragten Ausgleich erfüllen, so z.B. die Hol-ding AG, die bis heute aktiv ist.

19.09.2011, 12:02: yvonne

Hallo Bulle, genau und deswegen läuft diese HP so genial. Einträge über Einträge und „Besucher“ aus über 60 Ländern dieser Erde.

19.09.2011, 09:02: Bulle

Hallo DVD, hier geht’s eigentlich um den Heilmasseur, Gewerblichen Masseur und deren Entwicklung in den letzten 8-9 Jahren. Dass Jahrzehnte-lang das vorherige System unproblematisch funktionierte - es war natürlich Vieles nicht zum Be-sten - war ja irgendwie ein Kompromiss, der gehbar war. Bis eigentlich, ob zufällig oder bewusst, eine dramatische Keu-le, ohne auch nur irgendwie sensibel auf die Zunft einzugehen, daherkam. Die Schwinger dieser Keule waren die damali-ge Bundesinnung und, zufällig oder nicht, die Schwarz-Blaue Wundertüte in der Bundespolitik. Da die schwarze Kammer grundsätzlich die Interessensvertretung der KMU’s hat und die natürlich politisch ganz oben sitzt, erhoffte sich der einfa-che Zwangsmitgliedschaftsbeitrittzahler eine Verbesserung seiner wirtschaftlichen Situation, was nachhaltige Ausbildung und eine gesicherte Rechtssituation betraf. Nur wurde ein Gesetz geschaffen (der große Wurf!), das genau das Gegenteil von dem war, was man sich erhoffte. Durch die Begriffe Gesund und Krank wurde die Gesetzeslage noch diffuser und es wurde ein Zweiklassensystem eingeführt auf Kosten des schon Jahrzehnten vorher bestehenden Gewerblichen Masseure. Wenn’s einen Verlierer gibt, muss es auch einen Sieger geben u. so zufällig sind das die großen Bäderbetriebe, die neue Art von Massageschulen, ob rein privater Natur oder auch mit politischen Mascherl und natürlich irgendwelche Personen-gruppen. Wenn so viel Zufall nicht Zufall ist, dann wurden in einem Schwarz-Blauen Regierungszeitraum zufällig irgend-welche Lobbys unterstützt und natürlich die, die am einflussreichsten waren. Deswegen haben wir ein ganz waches Auge, was denn da jetzt so abläuft mit Lobbyisten und Co, weil es sich auch im Kleinen, wie bei uns, genauso abgespielt hat wie in der großen Bundespolitik. Nur, kein Hahn würde krähen, wenn nicht hier unsere Forum immer aktiv gewesen wäre.

18.09.2011, 22:22: DVD

Liebe TeilnehmerInnen dieses Forum, der Schotter-Maria ein gutes Zeugnis ausszutellen, ist fast nicht möglich. Hier scheint es sehr wohl an Vielem zu fehlen, wie in der Politik leider allgemein.
Lieber Lukas, exakte Hintergrundinformation bekommt man nicht, wenn Mann sich alles vorkauen lässt, sondern nur wenn er und sie, sich eine eigene Meinung bilden. Exakte Hintergrundinfo nur von einer Meinung abhängig zu machen, ist so wie eben die Politik betrieben wird. Nur einer schafft an und alle sind gleicher Unmeinung. Also Hinweise beachten, selber denken und Schlüsse ziehen, um diese wieder zu hinterfragen und dabei weitere Meinungen einfließen lassen. Es darf immer mehrere Meinungen zu der anstehenden „Wahrheit“ geben.

18.09.2011, 19:01: Jösana

OK, die Wortwahl und der Inhalt mögen nicht unumstritten sein. Aber Tatsache ist nun einmal, dass europaweit unter den kleineren Staaten Maria Fekter als Finanzministerin einen guten Job macht. Tatsache ist nun einmal, dass zB deutsche Medien wohlwollend über sie berichten. www.welt.de/print/die... h-Rat.html Die Frage ist doch: Wollen wir eine Finanz-ministerin, die zu allem Ja und Amen sagt und in Brüssel auf Gut Wienerisch die Pappen hält, oder eine, die auch mal durch pointierte Aussagen auf den Putz haut? Differenzen wird es dennoch immer geben.

18.09.2011, 18:57: Jim

fekter hat vollkommen recht! es werden reiche und vermoegende welche sich ihr geld ehrlich verdient haben in einen topf geworfen mit den korrupten politikern welche tagtaeglich millionen an steuergeldern stehlen und oder milliarden ver-schwenden.

18.09.2011, 18:54: Hawkwind

Blöder Sager von Ministerin Fekter. Verzichtbare Ministerin. Aber, dass hier auf ‚shocking’ gemacht und versucht wird, politisches Kleingeld aus der Sache zu schlagen, ist fast ebenso dämlich. (Fast) niemand von jenen, die die Fekter jetzt für ihren dummen Sager angreifen, denkt tatsächlich, dass er tatsächlich antisemitisch gemeint war.

18.09.2011, 17:07: für Lukas

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
„Der Onkel“ bat Leitl, Millionen einzuklagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anmerkung: Farbe & Unterstriche nachträglich !
Wirtschaftskammer-Präsident übernimmt für Maculan Honorarforderungen. - Jetzt wird die Sache etwas schräg. Der Prä-sident der Wirtschaftskammer (WKÖ), Christoph Leitl, klagt den steirischen Holzkonzern Mayr-Melnhof auf Honorarzah-lungen für ein Russlandgeschäft in der Höhe von rund 7,2 Mio. Euro. Leitl tritt zwar als Kläger auf, will mit der Sache aber nichts zu tun haben und argumentiert sinngemäß, er mache die Klage sozusagen nur als „Good Will“ für Firmenpartner Alexander Maculan, seinem 50-Prozent Partner in der Maculan Holding. Dass Leitl als Kläger auftrete habe den Grund, „dass Maculan der (angeheiratete) Onkel von Franz Mayr-Melnhof ist und Maculan wegen dieses Verwandtschaftsverhält-nisses darum gebeten hat, dass sein Firmenpartner Leitl die Klage einbringt“‚ ließ Maculan jetzt ausrichten.
Maculan habe für die Betriebsansiedlung Mayr-Melnhofs in Russland essenzielle Vorarbeit geleistet, dies werde vom Ge-richt auch anerkannt. „Wir sind ja bereit, wirkliche Leistungen zu bezahlen“, argumentiert Mayr-Melnhof-Vorstandschef Michael Spallart, „aber nicht in dieser schwindelerregenden Höhe“.
So ganz danebengestanden ist Leitl, dessen Rücktritt die FPÖ fordert, beim Projekt aber nicht. Vor Gericht gab er an, wäh-rend eines offiziellen Termins einer Wirtschaftsdelegation Gespräche mit dem russischen Partner geführt zu haben. „Ich habe dabei zu ihm ein Vertrauensverhältnis aufgebaut“, heißt es dort. Empfänger des Honorars ist Maculan oder die Hol-ding, an der auch Leitl beteiligt ist. (Walter Müller, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 16.9.2011)

18.09.2011, 13:57: Lukas

Bei den Kurz-Kommentaren fehlen exakte Hintergrundinformationen.

18.09.2011, 12:58: ÖVP- Wirr sinn

Euro-Rettungsschirm: Grüne fordern Vertrag bis Mittwoch - Die Grünen fordern für die geplante Aufstockung des provisorischen Euro-Rettungsschirmes (ESFS) von der Regierung die Übermittlung des vollständigen Vertrages an alle Abgeordneten bis Mittwoch. Eine Abstimmung über ein 22-Milliarden-Euro-Paket sei unvorstellbar ohne Vorlage des voll-ständigen Vertrags, sagte der stellvertretende Klubobmann der Grünen, Werner Kogler, gegenüber der APA. Die Grünen hatten vergangene Woche ihre Zustimmung verweigert und damit verhindert, dass der ESFS mit der nötigen Zweidrit-telmehrheit auf die Tagesordnung des Finanzausschusses gekommen ist.
Kritik an Fekters Juden-Vergleich - Für Aufregung sorgt eine Aussage von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) zur Euro-Krise am Rande des Ecofin-Treffens in Wroclaw, in der sie die Bankenkritik mit der Judenverfolgung verglich. Heftige Reaktionen erntete die Ministerin daraufhin unter anderen von SPÖ, den Grünen und dem BZÖ. Auch Kanzler Werner Fay-mann (SPÖ) mahnte eine „besondere Sorgfalt in der Wahl der Worte“ ein. Fekter selbst wies die Vorwürfe gestern ent-schieden zurück: Sie habe lediglich ihre Sorge über „hetzerische Entwicklungen“ zum Ausdruck gebracht.

18.09.2011, 07:50: Bimbo

hi Gerry, diese Site ist nicht mehr verfügbar. leider! - www.apa.at/site/Star

18.09.2011, 07:47: Mima

„Ich habe dabei zu ihm ein Vertrauensverhältnis aufgebaut“ = Missbrauch eines öffentl. Auftrags für private Interessen = Betrug an den BeitragszahlerInnen (WK & SVA !). - Ist damit ein Stop aller Zahlungen an diese Institute bis zur Klärung / zum Rücktritt gerechtfertigt?! - Mir reicht’s mittlerweile.

17.09.2011, 20:00: Bimbo

Will mit der Sache aber nichts zu tun haben und argumentiert sinngemäß, er mache die Klage sozusagen nur als „Good Will“ für Firmenpartner Alexander Maculan. Also nicht nur ein korruptes Schw..., sondern auch noch ein besonders blödes WK-Funktionärsdr...schw...

17.09.2011, 19:58: Jamei

da haut einer jemandem juristisch ein’s auf die Nase und sagt er, macht das eigentlich als good will ..... für wie blöd hält der Herr Schnapsbrenner Leitl eigentlich die Bevölkerung bzw. die WK-Zwangsmitgliedschaft-Beitragszahler ? ....

17.09.2011, 19:53: Geri

muhahahahaha - Familienstreit deluxe im Hause Mayr-Melnhof und aus einer Dummheit bekommt der WKO Präsident den ganzen Dreck ab! - Der Mayr-Melnhof ist ja dafür bekannt, dass er ungern zahlt... Deshalb hat er den Prozess auch schon verloren -> es geht nur noch um die Summe. - www.apa.at/site/Star ... 3 600 €

17.09.2011, 15:29: Naoh

4 800 000 € - 4,8 Mio € - entspricht bei einer Lebensarbeit von 40 Jahren, bei 12 Monaten pro Jahr, einem Monatsbezug von 10 000 € vom ersten bis zum letzten Monat. - Wenn man bedenkt, dass das Medianeinkommen in Österreich bei ca 1700 € liegt, müssten 6 Leute ein Leben lang schuften, um diesen Betrag zu erarbeiten (ohne etwas auszugeben, natür-lich). - Das muss die Gerechtigkeit sein, von der immer alle sprechen !

17.09.2011, 15:27: Bill

Der Unternehmer Maculan und der Industrielle Mayr-Melnhof streiten um eine Provisionszahlung. Als Kläger gegen Mayr-Melnhof tritt allerdings WKO-Chef Leitl vertretungsweise für seinen Holdingpartner Maculan auf, der 4,8 Mio für Geschäft-anbahnung fordert.

16.09.2011, 21:52: ORF

Leitl unter Lobbying-Verdacht - Der Präsident der Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, klagt den steirischen Holzkonzern Mayr-Melnhof. Er fordert 7,2 Millionen € Honorar für die Vermittlung eines Russland-Geschäfts. Nun gibt es Lobbying-Vorwürfe gegen Leitl.

16.09.2011, 03:19: Nach 1 Jahrzehnt Massage-Terror: Die spezielle Korruption der WB-Leitl-WKO muss zuerst analysiert werden, um sie begreifen und verfolgen zu können

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Korruption, insbesondere die spezielle Korruption der WB-Leitl-WKO, ist hier auf der Homepage von Beginn an ihrer Gründung 2004 das Hauptthema.
Es geht dabei nicht um Milliarden-Schmiergelder (aber doch um viele Steuer-Millionen, sinnlos verschleudert) sondern un-ter dem Deckmantel einer unrechtmäßigen und unvereinbaren Massage-Reform (Ziel: Österreichischer Sanitäts-Einheitsmasseur) um die von Leitl-Mitterlehner-Kopf-Bartenstein zugelassene Nichtvertretung der Gewerblichen Masseure (von der WKO zugelassene Innungs-eingesetzte neu kreierte Konkurrenz-Masseure, anfangs 2, dann über 10) trotz Zwangsgeldinkasso sowie die gezielte Vernichtung eines historischen Kammer-eigenvertretenen Berufsstandes über die Köpfe der rd. 4 000 wehrlos versklavten Zwangs-Mitglieder hinweg, zwecks unvereinbarer Multi-Funktionärs-Eigenbereicherungen und WKO-Umlagen-Gesamt-Bereicherung (Anm.: Bei systematischem Betrug wie hier gilt auch die Verbandshaftung; s. Eintrag vom 07.09.11).
Diese seit 1945 bis heute ganz selbstverständliche, überdeutlich erkennbare, aber bisher nicht als solche klar ansprechba-re, nun von anderer Richtung aufgedeckte und, wo es nicht mehr anders ging, gezwungenerma0en zugegebene ÖVP- (im Speziellen die WB-WK-) Korruption, die seit 2001 zur Kammer-internen Eigenbau-Vernichtung des historisch gewachse-nen Berufsstandes des dualen Gewerblichen Masseurs geführt hat, war der ursprüngliche Anlass für die Inbetrieb-nahme dieser Hp.
Deshalb ist diese ÖVP-WB-WKO-Korruption auch hier das Hauptthema, das immer wieder und immer eingehender aufgegriffen und abgehandelt wird.
Selbstverständlich wird die „Aufarbeitung“ der Korruption in den Zeitungen, im Parlament und auf der rechtlichen Ebene, auf die die WI (Welser Initiative) bis jetzt 10 Jahre gewartet hat, aufmerksam verfolgt und kommentiert, vor allem in den Bereichen, wo WB-WKO-nahe ÖVP-Politiker von anderer Seite doch endlich ins Visier der Korruptionserhe-bungen geraten.
Es darf einfach nicht sein, dass in einem demokratischen Staat ein WKO-vertretener Berufsstand, nur weil er eben aus zwielichtigen Gründen (Ursprung des Zwanges in der Anschlusszeit 1938 bis 1945 als illegal ergattertes Relikt der Deut-schen Reichs-Wirtschaftskammer-Eingriffe in Kriegs-Gewinnler-Manier) noch immer nur mit dem Mitgliedsbeitrag (die sog. Umlage) Zwangs-vertreten und damit völlig rechtlos und versklavt ist, und bei weitergehendem Zwang nur die Mög-lichkeit hat, seinen Beruf aufzugeben.
Versklavung ist der einzige Grund für die in der WK/HK- und Massage-Geschichte beispiellose Berufsstand-Vernichtungs-Aktion, denn bei einer freiwilligen Wahlmöglichkeit der Berufsvertretung der Selbständigen hätten sich längst alle Mas-seure von den korrupten ÖVP-WB-verseuchten Landesinnungen unter dem eh. Bim Talowski schnellstens verabschiedet. -
Wichtiger Anhang:
Bartenstein (bis 2008 Wirtschaftsminister, der eigentlich die WKO kontrollieren sollte und von uns auch dazu in der Sache der Vernichtung der Gewerblichen Masseure ergebnislos aufgefordert wurde, tätig zu werden), ein Mitglied der „Mutterpartei der organisierten Korruption in Österreich“ (Pilz) unter Schüssel, z. B., war auch verantwortlich für die Eurofighter-Gegengeschäfte, wo sich nun der starke Verdacht auf Schmiergeldzahlungen über Scheinverträge (14.09.11 Standard) beim Schüssel-Eurofighter-Deal erhebt.
Gemäß Nachrichtenmagazin NEWS, „lässt nun der Staatsanwalt die Gegengeschäfte aufrollen. Dabei steht der Verdacht von Schmiergeldzahlungen über Scheinverträge im Raum. Begründet wird die Überprüfung damit, dass der Verdacht be-stehe, dass bei einigen angemeldeten und genehmigten Gegengeschäften über operativ nicht tätige off-shore-Gesellschaf-ten im Wege von Scheinverträgen Provisions- bzw. Schmiergeldzahlungen geleistet wurden“.
EBD (Europian Business Development) wurde von EADS mit der Abwicklung des Geschäftes beauftragt und hatte an die dubiose Vector Aerospace LLP eine verdächtige Rechnung über 120 000 € gestellt, deren Gründer 2011 in Italien dann wegen Finanzvergehen (Briefkasten-Netzwerk) aufgeflogen ist. Über Vector Aerospace flossen 84 Mio.€ an Schmiergel-dern, - und mit Sicherheit wurden Regierungsmitglieder bestochen.
Der Nachfolger, Wirtschaftsminister Mitterlehner, ist verständlicherweise nun an einer Aufklärung in Richtung Wirt-schaftskammer nicht im Geringsten interessiert, weil er ja zusammen mit Leitl, Kopf und Bartenstein(versäumte WKO-Kontrolle) in das WKO-Eigenbau-Korruptions-Schlamassel gegen die Gewerblichen Masseure seit 2001 nachweislich und wissentlich verwickelt war.
2003-09 wurden 2,8 Mrd. € an Gegengeschäften im Wirtschaftsministerium eingereicht und anerkannt, und bis 2019 hat EADS (die Eurofighter-Firma) noch Zeit, auf die vertraglichen 4,0 Mrd. zu kommen, - bei sonstiger Vertragsuntreue mit berechtigten Rückforderungen.
Mittlerweile ist man schon bei einer Schmiergeld-Gesamtsumme von 120 Mio. € angelangt, vorläufiger Rekord ! -
Und, was macht jetzt gerade Millionär Kasachstan-Umwelt-Chemo-Bartenstein?! Er lässt sich in den Zeitungen als ach so harmloser wehmütiger Schüssel-Anhänger und grundehrlicher Ehrenmann bejubeln und abbilden: Er hätte so gerne als Lebenshöhepunkt noch unter Schüssel den Finanzminister gehabt - aber wegen Faymann habe er die Regierung verlas-sen und gerade jetzt erst seinen ehrlichen Jagdschein gemacht, ha, ha, aber sicher nicht, um lächerliche, ha, ha, und dubiose Geschäfte anzubahnen, - ha, ha !!

15.09.2011, 22:11: Wetten

Irgendwann und irgendwie werden auch die Schweinereien der ÖVP bei uns Masseuren ans Tageslicht kommen! - Wetten!

15.09.2011, 21:58: Peter Pilz

Die schwarze Jagdgesellschaft zeigt, was sie kann. Ihre Köpfe sind in Telekom, Innenministerium, Industriellenvereinigung und ÖVP die Schlüsselfiguren der Affäre. Und jetzt übernimmt der Jagdstammtisch auch noch die „Aufklärung“. Waid-manns Heil ! - KOPF - Die ÖVP verliert den Kopf und Kopf stellt Bedingungen. Damit macht er sich lächerlich. Die ÖVP hat die parlamentarische Aufklärung bedingungslos zu unterstützen. Eine andere Rolle kommt ihr nicht zu.

13.09.2011, 08:57: Hub

War ja auch die Rauch-Kallat daran beteiligt. Ihre letzte Aktion sozusagen, weil jetzt gibt sie ihren Job im Parlament der Pleiten-Marek weiter.

12.09.2011, 23:48: Florian - Neues aus dem Parlament zur „Schul-Arbeit“ von BM Schmied im analogen Vergleich zur WB-Leitl-WKO-„Haus-Arbeit“

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
UPDATE
Zum Wochenende in DiePresse: Eine Parlamentsnachfrage erbrachte: Die BM-Schmied-„Große Töchter“-Werbung für ihre Bildungs (???)-Kampagne „Heimat, bist Du großer Töchter …“ in verschiedenen Zeitungen Österreichs ergab folgende Teil-Summen bei insges. - rd. 1 233400,00 €
ÖSTERREICH .......................... 490 555,93 €
HEUTE ................................... 264 300,34 €
WIENER BEZIRKSBLATT ........... 176 400,00 €
KRONEZEITUNG / KRONE LIVE .. 151 427,85 €
KURIER .................................. 127 295,57 €
„Lehr Scout“ (PRESSE) .............. 24 000,00 € Letzteres ein Produkt der Kooperation mit dem Unterrichts-Ministerium wurde auch an den Schulen verteilt.
Damit erhärtet sich laut Mandatar der Verdacht auf Einflussnahme auf die Werbung (infolge der Übermäßigkeit) zu ihren persönlichen Gunsten, wie das Faymann als Minister längst vorexerziert hat, gegen den nun von der Ermittlungsbehörde auf Antrag des Bundesamts für Korruptionsbekämpfung wegen des Verdachts auf Untreue und Amtsmissbrauch (Anmer-kung: Zur Erschleichung politischer Selbstreklame, Steigerung des Bekanntheitsgrades durch ständige Fotos usw. Erin-nern wir uns an die Penetranz der eh.Bim-Talowski-Hochglanzfotos !) ermittelt wird. -
Ein Vorschlag, durch einheitliche Kleidung den katastrophalen kostspieligen „Markenartikel-Wettbewerb“ und „Marken-zwang“ in der Schule endlich zu beenden, wurde vom Unterrichtsministerium abgelehnt.
Aus dem Unterrichtsministerium hieß es unterdessen, es gebe in der Bildungspolitik derzeit wichtigere Sorgen. Außerdem trete man für „Vielfalt“ ein, was Schuluniformen ausschließe.
Übrigens, geraucht wird immer noch in allen österreichischen Schulen, trotz Österreichs weltweit schlechtester Kinder- und Jugend-Rauchstatistiken.
Anmerkung: Die Neue Modul-(??)Oberstufe (Aufstieg mit drei Fünfern, begleitet von einer Aushungerung der Langformen Realgymnasien und Gymnasien) und die Schmiedsche Schwindel-Erfolgspackung „Neue Mittelschule“ (durch einfache Um-bennung der alten Hauptschule) als „neue Landeskultur“ verkauft, alles Vorbereitungen in Richtung einer Gesamtschule, sprechen allerdings gegen jede Vielfalt.
Interessanterweise operiert in Deutschland Bildungsministerin Schavan schon viel länger, aber ähnlich, an der Abschaf-fung der Vielfalt durch Demontage der alten Hauptschulen und Etablierung der Neuen Realschulen.

Das Ganze erinnert frappierend an den ab 2001 abgelaufenen Ersatz des historisch gewachsenen dualen Gerwerblichen Masseurs durch den künstlich konstruierten Heilmasseur mit nachträglichem Einbau des Medizinischen Masseurs als Vor-stufe (beide Sanitätshilfsberufe im medizinischen Bereich) vom Gesundheitsministerium aus (eigenartigerweise jedoch, durch den WK-eigenen FKM-Bundesinnungsmeister Talowski mittels von Leitl und Mitterlehner zugelassenem unkontrol-liertem Kur- & Baderanstalten-Ärztekammer-Lobbying) in der Österreichischen Wirtschaftskammer, und analog in Modul-Kurz-Ausbildung anstelle der ursprünglichen dualen Lehrzeit-Langform.
Doch der gravierende Unterschied ist, für den Schulbereich und seine Formen sind mit Recht die Bildungsministerien in Österreich und Deutschland zuständig mit den gewählten Ministerinnen. Ganz gleich, was sie da aufführen, sie müssen es vor dem Parlament verantworten.
Wo aber sollte der oberste Verwaltungsbeamte eines völlig überholten Zwangs-Berufsvertretungs-Selbstverwaltungskör-pers wie der WKO sich für seinen Mist über die letzten 10 Jahre verantworten?! Verantwortlich für die WKO vor dem Ge-setz und dem Parlament ist seit jeher der von der WKO entmündigte gegängelte Wirtschafts-Minister.
Für eine Berufsstandvernichtung der Gewerblichen Masseure und ihren Ersatz durch neue künstliche Massage-Berufsfor-men gibt es weder für die Bundeswirtschaftskammer, der ausschließlich die zwangsverpflichtende Vertretung der Berufs-interessen der selbständigen historischen Gewerblichen Masseure und ihr Berufsschutz (WKG) zusteht, noch für das Ge-sundheitsministerium eine Legitimierung.
Die Vernichtung ist als eine unglaubliche, völlig willkürliche, unvereinbare, korrupte WKO-Aktion (mit WK- und Multi-Funk-tionärs-Selbstbereicherung) ohne jede rechtliche Grundlage neben dem in der Sache völlig tatenlosen WKO-Präsidenten Leitl (hat sich selbst als unvereinbarer dreifacher WB-Obmann sowie unvereinbarer SVA-Aufsichtsrat-präsident die Hände gebunden, kümmert sich um alles, nur nicht um die Zustände in der WKO) und seinem damaligen Sekretär Mitterlehner und ohne das notwendige Kontroll-Eingreifen durch den sich damals für unzuständig (?!) erklärenden, unfähigen verant-wortlichen Wirtschafts-Minister (bis 2008 Bartenstein aus der Schüsselriege, auch sein Nachfolger Mitterlehner, obwohl in der Angelegenheit mit Leitl als Vertuscher federführend, sieht keine Veranlassung, seinen und Leitls Korruptionsmüll zu korrigieren) abgelaufen. Sie kann deshalb keine Gültigkeit haben und keinesfalls in der Form einfach unkorrigiert weiter bestehen.

Sie schreit schon lange und lautstark nach einer Aufarbeitung durch die zuständigen Korruptions-Staatsanwälte und den Rechnungshof, sowie nach einer parlamentarisch-gesetzlichen Korrektur.

09.09.2011, 20:55: Einladung zur Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Fortsetzungsserie ab 2000: Leítl kümmert sich nicht um die WKO
Leitl kümmert alles andere mehr als die ordentliche Verwaltung der WKO, obwohl er Verwaltungsbeamter ist, kein Politi-ker, zB. das aus seiner Sicht offenkundige Zaudern der Regierung in der Bildungsreform: „Das macht mich krawutisch !“, sagt der eigentliche, aber miese Verwaltungsbeamte.
Das von der WB-Leitl-WKO-selbstgeschaffene Problem der Kammer-Pensionisten - laut Die PRESSE v. 02.09.11
In der Wirtschaftskammer tobt ein Streit über Nachzahlungen in die Pensionskasse. Kommt keine nachhaltige Einigung zu-stande, drohen die Pensionisten mit einer Klage. Von den Kammern wollte sich dazu niemand äußern. Im österreichischen Branchenvergleich hat die Kasse der Wirtschaftskammer seit 2000 das mit Abstand schlechteste Ergebnis erwirtschaftet. Im Vorjahr war sie von der Pleite der Immobiliengruppe R-Quadrat betroffen. Wegen der unbefriedigenden Performance wurden die Bezüge der Rentner um bis zu 47 Prozent gekürzt. (Anm.: Um die Hälfte !!!)
Die Betroffenen verlangen einen Ausgleich für die Verluste. Offiziell will niemand einen Betrag nennen, dem Vernehmen nach könnte eine umfassende Reform der Pensionskasse jedoch bis zu 145 Mio. Euro kosten.
Anm.: Die von angeblichen Wirtschaftsspezialisten sinnlos verwetteten Mitglieds-Renten-Einzahlungen müssen erst müh-sam eingeklagt werden und werden „selbstverständlich nicht“ von der WKO sofort ersetzt ! - Leitl, der als WKO-Verant-wortlicher und zugleich (unvereinbarer) SVA-Aufsichtsrats-Präsident auftritt, und von allem zwangsläufig wissen musste, müsste eigentlich als einer der Superreichen alles privat ersetzen, woran er aber nicht denkt, trotz seiner laufenden Mana-gerkritik und lautem Getöne für „Transparenz“ und „saubere Hände“.
Im Gegensatz zum wohlversorgten Millionär Leitl haben die WK-Rentner tatsächlich recht, „krawutisch“ zu sein, vor allem aber auf Leute wie Leitl, der von nichts eine Ahnung hat und bei Problemen der Zwangsmitglieder grundsätzlich lügt, schweigt, Augen und Ohren schließt und als verantwortlicher Kontrollor (auf Bürgerkosten) andere Kontrollore (private Beratungsfirmen) engagiert, um eigenverursachte WKO-Probleme einfach durch „Auslagerung“ verschwinden zu lassen.

07.09.2011, 22:32: Das Eis, auf dem sie „tanzen“, wird dünner, auch für die WB-Leitl-WKO, denn: Bei systematischem Betrug gilt die Verbandshaftung

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
WICHTIGER HINWEIS FÜR DAS ZUKÜNFTIGE AUFTRETEN der Gewerblichen Masseure, über deren Köpfe hinweg ihr eigener Berufsstand von WB-Obmann Leitl ab 2001 mit Zwang unrechtmäßig durch Zulassung erstaunlicher Unverein-barkeiten und Korruption zwecks Funktionärs-Selbstbereicherungen, sowie Bereicherung der WKO, sodass sich insgesamt der eindeutige Tatbestand des systematischen Betruges ergibt, vernichtet wurde, GEGENÜBER DER WB-LEITL-WKO

Wirtschaftsblatt - Gastkommentar von Stephan Briem, RA 30.08.2011
Bei systematischem Betrug gilt die Verbandshaftung
Verbände sind für Straftaten verantwortlich, wenn diese zu ihren Gunsten begangen worden sind
Der Grundsatz, dass eine Gesellschaft selbst keine Straftat begehen könne, hat über sehr lange Zeit das österreichische Strafrecht beherrscht. Man sah dies als Konsequenz des in § 4 StGB festgehaltenen Grundsatzes an, dass nur derjenige strafbar ist, der persönlich schuldhaft handelt. Schuld wurde als eine zutiefst menschliche Verfehlung angesehen, der mit dem Sanktionensystem des Strafrechts begegnet werden sollte.
Diese traditionelle, dem kontinentaleuropäischen Verständnis entsprechende Limitierung des Strafrechts auf Individuen wurde durch das Verbandsverantwortlichkeitsgesetz (VbVG) aufgebrochen. Das VbVG, das seit 01.01.2006 in Kraft ist, sieht unter bestimmten, genau definierten Bedingungen eine Verantwortlichkeit von Verbänden – Personengesellschaften und juristischen Personen – vor.
Verantwortung - Verbände sind für Straftaten nur verantwortlich, wenn diese zu ihren Gunsten begangen worden sind oder durch die Tat Pflichten verletzt wurden, die den Verband treffen. Im Rahmen dieser Einschränkung ist ein Verband für das rechtswidrige schuldhafte Verhalten seiner Entscheidungsträger – Geschäftsführer, Prokuristen, Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats – jedenfalls verantwortlich. Für das rechtswidrige schuldhafte Verhalten seiner Mitarbeiter nur, wenn seitens des Verbandes ein Organisationsverschulden vorliegt und die Tat dadurch ermöglicht oder wesentlich erleichtert wurde.
Als ein Organisationsverschulden wird es angesehen, wenn Entscheidungsträger die nach den Umständen gebotene und zumutbare Sorgfalt außer Acht gelassen haben. Das gilt insbesondere, indem sie wesentliche technische, organisatori-sche oder personelle Maßnahmen zur Verhinderung solcher Taten unterlassen haben.
Verbände sind eingetragene Personengesellschaften (OG, KG), Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigungen oder juristische Personen (GmbH, AG, Genossenschaften, SE, Stiftungen, Vereine etc.).
Betrug - Nicht jedes persönliche Fehlverhalten eines Entscheidungsträgers oder Mitarbeiters eines Unternehmens führt somit zwingend zur Verbandsverantwortlichkeit. Dieser kommt aber in jenen Fällen eine große Bedeutung zu, wo das Un-ternehmen als Ganzes den Respekt vor den rechtlich geschützten Werten vermissen lässt. So etwa, wenn ein Unterneh-men systematisch Anleger durch unrichtige Werbung und Unterlassen von gebotenen Ad-hoc-Informationen schädigt und betrügt.
In diesen Fällen ist es individuell sinnvoll und im Sinne der Individual- und Generalprävention notwendig, das Unterneh-men selbst mit einer Verbandsgeldbuße zu bestrafen. Eine bloße Bestrafung der handelnden natürlichen Personen, die zumeist mit einer großzügigen Abfertigung das Unternehmen bereits verlassen haben, reicht in diesen Fällen nicht aus.
Im Falle eines besonderen öffentlichen Interesses ist die Verfolgung des inkriminierten Verhaltens nach VbVG jedenfalls geboten.
Bereicherung - Eine Verurteilung nach dem VbVG ermöglicht auch die Abschöpfung der unrechtmäßigen Bereicherung, die bei unternehmerischem Fehlverhalten oft durchaus beträchtlich sein kann, zugunsten der Geschädigten und des Staa-tes. - Eine strafgerichtliche Verurteilung eines Unternehmens kann bedeutende zivilrechtliche Auswirkungen haben, etwa auf die Dauer der Verjährungsfrist von Schadenersatzklagen gegen diese Unternehmen. Ein Vorgehen nach dem VbVG kann somit auch zur Erleichterung der ­zivilgerichtlichen Rechtsverfolgung beitragen.

05.09.2011, 14:49: Pepone

Das leistete der K O R R U P T I O N S - Kanzler Wolfgang, die Schüssel! Keine andere Regierung hat Österreich so stark in den Korruptions-Sumpf geführt wie Schüssels Team in den 7 Jahren von 1999 bis 2006. „Speed kills“ und „Hände - aufhalten oder - falten, Goschn“ halten waren seine Leitsprüche für die treibenden Kräfte von Korruption, Machtmiss-brauch und Verschleuderung des Volksvermögens (Paradefall: die €-fighter-Mrden + 60 000 € pro flight hour). Diese Regierung führte Studiengebühren ein, und ruinierte das Bildungs- sowie das Gesundheitssystem. 2-Klassen-Medizin sowie eine korrumpierte Justiz und Polizei sind das Produkt. Er hatte aber „ GOTT SEI DANK “ nur 2 Regierungsperioden Zeit, und hatte zweifelsohne eine ganz besondere Gabe: 50% seiner Personalentscheidungen förderten die Korruption! Und diese Korrupt-Lobbyisten förderten wieder ... Und so weiter. Capo di tutti Capi - lebe wohl !!!

05.09.2011, 14:47: Phill

„Zeigt den Kammerfunktionären kein Geld mehr“
Mit der Telekom-Affäre dominiert erneut ein Korruptionsskandal die österreichischen Schlagzeilen. Die Liste von Beispielen für die Redensart Geld verdirbt den Charakter unter Politikern, Lobbyisten und Managern wird scheinbar täglich länger. Doch macht der Umgang mit Geld Menschen tatsächlich egoistischer und raffgieriger? Psychologen der Webster University in Wien haben gefunden, dass schon die bloße Wahrnehmung von Geld ausreicht, um Personen habgieriger zu machen. In ihrer Studie zeigten die Wissenschaftler 332 Passanten verschiedene fiktive Werbeplakate einer Universität. Völlig getrennt davon wurden die Studienteilnehmer wenig später zu ihren sozialen Werten befragt und ihre allgemeine Spendenbereitschaft für karitative Zwecke erhoben. Die Themen der Werbeplakate hatten einen entscheidenden Einfluß auf die folgenden Einstellungen der Teilnehmer. Personen, die Plakate mir Geldthemen gesehen hatten, hatten danach weit egoistischere Werte und zeigten eine geringere Spendenbereitschaft als Personen, die Plakate mit sozialen Themen gesehen hatten. Ein noch überraschenderer Effekt ergab sich, wenn die Teilnehmer auf den fiktiven Werbeplakaten gleichzeitig ein Geldthema und ein soziales Thema gesehen hatten. Diese Teilnehmer zeigten danach die höchste Spendenbereitschaft und die meiste soziale Verantwortung. Die Wirtschaftspsychologin und Studienautorin Julia Pitters erklärt dies mit unbewussten neuronalen Bahnungseffekten im Gehirn: „Durch das Betrachten von Geld werden Gehirnzellen aktiviert, die für das Geldkonzept stehen, während soziale Bilder soziale Areale anregen. Durch Betrachten beider Konzepte hingegen wird die Denkweise zu reflektieren in Gang gesetzt. Diese Aktivierungen wirken sich dann unbewusst auf die Einstellungen der Betroffenen aus, selbst wenn es um völlig andere Fragestellungen geht.“ Die schlechte Nachricht ist also: Geld macht Menschen tatsächlich egoistischer und dazu reicht schon das bloße Wahrnehmen von Geld. - Doch die Ergebnisse der Psychologen zeigen: es gibt auch Hoffnung für moderne Donald Ducks in Politik und Wirtschaft. Wird Geld mit sozialen Bildern gekoppelt, dann kann das Menschen sozial verantwortlicher und altruistischer in Geldfragen machen. (Quelle: Webster University)

05.09.2011, 12:51: Lemuren

Paukenschlag in der Telekom-Affäre: Ex-Kanzler Schüssel (ÖVP) tritt als Nationalratsabgeordneter zurück. Er wolle damit dazu beitragen, eine objektive Aufklärung durch die Justiz zu erleichtern, sagte er am Montag. Schuldhaftes Verhalten von sich oder der ÖVP will Schüssel nicht erkennen.

05.09.2011, 09:11: OÖ-Nachrichten

Viel Bewegung, Obst und Gemüse halten fit. Das Wissen der Masseure auch. Mit ihren Händen stärken sie den gestress-ten Körper und Geist.
Stress. Er lauert an jedem Bürotisch. Das Unwort, das in unserer schnelllebigen Zeit mitunter Schuld an den viel diskutier-ten Gesellschaftskrankheiten hat. Darmleiden, Magenbeschwerden und Migräne sind nur einige der Symptome. Um das Wohlbefinden zu steigern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bewegung an der frischen Luft ist ein Mittel gegen den Alltagsfrust und dient zur Prävention von Krankheiten wie Grippe. Gesundheitsbotschafter raten zu viel Obst und Ge-müse, wenig Fett und Süßem. Einfachste Maßnahmen, die den Körper fit halten.
Zeit ist knapp, ist Geld. Sprüche, die als Ausrede benutzt werden, um nach einem anstrengenden Arbeitstag die Füße auf den Couchtisch legen zu können. Mit der Fernsteuerung auf dem Bauch und den Chips in der Hand wird dann gezappt. Für viele bedeutet das Erholung, wenngleich jeder von uns weiß, wie ungesund dieses Verhalten ist. Um die vielen sitzend verbrachten Stunden vor dem Schreibtisch auszugleichen, hilft kein Fitness-Video im Fernsehen. Die Wirbelsäule rostet weiter. Dabei wirkt schon ein kleiner Spaziergang dagegen Wunder. Egal, ob mit Fahrrad, Inline-Skates oder in den Lauf-schuhen, – Bewegung ist Pflicht für ein gesundes langes Leben. Das Wissen um den Körper an sich, wie er funktioniert und reagiert, kann jeder Interessierte erlernen. Der Heilmasseur zeigt, wie es geht. Die Therapie wirkt nicht nur auf die Muskeln, Gefäße und Organe, sondern auch auf die Psyche. Sie versucht, Körper und Geist in Einklang zu bringen und greift dabei auf die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zurück.

03.09.2011, 17:24: Mary 2

Schüssel ? ich halte es für wahrscheinlich, dass er selbst nichts kassiert hat, aber trotzdem ist er verantwortlich f. den grössten polit.korruptionssumpf der 2.republik unter seiner führung, weil er davon wissend alles stillschweigend toleriert hat. da war die grösste polit.gangstergruppe unter seiner führung am werken u. kassieren. dabei weiß man bis jetzt erst einen bruchteil von den machenschaften, die diese polit.wirtschaftsverbrecher dem österr.image zugefügt haben.

03.09.2011, 14:37: Bimbo

Schüssel, Khol, Strasser, Haider, KHG, Böhmdorfer, Haupt, Rauch-Kallat, Kopf, Talowski etc. waren damals schon als wi-derwärtige Lemuren auszumachen, denen es nur um Macht ging. Die Auswüchse sehen wir heute ganz deutlich und es gibt sicher noch viel mehr Leichen im Keller und oben genug unqualifizierte Leute, die diesen Staat manipulieren!
*Röm. Geister v. Verstorbenen, Gespenster oder madagassische Halbaffen

03.09.2011, 14:32: Wanderfalke

Schüssel war sich völlig klar, was er wollte: Als Dritter an der Macht zu bleiben, war für die ÖVP überlebenswichtig. Für Schüssel in seinem ungehemmten Ehrgeiz war es wichtig, den BK stellen zu können. Geschickt versuchte die ÖVP-Propa-ganda eine „Reformbewegung“ zu inszenieren. Tatsächlich aber wurde die Schieflage in der österreichischen Gesell-schaft durch das Wirken der Kabinette Schüssel I+II nachdrücklich verstärkt. Anfangs völlig unwidersprochen, heute als das, was es ist, erkannt und mit Recht in Grund und Boden kritisiert. Solidarpakte wurden unterlaufen, große Bevölke-rungsgruppen gegeneinander ausgespielt. Die Buberln der Haider-Entourage entpuppen sich heute der Reihe nach als korrupte Selbstdarsteller, die Betrug an der Allgemeinheit begehen. Geduldet von der heute dazu immer noch schweigen-den Schutzmantelmadonna Schüssel, der nach wie vor ein NR-Mandat inne hat, obwohl er unvereinbar gegen den politi-schen Willen Österreichs für die Interessen der europäische Atomlooby schwer abcasht.

03.09.2011, 14:26: Johann

Richtig, lieber Theodor, die Fänge der ÖVP reichten bis zu unserem verpfuschten Gesetz, wo doch der damalige WB-Gen.-Sekretär KOPF dem völlig unqualifizierten Bim, Nasenbohrer Talowski, einen Gefallen tat.
Diesen Schulterschluss muss-ten tausende Gewerbliche Masseure schwer büßen und hunderte dadurch ihre geschäftliche Situation beenden. Sehr christlich dieses Vorgehen einer christdemokratischen Partei, denn es ging in Wirklichkeit nur um reine unzulässige Funktionärs- und WK-Abzocke trotz fehlender Berufs-Vertretung und Postenschacher! Talowski wollte Gesundheits-Minis-ter werden und auch der Kopf ist nach oben gerutscht und macht die Welt jetzt dort verrückt! Armes Ö, in den Armen einer ehrenwerten Gesellschaft und die Scheinheiligkeit der ÖVP lässt schön grüßen!

03.09.2011, 12:01: Theodor

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Um die Verbindung zum österreichischen Massage-Desasters und des in der eigenen Kammer vernichteten Gewerblichen Masseurs als spezifischen Ausfluss der Korruption in der WKO zu zeichnen, darf nicht vergessen werden, dass (T)Schüs-sel (unter dessen Kanzlerschaft mit Minister Haupt als Vize das Massage-Desaster inszeniert wurde) vorher als Sekretär 18 Jahre in der WKO verbracht hat (wie auch vorher und ähnlich lang der junge Korinek in der der Rp Abtlg der WKO; seine Meisterleistung bekanntlich die nur gezielt mögliche totale Fehlinterpretation des § 84 Abs 7 MMHmG). Beide sind dort groß und durch ihre Mitgliedschaft im WB (Mott: „Freunderlwirtschaft vor jeder gesetzlichen Verpflichtung und Sitt-lichkeit“, siehe auch KH. Kopf u.a.) in Richtung österreichische Mafia geprägt worden. Schüssels Fehl-Verhalten, für ihn heute noch völlig unreflektiert und selbstverständlich, war und ist ein Ausdruck des derzeitigen unvereinbaren, vollkom-men Ethik-freien WB-Leitl-WKO-Sumpfes.

03.09.2011, 09:07: Huber

Schüssel wird als eine der Negativfiguren in Österreichs Politik eingehen. Die politische Moral ist mit der Schüssel-Ära garantiert ins Bodenlose gesunken. Er hat eine zutiefst verunsicherte Republik hinterlassen, weil man hinter jeder politi-schen Aktivität schon a priori Korruption und Unredlichkeit vermuten muss. Und Schüssel kann dafür (mit)verantwortlich gemacht werden, dass die ÖVP völlig von der Rolle ist. Mit diesem Skandal-Rucksack könnte selbst ein charismatischerer Obmann als Spindelegger kaum Erfolg haben. Dass er jetzt noch als gealtertes, zerfurchtes Männlein im NR sitzt, zeigt ja nur, dass er für das Gefühl, wichtig zu sein, alles in Kauf nimmt. Leider auch den damit verbundenen Schaden für seine Partei.

03.09.2011, 07:04: Mafia?

Ehrenwerte Gesellschaft - Kommentar Michael Völker, 02. September 2011
Schüssel wollte den freiheitlichen Raubzug nicht wahrhaben, sondern Kanzler sein und bleiben
Wolfgang Schüssel ist ein ehrenwerter Mann. Das sagt Andreas Khol. Schüssel sagt zur Sicherheit erst einmal gar nichts. Das Bild des ehrenwertes Mannes, das Khol entwirft, ist kein gutes. Das Bild, das sich hier aufdrängt, ist jenes von der ehrenwerten Gesellschaft: der Mafia und ihren Paten. Lauter ehrenwerte Männer, wie man im Jargon so sagt. Wollte Khol das andeuten? Mit Sicherheit nicht. Andreas Khol ist übrigens ein schlechter Zeuge. Er war damals als ÖVP-Klubobmann mit dabei, ein Bewunderer von Karl-Heinz Grasser, auch wenn er diesen später, offenbar schon in böser Ahnung, als ÖVP-Chef verhindert hat. Schüssel mag ein redlicher Privatmensch sein. Wer ihn kennt, seinen Lebensstil, seine Ansprüche, seine Werteordnung, wird ausschließen, dass er sich persönlich bereichert hat oder die Bereicherung anderer befördert hat. Ob Schüssel als Politiker redlich gehandelt hat, darüber kann man streiten. Er ist, entgegen anderslautender Ankündi-gung, aus der Position des Dritten heraus Kanzler geworden. Um diesen Ehrgeiz zu befriedigen, hat er sich der Freiheitli-chen bedient. Er hat einen hohen Preis gezahlt, an dessen Zinsen und Zinseszinsen wir heute würgen. Schüssel hat nicht nur dazu beigetragen, die Freiheitlichen und ihre zum Teil extremen Positionen salonfähig zu machen, er hat sie direkt an die Hebel der Macht gelassen, und er hat so wenigstens indirekt dazu beigetragen, dass Freiheitliche und ihre Freunde einen Raubzug durch die Republik starten und plündernd durch Ministerien und staatsnahe Betriebe ziehen konnten. Hat Schüssel das gewusst? Aus heutiger Sicht ist es kaum vorstellbar, dass der schwarze Kanzler, ein intelligenter Politiker und scharfsichtiger Analytiker, von alldem nichts mitbekommen hat. Er muss sich zumindest vorwerfen lassen, dass er weggeschaut hat, es nicht so genau wissen wollte. Die Blauen waren damals schon als politische Glücksritter zu erken-nen. Schüssel wollte das nicht wahrhaben, weil er Kanzler sein und bleiben wollte. Dazu brauchte er Jörg Haider und alle, die an ihm hingen. Er musste wegsehen, als diese Seilschaft das Eigentum der Republik mit ihrem eigenen verwechselte. Spätestens als sich Grasser von Hilfiger und der Industriellenvereinigung sponsern ließ und an der Marke KHG bastelte, hätten die Alarmglocken läuten müssen. Diesem Treiben hätte Schüssel Einhalt gebieten müssen. Grasser macht nicht einmal ein Geheimnis daraus: Es ging darum, Geld zu lukrieren. Je mehr die Marke KHG wert war, umso mehr konnte er nebenbei kassieren. Da wurde eine Grenze überschritten. Und als die dubiose Entscheidung für die Eurofighter fiel, konnte man auch die Dimension erahnen. Das politische Gestalten trat in den Hintergrund, es ging um Eigenvermarktung und viel mehr noch um Bereicherung an fremden Vermögen - mit System. Man könnte auch sagen: Wolfgang Schüssel ist ein eh-renwerter Mann. (STANDARD-Printausgabe, 3./4.9.2011)

02.09.2011, 16:31: Bill

„Lobbying für Anfänger“ als neueste WIFI-Kurse mit staatlichen Zeugnis. Vorschlag: Wir werden alle Lobbysten und be-raten uns gegenseitig.

02.09.2011, 16:27: Jean-Claude Juncker

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein gro-ßes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
Jean-Claude Juncker als „Macher im EU-System” im Spiegel 52/1999 (Titel „Die Brüsseler Republik“).

02.09.2011, 16:01: Ver-rückt

Wer braucht noch einen weiteren Beweis, wie Politik gemacht wird.
EINLADUNG zum Einführungsseminar „Lobbying für Anfänger“
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Der Wettstreit unterschiedlicher Interessen ist im politischen Alltag allgegenwärtig. Für jedes Anliegen finden sich Befür-worter und Gegner, und die Anzahl der beteiligten Lobbyisten, die versuchen einen Gesetzwerdungsprozess zu beeinflus-sen, kann beträchtlich sein. Der politische Entscheidungsprozess basiert jedoch immer auf einer Interessensabwägung.
Die Frage, welche Personen man wann, wo und warum als Ansprechpartner auswählt, muss sorgfältig geplant sein. Für jede Lobbying-Strategie muss die politische Arena, die an der Diskussion Beteiligten, der zeitliche Rahmen, die Durchsetz-barkeit bzw. deren eventuelle Grenzen und die einzelnen Handlungsschritte genau geplant werden. Die Auswahl einer Lobbying-Strategie basiert auf einer bestimmten Ausgangssituation und variiert demgemäß. In manchen Situationen ist ein direkter formeller, öffentlichkeitswirksamer Ansatz ratsam, in anderen ein verdecktes, unauffälliges, hinter den Kulis-sen agierendes Verhalten von Vorteil. Die Hauptanforderungen jeder Strategie sind die Fragen: ‚Was ist machbar?‘, ‚Mit wem werde ich sprechen?‘ und ‚Durch welche Argumente kann das Ziel erreicht werden?‘.
In unserem Einführungsseminar „Lobbying für Anfänger“ werden diese und andere Fragen praxisbezogen erarbeitet. Wie erarbeite ich eine Lobbystrategie? Wie bereite ich mich vor? Was muss ich während des Gesprächs beachten? Tipps für die Gesprächsführung.
Das Seminar findet am 18. November 2011 von 10 bis 13 Uhr im Seminarraum des EU-Umweltbüros, Strozzigasse 10/7-9, 1080 Wien statt. - Unkostenbeitrag: € 40.- Anmeldungen, bitte, an Frau katharina.kammerzelt@eu-umweltbuero.at
Mit lieben Grüßen, Veronika Haunold
Mag.Veronika Haunold Geschäftsführung/Director Vice-President European Environmental Bureau

01.09.2011, 18:03: Gerda

In Österreich gibt es im Gesundheitsbereich viele Ausbildungen, in denen Dinge gelehrt werden, welche dann im Berufs-leben nicht angewendet werden dürfen. Eine Ausbildung zum Med. Masseur in 9 Monaten ist ebenso ein Unsinn wie der frühere 6 Wochen-Kurs für die alten Badewaschlmasseure, die ohne Zusatzqualifikation jetzt durch das Heilmasseurge-setz zu qualifizierten Med. Masseuren aufgestiegen sind.
Der Gewerbliche Masseur soll in Zukunft Elektrotherapie und Ultraschall erlernen. Im Berufsleben darf er diese Therapien dann aber nicht anwenden. Ebenso soll er Dekoration erlernen, aber, was das mit der Massage zu tun hat, weiß niemand.

31.08.2011, 22:54: Sandra

Haben die Versicherten der SVA unter Leitl echt ein höchstes Vertrauen in unser Gesundheitssystem oder geht’s auch dabei nur um Wirtschaftsinteressen? Welche Versorgung soll denn gesichert werden, die der Ärzte? Oder die der ge-schützten Werkstätten? - Schadet das angedrohte „Screening“ für alle 45 bis 70 jährigen Frauen nicht der Patientin viel mehr, als sie bringt, - oder ist es so wie mit den Krebstherapien: Höchstens 10 % positiv, aber bei 90 % mehr Schaden als Nutzen. - Die SVA macht enorm viel Gewinn, zahlt jedoch bei Zahnersatz, Kunststoff-Plomben nichts, setzt sich aber für ein “bestes Screeningprogramm“ in Europa ein. - Eine Geldvernichtungsmaschine und eine weitere Abschöpfmög-lichkeit für die geschützten Werkstätten.

31.08.2011, 14:09: Walter

Auch im Salzburger Wifi gibt es einen Massagekurs für Gewerbliche Masseure mit Abschlussprüfung. Will man dann die Meisterprüfung (Befähigungsprüfung) für die Selbständigkeit machen, erfährt man, dass man gar nicht Gewerblicher Masseur ist und vor der Meisterprüfung noch die Lehrabschlussprüfung ablegen muss, um überhaupt die Meisterprüfung machen zu dürfen. Auch in der Wirtschaftskammer gibt es Ausbildungsstätten, die ausbilden ohne Anerkennung.

30.08.2011, 19:16: Sandra

Ich denke, jetzt weißt du, warum man als Medizinischer Masseur eine richtige Ausbildung über 2,5 jahre macht und nciht über 9 Monate. Solche Masseure sind sowieso alles nur Pfuscher. Ihr habt in dieser kurzen zeit einfach nicht die Möglichkeit, das zu erlernen, was wichtig ist. Und ich finde auch man sollte sich vorher erkundigen, bevor man das Berufsbild des medizinischen Masseurs erlernen will. - Selber Schuld, kann ich da nur sagen. - Naja, mehr hab ich dazu nciht zu sagen. Trotzdem viel Erfolg und so.

30.08.2011, 19:14: MAZ Kärnten

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir müssen uns selbst helfen! Physikalische Institute sowie Kurhäuser leben vom tagtäglichen Einsatz unserer Berufsgruppe – der medizinischen MasseurInnen und der HeilmasseurInnen.
Ohne uns gibt es keine physikalischen Institute, keine Kurhäuser und keine Wellness und SPA-Bereiche in den Hotels. Sollten wir unsere Arbeit niederlegen, wird es in ganz Österreich therapeutisch dunkel. Wer wird gekonnt Hand anlegen an strapazierte Muskeln, Bäder und Packungen verabreichen etc.? Alle diese Institutionen leben von unserer qualitativ hochwertigen Arbeit. Auch Wellness kann es nur geben, wenn MasseurInnen gut ausgebildet sind. Um zu wissen, was ich tue, brauche ich eine gute Ausbildung. Die Ausbildung ist gut und profund und gesetzlich geregelt. ABER: So lange das neue Gesetz nicht umgesetzt wird, müssen wir weiter pfuschen, um finanziell zu überleben. Das heißt konkret, dass Arbeitgeber unserem Berufsstand trotz der guten Ausbildung eine entsprechende und angemessen Entlohnung verweigern und auch weiterhin – trotz des Bundesgesetzes – nicht ausgebildete Mitarbeiter im physikalischen – und M a s s a g e b e r e i c h beschäftigen. Und das führt bekanntlich zum Pfusch. Der Pfusch kann aber in keinster Weise von irgendjemand unterstützt werden in unserer
Berufsgruppe, genauso wenig wie auch sämtliche nicht ausgebildeten Angestellten in Arztpraxen, Hotels und anderen Institutionen von unserem Berufstand weiterhin toleriert werden. Wir fordern auch, dass Elektrotherapie, unter die auch die Scenar-Therapie fällt, wo auch immer sie angewendet wird, nur von gesetzlich geregelten anerkannten Institutionen ausgebildet wird. Und: bei allen elektrotherapeutischen Anwendungen dürfen nur fachlich qualifiziertes und zertifiziertes Personal im Sinne des Heilmasseurgesetzes eingesetzt werden. Wir rufen alle Medizinischen MasseurInnen und alle HeilmasseurInnen auf, eine Woche lang Ihre Arbeit niederzulegen. - Alles Gute, bleib gesund.
Uli Herzig

30.08.2011, 18:50: Birgit

Waren 9 Monate Masseurschule umsonst ? Hallo, ich habe ein grosses Anliegen
Ich habe in Kärnten/Österreich bei einem angeblichen Heilmasseur, der staatlich geprüft hätte sein sollen, eine Schule besucht für den
diplomierten Medizinischen Masseur. Der Lehrer von uns, der angeblich staatlich geprüfter Heilmasseur ist, hat mit uns 9 Monate Sachen gelernt, die wir gar nicht gebraucht hätten. Wir hatten sogar Prüfungen in Anatomie, die wir gar nicht haben hätten dürfen laut Gesetz ! Wir sind nach einiger Zeit dann drauf gekommen, dass unser Lehrer nur normaler Masseur ist, weder Medizinischer noch Heilmasseur. Viele Schüler von uns haben bereits das volle Geld für den Kurs 5 000 € einbezahlt. Was können wir jetzt machen ?
Natürlich haben wir bereits einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der das alles nachkontrolliert. Die Schule wird angeblich NICHT ANERKANNT. Der wollte uns irgendwelche Zettel überreichen und uns im Glauben belassen, dass wir Medizinische Masseure sind. Jetzt haben wir natürlich keine Ahnung, wie das weitergehen wird ? Unsere Schule wird nicht anerkannt, was sollen wir jetzt machen am besten noch einmal alles neu und wieder 5000 € Zahlen geht nicht, wer hat schon so viel Geld nebenbei. Das Nächste ist, der Lehrer hatte von der AK (Arbeiterkammer Kärnten) einen Stempel auf den Formularen. Das soll laut AK auch eine Richtige Prüfung sein.
Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen wir sind jetzt 6 Schüler, die am Verzweifeln sind. Einige von uns haben sogar ihren Job gekündigt und nebenbei das Praktikum von 600 Stunden absolviert. Gratis natürlich. - Mfg

30.08.2011, 18:43: Gabriele Sprinzl

Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) befasste sich vor kurzem mit der Frage, ob einer medizinischen Heilmassage die Umsatzsteuerbefreiung für arztähnliche Leistungen zusteht - auch ohne Befugnis zur Ausübung des allgemeinen physiotherapeutischen Dienstes. Die Beschwerde beinhaltete folgendes: Arztähnliche Tätigkeiten sind von der Umsatzsteuer befreit, und während physiotherapeutische Dienste unter diese Regelung fallen, ist die medizinische Heilmassage nicht umsatzsteuerbefreit. Heilzweck und Berufsbild der medizinischen Heilmasseure (die erst seit 2002 gesetzlich geregelt sind) lassen aber laut Beschwerde keinen Unterschied zu den medizinisch-technisch Dienst erkennen, welcher umsatzsteuerbefreit ist. Der VwGH schrieb in der Erkenntnis 2008/15/0224 vom 28.04.2011 nun, dass der Unabhängige Finanzsenat (UFS) zu prüfen hat, ob eine medizinische Heilmassage mit der Massagetherapie eines Physiotherapeuten als gleichwertig anzusehen sei. Indiz dafür ist wohl die Tatsache, dass beide nur auf ärztliche Anordnung tätig werden. Weiters nimmt der VwGH Stellung zu einer EU-Richtlinie, die besagt, dass jeder Mitgliedsstaat selbst bestimmen darf, welche Berufe als arztähnlich, und damit umsatzsteuerbefreit anzusehen sind, diese Kriterien aber der steuerlichen Neutralität nicht widersprechen dürfen. Daraus ergibt sich, dass, wenn eine Berufsgruppe trotz gleichwer-tiger Qualifikation und Qualität der Tätigkeit im Lichte der Umsatzsteuer diskriminiert wird, die Richtlinie verletzt wird.
Der VwGH veranlasst in seinem Erkenntnis nun den UFS klar, neu zu entscheiden, und dabei zu prüfen, ob die medizinische Heilmassage mit den Tätigkeiten des Physiotherapeuten als gleichwertig anzusehen ist. Weiters muss der UFS klar zu der unionsrechtlichen Frage, nämlich, ob die steuerliche Neutralität bei Ausschluss der Heilmasseure gewahrt ist, Stellung nehmen. Es kann also aus dem Erkenntnis geschlossen werden, dass die Umsatzsteuerbefreiung vermutlich auch den Heilmasseuren zu Gute kommen wird, eine diesbezügliche UFS-Entscheidung bleibt aber abzuwarten.

29.08.2011, 20:56: Heini aus Wien

Ein völliger Sauhaufen - diese WKO! Dieser Kopf und diese Jank haben von nichts und niemandem eine Ahnung. Hatte sich nicht der Kopf vom BIM vorführen und über den Tisch ziehen lassen?! Dieser korumpierte Haufen gehört doch geteert und gefedert. In einen WIFI-Kurs mit ihnen, den sie aber selber bezahlen und in ihrer Freizeit belegen müssen!

29.08.2011, 17:16: Maier Hans

Wien ist halt anders. Die Wiener Kämmerer haben immer noch nicht begriffen, dass sie von einem skurrilen Herren aus Graz ziemlich vorgeführt wurden. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Man sollte so manchen Leuten nicht immer gleich glauben schenken, denn da steht man als Präsidentin schnell mit gewaschenem Hals in der WKO und sieht dann ziemlich alt aus. Das Gerücht der Spekulation von einigen EUROS der Zwangsmitglieder steht nach wie vor im Raum, aber das mit der Falschinformation über die Umsatzsteuer ist Fakt und Realität und hat dort seit Monaten nichts mehr zu suchen. Kammerfunktionäre und Beamte machen halt nur was leicht geht, dafür bekommt man einen eigenen Kammertitel, nur wert ist der Titel halt nichts, so schaut’s aus, sehr geehrte Frau Präsidentin KommR Brigitte Jank.

29.08.2011, 12:37: Mangelhafte Info zur Mehrwertsteuerbefreiung der WKO Wien (Brigitte Jank, Präs.)

Die mangelhafte Information zur Mehrwertsteuerbefreiung (angelehnt an den Kommentar des Rechtsservice der WkStmk - für Talowski) steht auf der Hp der WKO Wien, verantwortlich KommR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, die von der Expertise der Bundeswirtschaftskammer und der Stellungnahme der FKM-Bundesinnung keine Ahnung hat. Am besten die Dokumentation zu der Sache hier auf der Hp unter Aktivitäten vom 03.08.2011 nachzulesen.

29.08.2011, 07:33: Die WKO informiert immer noch falsch !!

portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=624041&dstid=725
Neues Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes
In einem für die betroffene Branche Richtung weisenden Erkenntnis hat der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) die Auffas-sung vertreten, dass die Heilmasseure den Physiotherapeuten, zumindest was die Umsatzsteuerbefreiung betrifft, gleich-gestellt sind. Somit bestätigt der VwGH die Auffassung, die seit Jahren seitens der zuständigen Innung vertreten wird. In einem von der steirischen Landesinnung angestrengten Musterverfahren hat eine Mitgliedsfirma gegen den Umsatzsteu-erbescheid, der infolge einer Betriebsprüfung Umsatzsteuerbeträge nachgefordert hat, berufen. Gegen die abschlägige Entscheidung des Unabhängigen Finanzsenats wurde wegen Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes der VfGH angerufen, der die Beschwerde allerdings an den VwGH abgetreten hat. Der VwGH führt in seinem Erkenntnis, mit dem der angefoch-tene Bescheid wegen Rechtswidrigkeit aufgehoben wurde, aus, dass die Behörde die Gleichwertigkeit der beruflichen Qualifikation der bisher schon steuerbefreiten Physiotherapeuten und der Heilmasseure nicht beachtet hat. Angehörige beider Berufsgruppen führen Heilbehandlungen (ausschließlich) nach ärztlicher Anordnung durch. Das Erkenntnis weist darauf hin, dass die Ausbildung zum Heilmasseur gemäß § 26 des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste vom Besuch der entsprechenden Praktika und Ablegung der Prüfungen im Rahmen der Ausbildung zum Physiothe-rapeuten befreit. Insofern sieht der VwGH hier eine Gleichwertigkeit gegeben. Unter diesen engen Voraussetzungen ist nach Ansicht des VwGH die Tätigkeit der Heilmasseure von der Umsatzsteuer befreit. Diese sog. unechte Umsatzsteuerbefreiung bedeutet, dass der Heilmasseur seinen Kunden keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen muss; andererseits hat er aber aus den Vorleistungen und eingesetzten Betriebsmitteln keinen Vorsteuerabzug.

29.08.2011, 06:54: Korruption in der WKO?

Sehr wichtiger Artikel, Danke!
Wir bewegen uns stracks in Richtung Philippinen, während es dort aufwärts geht!
Der Unterschied ist, dass deren Präsident beinhart die Korruption thematisiert, und die Menschen wirklich die Nase voll haben. Dank Dr. Rizal, der seine Mitbürger über diesen „Sozialen Krebs“ informiert hat, weiß man, dass die Konsequenzen äusserst destruktiv sind, vor allem auch auf dem finanziellen Sektor. Es ist sehr schwierig, aber es gibt Anzeichen, dass die Phalanx der Korrupten bröckelt.
Das Geld wird von den Nehmern mit Luxus oder weiterer Bestechung verschwendet, fliesst in Steuerparadiese. Fatal in Zeiten der Finanzkrise. Sachlich falsche Entscheidungen werden getroffen. Angstverhältnisse zwischen Bürgern und Beamten/Politikern entstehen. Gebuckel.
Die Politkaste identifiziert sich nicht mit den Normalmenschen, sondern behandelt sie wie die Kolonialmacht aus Beamten, Priestern und Generälen einstmals die „Eingeborenen“. Sehr „konservativ“, das alles..
Sie zeigen uns täglich, dass wir nicht zu ihnen gehören. - Steht auf, Mitmenschen!

29.08.2011, 06:39: Ing. Moser

herr leitl ist auch wieder einmal aus der versenkung erschienen und versucht durch seinen „senf“ das sommerloch zu schließen...

29.08.2011, 06:35: feuerkogl

HERR LEITL, anstatt hier gute ratschläge.........zu geben, würde es ihnen besser anstehen, auskunft zu geben wo die hunderte millionen ihrer pensionskassa hinverschwunden sind.
ein ehem. über 30 jähriges zwangsmitglied der die dienste der kammer nie in anspruch genommen hat, sondern das gegenteil der fall war.
schöne grüsse feuerkogl.

29.08.2011, 06:26: Phill

Diesen sogenannten „WKO-Experten“ zu.trauen, wäre ein krasser Fehler. Das sind nur Politiker mit Titel, die kein Mensch wählen würde.

29.08.2011, 02:06: Leitl (weder Bundes- noch Landes-Politiker!) hätte als neutraler oberster WK-Verwaltungsbeamter, seine unvereinbaren WB-Politfunktionen & den SVA-Aufsichtsratspräsidenten-Posten von vornherein niederlegen müssen !

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
REMAKE wegen Aktualität
Leitl (weder ein Bundes- noch ein Landes-Politiker!) hätte als neutraler oberster WK-Verwaltungsbeamter, seine unvereinbaren WB-Politfunktionen & den SVA-Aufsichtsratspräsidenten-Posten von vornherein nie-derlegen müssen, um die WKO ordentlich zu führen und kontrollieren zu können.
Mitterlehner hat als Minister die Aufgabe, die Gesetze einzuhalten, wie auch alle anderen Minister der Regierung, und auch wenn sie dafür in unserer verlotterten Demokratie auch noch so unter Beschuss genommen werden.
Das gleiche gilt für die höchsten Verwaltungsbeamten (die Präsidenten der Interessen-Vertretungen der selbständig Täti-gen, also, der Kammern, und der Unselbständigen, der Gewerkschaften).
Als Politiker kann man solche primär ihrer Organisation verpflichteten Verwaltungsbeamten, wenn sie selbst sich auch dafür halten, beim besten Willen nicht bezeichnen, weil das mit ihrer tatsächlichen Hauptaufgabe, der Zwangs-, bzw. frei-willig als Dienstleistung bezahlten, Inter-essensvertretung, völlig unvereinbar wäre, vor allem auch, weil sie sich vorwie-gend (wie, z. B., Leitl) keinen Deut um Demokratie und Solidarität scheren.
WB-WKO-Leitl ist der Multifunktionär mit dem faulen “WKO-Wurzelstock“ oder den berüchtigten „Leichen im WKO-Keller“. Mag Leitl sich auch selbst für einen Politiker halten, weil er seine letzte Rolle in der o. ö. Landesregierung noch nicht abgelegen konnte, ist er doch lediglich ein WKO-Verwaltungs-Präsident mit dem Tick, jeder Ordnungs-funktion auszuweichen, und daher selber nur unkontrollierter Polit-Beamten-Manager (Fachausdruck dafür: korrumpiert!), verant-wortlich für eine Reihe von übel riechenden, alten und neuen, teilweise geerbten, jedoch immer noch nicht aufgebahrten Leichen im Keller. Hier einige davon:
Über den Dt. Anschluss HK-verdrehte nicht korrigierte Rechtsverhältnisse (1946) - Dadurch widerrechtliche Schluckung der Gewerbe-Genossenschaften mit der gesamten Nomenklatur und der Genossenschafts-Pflichtmitgliedschaft reduziert auf Umlage-Abzocke (1946/48) - Der gefinkelte Beschluss der (Verfassungs-widrigen) Verfassungs-Rechtlichkeit dieser unaufgearbeiteten „Kriegsgewinnler-Altlast“ unter dem Deckmantel „Sozialpartnerschaft“ (2007) - Die laufenden Unverein-barkeiten der WKO- und WB-Sekretärs-Beamten als freie Abgegeordnete, und vorher auch der WKO-Präsidenten (seit 1946) - Die Wifi- als „Ex-WKO-Auslagerungs“-Unvereinbarkeit - Die Unvereinbarkeit der Schulung von abhängigen und selbständigen Konkurrenz-Berufen in der WK (seit 1995) - Die Unver-einbarkeit der Selbstbereicherung von WK-Funktionä-ren im Rahmen der unvereinbaren Wifi-Auf-Schulungen und Schulungen (seit 2002/03) - Die Verhinderung einer effekti-ven WKO-Kontrolle durch die ÖVP-gezielte Besetzung des BMW mit WB-ÖVP-Leuten (... Bartenstein, Mitterlehner) - Die Unvereinbarkeit aller WKO-Präsident-Politfunktionen mit der gesetzlich vorgesehenen neutralen Führung der WKO (seit Leitl-2000, grundsätzlich aber seit 1946) - Die Gesetz-widrige Niederlegung der WK-Zwangs-Pflichtvertretung der Gewerb-lichen Masseure (seit 2000/01) - Die willkürliche Vernichtung des Berufsstandes der Gewerblichen Masseure, zentral gesteuert durch Verzicht auf jede Kontrolle über den von der Leitl-WKO (mit der Rp Abtlg WKO) gedeckten Bundes-Berufs-Interessen-Vertreter Talowski seit 2000/01
Leitl betreibt eine „Scheinpolitik der Öffentlichen Hand“, um sich als undemokratische „Schein-(Besser-Wisser-) Neben-Regierung“ (K.u.K.- übermommenes preußisches Demokratie-Kindergarten-Projekt) in die gewählte Regierung mit den unglaublichsten Ideen einzubringen, um sie, auf seinem „antiken“ verstaubten, desolaten, korrumpierten XXXL-WB-WKO-Saurier daherreitend, zu korrigieren.
Jüngstes seine Demokratieferne erschreckend illuminierendes Beispiel: Wirft er sich doch als oberster Banken-Interes-sens-Vertreter (Obwohl er über die WKO die österreichische Bankenaufsichten beschickt und persönlich in einem Neben-job als unvereinbarer 1. SVA-Aufsichtsrats-Präsident abkassiert) massiv gegen die geplante Bankensteuer in die Bresche und schießt aus allen Rohren. Dabei geht er unglaublicherweise soweit, dass er durch die „Parlaments-Stimmenkontrolle“ seiner 19 dort eingeschleusten (Mafia)-WB-ler (die ihr unabhängiges persönliches Abgeordneten-Mandat dann absolut und doppelt unvereinbar für die „private Leitl-Politk“ einsetzen müssten) mit einer „Parlaments-Blockade“ der Koalition droht.
Als Verwaltungsfunktionär hat er sich nicht in Lokalpolitik einzumischen, sondern um die notwendige ordentliche Interes-sens-Vertretung seiner Zwangs-Mitglieder zu kümmern. Denn da liegt vieles - trotz oder wegen seiner 17 000 WB-WK-Funktionäre - im Argen:
1) Vor allem bei den Gewerblichen Masseuren, deren Berufszugang in den letzten Jahren immer weiter erschwert wurde, vorgeblich zur Niveau-Erhaltung, letztlich und eigentlich aber unsinnigster Berufsschutz in uralter Innungs-Manier für die noch vorhandenen Gewerblichen Masseure, weil konträr begleitet von einer unvereinbaren Konkurrenz-Ausbildungs-Infla-tion innerhalb der WK (Hm & u. a. Konkurrenz-Konstruktionen) und, weil noch dazu von „WKO-Extramural“ her das Mas-sage-Gewerbe allgemein immer weiter völlig befreit wurde (Prüfungs-freie Energetiker und 5 weitere neue „Talowski-importierte“ Kammer-Masseure). Der hintergründige ‚Sinn’ dieses WK-gedeckten Vorgehens des Bim Talowski ist die seit 2000/01 vorgesehene, oft und oft dokumentierte Vernichtung der Gewerblichen Masseure mitsamt der Lehre über Gesetz (MMHmG) zugunsten des künstlichen freiberuflichen Arzt-abhängigen Heilmasseurs durch diesen zusätzlichen „Attraktivi-täts-Raub“ an den Gew. Masseuren !
2) Trotz WKO-Umlagen-Zwang gibt es nur ein „WKO-Abzocken bis zum Geht-Nicht-Mehr“ durch die Verfassungs-widrige Mehrfach-Besteuerung einer Person, der Funktions-Besteuerung an Stelle von gerechter Kopf-Besteuerung auch der Ein-zel-Kleinst-Unternehmer, die immer nur eine Funktion ausüben können. Analog dazu besonders ins Auge fallend das Bei-spiel Asfinag, die bei Wechsel-Kennzeichen (wo klarerweise auch immer nur ein Wagen gefahren werden kann) Verfas-sungs-widrig die Doppel-Einhebung der Jahresvignette praktiziert.
3) Sich-Dumm-Stellen der Leitl-WKO mit Versuchen, die selbst-geschaffenen voll bewussten, ja, vorher angesprochenen und kritisierten Probleme (WKO-Gesamt-Stellungnahme 2001!) 10 Jahre auszusitzen. -
Um eine Gesamt-Beurteilung der Leitlschen Polit-Tätigkeit zu ermöglichen, einige Kaleidoskop-ähnliche Beispiele Leitls typisch Ethik-ferner Regierungs-Kommentare:
Leitl, zum Krisen-Management der Regierung gefragt, „Die Regierung hat bisher die richtigen Akzente gesetzt“. Und das, nachdem längst schon die verharmlosend als „Molterer-Kollateralschaden“ bezeichneten Hoch-Risiko-Spekulations-verluste des Molterer-Finanz-Ministerium und die ebenfalls durchwegs enormen Verluste der hochriskanten Cross- & Bor-der-Geschäfte aller Staatsbetriebe z. B., Asfinag, ÖBB, AUA bis hinunter zu den Städten und Gemeinden bekannt gewor-den waren (In der Regierung und in allen Bundesländern war gezockt worden, was das Zeug hält, und mit astronomi-schen Leistungsprämien verbunden, und noch größeren Verlusten durch die jetzt notwendigen Rückkäufe) - und so gut wie nichts passiert ist - bis heute!
Erinnern wir uns auch an das Leitl-Angebot, die heruntergewirtschaftete und staatlich verzockte AUA mit den Zwangs-umlagen der WKO-Mitglieder zu kaufen, was ja nicht einmal von den Medien kommentiert wurde, weil jedem außer Leitl peinlichst klar war, dass so etwas grundsätzlich ausgeschlossen sein muss (wie grundsätzlich Ähnliches auch beim ÖGB ausgeschlossen hätte sein müssen! Trotzdem ist der eh. Vize-Aufsichtsrats-Präsident der BAWAG und Schmieren-Sozial-partner des Ethik-unbelasteten Leitl jetzt der „Sozialminister mit dem Blauen Auge“! Und keiner stößt sich daran).
Letzte Ursache für den rechtlichen und sittlichen Sauhaufen WKO ist ohne Zweifel der (der in mehrfacher Hin-sicht illegale) Kammer-Umlage-Zwang seit 1946 und die absolute Ethikferne eines Chr. Leitl und seiner „(a)sozialen“ Kon-taktbereiche (bis hinunter zu Handlanger Talowski & Konsorten). Leider - 60 Jahre alt und kein bisschen weise ! -
Leitl und Charakteristik? - Nichts weiter als ein von Ethik unberührter „Bunter Hund“, der von einem Unsinn zum näch-sten Blödsinn springt, während in der Wirtschaftskammer der Berg von Müll und Mist immer weiter wächst. Wer räumt hier endlich auf?! -
1. wichtige Leitl-Aussage im Neuen Jahr beim WK-Neujahrs-Empfang vor hohen zum üblichen traditionellen „Büf-fet-Gier-Fraß“ geladenen Seitenblicke-Gästen (bezahlt von der Zwangsumlage): „Ich bin zuversichtlich, dass das Jahr 2010 ein erfolgreiches wird.“- An seine viel traditionelleren Kammer-Zwangs-Mitglieder Gewerbliche Masseure und ihren von ihm unterstützten und geförderten Untergang hat er dabei mit Sicherheit nicht einmal im Entferntesten gedacht, exis-tieren sie doch seit Ende 2001 für ihn und den (eh. verantwortlichen WKO-Sekretarius) obwohl jetzt WKO-Kontroll-verant-wortlichen BMfW (WB) Mitterlehner nicht mehr.
Resümee (nach 10 Jahren Auseinandersetzung): Leitl & sein (Mafia-ähnlicher) WB bewegen sich jenseits aller Toleranz-grenzen ! Den WB kann nur jemand wählen, wenn er von allen guten Geistern verlassen ist oder sich dort seine verbürgten „Bündler-Freundschaftsdienste“ abholt.

29.08.2011, 01:41: Leitl: Neue Regeln für Manager - aber natürlich nicht für ihn selbst und alle anderen WKO-Funktionärs-Managerversager

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Aus Alpach berichtet MANFRED PERTERER
Unfähigkeit dürfe nicht mehr belohnt werden, sagt Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl. Bild: SN/ KOLARIK
Abfindung. Unfähige Manager, denen gekündigt wird, weil sie ihre Ziele verfehlen, sollen in Zukunft keine Abfertigungen mehr kassieren.
SALZBURG (SN). Christoph Leitl sieht sich „als einen Mann, der dafür eintritt, dass gute Leistungen auch gut bezahlt werden“. Was der Chef der Wirtschaftskammer Österreich aber nicht mag, ist, dass leider immer wieder Unfähigkeit oder zumindest das Nichterreichen von Zielen besonders honoriert werden. „Es darf nicht mehr sein, dass Unfähigkeit belohnt wird. Das verstehen die Menschen nicht, das macht sie zornig“, sagte Leitl am Freitag im Gespräch mit den SN.
Er schlägt jetzt eine generelle Änderung der Vertragsschablone für Manager von öffentlichen Betrieben vor. In diese Musterverträge soll hinein, dass Manager, denen schon vor Vertragsende wegen des Verfehlens der Unternehmensziele gekündigt wird, keine Abfindung mehr bekommen.
„Jetzt ist es ja so, dass ein Manager, der nach zwei Jahren wegen Erfolglosigkeit gefeuert werden muss, die restlichen drei Jahre seines Vertrags ausbezahlt erhält“, kritisiert Leitl. Er nannte frühere Manager der Austrian Airlines sowie der ÖBB als Beispiele für „eine solche unverständliche Belohnungspolitik“.
Auch die Bedingungen, unter denen Manager sogenannte Bonuszahlungen (Boni) erhalten, gehören laut Leitl geändert. „Es ist vollkommen unsinnig, wenn etwa der Aktienkurs zu einer bestimmten Zeit als Gradmesser für, die Gewährung einer Erfolgsprämie herangezogen wird.“
Zuletzt hatte dieses Modell ja im Zusammenhang mit der Telekom Austria für Aufregung gesorgt. Einzelnen ehemaligen Vorstandsmitgliedern wird vorgeworfen, dass sie durch gezielte Aktienkäufe zu einem bestimmten Stichtag den Kurs künstlich in die Höhe getrieben haben, um so in den Genuss einer insgesamt neun Millionen Euro schweren Prämie zu gelangen
Leitl tritt dafür ein, dass die Entwicklung eines Unternehmens mindestens drei Jahre lang sehr gut sein muss, ehe eine Erfolgsprämieüberhaupt bezahlt wird.
Nach der harschen Kritik des Rechnungshofs (RH) an den Managerverträgen staatsnaher Betriebe - Intransparenz, leiten-de Positionen werden mitunter nicht ausgeschrieben, Erfolgsprämien sind großteils nicht an nachhaltige Unternehmens-erfolge geknüpft reagierte am Freitag auch das Bundeskanzleramt (BKA) und legte einen Entwurf eines „Corporate Gover-nance Kodex“ für staatsnahe Betriebe vor. Demnach sollen zumindest Vergütungen bei neuen und wiederbestellten Geschäftsleitern veröffentlicht werden. Das BKA betonte, dass es sich bei dem Papier vorerst nur um eine „Diskussions-grundlage“ handle. Der RH hatte als Konsequenz aus seinem Bericht nach einer völligen Offenlegung von Managerver-gütungen gerufen.
Und bis vor Kurzem wollte das BKA (Anm.: Und auch die WKO) nichts davon wissen. In der Stellungnahme zum RH-Bericht hatte es massive Bedenken gegen den „generellen“ Gagenstrip in Staatsfirmen gegeben. Denn dafür bedürfe es „einer ausdrücklichen gesetzlichen Regelung, die auch unter dem Aspekt der EU- Datenschutzrichtlinie zu sehen“ wäre, heißt es in der Stellungnahme.
Kommentar:
„Es darf nicht mehr sein, dass Unfähigkeit belohnt wird. Das verstehen die Menschen nicht, das macht sie zornig“, sagt Leitl, - und deshalb versteht auch niemand, weshalb Leitl selbst nach seiner kastrophalen Performance (Vernichtung des Kammer-eigenen Berufsstandes der Gewerblichen Masseure über deren eigenen Interessensvertreter Talowski als dekla-rierte und weiter zwangsabkassierende Interessensvertretung) über die letzten 10 Jahre als oberster WKO-Verwaltungs-beamter - denn mehr ist er nicht -, nicht schon längst trotz mehrfacher Aufforderung von sich aus zurückgetreten ist.
Seinen echten Interview-Äußerungen wird dementsprechend kaum Bedeutung zugemessen, sie werden aus den digitalen Archiven der Zeitungen zumeist nach einem Tag gelöscht, für die unzähligen überwiegenden als Interviews getarnten WKO-PR-Werbeeinschaltungen gilt selbstverständlich das Gleiche.

28.08.2011, 18:06: Ulrich

Leute horcht euch mal an was K.H. Kopf im Standard zu sagen hat. Dieser K.H. Kopf hat auch dem alten BIM einen Gefallen getan, ohne zu wissen, was er da tut!
Zitat: „Die Nervosität der Politik ist zweifellos hoch. Das ist eine Telekom-Affäre, keine ÖVP-Affäre“, betonte ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf am Sonntag.
Dabei tauchten in den vergangenen Tagen immer mehr Details über Korruptionsvorwürfe bei der Telekom auf, die weit in ÖVP-Kreise hineinreichen.

28.08.2011, 17:09: Joe

Sekretär ist Sekretär, er macht was leicht geht

28.08.2011, 13:05: Christof

An Briefwechsel mit Sektretär Muth von der Bundesinnung.
Meine Meinung über diesen Sekretär ist die: Er sitzt wie in einer geschützten Werkstätte in der WKO. Ein Arbeitswille ist bei diesem Sekretär nicht zu verspüren. In der Privatwirtschaft könnte der sich kein Geld verdienen. Arbeit ist für den ein Fremdwort.

28.08.2011, 12:57: An Eintrag 26.08 Heike und Bill

Bravo Heike und Bill. Ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau so ist es !!!!!!

27.08.2011, 19:45: Bill

Wann wird denn endlich dieses Gesetz verändert? Gesprochen und geschrieben wurde viel, nur es kommen keine Aktivitä-ten. Wo doch jetzt die GRÜNEN in der BI vertreten sind, von uns gewählt ,um unsere Interessen zu vertreten. Nichts pas-sierte bis jetzt. Weiters streute die steirische LI unter dem Vorsitz des „fröhlichen Frohnleitners“ Talowski Falschmeldun-gen über die Versteuerung der HM. Keine öffentliche Gegenargumentationen der BI. Was machen denn die GRÜNEN da drinnen? Mitnaschen mit dem WB? Wir wollen endlich Taten sehen und korrekte Informationen zur Lage bekommen. Warum passiert nichts?

27.08.2011, 19:36: Die Grünen

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht
Die Regelungswut innerhalb der Wirtschaftskammer treibt oft seltsame Blüten. Doch bei der Fachgruppe MasseurInnen haben sich die Kämmerer selbst übertroffen.
2003 wurde mit ÖVP-Wirtschaftsbund-Mehrheit ein neues Heilmasseurgesetz geschaffen. Damit können HeilmasseurInnen per Definition nur „kranke“ Menschen und diese nur mit Zuweisung eines Arztes behandeln. Gewerbliche MasseurInnen hingegen dürfen nur mehr bei gesunden Menschen ihre jahrelang geschulten Hände anlegen. „Diese vollkommene Abhän-gigkeit der HeilmasseurInnen von Ärzten und die gesetzlichen Beschränkungen der Gewerblichen MasseurInnen auf „Ge-sunde“ haben in den vergangenen Jahren viele Gewerbetreibende in ihrer Berufsausübung massiv beeinträchtigt“, sagt Theresia Hedwig Maier, Innungsmeister-Stellvertreterin der Tiroler MasseurInnen und Mandatarin der Grünen Wirtschaft Tirol. „Dieses verunglückte Gesetz muss nun endlich repariert werden.“ Unsinnige weitere Details des Gesetzes erschwe-ren den MasseurInnen zusätzlich das Erwerbsleben. So dürfen HeilmasseurInnen keine Angestellten beschäftigen und keine Lehrlinge ausbilden, da die verordneten Massagen persönlich erbracht werden müssen. Dies führte bei Inkrafttreten des Gesetzes im Jahr 2003 dazu, dass österreichweit hunderte angestellte MasseurInnen gekündigt werden mussten.
Möchte man sich als Gewerbliche MasseurIn zur HeilmasseurIn ausbilden lassen, sind die dafür erforderlichen Kurse ex-trem kostenaufwändig. „Schon allein aus finanziellen Überlegungen, aber auch aus zeitlichen Gründen ist für viele Gewerb-liche MasseurInnen die Absolvierung der Kurse nicht möglich“, meint Maier.
Die dramatischen Folgen des Gesetzes: Immer mehr MasseurInnen geben ihr Gewerbe auf, als Konsequenz sind bereits zahlreiche Arbeitsplätze verlorengegangen. „Auch ist mit den Richtlinien der Lehrberuf völlig unattraktiv geworden“, sagt Theresia Hedwig Maier. „Und Lehrlinge werden ohnehin kaum mehr ausgebildet.“ Auf Initiative von Maier und der Grünen Wirtschaft fordern nun hunderte MasseurInnen, unabhängig von ihrer politischen Fraktionszugehörigkeit, in ganz Öster-reich mit ihren Unterschriften die rasche Änderung des derzeitigen Gesetzes. Ungeachtet der Bedürfnisse der Mitglieder verhindern jedoch die ÖVP-Wirtschaftsbund allen voran Ex-Bundesinnungsmeister Herman Talowski, weiter die längst notwendigen Reformen.
In der Bundeswirtschaftskammer wurden die Vorschläge zur Vereinheitlichung der Berufsbilder und zur Reparatur des Gesetzes auch von Christoph Leitl positiv bewertet. „Getan hat sich trotzdem noch nichts - da sich der Wirtschaftkam-merpräsident offensichtlich mit niemanden anlegen will, hat er den Ball an Gesundheitsministerium und Bundesinnung abgespielt“, sagt Maier. „Doch hunderte Unterstützungserklärungen für diese Gesetzesreform können auch Ministerium sowie die aktuelle Bundesinnung nicht ignorieren!“

27.08.2011, 14:12: Schiele

Von dieser WI könnten ALLE Politiker lernen. Alle ziehen an einem Strang, egal welche Farbe sie bei der Wahl ankreuzen. Alle arbeiten für die Sache ohne Parteipolitik, ohne finanzielle Interessen und ohne Bezahlung. Die Kosten werden selber getragen und auch bezahlt und jeder ist nur seinem Gewissen verantwortlich. Also Gratulation und Hut ab!!!

26.08.2011, 11:54: Max

Hallo Gernot, also Eines kann ich dir versichern, die Welser Inititive hat nie auch nur einen Cent an Staatsgeldern gese-hen, geschweige denn, - erhalten. Wir finanzieren uns durch eigene Leistung, die durch freiwillige Spenden unserer Stammleser honoriert wird. - Also, wir sicher nicht!

26.08.2011, 11:20: Gernot

BITTE nur noch benachrichtigen, wer NICHT abkassiert hat! Alles andere sind Halbwahrheiten! - „ALLE ausser“ haben abkassiert!

26.08.2011, 11:15: Herbert

@Haupt: Wie viele Leichen liegen noch im Keller der schwarz-blauen Koalition? Wie immer gilt, wenn ein Politiker den Mund aufmacht, lügt er. Über Kindergeld könnte man unendlich polemisieren. Die einen brauchen es wirklich, um durch-zukommen, die anderen für die Autofinanzierung und beide gehören sicher nicht zur Klientel des KFV (Katholischer Familienverband).

26.08.2011, 09:39: Bill

Alles richtig bis auf einen Punkt. Diese Versager kaufen sich nicht die Gesetze, die Lobbyisten machen sich in Österreich selber die Gesetze, weil die Lobbyisten mit einer dominanten Mehrheit im Nationalrat sitzen!
Wir hatten so ein Erlebnis mit dem K.H. Kopf von der ÖVP, der von einer Minute auf die andere einen Wunsch erfüllte: Der damalige BIM wünschte sich die Korrektur eines schon abgestimmten Gesetzestextes und flutsch K.H. Kopf machte es möglich und sehr viele Zwangsmitglieder der WKO schauten durch die Finger! Das ist Fakt!

26.08.2011, 09:28: Heike

Waren bei unserem Gesetz die Heilbäderbetreiber, die Massageschulenbesitzer und natürlich der WIFI’aner und damalige BIM als Lobbyisten tätig? - Wahrscheinlich, denn genau die profitierten auf Kosten der brav Steuer-zahlenden Gewerbli-chen Masseure am meisten!

26.08.2011, 09:20: Parteiloser

Österreichs Parteibonzen sind doch ALLE kaputt!
Der jährliche Korruptionsschaden von 3 bis 6 Mrd Euro (Schätzung Transparency International) muss ja irgendwo herkom-men. Der Schaden ist auch so groß, dass er niemals einer Partei oder auch nur einer Personengruppe zugeteilt werden kann.
Österreich ist mit einem Phänomen von restlos degenerierten und unfähigen Parteibonzen, egal in welchen Farben diese auch schillern, konfrontiert. Dabei ist bei den oben genannten tausenden Millionen der Schaden durch die Korruption des Posterl- und Amterl-Schachers noch gar nicht dabei. Dieser Schaden geht wahrscheinlich in die 10 Mrd Euro, auch pro Jahr natürlich, immer wieder und immer wieder.
Aber auch dieses 2. kranke Phänomen zeigt den Wahnsinn der Parteibonzen noch nicht wirklich auf. Wir haben ja auch einen direkten Zugriff von Lobbyisten auf die Gesetzgebung, welche die Gesetzgebung dann auch in eigener Sache nutzen und in die eigene Tasche gesetzlich umverteilen, auch wenn es katastrophal rechtswidrig ist.
Obwohl der direkte und indirekte Korruptionsschaden einfach nur noch irre ist, kann die versagende Justiz nicht einmal 1 % der Korrupten fangen oder auch nur 1 % der Korruptionsgelder sicherstellen. Die Justiz muss also Teil des korrupten Misthaufens sein.
Wie gewaltig der Wahnsinn der Parteibonzen schon ist, das zeigen auch die Staatsausgaben 2011 ganz deutlich. Man hat sich die Weltrekordausgaben von 42 000 € pro Haushalt selber genehmigt!

25.08.2011, 20:21: Einer der „Haupt“-Baumeister des für die Gewerblichen Masseure tödlichen MMHmG und eh.Talowski-Patient&Intimus eh. BM Herbert Haupt wird möglicherweise wegen rechtswidriger Weisung schadensrechtlich ins Visier genommen

Kindergeld: Klage gegen Rückzahlung
Nachwehen. Steirisches Elternpaar wehrt sich gegen Nachforderung wegen Überschreitens der Zuverdienstgrenze. Schei-tert die Anfechtung, wird Exminister Haupt ins Visier genommen.
VON KARl ETTINGER (diePresse 01.08-11)
Anfechtung. Eine steirische Familie will ab heute, Montag, mit Unterstützung des Katholischen Familienverbandes den Bescheid über die Rückzahlung von Kindergeld bis hin zum Verfassungsgerichtshof anfechten. Schlägt das fehl, will man sich an Ex-Familienminister Herbert Haupt schadlos halten, weil dieser Ende 2003 angeordnet hat, die Zuverdienstgrenze nicht zu prüfen.
[WIEN/GRAZ] Die Familie stammt aus Gratkorn in der Nähe der steirischen Landeshauptstadt Graz. Mutter und Vater sind Akademiker und haben „halbe-halbe“ gemacht. Ein Elternteil hat jeweils seine Arbeitstätigkeit um die Hälfte reduziert, während der andere beim Baby geblieben ist und Kindergeld bezogen hat. Die Sache ist schon einige Jahre her, aber in-zwischen ist dem steirischen Elternpaar die Aufforderung zugeschickt worden, Kindergeld zurückzuzahlen, weil die Zuver-dienstgrenze überschritten worden ist.
Wie Sissi Potzinger, steirische Landesvorsitzende des Katholischen Familienverbandes, der „Presse“ erläutert, wurde mit einem Anwalt die Klage zur Anfechtung des Bescheides vorbereitet. Mit Unterstützung des Katholischen Familienverban-des soll die Causa bis zum Verfassungsgerichtshof ausgefochten werden.
Hintergrund dafür ist, dass der ehemalige Sozial- und Familienminister der schwarz-blauen Koalition, Herbert Haupt, En-de 2003 den Behörden gegenüber schriftlich angeordnet hat, das Überschreiten der Zuverdienstgrenze von 14.600 Euro im Jahr beim Bezug von Kindergeld nicht zu prüfen. Der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes hat dies dann im Jahr 2007 als rechtswidrig kritisiert.
Rückzahlung durch 3840 Personen
Daraufhin wurde, beginnend mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes 2002 (Anm.: Rückwirkend), die Zuverdienst-grenze stichprobenartig kontrolliert.
Nach Auskunft des Familienministeriums (Anm.: Mitterlehner), auf Anfrage der „Presse“, wurden mit Stichtag Ende De-zember des Vorjahres für die Jahre 2002 bis 2006 von insgesamt 3840 ertappten Beziehern in Summe rund fünf Mio Euro zurückgezahlt. Durchschnittlich wurden pro Person, die Kindergeld bezogen hat, dabei 2465,59 Euro zurückgefordert.
Für Potzinger gibt es drei Ansatzpunkte, um bei einer Anfechtung gegen den Bescheid erfolgreich zu sein.
Erstens: Wenn, wie im Falle der steirischen Familie, ein Elternteil ganz daheim bleibe, gebe es bei gleichem Gesamtein-kommen die Rückforderung nicht. Zweitens: Unselbstständig Erwerbstätige hätten nicht die gleichen Möglichkeiten wie Selbstständige bei der Berechnung des Zuverdienstes. Drittens: Die unterschiedliche Leistungsfähigkeit einer Familie wer-de nicht geprüft, die Grenze sei für eine Frau mit niedrigem Einkommen so hoch wie für eine Spitzenverdienerin.
„Schwerer für Akademikerinnen“
„Jungakademikerinnen wird das Ja zu Kindern schwerer gemacht“, lautet daher die Schlussfolgerung der Vorsitzenden des steirischen Katholischen Familienverbandes. Schon jetzt bleibe jede zweite Akademikerin ohne Kinder.
Potzinger vermisst darüber hinaus Gerechtigkeit zwischen den Generationen, denn bei Bezug von Pflegegeld, das in den meisten Fällen von älteren Menschen in Anspruch genommen wird, gebe es keine Einkommensgrenze. Für junge Familien komme die Zuverdienstgrenze zum Tragen.
Für den Fall, dass die Rückforderung als nicht verfassungswidrig eingestuft wird, wird der Katholische Familienverband allerdings nicht locker lassen. Dann werde man den damaligen Familienminister Herbert Haupt wegen der laut Verfass-ungsdienst des Kanzleramtes rechtswidrigen Weisung an die Behörden, die Zuverdienstgrenze nicht zu prüfen, klagen und versuchen, sich so an ihm „schadlos zu halten“. Anm.: Dabei geht es dann letzlich um den Ersatz von insges. 9,5 Mio €.
Bei Familienminister Reinhold Mitterlehner ist der Katholische Familienverband zuletzt abgeblitzt. Der ÖVP-Minister hat den Wunsch, die Rückforderungen nicht vorzunehmen, abgelehnt.
Kommentar: Bei allen, die mit der Vernichtung der Gewerblichen Masseure zu tun haben, zeigt im Nachhinein immer deutlicher ihre tatsächliche grundsätzliche Unfähigkeit und Unvernunft.

25.08.2011, 17:40: Servas

Eigentlich sehr erschreckend, wie Leitl, Gorbach, Mitterlehner, Schüssel und anderen alle MitGLIEDER der verschiedenen Parteien völlig inkompetent und unwissend agieren. Was haben diese Leute eigentlich für eine Bildung?

25.08.2011, 00:12: Arnim

Wenn man es ganz genau nimmt, dann war es August 2002, als Leitl den ersten 10 seitigen Protestbrief von einem spä-teren Mitglied der WI erhalten hat, die erkennbare Vernichtung der Gewerblichen Masseure sofort zu unterbinden. Doch der stellte sich doof, schwerfällig, nichts wissend und nichts glaubend, obwohl er seit 2001 alle Machinationen genau wusste uind bewusst toleriet hatte, wie die leider erst 2009 entdeckte WKO-Gesamtstellungnahme zum Hm (Heilmas-seur) längst schonungslos offengelegt hat. Nicht nur Talowski war der Lügenbaron, sondern genauso oder viel ärger wa-ren das die Herren Leitl und Mitterlehner, die die Chose GewM längst abghakt haben und sich in erfolglose Gschaftlhue-bereien (Mittex-„Benzinpreis-Zügelung“?! Leitl-Regierungsberatung für „Vereinigte Staaten von Europa“?!) flüchten, an-statt endlich alles (ihren klassischen vielbesungenen Misthaufen siehe WK-Schnapser) wieder in Ordnung zu bringen, wo-zu sie außer vielem anderem verpflichtet sind.
Dass die sich nur nicht täuschen! - Der Gegenwind bläst stetig und die Wächte wächst weiter.

24.08.2011, 21:21: Franz

Auch ich bin der WI unendlich dankbar, diesen Schlotterladen in die Schranken zu verweisen. Allerdings ist diese WI seit 8 Jahren unermüdlich aktiv.

24.08.2011, 20:13: Julian

„Ermittlungen in Telekom-Affäre auch gegen Gorbach“
War dieser blaue Hubschi nicht auch ein Teil von der Skandal-Schwarz-Blau-Regierung?! Ist nicht das MMHmG in dieser Skandal-Regierungszeit entstanden?! Sofort im Jahr 2004 hat die WI darauf hingewiesen, dass da noch so Manches im Busch ist! Als Desperados wurde die WI abgeschasselt, nur, uns gibt es immer noch, aber so manche Politiker sind schon in der Versenkung verschwunden. Werden erst vor Gericht wieder an der Oberfläche erscheinen und bestätigen, dass „die WI seit 7 Jahren doch recht hatte“. - Ein Bravo der Welser-Initiative!!!!

20.08.2011, 01:56: Briefwechsel mit der FKM-Bundesinnung (Sekr. Muth) zum Thema: Keine rechtzeitige Klarstellung des letzten Talowski-Schwachsinns für die Nichtfunktionäre

Freitag, 19. August 2011
Guten Tag Herr Muth!
Die Zeit ist vergangen, fast 2 Monate ab dem Zeitpunkt, als die Steirische Landesinnung offiziell in ihrem Wirtschaftsblatt behauptete, die HM seien von Umsatzsteuern befreit. Schnell ging diese Info in die Medien und eine ganze Berufsgruppe wurde (bewusst?) fehl-informiert. Die wirkliche Wahrheit wurde zwar von der BI an die LI weitergegeben, nur zum ge-wöhnlichen Zwangsmitglied ist diese INFO leider noch nicht durchgesickert. Warum wurde keine Mitgliederaussendung mit der wirklichen Wahrheit durchgeführt? Versucht man hier gewisse Kommunikationsmängel zu kaschieren? Wird hier absichtlich etwas vertuscht oder kleingeredet?
Warum wurde noch keine öffentlich Gegendarstellung seitens der steirischen LI im der „Steirischen Wirtschaft“ durchge-führt? (Zitat FKM-BI Zeibig: Landesinnungsmeister Hermann Talowski wird ersucht, jene Medien, die die Tatsache nicht ganz korrekt wiedergegeben haben, zu informieren und gegebenenfalls Richtigstellungen zu veranlassen.)
Wir sind nicht überzeugt, das hier schnell und effizient für die Mitglieder gehandelt wurde!!
Mit freundlichen Grüßen Gewerblicher Masseur

FKM-Bundesinnung Muth Mittwoch, 20. Juli 2011
Sehr geehrtes Kammermitglied!
Sie nehmen in Ihrem Mail offensichtlich auf den Artikel in der „Steirischen Wirtschaft“ vom 1. Juli 2011 („Heilmasseure von Umsatzsteuer befreit“) bezug. Wir halten fest, dass es sich hierbei um eine Information der Landesinnung Steiermark und nicht der Bundesinnung handelt. Noch am Erscheinungstag des Artikels konnten wir das bezugnehmende Urteil erheben und wie Sie dem Antwortmail der FP-Abteilung der WKÖ entnehmen wurde das Urteil noch am selben Tag zur Prüfung der Fachabteilung übermittelt, um sicher zu stellen das die Mitglieder inhaltlich richtig informiert werden.
Nach Erhalt der Information der FP-Abteilung der WKÖ (Dr. Hlava) haben wir umgehend alle Landesinnungen darüber informiert, dass aus dem angesprochenen Urteil keine Umsatzsteuerbefreiung für Heilmasseure abgeleitet werden kann und ersucht dies bei Erteilung von Auskünften zu berücksichtigen.
Wir sind überzeugt schnell und effizient im Sinne der Mitglieder gehandelt zu haben.
Mit freundlichen Grüßen Mag. Wolfgang F. Muth

Gewerblicher Masseur Dienstag, 19. Juli 2011
Guten Tag Herr Muth!
Eigentlich sind Sie Angestellter der WKO und sollten im Interesse der Mitglieder handeln. Jedenfalls ist das in letzter Zeit nicht geschehen, sondern ganz das Gegenteil. Sie informieren die Mitglieder falsch, ob bewusst oder unbewusst, sei da-hin gestellt. Fakt ist jedenfalls, dass falsche INFOS über die Steuerabgaben verlautet wurden, was nach angehängtem Mail nicht der Fall ist. Nachdem sie die Lohnliste der WKO belasten, die wir mit unseren Zwangs-Mitgliedschaften mit-finanzieren, sind Sie, so wie man das auch sehen könnte, unser Angestellter, das müsste Ihnen in der Zwischenzeit auch klar geworden sein. Also verhalten Sie sich in diesem Sinne und verzichten Sie in Zukunft auf Blödheiten, die der ganzen Zunft schaden oder noch besser gehen Sie in Frühpension.
Mit freundlichen Grüßen Gewerblicher Masseur

WKO Dr. H. Hlava 12.07.2011
Sehr geehrter Herr Mag. Muth!
Zu Ihrem Mail vom 1. Juli 2011 samt beigefügtem VwGH-Erkenntnis erlauben wir uns folgendes auszuführen:
Der VwGH hält (unter Bezugnahme auf EuGH-Judikatur) fest, das sachliche Gründe vorliegen müssen, um einzelne Berufs-gruppen von der Umsatzsteuerbefreiung auszuschließen. Ob diese im Fall der Heilmasseure vorliegen oder nicht, kann dem Erkenntnis nicht abschließend entnommen werden. Viel mehr hebt der VwGH den angefochtenen Bescheid wegen Rechtswidrigkeit des Inhaltes auf, verweist die Rechtssache zurück an die erste Instanz und trägt der bescheiderlassen-den Behörde auf, ergänzende Sachverhaltsfeststellungen vorzunehmen.
Das VwGH-Erkenntnis ist somit ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch keine endgültige Entscheidung der Frage, ob Heilmasseure von der Umsatzsteuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 19 UStG Gebrauch machen dürfen.
Somit wäre auch die Forderung der WKÖ an das BMF verfrüht, eine entsprechende Klarstellung in die Umsatzsteuerrichtlinien aufzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Herbert Hlava

16.08.2011, 16:20: Remake: E N E R G E T H I K E R - Aussendung der WKO

Fortsetzungsserie: Leitl kümmert sich nicht um die WKO - Leitl kümmert die WKO nicht

Gästebuch-REMAKE v. 02.07.11 wegen Aktualität
Anmerkung: Farblich an die Originalaussendung möglichst angeglichenes Vollzitat
(Farb-) Aussendung der
WKODie DienstleisterAllgemeiner Fachverband des Gewerbes zur Mitgliederinformation
Ihr Ansprechpartner in den Bundesländern: Allgemeine Fachgruppe des Gewerbes Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien
„Der Bundesspartenobmann heißt die Humanenergethiker, Tierenergethiker und Lebensraum-Consultants als neue Berufszweige der kommenden Fachorganisationsordnung willkommen.“
E N E R G E T H I K E R
Tierenergethik schließt die Lücke zwischen der Behandlung durch den Tierarzt und den Möglichkeiten, die dem Tierbe-sitzer zur Verfügung stehen.“
Tiersymbolstreifen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Hund-Ente-Katze-Pferd-Hase-Hund-Katze-Hund-Ente-Hund-Hase-Pferd-Katze-Hund-Ente-Hund-Hase-Ferd
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Tierenergethik arbeitet mit Methoden und Hilfsmitteln, die geeignet sind, bei Tieren eine körperliche und energetische Ausgewogenheit zu erreichen.“ (Anm.: Dem Spartenobmann ist anscheinend die skurrile Schreibweise der neuen WB-WKO-Schöpfung Energetiker mit „th“, hier offenkundig von dem WB-Leitl-WK-fernen Begriff „Ethik“ abgeleitet, folgerichtig also Energ-„Ethiker“ abzuteilen - selbst nicht ganz geheuer. Eine andere Abteilungsmöglichkeit würde sich durch die viel näher liegende Interpretation in Richtung des Anglismus „hiker“/Wanderer als Energet-„hiker“ analog etwa zu Asthmat-hiker oder Reumat-hiker bieten.)
Die vielfältigen Methoden:
Methode von Dr. BachAuswahl von EdelsteinenAuswahl von FarbenAuswahl von LichtquellenAuswahl von Aro-mastoffenAuswahl von MusikAuswahl von DüftenBiofeedback und BioresonanzBowen-TechnikAnwendung kinesiologischer MethodenInterpretation der Aurasanfte Berührung des KörpersBerücksichtigung von Planeten-konstellationen und lunaren EnergienNumerologie und SymbolikRadiästhetische Untersuchungen mit Rute und PendelBerücksichtigung der Auswirkungen der energetischen Geometrie und Lichtphysik
„TierenergethikerInnen arbeiten grundsätzlich prophylaktisch am gesunden Tier.“
„Die Behandlung kranker Tiere darf nur im Auftrag und unter Aufsicht eines Tierarztes sowie Zusammenarbeit mit diesem erfolgen.“
„Zum Beispiel bei: Verhaltensstörungen – therapieresistenten Tieren – Allergien – Nichtbehandlung nach Operationen und schweren Verletzungen – Testung von Futtermittelverträglichkeit – Ermittlung von Störungen im Umwelt- und Haltungs-bereich“

15.08.2011, 21:54: Franzi

Nach einem Entwurf der Wirtschaftskammer Österreich an das Gesundheitsministerium spricht sich die Wirtschaftskam-mer Österreich für eine Massagetätigkeit des sog. „Reha-Assistenten“ aus, womit wir einen weiteren Beruf haben, der massieren darf.
Diese Wirtschaftskammer unter Leitl hat derzeit über 16.000 Energetiker, die zwar nicht alles, aber dies und das machen dürfen, den Beruf des Gewerblichen Masseurs, der nur mehr „Gesunde“ bearbeiten darf, am besten gratis.
Dann den Medizinischen, der für die Kuhanstalten zu teuer geworden ist, den HEIL-Masseur und nun den „Reha-Assisten-ten“, den es dann wieder billiger gibt, allerdings, was darf der dann? Massieren unter „Draufsicht“ oder nur im 1. Stock einer Kuhanstalt?
Na, wir werden es ja sehen.

13.08.2011, 15:55: Fritz

Danke für die Infos liebe Sylvia. Die kann ich gut gebrauchen.
Die Homepage ist echt super. Wenn hier jemand Probleme anspricht wird sofort geholfen. So sollte es eigentlich mit unserer Vertretung in der Kammer sein. Aber leider nein. Wir Masseure brauchen die Homepage der Welser Initiative um uns zu helfen. Nochmals Danke liebe Sylvia und auch Danke an die Welser Initiative für die großartige Hilfe.

11.08.2011, 18:53: Man glaubt es kaum: (trend) - Unser Staat (wohlgemerkt - Österreich!) zahlt amerikanischen Rating-Agenturen Honorar (vielleicht als eine Form ‚Leitlscher Sozialpartnerschaft’, eine Weltproporzabgabe?!)

Jährlich überweist Österreich 529 629 € an die drei größten Rating-Agenturen der USA (Fitch, Moody’s, Stan-dard & Poor’s). Dabei machen Regierung und Opposition diese marktbeherrschenden Firmen für die Euro-Krise und die Turbulenzen an den Börsen mitverantwortlich.
Bedenklich: Deutschland und Frankreich zahlen den „bösen“ Prüfern nichts mehr.
„Es ist bedenklich, dass Rating-Agenturen oft mehr Einfluss haben als Regierungen“, klagt Kanzler Faymann (SP). Auch Fi-nanzministerin Fekter (VP) kritisiert den Einfluss der privaten US-Prüfer in der EU und Österreich. Und Oppositionspolitiker machen Rating-Agenturen für die Euro-Krise mitverantwortlich. Alle rufen nach einer (Anm.: besser steuerbaren?!) euro-päischen Bewertungsagentur.
Und dennoch: Wie der „trend“ berichtet, lässt sich die Regierung die Triple-A-Bewertung (AAA) von „Moody’s“, „Standard & Poor’s“ und „Fitch“ jährlich 529 629 € kosten. Deutschland und Frankreich, die beide ebenfalls die Bestnote AAA erhal-ten, haben ihre Verträge mit den Agenturen aufgelöst, zahlen keinen Cent mehr.
Der Grund laut Bundesfinanzierungsagentur: Deutschland und Frankreich sind derart große Volkswirtschaften, dass an ih-nen kein Anleger vorbeikommt. - Erich Nuler

11.08.2011, 16:52: OÖN-Leserbrief zum ORF - Verblödung und Entmündigung

Die Tageszeitungen der letzten Tage sind voll von ganzseitigen Interviews mit Herrn Alexander Wrabetz, in denen es ei-gentlich nur um Postenschacherei und politische Einflüsse im ORF geht und sogar von Visionen (!?) dieses selbstgefälligen Herrn ist die Rede. Der ORF mit seinen überbezahlten Direktoren und Beiräten soll sich endlich einmal um seine zahlen-den Kunden kümmern und ein vernünftiges Fernsehprogramm produzieren. Wenn man sich zum Beispiel die vergangenen Samstagprogramme von ORF EINS ansieht, wird einem übel: Schon vom frühen Nachmittag an nur amerikanische Serien, Soaps mit Konservenlachern, gewaltstrotzende Actionfilme mit grenzdebilen Synchronisationen und als Gipfel der Frech- heit zur Primetime zweimal hintereinander diesen mehr als unzumutbaren Charly Sheen(!). Man will uns mit dieser tota-len „Veramerikanisierung“ anscheinend völlig verblöden und entmündigen. Zum Glück gibt es dank digitalisiertem TV auch noch seriöse Sender, die wirklich Programm machen. Der Höhepunkt der fantasielosen Programmgestaltung war aber wohl die Ausstrahlung von „Narrisch Guat“ am Samstag in ORF 2. Ein Zusammenschnitt von alten Faschingssitzungen wird uns mitten im Sommer vorgesetzt. Einen besseren Beweis der Hilflosigkeit in der Programmplanung konnte man nicht mehr liefern. Was dieser inferiore ORF mit unseren Gebühren aufführt, ist nicht mehr zu überbieten und schreit nach Kon-sequenzen. Ich rufe alle halbwegs intelligenten ORF-Kunden zum Boykott dieses selbstherrlichen Vereins auf. -
Dieter Sunzenberger, Linz

11.08.2011, 14:27: Hanno

@ Tom, du meinst wahrscheinlich den Windows Terminplan. Ja kann dir leider auch nicht wirklich was empfehlen. Die Programme „easyhands“ oder „treatsoft“ sind leider so gestaltet wie du es beschrieben hast. Man muss zuerst die Behandlungsserie eingeben und kann erst dann den Kunden registrieren, also die satteln die Pferde von hinten aus! Haben alle keine Ahnung, diese Programmierer, wie die Verwaltung in der Realität abläuft. Ich bleibe dran an der Sache und melde mich, wenn was Brauchbares gefunden wurde. Schönen Tag noch!

11.08.2011, 10:00: Tom

Hallo Sylvia und Danke für deine Empfehlungen. Hast du vielleicht noch einen Tipp zu einem Verwaltungsprogramm? Alle mir bekannten Programme funktionieren in der Praxis nicht wirklich. Diese Programme sind entweder sehr kompliziert, teuer und sind auf ärztliche Überweisungen aufgebaut. In Wirklichkeit kommt kaum ein Kunde mit einer Überweisung, sondern es sind alles Private. Ein ganz normales einfaches Programm wie z.B. der Google Terminkalender mit Patientenkartei wäre sinnvoll, eventuell auch noch gekoppelt mit der Buchhaltung und dem Rechnungswesen. Danke im voraus für eure Vorschläge!

11.08.2011, 02:57: Was versteht Bankerin Schmied (in den spuren von rauch-kallat - vice versa) denn unter „Bildung“?! - Unsägliche Schmied verwendet 680 000 € für „Bildungs“kampagne „HEIMAT BIST DU GROSSER TÖCHTER“

09.08.2011 REGINA PÖLL (Die Presse)
Wien. „Unterrichts“-Ministerin Schmied legte den Werbeaufwand ihres Ressorts im Vorjahr offen: Die meisten Mittel gingen an „Österreich“, „Heute“ und das „Bezirksblatt“. Das Ressort der Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ), die einem Kultur-fernen Bildungsbegriff huldigt, hat ihr Werbebudget 2011 offensichtlich vor allem auf Boulevardmedien verteilt.
Für die „Bildungs“kampagne „HEIMAT BIST DU GROSSER TÖCHTER“ wurden insgesamt 681 525,67 € eingesetzt (563 011,50 Euro an rd 30 Printmedien, darunter „Österreich“ und „Heute“ sowie für TV-Spots zur gleichen Kampagne 118 514,17 Euro an acht Sender).
Zu den genannten Summen kamen 2010 weitere Beträge für Werbung: Die höchsten Summen für Einzelinserate gingen dabei an Wolfgang Fellners „Österreich“ (insgesamt 490 575,93 Euro), an Eva Dichands „Heute“ (264 300,34 Euro) sowie an das „Wiener Bezirksblatt“ (176 400 Euro) – gefolgt von der „Kronen Zeitung“ bzw. „Krone Live“ (151 427,85 Euro) und „Kurier“ (127 295,57 Euro). Für den „Lehre Scout“ der „Presse“ (ein Produkt in Kooperation mit dem Ministerium, das auch an Schulen verteilt wurde) gab es 2010 exakt 24.000 Euro.
Die Opposition vermutet „Einflussnahmen auf die redaktionelle Arbeit“ durch das Ressort infolge der vielen Werbung. Schmied hat dies stets von sich gewiesen. -
Die Print-Kampagne „Freier Eintritt in Bundesmuseen bis 19“ schlug mit insgesamt 110 305,78 € zu Buche.
Siehe auch Gästebuch v.16.07.2011: Das freie Wort (KRONE): In Erinnerung an Paula von Preradovic, der Verfasserin des Textes der österreichischen Bundeshymne. - Nicht alle sind mit der geplanten Anderung glücklich. -
Sowie Gästebuch 15.07.2011 oder Aktivitäten v. 14.07.2011: Dümmer als die Polizei erlaubt - Veränderung der Bundeshym-ne als Herabwürdigung eines Staatssymbols – Gendering-Blamage für Kulturland Österreich!

10.08.2011, 22:11: Sylvia

@Fritz! Ich habe jahrelang vielzuviel für meinen Steuerberater bezahlt. Habe dann durch zufall mit einer Bilanzbuchhalterin gesprochen die mir das Buchhaltungsprogramm von Haude/Pro Saldo für Kleinunternehmer empfohlen hat.Die verschiedenen Steuersätze berechnet das Programm selbstständig also keine eigene herumrechnerei mehr! Die Einschulung hat mich ca € 70.- gekostet das Programm € 150.-, beim Abschluß hat mir die Billanzbuchhalterin geholfen und alles per Internet ans Finanzamt geschickt. Das war an einen Donnerstag am folgenden Dienstag hatte ich bereits den Brief vom Finanzamt mit dem Steuerbescheid im Briefkastl. Das war im Vorjahr, heuer hat sie mir ca 5 Std bei der Buchhaltung/Finanzamt schicken etc, geholfen das hat dann ca. € 170.- gekostet , 4 Tage später Bescheid vom Finanzamt. Alles erledigt, natürlich könnte ich das auch alleine ans Finanzamt schicken ich habs halt gerne von einen Profi nochmals kontrolliert. Ich denke aber das ich trotzdem noch supergünstig wegkomme und ein Steuerberater viel viel teurer kommt! Und bei einen EPU Unternehmen ist ein Steuerberater sowieso absoluter Luxus die arbeit kann eine normale Buchhalterin od Billanzbuchhalterin auch erledigen.Nur das wußte ich am Anfang meiner Selbstständikeit nicht dachte man muß zu einen Steuerberater gehen, nur es geht auch ohne :-) Das Honorar der Buchhalterin kann man genauso absetzen wie das Honorar des Steuerberaters!

10.08.2011, 00:24: (ARTE tv) „DAS GEHEIMNIS DER WOLKEN“ (wird die undifferenzierte vordergründige Polit-CO²-Emissions-Feilscherei aushebeln)

ARTE tv Sa 6.08.2011 10.00 Uhr
DAS GEHEIMNIS DER WOLKEN (Dänemark) Regie: Lars Oxfeldt Mortensen
Den globalen Klimawandel und die Erderwärmung stellt heute niemand mehr infrage. Doch, dass dafür in erster Linie die von Menschen verursachten CO²-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel. Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung. Dass der Mensch Verantwortung trägt für den durch den Treibhauseffekt hervorgerufenen Klimawandel, gilt heute als Allgemeinwissen. Doch gibt es auch meh-rere multidisziplinäre wissenschaftliche Studien, die diese Hypothese in Frage stellen. So fahndet der dänische Physiker Henrik Svensmark seit längerer Zeit nach anderen Ursachen für die globale Erwärmung. Er entdeckte neue Zusammen-hänge zwischen der magnetischen Sonnenaktivität, der kosmischen Strahlung und der die Erdtemperaturen regulierenden Wolkenbildung. Die Existenz des Treibhauseffekts wird zwar nicht in Abrede gestellt, aber immer mehr Wissenschaft-ler setzen ihn mit den natürlichen Mechanismen in Beziehung, die sich in Zeit und Raum vollziehen. - Geologen, Astronomen und Paläoklimatologen betrachten die Klimaentwicklung über 500 Millionen Jahre hinweg. Ihrer Meinung nach muss die globale Erwärmung in Kenntnis der in jüngster Zeit erforschten komplexeren Beziehungen untersucht werden. Lars Ox-feldt Mortensen beleuchtet in seiner Wissenschaftsdokumentation diese internationale Forschung am Rande des gegen-wärtigen (unwissenschaftlichen Polit-) Konsenses über die globale Erwärmung.
Die klimatische Rolle der Sonne und der kosmischen Strahlung
Dr Henrik Svensmark (heute am Danish Space Center) formulierte eine Theorie wie folgt:
Eine aktive Sonne (mit z.B. vielen Sonnenflecken) bewirkt einen starken Sonnenwind, welcher die allgemeine kosmische Strahlung (GCR = cosmic galactic rays) von der Erde wegfegt: Dies verringert den Schwarm der sekundären Elektronen und Muonen, welche die GCR beim Zusammenprall mit Luftmolekülen in der Atmosphäre erzeugen.
Nun bewirken jedoch genau diese Elektronen zusammen mit Schwefelsäure und anderen Molekülen die Bildung von Kon-densationskernen an denen sich die Wassertröpfchen anlagern und so zu Wolken werden.
Eine schwache Sonne bewirkt also indirekt eine erhöhte Bewölkung, eine aktivere eine geringere Himmelsbedeckung. Wolken können durch ihre Reflektion des Sonnenlichtes die Erde abkühlen; indem sie jedoch die von der Erde ausgehen-de Wärmestrahlung zurückwerfen, bewirken sie auch eine Erwärmung (eine wolkenbedeckte Nacht ist im Allgemeinen deutlich wärmer als eine sternenklare). Die neuesten Untersuchungen haben gezeigt, dass bei den tief gelegenen Wolken (unter 3 km) der Abkühleffekt mit -20.2 gegenüber +3.5 W/m2 deutlich überwiegt.
Die gesamte Kausalkette ist also wie folgt:
Aktive Sonne (und kürzere Sonnenzyklen) # Verringerung der kosmischen Strahlung # Verringerung der tiefen Wolkenbil-dung # Verringerung des Abschirmeffektes # Globale Erwärmung.
Dies ist die Theorie; historische Recherchen zeigten, dass sie mit allen bekannten Extremereignissen der letzen 1000 Jah-re, wie der mittelalterlichen Wärmeperiode, der kleinen Eiszeit und auch dem Temperaturanstieges der letzten 150 Jahre übereinstimmt, und dies, ohne den Einfluss von Treibhausgasen mit ins Spiel zu bringen. Auch zeigen die Untersuchun-gen von Satelitenbildern und Messungen der kosmischen Strahlung, dass dabei eine effektive Erhöhung die globale Wol-kenbedeckung vergrößert. ... Lesen Sie weiter hier auf der Hp unter Aktivitäten v. 10.08.2011 !

07.08.2011, 16:31: Talowski ist als blamabel unfähiger Spartenobmann genauso wenig tragbar, wie er das als völlig unqualifizierter Bim gewesen ist.

An dieser Stelle muss notwendig darauf hin gewiesen werden, dass dieser ganze hier nur angedeutete, durch Korruption inszenierte, immer wieder veränderte HmG-Gesetzes-Wust-Zirkus mit nachfolgenden Anlassgesetz-Entscheidungen auf die WKÖ unter Leitl und Mitterlehner zurück geht, die in der WKO-Gesamt-Stellungsnahme 2001 den geplanten Heilmasseur mit Recht in Grund und Boden kritisiert und als Gefahr für den Gewerblichen Masseur deutlich vorweggenom-men haben, dann aber nach der blitzschnellen Hm-Gesetz- zum MMHm-Gesetz-Entwurfsänderung den gerade erst jetzt endlich abgezogenen, schwachsinnigen, völlig unqualifizierten, nun ehemaligen Bim, Talowski mit seiner Lobby-Minderheit in Richtung künstlicher Heilmasseur fast 10 Jahre wohlwollend werken ließen, wie er nur wollte, und dabei auf ihre gesetzlichen Vertretungspflichten dem Gew. Masseur gegenüber trotz Zwangsbeitrag völlig und absichtlich „verges-sen“ haben.
Der Weg zur heute von der Leitl-WKÖ mit Mitterlehner, Kopf und Talpwski erreichten Vernichtung der Gewerblichen Mas-seure führte zwangsläufig über das völlig unausgegorene verschluderte MMHmG (Medizin.Masseur-Heilmasseur-Gesetz), ein Bundesgesetz aus dem Sanitäts-Arzthilfsbereich, das einfach über die gleichrangige Gewerbeordnung gestellt wurde.
Die Gästebuch-Eintragungen zeigen immer wieder einige der unglaublichen und katastrophalen Fehlinterpretationen und Rechts-Irrtümer, die hier zum allergrößten Teil gezielt über den Einflüsterungsbereich von Talowski, die WKO, das BMfG, den Hauptver-band, die Ärztekammer und die WK-Rechtabteilung infiltriert und herbeigeführt wurden.
Erst jetzt, 9 Jahre nach MMHmG-Parlaments-Beschluss, beginnen manche Juristen zu ahnen, was da für rechtlicher Müll an Fehl- und Falschinterpretationen sowie gezielten Rechts-Verbiegungen und - bewusst gezüchteten Irrtümern angesam-melt wurde. Nicht einmal der VfGH (über WK-Sprössling Korinek aus dem Dunstkreis der WKÖ) war blamablerweise in der Lage, den § 84 / 7 MMHmG, ein Gesetz von einem Satz Länge, sachgerecht zu interpretieren und zu ändern, weil aus guten Gründen niemand, - auch Korinek nicht - wissen wollte, wie alles tatsächlich widerrechtlich zustande gekommen ist. Daher auch als würdiges Ergebnis das Paradebeispiel einer VfGH-Fehlinterpretation! Ganz zu schweigen von den Sanitäts-behörden, BHs und Landes-UVS-en, wo immer noch jeweils andere Suppen gekocht werden. Es dreht sich auch jetzt noch um die gegen den Willen von Talowski eingerichtete, von ihm noch ausgiebig und vielfache ramponierte einzige Durchlässigkeit (§ 84 Abs 7 MMHmG), die er nach 1 Jahr anfänglichen Totschweigens oft und oft abzuschaffen (dann sich aber zuletzt auch fallweise auf seine Fahnen zu heften) versuchte, weil er alle lebenden Gewerblichen Masseure nachträg-lich und ausnahmslos zur „Aufschulung“ (zu einer geringeren Qualifikation) zwingen wollte. Selbstverständlich wurzelt dort mit Sicherheit auch der offenkundige und nachweisbar gezielte Rechtsirrtum (Rechtsverbiegung, Rechtsfälschung) des konstruierten gemeinsamen zeitlichen Ablaufes der einzigen MMHmG-Durchlässigkeit-§ 84 Abs 7 mit den sog. Über-gangsbestimmungen (§ 84 Abs.1 - 6).
Sein eh. Korrumpo-Kumpan Enzinger/leitner wandelt immer noch in seinen Spuren. Warum auch nicht?! Nur durch Talow-ski ist er als unvereinbarer Konkurrenzinstituts- & Schwindelleitner-Lim, kurzzeitig als Bim (dann Rücktritt) nach oben gespült worden.
Die Gewerblichen Masseure, die heute noch den Heilmasseur anstreben, suchen nur die Sicherheit vor der Pfusch-Verfol-gung, die die anderen 6 -7 neuen superliberalen, Leitl-genehmen, weil zwangs-abkassierten, von Talowski als gezielt vernichtende Konkurrenz gegen die von ihm pflichtzuvertretenden Gewerblichen Masseure neu etablierten Massageberufe nicht zu fürchten brauchen.
Das hier kürzlich aufgedeckte undemokratische Leitl-WK-Wahl-Chaos steht stellvertretend für die verbrannte Erde im ös-terreichischen WKO-Chaos-Massagebereich. Der eigene duale Kammer-Masseur (seit Ende des 19. Jhts nachgewiesen und nachweisbar immer hinter dem Arzt oder an seiner Stelle als Masseur tätig - bis zum Auftreten des Katastrophen-Bim wurde dem schwachsinnigen Talowski und seinen Machenschaften filetiert zur unvereinbaren Selbstbereicherung geop-fert und von ihm weiterverkauft. Dafür sitzt nun der unnötige, künstlich konstruierte, aber nur durch Theorie „aufgemotz-te“ (??) HeilmasseurAlt (Heilbad-Bademeister &-masseur) als Konkurrent in der Kammer, der nicht massieren kann und ohne geschenkten Gewerbeschein verhungern müsste ...
Nachgedacht wird in der WKO bekanntlich möglichst wenig bis garnichts, - Hauptsache, das automatische staatsgestützte Inkasso, seit 2007 als Appendix zur von Leitl in den Verfassungsrang hochgejubelten verstaubten schmierigen Sozialpart-nerschaft, funktioniert klaglos im Selbst-Verwaltungskörper. Leitl hätte mit einem Minimum an gutem Willen längst still-schweigend durch Berufs-Zusammenlegung und einer wirksamen Entfernung des Multi-Katastrophski aus der ausgesaug-ten verunstalteten Massageszene die Jahrhundert-Kammer-Blamage einigermaßen bereinigen können. Hat er aber nicht oder konnte er nicht, was beides seine Führungsschwäche dokumentiert.
Mitterlehner fühlt sich nach 10 Jahren Lug und Trug, obwohl (unvereinbarer, weil WB-WKO-aufgezogener) WKO-Kontrol-lor, für nichts mehr verantwortlich und Hans-Dampf-in-allen-Gassen-außer-in-der-WKO-Leitl macht sich auch schon bereit zum Absprung, bzw., Aufsprung. Denn charakteristisch für die WK, je größer die Katastrophen und der Müll, desto höher die Sprünge nach oben - siehe Kopf (Parlamentsfraktionsführer), Mitterlehner (Wirtschafs-Minister mit gesetzlicher WKO-Schein-Kontrolle, zukünftig oö LH) oder Talowski (abgesetzter Bim, derzeit noch auffallend blamabel unfähiger Spartenob-mann, - ohne die geringsten Erfolge im Dienste der Kammer erzielt zu haben - seine sog. Massage-Reform, sein großer Wurf, längst absolut gescheitert, also, alles - außer der Auffüllung der eigenen Taschen) - -
Epilog
Es kann keine Frage sein, dass Leitls 10 jährige Nicht-Vertretung mit angeschlossener zwangsläufiger Vernichtung und to-taler Auslöschung des Kammer-eigenen Berufsstandes der Gewerblichen Masseure durch die geplante Schaffung eines zweiten - nun auch in die Kammer gehievten - künstlichen Arzt- und Kassen-abhängigen sog. ‚Heil’masseurs als direkten Konkurrenten (neben 6 - 7 weiteren!) entgegen der Zwangs-Umlagen-bewirkten absoluten Schutz- und Vertretungsver-pflichtung der WK selbstredend mit seiner vorsichtig selbstbeschworenen (Wirtschafts-)Ethik (eine andere ist ihm ohnehin nicht zugänglich) nicht das Geringste zu tun hat.
Es ist einfach die besondere Form Leitlscher WB-WKO-Korruption.

07.08.2011, 15:37: Froschkönig

Hallo lieber Frosch! Danke für deine Ausführungen. Alles richtig, was du da schreibst, doch es ist trotzdem eine gewisse Wettbewerbsverzehrung entstanden. Der Physio, der dieselbe Arbeit anbietet und eben von diesen 20% befreit ist, kann seine Leistungen billiger anpreisen, als der HM, der ja wiederum ein Steuereintreiber der Republik ist, da ja die Mwst. ein Durchlaufposten ist. Also trotzdem mehr Aufwand und Arbeit für den Staat bei teureren Leistungen als der Physio. Ist naturgemäß natürlich schwieriger sich als HM am Markt zu positionieren als der Physio, dessen Leistungen billiger sind. Zum Schluss noch die Frage wo den die Qualität zu finden ist, bei einem fachspezifisch ausgebildeten HM oder einem oberflächig und global ausgebildeten Physiotherapeuten? Der Patient gibt die Antwort, der gern ein paar Euros mehr bezahlt und sich Qualität abholt!

07.08.2011, 10:16: Frosch

Hallo Fritz, die Massagen werden nicht günstiger, da man dann die Vorsteuer nicht mehr absetzen kann, also was soll’s, eventuell bleibt bei den gut ? verdienenden KollegInnen etwas mehr im Börserl. Also Mehraufwand nur bei denen, die keine Mehrwertsteuer abführen, und die Zahlen - so und so keine. Alle anderen müssen sich die Arbeit der Buchhaltung sowieso geben.

05.08.2011, 20:46: Fritz

Umsatzsteuerbefreiung - die Massagen werden deswegen nicht günstiger, aber der Aufwand in der Buchhaltung wird um vieles mehr. Als Heilmasseur habe ich schon einen enorm hohen Aufwand durch die Dokumentation, nun soll die Buchhal-tung durch die Umsatzsteuerbefreiung noch komplizierter werden. Umsatzsteuer, Vorsteuer, alles muss extra ausgerech-net werden. Die Steuerberater werden sich freuen, denn die paar Euro die uns dadurch mehr bleiben, müssen wir den Steuerberatern als Mehraufwand bezahlen.
Welchen teuren Großen Wurf will Talowski uns hier wieder verkaufen?

05.08.2011, 20:39: Helga

Talowski gegen Kirchenkritiker. Wieviel Provision kassiert Talowski von der Kirche, wenn er auf diesem Weg versucht arbeitende Menschen wieder zum Kirchenbeitritt zu zwingen? - Talowski ist nichts mehr heilig!

05.08.2011, 06:57: Bill

Ist der Talowski als Spartenobmann noch tragbar? - NEIN!

04.08.2011, 15:25: Juta, Salzburg Stadt

„Landesinnungsmelster Hermann Talowski wird ersucht, jene Medien, die die Tatsache nicht ganz korrekt wiedergege-ben haben, zu informieren und gegebenenfalls Richtigstellungen zu veranlassen.“ - OB ER DAS AUCH MACHT?

04.08.2011, 02:36: Dokumentation: Der abgetakelte Talowski wie immer völlig ohne Ahnung vom wirklichen Sachverhalt, aber mit peinlicher Selbstüberschätzung & Eigenbeweihräucherung beim Thema: VwGH Urteil „Heilmasseure / Umsatzsteuerbefreiung“

I)
Verwaltungsgerichtshof-Erkenntnis Zl. 2008/1510224-5 v. 28. April 2011 - siehe hier auf der Hp unter Aktivitä-ten vom 09.07.2011 - Thema: MW-Steuerfreiheit für die freiberuflichen Heilmasseure???!
II)
Willkürliche unsachliche Wunschbild-„Interpretation“ des Hermann Talowski
STEIRISCHE WIRTSCHAFT (Freitag, 1. Juli 2011) - Gewerbe S.19
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure erlaubt sich Ihnen den Artikel zur „Umsatzsteuerbefreiung Heil-masseur“ zur Kenntnis zu bringen.
Mit freundlichen Grüßen - Hermann Talowski, Landesinnungsmeister
- Mag. Franziska Hahn-Reichl, Geschäftsführerin
i.A. Gabriele Unger - Wirtschaftskammer Steiermark Graz - gabriele.unger@wkstmk.at
Interview: Hermann Talowski (Talo-Foto: Fischer)
„Erfolg der Innung“
STEIRISCHE WIRTSCHAFT: Warum hat sich die Innung dafür entschieden, ein Musterverfahren zu unterstützen?
TALOWSKI: Als der Beruf des freiberuflichen Heilmasseurs entstanden ist, hat die Behörde seine Gleichwertigkeit in Bezug auf die berufliche Qualifikation mit den freiberuflichen Physiotherapeuten nicht beachtet. Deshalb hat die Innung als Inter-essenvertretung für ihre Mitglieder einen Rechtsanwalt für ein Musterverfahren engagiert. - Was bedeutet das nun für freiberufliche Heilmasseure? - Ab sofort ist es nicht mehr notwendig, den Kunden Umsatzsteuer zu verrechnen. - Es geht dabei um eine nicht unbeträchtliche Summe, immerhin handelt es sich um 20 Prozent des Umsatzes. Wie viele Unterneh-mer sind nun von der Umsatzsteuer befreit? - In der Steiermark gibt es etwa 220 freiberufliche Heilmasseure und in ganz Österreich sind es rund 1400.
STEIRISCHE WIRTSCHAFT - Hermann Talowski ist Landesinnungsmeister der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure.

(STEIRISCHE WIRTSCHAFT) „Heilmasseure von Umsatzsteuer befreit - Erfolg der Landesinnung der Fußpfle-ger, Kosmetiker und Masseure: Gericht hebt Umsatzsteuerpflicht für Heilmasseure auf.“
Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat die seit Jahren vertretene Auffassung der steirischen Innung der Masseure bestä-tigt: „Heilmasseure sind ab sofort von der Umsatzsteuer befreit – damit sind sie den Physiotherapeuten gleichgestellt.“
In einem von der steirischen Landesinnung angestrengten Musterverfahren hat eine Mitgliedsfirma gegen den Umsatzsteu-erbescheid, der infolge einer Betriebsprüfung Umsatzsteuerbeträge nachgefordert hatte, berufen. Gegen die abschlägige Entscheidung des Unabhängigen Finanzsenats (UFS) wurde wegen Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes der Verfas-sungsgerichtshof angerufen, der die Beschwerde allerdings an den VwGH abgetreten hat.
„Gleichwertigkeit“ - Der VwGH führt in seinem Urteil, mit dem der angefochtene Bescheid wegen Rechtswidrigkeit aufge-hoben wurde, aus, dass die Behörde die Gleichwertigkeit der beruflichen Qualifikation der bisher bisher schon steuerbe-freiten Physiotherapeuten und der Heilmasseure nicht beachtet habe. Angehörige beider Berufsgruppen führen Heilbe-handlungen (ausschließlich) nach ärztlicher Anordnung durch. - Das Urteil weist darauf hin, dass die Ausbildung zum Heil-masseur gemäß § 26 des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinischtechnischen Dienste vom Besuch der entsprechenden Praktika und Ablegung der Prüfungen im Rahmen der Ausbildung zum Physiotherapeuten befreit. Insofern sieht der VwGH hier eine Gleichwertigkeit gegeben. - Unter diesen engen Voraussetzungen ist nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofs die Tätigkeit der Heilmasseure von der Umsatzsteuer befreit. Diese sogenannte unechte Umsatz-steuerbefreiung bedeutet, dass der Heilmasseur seinen Kunden keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen muss; anderer-seits hat er aber aus den Vorleistungen und eingesetzten Betriebsmitteln keinen Vorsteuerabzug.
Christian Haid - rechtsservice@wkstmk.at
III)
Korrekturen
Stellungnahme der WKO - FKM-Bundesinnung Wien, am 12.07.2011
An alle Landesinnungen - BIAS-Mitglieder
VwGH Urteil - „Heilmasseure / Umsatzsteuerbefreiung“
Sehr geehrte Damen UM Herren,
bezugnehmend auf das VWGH Urteil - „Heilmasseure / Umsatzsteuerbefreiung“ übermitteln wir die Stellungnahme der FP Abteilung aus der hervorgeht, dass durch das Urteil noch nicht entschieden ist, ob die HeilmasseurInnen von der Um-satzsteuer befreit sind.
Weiters erkennen wir, dass die Bundesinnung die Kosten für die Verwaltungsgerlchtshofbeschwerde übernommen hat und somit die Information der Landesinnungen und Mitglieder über die Bundesinnung erfolgt.
Wir ersuchen die Stellungnahme der FP Abteilung bei der Erteilung von Auskünften zu berücksichtigen.
Landesinnungsmelster Hermann Talowski wird ersucht, jene Medien, die die Tatsache nicht ganz korrekt wiedergege-ben haben, zu informieren und gegebenenfalls Richtigstellungen zu veranlassen.
Freundliche Grüße - Mag. Dagmar Zeibig BI-Meisterin - Mag. Wolfgang Muth BI-Geschäftsf.Stv.

Stellungnahme WKO/GMC/Berthold
Von: Sabine.Gnant@wko.at - Betreff: Heilmasseure/VwGH-Urteil vom 28. April 2011 (FPH 77/03/HH)
Siehe auch Gästebuch-Eintrag v. 18.07.2011: Talo der Unwissende
Sehr geehrter Herr Mag. Muth!
Zu Ihrem Mail vom 1. Juli 2011 samt beigefügtem VwGH-Erkenntnis erlauben wir uns folgendes anzuführen: Der VwGH hält (unter Bezugnahme auf EuGH-Judikatur) fest, dass sachliche Gründe vorliegen müssen, um einzelne Berufsgruppen von der Umsatzsteuerbefreiung auszuschließen. Ob diese im Fall der Heilmasseure vorliegen oder nicht, kann dem Er-kenntnis nicht abschließend entnommen werden. Viel mehr hebt der VwGH den angefochtenen Bescheid wegen Rechts-widrigkeit des Inhaltes auf, verweist die Rechtssache zurück an die erste Instanz und trägt der bescheiderlassenden Be-hörde auf, ergänzende Sachverhaltsfeststellungen vorzunehmen.
Das VwGH-Erkenntnis ist somit ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch keine endgültige Entscheidung der Frage, ob Heilmasseure von der Umsatzsteuerbefreiung gemäß § 6 Abs.1 Z 19 UStG Gebrauch machen dürfen. Somit wäre auch die Forderung der WKÖ an das BMF verfrüht, eine entsprechende Klarstellung in die Umsatzsteuerrichtlinien aufzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen - Dr. Herbert Hlava 12.07.2011

30.07.2011, 15:49: REMAKE - WI (wegen erneuter Aktualität): „Talowski gegen jede Vernunft!“ und Kommentar dazu!

Das freie Wort als Einleitung
(KRONE 21.07.11) Der Vorschlag von Hermann Talowski „Weniger Lohn bei Kircbenaustritt.“ ‚Talo’-Foto: J. Radspieler
Weniger Lohn?!
Wirtschaftskammer-Mann Hermann Talowski verlangt allen Ernstes, dass jene Leute, weIche aus der Kirche ausgetreten sind, an Feiertagen weniger Lohn bekommen! Feiertags gibt es den doppelten Lohn. Aber nur für Kirchenmltglieder! Wo lebt denn dieser Mensch? Was tut er mit Leuten, welche einer anderen Religion angehören? Die bezahlen auch keine Kir-chensteuer. Anscheinend hat Talowskl, welcher sein gutes Gehalt mit blödsinnigen Vorschlägen verdient, noch nie etwas von „glelches Recht und gleicher Lohn für alle gehört“.
- Helmut Kafka, St.Pölten (s. Eintrag Helmut, Krems v. 21.07.)

REMAKE vom 13.07.11 (APA) Wirtschaftskammer-Funktionär gegen Zuschläge für ungläubige Arbeitnehmer - Gewerkschaft ablehnend
Wien - Dem Vorstoß des steirischen Wirtschaftskämmerers Hermann Talowski, wonach nur mehr Christen die Feiertags-zuschläge für Arbeit an christlichen Feiertagen erhalten sollten, wurde heute von Gewerkschaftsseite eine Absage erteilt. Auch in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) kann man sich eine Differenzierung der Zuschläge nach religiösem Be-kenntnis schwer vorstellen, verweist aber auf den großen Lohndruck für Betriebe.
Keine Zuschläge für Menschen ohne Bekenntnis
Talowski, Obmann der Sparte Handwerk und Gewerbe, hatte gegenüber der „Woche“, einer Zeitschrift der Regionalme-dien Austria, seine Unzufriedenheit damit geäußert, dass auch Menschen ohne religiöses Bekenntnis die Feiertagszu-schläge erhalten. Er wolle dies über einen Passus in den Kollektivverträgen ändern. „Wenn jemand sein religiöses Be-kenntnis ablegt, dann soll er auch das Anrecht auf Feiertagszuschläge verlieren“, fordert Talowski.
Von der Gewerkschaft kam sofort Ablehnung gegen den „Lohnkürzungs-Vorstoß“, wie es Rainer Wimmer, Bundesvorsit-zender der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) ausdrückte: „Dieser absurde Vorstoß kann wohl nur mit der sommerlichen Hitzewelle erklärt werden. Feiertage gelten für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eine Abschaffung des Feier-tagszuschlags für aus der Kirche Ausgetretene kommt nicht in Frage“, sagte Wimmer.
Rechtliche Hürden
Grundsätzliches Verständnis für Talowski gibt es in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), weil der Lohndruck für ar-beitsintensive Branchen und Kleinbetriebe schon so groß sei und weil an Feiertagen manche Kollektivverträge „überschie-ßende Zuschläge“ vorsähen, sagte der stellvertretende Abteilungsvorstand für Sozialpolitik, Rolf Gleißner. Der Vorschlag stoße aber wohl auf politische und rechtliche Hürden, weil das Arbeitsruhegesetz allen Arbeitnehmern gleichermaßen den Anspruch auf Feiertagsruhe gebe. „Es wäre rechtlich sicher problematisch, wenn hier ein Kollektivvertrag trotzdem diffe-renzieren würde“, gibt Gleissner zu bedenken.
Aus der Politik erteilt der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz dem Vorschlag eine deutliche Absage: Die Wirtschaftskammer habe mit diesem „Heiden-Malus“ höchstens eine Sommerloch-Idee gehabt. „Feiertage sind gesetzlich festgelegt und ha-ben für alle Arbeitnehmer zu gelten, egal ob sie katholisch, evangelisch, ohne Kirche gläubig oder Agnostiker sind“, erklär-te Grosz in einer Aussendung. (APA)

REMAKE WI-Kommentar (Justus 13.07.11):
In rd 20 Jahren, in denen Talowski ohne die geringste Qualifikation auf Bundesebene herumturnt und trotz totalem Miss-erfolg seiner zudem widerrechtlichen Konkurrenz-Retorten-Heil- & Med.Masseure nur die unzulässige Vernichtung der tra-ditionellen dualen Gewerblichen Kammer-Masseure im Visier, hat er vor lauter unvereinbarer Selbstbereicherungs-Auf-schulungs-Gier noch nie auch nur einen vernünftigen Gedanken von sich gegeben. Nun, wo er sich lautstark vom WB losge-sagt hat, aber parteifrei noch immer als 4-maliger(!!!) Lim in Bundes- und Landes-WK-Abzock-Gremien ohne Vernunft und behindernd herumsitzt, wo sollte da auf einmal das ihn weit überfordernde Wissen und die für ihn doch äußerst an-spruchsvolle Erkenntnis herkommen, dass für gesetzliche Feiertage - bei unserer Trennung von Staat und Religion bereits in der 2. Republik - die persönliche Glaubenshaltung auch nicht die geringste Rolle spielen darf (Grundrecht - seit der Fran-zösischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789, Artikel 10)?!
An gegebener Stelle, also hier, sei an seinen denkwürdigen video-dokumentierten ORF-Bürgeranwalt-Auftritt mit seinem eh. Abzock-Kumpel, nun Erzfeind, Enzinger, als unfreiwillige, aber fesselnd frappierende Dick & Doof-Imitatoren ohne je-de Bühnengeneralprobe erinnert.
Talowski versteht es dankenswerterweise perfekt, die Erinnerung an den weiter vor sich hin stinkenden grotesken Leitl-schen WKO-Misthaufen und an seine eigene grenzenlose Unfähigkeit immer wieder neu zu beleben, damit garantiert nichts verblassen kann.

30.07.2011, 14:29: Wie bei den Masseuren, immer nur Lügen der ÖVP

EINE KARL
Seit Jahren macht sich die ÖVP mit der Justiz das, was man im Wienerischen einen Karl nennt. Verfahren sind abgedreht, Verdächtige geschützt und Minister unantastbar geworden. Das schwarze Parteibuch ersetzt für die Regierungsjustiz längst Strafgesetzbuch und Verfassung.
Im Fall „Golowatow“ ist die Justizministerin jetzt einen entscheidenden Schritt weiter gegangen. Sie hat sich offen zur Komplizin und Fluchthelferin eines mordverdächtigen KGB-Offiziers gemacht. Und: Sie hat die Öffentlichkeit ebenso noto-risch wie plump belogen.
Gestern im Mittagsjournal war Karl dann am Ende ihres Lateins. Auf die Frage des Journalisten, warum sie nach wie vor trotz öffentlicher Vorlage des Haftbefehls die Verhaftung leugne, antwortete die Ministerin:
„Wenn tatsächlich die Haft verhängt worden wäre, dann wäre der Herr Golowatow um 3 Uhr 20 oder 3 Uhr 40 oder wann auch immer gar nicht mehr am Flughafen gewesen, dann wäre er schon längst in der Haftanstalt gewesen. Wieso war er denn um 3 Uhr 20 noch dort?“
Natürlich kennt Karl die Antwort: Weil Werner Pleischl, der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, sich eingemischt und den Wunsch des russischen Botschafters mit einer persönlichen Intervention bei der Flughafenpolizei durchgesetzt hat.
Damit bleibt eine persönliche Frage: Stellt sich Karl so dumm oder ist sie es? Ich weiss es nicht.
In jedem demokratischen Rechtsstaat gäbe es für Karl, Pleischl, ihren Sektionschef Pilnaczek und Herrn Kyrle, den Gene-ralsekretär im Aussenministerium, nur einen möglichen Schritt: den Rücktritt. Aber das ist in einer Banenerepublik nicht vorgesehen.

30.07.2011, 14:14: ladurner

In Österreich gibt es fast jeden Schwachsinn betreffend der Massage, Wellnässer und Therapeuten .. Allerdings dass würden sich die Ärzte nie gefallen lassen. Anders bei den Masseuren, die wurden Einzelinteressen der Marktwirtsschaft, a la Leitl, geopfert, verraten und verkauft.

29.07.2011, 18:51: Dr. Physio

gibts nicht, ausser hochstabler

29.07.2011, 17:12: wieso

wie kann es sein, dass alle Geschäftsmänner die ein physikalisches Institut leiten, sich Arzt nennen dürfen?

24.07.2011, 22:36: Gier nach ......

Lomi-Lomi-Massagen, Heilberater, Medi-Tape, rot verstärkt die Energie, blau wirkt entziehend und grün wirkt schnell ein-mal beruhigend, - irgendwie ist diese Welt aus den Fugen. Natürlich gibt es noch Wichtigeres als unsere Problematik mit unseren Funktionären und Beamten, die einseitig das Gesetz auslegen und Präsidenten, die keine Macht gegen die eige-nen Funktionäre durchsetzen können. Aber alles hat den gleichen Ursprung, die Gier nach immer mehr und die Gier, persönliche Interessen in den Vordergrund zu stellen und nicht das allgemeine Wohl!

21.07.2011, 12:46: BiBi

Talowski ist auch der Erfinder des neuen Hm-Gesetzes. Also kann man sich vorstellen, welchem unkontrollierten Unfug das Gewerbe die letzten Jahre ausgesetzt war. Für das muss man sagen, haben sich noch viele tapfer über Wasser ge-halten, denken wir noch zurück an Talowskis Vorschläge, die Praxisräume aus Hygienegründen auszufliesen, oder das Vortäuschen von Rechtssicherheit, oder wie großartig der Kassen-Zuschuss bei Überweisungen von ein paar Euro, - kein HM kann davon leben.
Jetzt entlarvt er sich selber mir den dümmsten Sprüchen und wird sogar von der Kronen Zeitung bundesweit auf Seite 28 an den Pranger gestellt. Also wahrscheinlich auch das dümmste Gesetz, das er mitzuverantworten hat. Danke Helmut!

21.07.2011, 12:35: Helmut, Krems

Wirtschaftskammer-Mann Hermann Talowski verlangt allen Ernstes, dass jene Leute, welche aus der Kirche ausgetreten sind, an Feiertagen weniger Lohn bekommen! Feiertags gibt es den doppelten Lohn. Aber nur für Kirchenmitglieder! Wo lebt denn dieser Mensch? Was tut er mit Leuten, welche einer anderen Religion angehören? Die bezahlen auch keine Kirchensteuer. Anscheinend hat Talowski, welcher sein gutes Gehalt mit blödsinnigen Vorschlägen verdient, noch nie etwas von gleiches Recht und gleicher Lohn für alle gehört.

19.07.2011, 19:01: Ewald St.

Lobbyistengesetz: Kammern wollen nicht ins Register
Die Begutachtungsfrist für das Lobbyistengesetz ist heute abgelaufen, und wenig überraschend treten vor allem die Kammern in ihren Stellungnahmen kritisch auf: Sie wollen weder zum Eintrag ins Lobbyistenregister verpflichtet werden noch ihre Einnahmen offenlegen. Das geht aus den bisher auf der Parlamentshomepage eingelangten Stellungnahmen hervor.
Weiters bezeichnet die WKÖ die angedrohten Strafen als „außerordentlich hoch“ und will ihre jährlichen Gesamteinnahmen nicht veröffentlichen müssen. Das lehnen auch weitere Berufskammern ab, darunter Rechtsanwaltskammertag und Apothekerkammer. Vonseiten der Gewerkschaften spricht sich jene für den öffentlichen Dienst (GÖD) „entschieden gegen die Einbeziehung des ÖGB in das Lobbyistengesetz aus“.

19.07.2011, 18:39: WKO und Talowski

Wir Gewerblichen haben früher unsere Rechtssicherheit gehabt und haben unter ihr gearbeitet. Mit dem Heilmasseurgesetz hat keiner mehr eine Rechtssicherheit und die verschiedenen Berufe schwimmen im Sumpf der Schwachsinnigkeiten. Gesund oder krank, was soll diese Frage, keiner kann heilen, auch nicht der Arzt. Was bilden sich eigentlich diese Herren und Damen ein, sind sie Gott?

19.07.2011, 14:58: Laconia

Ein wunderbarer Beruf, aber durch die Politik komplett an die Wand gefahren. Poldi hat leider ein wenig überformuliert, aber im Grunde: Ja! Hunderte Kolleginnen und Kollegen gehen jeden Tag an die Grenze der Legalität, da keiner, klipp und klar, zwischen Krank und Gesund unterscheiden kann. Diese diffusen Spielregeln bestimmten diese Berufvertreter, die eigentlich für klare Linien sorgen sollten!!

19.07.2011, 14:45: Poldi

Negative Einstellung? Nein lieber Bernhard, das ist die blanke Wahrheit der Realität und nichts anderes. Du kannst die Wahrheit nur erkennen, in dem du sie lebst, also versuche es und in ein paar Jahren wirst du daran denken was hier ge-postet wurde.

19.07.2011, 12:31: Bernhard

Danke Poldi dass du mir deine meinung mitgeteilt hast, ist ja schön dass jeder seine eigene haben darf.
ich denke mit der richigen einstellung zu seiner arbeit kann man in jedem bereich erfolg haben, wenn ich mir jedoch diese extrem negative einstellung deinerseits anschaue, würde es mich nicht wundern dass es da nicht so rosig ausschaut, aber wie gesagt das muss ja gott sei dank jeder selbst wissen. nochmals danke und schönen tag noch.

19.07.2011, 07:17: Poldi

Hallo Bernhard. Viel Spaß bei deiner Aufschulung zum HM, du armer wirst wieder alles lernen müssen, das du dann wieder vergessen kannst, weil es auf der Schulbank anders aussieht als in der Praxis. Den Gewerbeschein zum Gewerblichen erhältst du nach einer Gewerbeprüfung plus 3jähriger Praxiszeit. Glaube keiner Aussage von Massageschulen, die sind nur daran interessiert, dir Geld wegzunehmen, ohne die dementsprechenden qualitativen Leistungen zu erbringen. Auch wenn es so sein sollte, dass du gleich nach dem HM die Gewerbeprüfung machen kannst, bist du am Markt noch reichlich unerfahren und du müsstest in Konkurrenz zu den bestehenden Masseuren treten, die wiederum jahrelange Erfahrung in der Selbständigkeit haben. Entweder du drehst die Preisspirale so weit runter, das du fast nichts verdienst oder du gibst wie viele deiner Kollegen zuvor einfach wieder auf und suchst dir eine Stelle als Sklave in einer Kuranstalt. Du kannst ohne Praxisjahre in der Heutigen Zeit am Markt nicht mehr existieren. Der alte HM ist hinfällig, dieses Diplom kannst du dir aufs WC hängen. Jawohl, Talowski und die Massageschulen haben es sich gerichtet auf Kosten der Auszubildenden, und kein Schwanz in der Kammer, die eigentlich deine Interessensvertretung sein sollte, rührt sich. Weil, diese Funktionäre haben ihre Schäfchen im Trockenen und scheren sich nicht um ihre Mitglieder, siehe Eintrag unten, wo der Sekretär Muth falsche Informationen abliefert, nur um Talowski einen Gefallen zu tun.

18.07.2011, 23:25: Schiele

Hallo Bernhard, leider machen die verschiedenen BH alle etwas anderes. Eigentlich kommt es auf die Beamten an und wie sie einem gesonnen sind. Aber versuchen kannst du es allemal sofort

18.07.2011, 23:20: Talo der Unwissende

Sehr geehrter Herr Mag. Muth!
Zu Ihrem Mail vom 1. Juli 2011 samt beigefügtem VwGH-Erkenntnis erlauben wir uns folgendes auszuführen:
Der VwGH hält (unter Bezugnahme auf EuGH-Judikatur) fest, das sachliche Gründe vorliegen müssen, um einzelne Berufs-gruppen von der Umsatzsteuerbefreiung auszuschließen. Ob diese im Fall der Heilmasseure vorliegen oder nicht, kann dem Erkenntnis nicht abschließend entnommen werden. Viel mehr hebt der VwGH den angefochtenen Bescheid wegen Rechtswidrigkeit des Inhaltes auf, verweist die Rechtssache zurück an die erste Instanz und trägt der bescheiderlassen-den Behörde auf, ergänzende Sachverhaltsfeststellungen vorzunehmen.
Das VwGH-Erkenntnis ist somit ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch keine endgültige Entscheidung der Frage, ob Heilmasseure von der Umsatzsteuerbefreiung gemäß § 6 Abs. 1 Z 19 UStG Gebrauch machen dürfen.
Somit wäre auch die Forderung de WKÖ an das BMF verfrüht, eine entsprechende Klarstellung in die Umsatzsteuerricht-linien aufzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Herbert Hlava

18.07.2011, 21:25: Bernhard

Hallo,
ich mache momentan die Aufschulung zum Heilmasseur und wir hatten letztens untereinander die Diskussion, ob wir nach Abschluss der Ausbildung sofort die Möglichkeit haben den Gewerbeschein zu lösen um auch am „Gesunden“ arbeiten zu können. Es gab hier verschiedenste Aussagen und Erfahrungen, auch je Bundesland anscheinend unterschiedlich (Wien/NÖ). Wir haben ja auch unterschiedliche Vor-Ausbildungen (Heilmasseur Alt, Med. Masseur), manche mit vielen Praxisjahren einige mit noch wenigen.
Ich wollte hier mal in die Runde fragen, ob ihr Erfahrungen zu dem Thema habt.
Auf der Homepage von Manus kann man lesen, dass man sofort nach der Ausbildung das Recht hat den Gewerbeschein zu beantragen, da die Praktikumszeit als Praxiszeit genügt. Wie ist das dann aber bei den Heilmasseuren Alt, die hatten damals noch nicht die Anzahl von Praktikumsstunden wie heute????? - Ich würde mich über Eure Antworten freuen.

16.07.2011, 18:44: Klaus

Eine wirklich tolle Webseite von einem wirklich tollen Heilmasseur! - Mach bitte weiter so, viel Erfolg für die Zukunft - Gruß, Klaus

16.07.2011, 00:08: Das freie Wort (KRONE 15.07.11): In Erinnerung an Paula von Preradovic, der Verfasserin des Textes der österreichischen Bundeshymne. - Nicht alle sind mit der geplanten Anderung glücklich.

„Große Töchter“ ab 1. Jänner 2012
Die Frauensprecherinnen Drothea Schittenhelm (OVP), Gisela Wurm (SPO) und Judith Schwentner von den Grünen konn-ten jetzt in einer Pressekonferenz verkünden, dass ab 1. Jänner 2012 die „Töchter-Hymne“ bereits gesungen werden kann. Die Gesetzesänderung dazu wird im Herbst erfolgen.
Ich hätte noch ein Bitte an die drei mir unbekannten „großen Töchter“ unseres Landes, welche anscheinend auf Kosten der Steuerzahler nichts Besseres zu tun haben, indem diese das Gesetz noch erweitern bzw. abändern, so dass alle Abge-ordneten des österreichischen Nationalrates verpflichtet sind, täglich vor Dienstbeginn in Töchter- und Söhnenchören ver-eint, dies nun verhunzte Liedgut zum Besten zu bringen, auf dass die Besucher des Parlamentes auf den Zuschauerrän-gen wenigstens einmal am Tag etwas zu lachen haben und somit auch sehen können, wer denn nun aller glaubt, sich in der neuen Hymne besungen wiederzufinden.
Auf jeden Fall steuert Österreich, eben dank dieser EU-hörigen großen Töchter und Söhne, die anscheinend wirklich alle auf beiden Augen blind sind, direkt in den Ruin. Na ja, so gesehen auch eine große Tat. - Stefan Scharf, Klosterneuburg
Haben wir wirklich keine anderen Sorgen?
Rundum kracht es im Gebälk Europas, einige Staaten stehen am Rande der Pleite, auch Österreich ist immens überschul-det mit 205 Milliarden Euro, das sind fast 25.000 Euro pro Mann und Maus; daneben haben wir noch viele andere ungelös-te und hausgemachte Probleme, wie, zu viele Zuwanderer und daraus resultierend ein enormes Bildungsproblem, fehlge-schlagene Integrationspolitik, vollkommen überlastetes Sozialwesen und vieles andere mehr. Aber wir scheinen keine an-deren Sorgen zu haben als eine Änderung unserer altehrwürdigen Bundeshymne wegen ein paar in die Jahre gekomme-nen Radikalemanzen und deren Handlanger in der Politik. Jetzt gehen unsere Politiker doch ohnehin schon vor allem und jedem in die Knie, also machen sie es auch vor ein paar spinnerten Feministinnen, ewiggestrigen 68ern und den restli-chen „Guten“. Wenigstens in ihrer Blödheit sind sie konsequent. - Johannes Abl, Großgmain
Endlich keine Sorgen mehr ...
Die Emanzen in Österreich haben es geschafft, nun haben wir keine Sorgen mehr. Endlich werden in unsere Bundeshym-ne auch Töchter eingebaut. Haben diese bestbezahlten DAMEN und Herren im Nationalrat keine anderen Sorgen? - Berthola Weihs, per E-Mail
Wer singt schon die Hymne?
.. jetzt wissen wir endlich, wo Österreichs Probleme wirklich liegen! Es sind nicht die unbezahlbaren Schulden, nicht die Pensionsproblematik, nicht das Bildungswesen oder die „kranken Kassen“, nicht die Arbeitslosen oder die Immigranten, nein, es ist der Text der Bundeshymne! Da konnten sich jetzt wieder ein paar Frustierte in den Mittelpunkt stellen, und die Hymne durch die „Töchter“ ergänzen lassen. - Und wie geht sich das mit Text und Versmaß, mit der Melodie aus? Beistri-che lassen sich schlecht singen, also werden die „Töchter, Söhne“ wohl bald durch Verhunzung zu „Müttersöhnchen“ wer-den. - Wer singt schon die Hymne? Offenbar kennen sogar die paranoiden Veränderungsfanatikerinnen den Text nicht, sonst müssten sie doch in der dritten Strophe die „Brüderchöre“ mit „Schwesterchören“ vervollständigen, oder? -
Dr. Siegfried Stark, Wien
Bundeshymne / Europahymne
Es ist daran zu erinnern, dass eine Frau unsere Bundeshymne verfasst hat, Paula von Preradovic. Sie hat sich halt an die Gegebenheiten unserer Sprache gehalten: Auf Söhne reimt sich das Schöne, auf Töchter reimt sich so gut wie nichts. - Frau Ex-Ministerin sollte weiters bedenken, dass auch die Europahymne mit dem Text von Dichterfürst Schiller bedenklich ist: „Alle Menschen werden Brüder, wo dein schlanker Flügel weilt.“ Wo bleiben da die Schwestern? Oder werden die ge-schlechtlich umgewandelt? - Univ.-Prof. Dr. Hans Michael Maitzen, Wien
Pech gehabt!
Die Bundeshymne wird umgedichtet: Nun gibt es also auch „große Töchter“! Da wird aber bei all jenen, die ein Leben lang für andere da waren und dadurch in der Altersarmut gelandet sind, Jubelstimmung aufkommen und ein echtes Glücksge-fühl! Ungeachtet der Tatsache, dass sie dabei längst zur Unterschicht gehören und froh sein müssen, wenn sie im Winter noch ein bisschen Geld für Kohle zum Heizen haben. Oder aber, sie haben sich aufgrund der „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ zu Tode gerackert. Hauptsache, sie sind jetzt alle „große Töchter“! Gilt doch auch für die, oder ... ?
Ach so, nein, falsch: Es geht ja nur um eine Handvoll Personen weiblichen Geschlechts, die durch eine besondere Leistung und vor allem aufgrund entsprechender Lebensumstände zu Berühmtheit gelangt sind. („Berühmt“ kommt von „Ruhm“? Und all die anderen? Pech gehabt! Wieder nichts mit den „großen Töchtern“! - Mechthilde Beidl, Graz
„lch höre schon das Ausland wiehern“
Bundeshymne: Die Hühner haben gegackert und ein faules Ei gelegt. Zwischen „Töchter“ und „Söhne“ soll ein Beistrich liegen. Hymnen sind gemeinhin da, um gesungen zu werden. Wie singt man einen Beistrich? Gar nicht. Er wird phonetisch unter den Teppich gekehrt. Ohne den klingt das so: „Heimat großer Töchter Söhne“. Also Söhne der Töchter, Enkelsöhne. Die sind bekanntlich männlich. Warum haben wir dann die Krot gefressen? Ich höre das Ausland schon wiehern.
Mein Vorschlag: Den ganzen Mist ins Sommerloch. - Dr. Anton Klein, per E-Mail
„Töchter“ in der Bundeshymne fix !
Ich hatte gehofft, dass diese verzichtbare Forderung von Rauch-Kallats „Töchter-Aktion“ als Witz in irgendeiner Schublade verschwindet. - So ein Blödsinn! Haben unsere Volksvertreter keine anderen Sorgen? - Durch die „großen Söhne“ fühle ich mich als Frau in keiner Weise diskriminiert, was auch meine zahlreichen weiblichen Freunde so sehen. Was ist das Nächste? Wird aus der Frauen„mann“schaft nunmehr eine Frauen„frau“schaft? - Man greift sich an den Kopf! .. -
Helga Mörwald, Klostemeuburg

15.07.2011, 15:51: Bill

Die Selbst-Darstellerin Rauch-Kallat will ihr Denkmal haben. Als ob sie nicht schon genug Unheil als Gesundheitsministerin angestellt hat, nein, jetzt braucht die angeheiratete Aristokratin auch noch ihr persönliches Denkmal. Könnte diese Figur nicht sang- und klanglos von der politischen Bühne verschwinden?!

15.07.2011, 15:46: Maria

Große Mehrheit will die „Töchter“ nicht in der Hymne.
14.07.2011 (DiePresse.com) - In einer aktuellen OGM-Umfrage lehnen 70 Prozent der Befragten eine Änderung des Textes ab. Es dürfte also eine überwältigende Mehrheit gegen die Pläne der Bundesregierung geben.

15.07.2011, 00:44: Dümmer als die Polizei erlaubt - Veränderung der Bundeshymne als Herabwürdigung eines Staatssymbols – Gendering-Blamage für Kulturland Österreich !

Eines von Schüssels unsäglichen „Mädels“, Rauch-Kallat (ursprgl. VS/HS-Lehrerin, in der Talowski-Blütezeit auch als un-fähige, völlig überforderte Gesundheitsministerin untätig), kehrt ins Parlament zurück, angeblich nicht, um ihr üppiges Pensionssalär zu erhöhen, sondern um „ihren Platz“ zur unbedingte Frauen-Quoten-Verpflichtung zu erhalten.
Viele erinnern sich an ihren Ehemann, Alfons Mensdorff-Pouilly, der wegen des Verdachts der Geldwäscherei und Beste-chung im Zusammenhang mit militärischem Gerät von der österr. Staatsanwaltschaft spät aber doch belangt, durch meh-rere hundert Mio € von der USA 2008 aus britischer Haft freigekauft und auch von Österreich laufen gelassen wurde.
Damit sie nicht völlig untätig sei, spannt sich, sozusasgen, aus sportlichen Gründen, R.K. als eh. Turn- und Geo-HS-Lehre-rin lieber im Heckwasser der Schul-Katastrophen-Ministerin Schmied wieder vor die Ver-Genderung (Verunstaltung) des historischen Textes der Österreichischen Nationalhymne (Söhne, Brüderchöre u. ä.), der auf die Verse der ursprünglich adeligen Schriftstellerin Paula Preradovic (unten blau dokumentiert) zurückgeht und schon 1947 zum ersten Mal vom Ministerrat verändert (in der Dokumentation braun dargestellt) wurde.
An sich ist der Text der Bundeshymne als Staatssymbol wie Bundes-Adler und Fahne durch § 248 STGB (Herabwürdigung des Staates und seiner Symbole) geschützt, - selbstverständlich auch gegen Verunstaltung durch Vergenderung.
„Niemand hat das Recht, in einen poetischen Text einzugreifen. …“, sagt der Wissenschafts-BM Töchterle mit Recht (wenn er auch in der wesentlich wichtigeren Euratomfrage total umgefallen ist, wo er nur hätte sagen müssen: „Niemand hat das Recht, mit einer absolut tödlichen, unbeherrschbaren Technik in die Welt-Energieversorgung einzugreifen. ...“). Hat er aber nicht.
Außerdem stammt der Text aus dem beginnenden 20. Jht, in dem zwangsläufig auch allen anderen Begriffen notwendig eine andere Zeitgeist-Bedeutung zukam.
Wenn man heute von „Großen Töchtern“ liest, denkt man zuerst an ihre Körpergröße, bei Großen Söhnen aber an ihre Bedeutung, wie es eben den früheren Zeiten entsprach.
Es ist unsinnig, im Grund genommen, reines Banausentum, ein vom Staat in einer bestimmten Zeit als Hymne prämiertes und ausgewähltes poetisches Kunstwerk verändern zu wollen, wie man auch keine Statue, kein Gemälde oder Musikwerk nachträglich verändern kann. Das muss immer billigster unerträglich peinlicher Primitiv-Pfusch bleiben, hier a la Rauch-Kallat. Da muss jedem Bürger mit Restverstand in Zukunft beim Singen der blamablen Bundeshymne speiübel werden. Man kann nicht an eine Teekanne aus der Jugendstilzeit aus Gutdünken einen neuen Ausgussschnabel ankleben: Damit habe ich nun den Zeitgeist geändert. Die bereits vorgesehene Änderung ist lächerlich und vor allem peinlich³, weil man annehmen muss, dass sich mündige Bürger mit der Sache befasst haben, die Lösung aber nach einem internen Projekt einer Schul-Unterstufe aussieht. Offiziell vorgestellt, kommt so etwas der Herabwürdigung unseres Staates und eines seiner geschützten Symbole aus der Anfangszeit der europäischen Demokratie gleich.
Am 13. Juli 2011 haben sich die Parlament-Klubs auf die Rauch-Kallat-Änderung des Textes der Bundeshymne und auf ein Gesetz im Herbst 2011 geeinigt, das dann zum 1. Jänner 2012 in Kraft tritt. Der genaue Wortlaut der neuen Hymne soll „mit Experten“ abgestimmt werden; vorgeschlagen wurde, die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ durch „Heimat großer Töchter, Söhne“ zu ersetzen.
Während die meisten europäische Staaten ihre individuelle symbolische staatliche Tradition sehr hochhalten, wird sie in Österreich offenkundig durch einige lächerliche „Innen“-Typen mit ihren fragwürdigen Argumentatiionen (verkrampfte Su-che nach Anerkennung, aber das Gegenteil wird eintreten) zerpflückt, geschützt wird dafür aber, beispielsweise anderer-seits, der unsinnige WK-Zwangs-Mitgliedsbeitrag aus der Anschlusszeit, künstlich an die Leitlsche Sozialpartnerschafts-Doktrin geschweißt, und mit ihm der weit überdimensionierte gigantische WKO-Koloss (die Brutstätte vieler Beamten-Poli-tiker vom Lug- und Trug-Kaliber eines Schüssel), - sogar verfassungsrechtlich.

VERGLEICHENDE DOKUMENTATION

Ursprünglicher Wortlaut der
- - - - -Aktueller Wortlaut seit 1947 - - - - - Änderungen 2012 geplant
Schriftstellerin Paula Preradovic - - - (Änderungen Ministerrat 1947) - - - - - - (Vorschlag Rauch-Kallat)

Land der Berge, Land am Strome, - - - Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Hämmer, Dome, - - - -Land der Äcker,
Land der Dome,
Arbeitsam und liederreich.
- - - - - - - - Land der Hämmer, zukunftsreich!
Großer Väter freie Söhne, - - - - - - - - Heimat bist du großer Söhne, - - - - - - - Heimat großer Töchter, Söhne
Volk, begnadet für das Schöne, - - - - -Volk, begnadet für das Schöne,
Vielgerühmtes Österreich. - - - - - - - - Vielgerühmtes Österreich,

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Vielgerühmtes Österreich,

Heiss umfehdet, wild umstritten, - - - - -Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst dem Erdteil du inmitten, - - - - - -Liegst dem Erdteil du inmitten
Einem starken Herzen gleich. - - - - - - -Einem starken Herzen gleich
Hast seit frühen Ahnentagen, - - - - - - -Hast seit frühen Ahnentagen
Hoher Sendung Last getragen, - - - - - -Hoher Sendung Last getragen
Vielgeprüftes Österreich. - - - - - - - - - Vielgeprüftes Österreich,

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Vielgeprüftes Österreich,

Aber in die neuen Zeiten - - - - - - - - - - Mutig in die neuen Zeiten,
Sieh uns festen Glaubens schreiten
, - - - Frei und gläubig sieh uns schreiten,
Stolzen Muts und hoffnungsreich.
- - - - -Arbeitsfroh und hoffnungsreich
Lass in brüderlichen Chören,
- - - - - - - -Einig lass in Brüderchören,
Vaterland dir Treue schwören, - - - - - - Vaterland, dir Treue schwören
Vielgeliebtes Österreich. - - - - - - - - - - Vielgeliebtes Österreich,

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Vielgeliebtes Österreich

14.07.2011, 10:15: Birgit

Kollektivlohn nur für Gewerkschaftsmitglieder oder was Herr Talowski?

14.07.2011, 09:23: steirischer alpen taliban

Herr Talowski muss mehr am Kopf haben als nur einen Sonnenstich. Ich frage mich wirklich, wie dämlich sich Politiker oder Funktionäre eigentlich stellen können, aber wenn die Talsohle erreicht ist, werden sicher Gruben gegraben, damit es noch tiefer geht.

14.07.2011, 09:20: Hödlmoser

Mit anderen Worten - Die Mitglieder der WKO wollen in Zukunft keine Christen mehr einstellen.
Man könnte aber auch mutmaßen, dem Herrn Talowski habe die Wetterlage der letzten Tage nicht wirklich behagt ...

14.07.2011, 09:11: volkam

bescheidene frage: seh ich das richtig, dass dieser intellektuelle flachwurzler von öffentlichen geldern lebt - wahrscheinlich nicht einmal schlecht? kann man dieses *reisegepäck mit sechs buchstaben* irgendwie loswerden? dieser geistige provinzmaulwurf und seine klientel würden sich schön anschaun, wenn mohammed und aise dann die übliche sonntagszulage für ihre arbeit am freitag kassieren wollen, was eigentlich nur fair wäre ... :)

14.07.2011, 09:07: Guido

@Talowski
Oh mei, Herr lass Hirne regnen! Nenn mir einen Grund, warum der Staat in diesem Belang einen Unterschied zwischen einem Katholiken und einem Atheisten machen soll?
Für den Staat hat das Glaubensbekenntnis eines Menschen egal zu sein - und genau so hat der Staat seine Bürger zu behandeln.
Feiertage sind schlicht vom Staat gesetzlich geregelter Urlaub. Desweiteren muss ich ihnen, ob der ihrem Posting implizierten Forderung der Ungleichbehandlung, attestieren, dass sie nur Taufscheinchrist sein können - denn mit der christlichen Lehre ist diese Forderung nicht vereinbar!
Gehen sie beichten oder treten sie aus!

14.07.2011, 09:03: Karma

Inkompetenz pur von Talowski - Super, die WK (bzw. deren führende Köpfe) beweist ihre Inkompetenz.
Sollte es tatsächlich dazu kommen, könnte jeder einer anderen Religionsbekenntnis einen Zuschlag an normalen christ-lichen Arbeitstagen, an denen eben diese Religion einen Feiertag hat beim VfGH einklagen (Gleichbehandlungsgrundsatz). Das kommt dann die Betriebe richig teuer - weiter so!
Ich bin eher für die Diskussion über die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften bei den Kammern. Meine Kündigung (zumindest was die WK betrifft) geht dann sofort mit Inkrafttreten des Gesetzes raus.

14.07.2011, 08:11: Tom

Der Talowski ist nicht lächerlich, der ist gefährlich. solche Läute müßte man aus öffentlichen Ämtern sofort entfernen!

13.07.2011, 23:44: Justus

In rd 20 Jahren, in denen Talowski ohne die geringste Qualifikation auf Bundesebene herumturnt und trotz totalem Miss-erfolg seiner zudem widerrechtlichen Konkurrenz-Retorten-Heil- & Med.Masseure nur die unzulässige Vernichtung der tra-ditionellen dualen Gewerblichen Kammer-Masseure im Visier, hat er vor lauter unvereinbarer Selbstbereicherungs-Auf-schulungs-Gier noch nie auch nur einen vernünftigen Gedanken von sich gegeben. Nun, wo er sich lautstark vom WB losge-sagt hat, aber parteifrei noch immer als 4-maliger(!!!) Lim in Bundes- und Landes-WK-Abzock-Gremien ohne Vernunft und behindernd herumsitzt, wo sollte da auf einmal das ihn weit überfordernde Wissen und die für ihn doch äußerst an-spruchsvolle Erkenntnis herkommen, dass für gesetzliche Feiertage - bei unserer Trennung von Staat und Religion bereits in der 2. Republik - die persönliche Glaubenshaltung auch nicht die geringste Rolle spielen darf (Grundrecht - seit der Fran-zösischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789, Artikel 10)?!
An gegebener Stelle, also hier, sei an seinen denkwürdigen video-dokumentierten ORF-Bürgeranwalt-Auftritt mit seinem eh. Abzock-Kumpel, nun Erzfeind, Enzinger, als unfreiwillige, aber fesselnd frappierende Dick & Doof-Imitatoren ohne je-de Bühnengeneralprobe erinnert.
Talowski versteht es dankenswerterweise perfekt, die Erinnerung an den weiter vor sich hin stinkenden grotesken Leitl-schen WKO-Misthaufen und an seine eigene grenzenlose Unfähigkeit immer wieder neu zu beleben, damit garantiert ja nichts verblassen kann.

13.07.2011, 22:41: Wirkliche Kommunisten Oesterreich (WKO)

Eventuell könnten dann diese eingesparten Euros der WKO aufs Spendenkonto für die WK-Zockgeschädigten überwiesen werden. Dem stellvertretenden Abteilungsvorstand für Sozialpolitik, Rolf Gleißner und der Leitl-WKO gehört die tiefrote Karte, wie bei den Kommunisten.

13.07.2011, 22:18: bibi

wo sich der talowski überall wichtig macht und die dümmste vorschläge vorbringt. das ist mehr als lächerlich, ha ha ha

13.07.2011, 21:07: Talowski gegen jede Vernunft!

Wirtschaftskammer-Funktionär gegen Zuschläge für ungläubige Arbeitnehmer - Gewerkschaft ablehnend
Wien - Dem Vorstoß des steirischen Wirtschaftskämmerers Hermann Talowski, wonach nur mehr Christen die Feiertags-zuschläge für Arbeit an christlichen Feiertagen erhalten sollten, wurde heute von Gewerkschaftsseite eine Absage erteilt. Auch in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) kann man sich eine Differenzierung der Zuschläge nach religiösem Be-kenntnis schwer vorstellen, verweist aber auf den großen Lohndruck für Betriebe.
Keine Zuschläge für Menschen ohne Bekenntnis
Talowski, Obmann der Sparte Handwerk und Gewerbe, hatte gegenüber der „Woche“, einer Zeitschrift der Regionalme-dien Austria, seine Unzufriedenheit damit geäußert, dass auch Menschen ohne religiöses Bekenntnis die Feiertagszu-schläge erhalten. Er wolle dies über einen Passus in den Kollektivverträgen ändern. „Wenn jemand sein religiöses Be-kenntnis ablegt, dann soll er auch das Anrecht auf Feiertagszuschläge verlieren“, fordert Talowski.
Von der Gewerkschaft kam sofort Ablehnung gegen den „Lohnkürzungs-Vorstoß“, wie es Rainer Wimmer, Bundesvorsit-zender der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) ausdrückte: „Dieser absurde Vorstoß kann wohl nur mit der sommerlichen Hitzewelle erklärt werden. Feiertage gelten für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eine Abschaffung des Feier-tagszuschlags für aus der Kirche Ausgetretene kommt nicht in Frage“, sagte Wimmer.
Rechtliche Hürden
Grundsätzliches Verständnis für Talowski gibt es in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), weil der Lohndruck für ar-beitsintensive Branchen und Kleinbetriebe schon so groß sei und weil an Feiertagen manche Kollektivverträge „überschie-ßende Zuschläge“ vorsähen, sagte der stellvertretende Abteilungsvorstand für Sozialpolitik, Rolf Gleißner. Der Vorschlag stoße aber wohl auf politische und rechtliche Hürden, weil das Arbeitsruhegesetz allen Arbeitnehmern gleichermaßen den Anspruch auf Feiertagsruhe gebe. „Es wäre rechtlich sicher problematisch, wenn hier ein Kollektivvertrag trotzdem diffe-renzieren würde“, gibt Gleissner zu bedenken.
Aus der Politik erteilt der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz dem Vorschlag eine deutliche Absage: Die Wirtschaftskammer habe mit diesem „Heiden-Malus“ höchstens eine Sommerloch-Idee gehabt. „Feiertage sind gesetzlich festgelegt und ha-ben für alle Arbeitnehmer zu gelten, egal ob sie katholisch, evangelisch, ohne Kirche gläubig oder Agnostiker sind“, erklär-te Grosz in einer Aussendung. (APA)

12.07.2011, 00:50: Die EU-Finanz-Politik – ein Bereich jenseits jeder Vernunft

Die EU-Finanz-Politik – ein Bereich jenseits jeder Vernunft
PROLOG - Die EU als Europa der individuellen Vaterländer im Gegensatz zu den durchgemischte Bundesstaaten der USA war die ursprüngliche Idee, die eine gemeinsame Wirtschaftspolitik immer ausgeschlossen hat.
Europäische ganz unterschiedliche individuelle Wirtschaftsräume wie etwa Island, Irland, Italien Griechenland, Spanien, Portugal, jetzt auch Rumänien, Bulgarien, die Folgestaaten Jugoslawiens mit Industrieländern wie Deutschland, Frank-reich, Großbritannien mit einer einzigen Hart-Währung zusammenzuschweißen, musste von Vornherein schief gehen.
Da fehlte der Hausverstand und jedes normale Denken.
Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert nun eine deutliche Aufstockung des Euro-Rettungsschirmes zum Schutz von Italien, möglicherweise auf 1,5 Billionen Euro.
Der bestehende Schirm in Europa reicht nicht aus, um eine glaubwürdige Schutzmauer um Italien zu bauen. Dafür war er nie angelegt, zitiert die Zeitung einen europäischen Zentralbanker. Inzwischen gebe es im EZB-Rat einen breiten Konsens über eine Verdoppelung des Schirms.
Es wird nach Griechenland bereits auf den Staatsruin Italiens, Spaniens und Portugals gewettet. Die griechischen Reichen haben von den letzten 12 Md € bereits 4 Md € abgehoben und ins Ausland transferiert (Die Reichen, die am meisten mit Banken und Börsen zu tun haben, haben dort auch keinerlei Probleme, wie vorher im Gästebuch für Ö gezeigt wurde.)
Da helfen auch keine eigenen Rating-Agenturen, wie man fremdgemessenes Fieber auch nicht durch Messen mit dem eigenen Thermometer bekämpfen kann.
Da würde nur die Veränderung der gesamten Versorgungs-Wirtschaft (weg vom Wachstum! – Die Welt ist längst hoff-nungslos und unkontrolliert überbevölkert!) und des gesamten Finanzwesens helfen, ein Gedanke, der nach der Krise längst wieder fallen gelassen wurde.
Wenn der Hausverstand fehlt, wird jede sog. Finanz-(Bereicherungs-Übervorteilungs-) Wissenschaft notwendig zum Schwachsinn, wie eben jetzt von der EU vor der gesamten Welt vorgeführt wird.
Das ist das ideale Feld, die g’mahde Wies’n, für den Millionär WB-WKO-Leitl, der es verstanden hat, in 10 Jahren einen zwangsvertretenen Kammerberufsstand, die Gewerblichen Masseure, mit Hilfe von Kopf, Mitterlehner und Talowski zu vernichten, und zusammen mit der gesamten geordneten Massagelandschaft Österreich in ein Chaos zu verwandeln. Auch da fehlte und fehlt noch immer jeder normale Hausverstand (Bestes Beispiel: Talowski, völlig ohne Qualifikation, aber zum 4. Mal Lim, stört trotz seines Orden-geschmückten Totalversagens immer noch den BIA). Aber, wenn wo Ver-nunft fehlt, ist WB-WKO-Leitl immer in der Nähe, seinen schon klassischen WKO-Misthaufen an der Leine nachziehend. -
Dazu kommt: Laut „Österreich“ ist auch unser Staat ist im Grunde bereits hoch verschuldet, zahlt bei einer Gesamt-Ver-schuldung von 204 Milliarden (rd 24 500 € / Einwohner) 10 Md € Zinsen pro Jahr. Fekter sprach von der Verschuldung auch hierzulande als Damoklesschwert. Das ist eine Million pro Stunde, das sind 24 Millionen pro Tag. Wir würden uns wünschen, wenn wir das in der Politik als Gestaltungsspielraum hätten. – Na, das fehlte noch! Hilfe vor den Politikern!
Was sagt nun WB-Bündler-Ob-, Wirtschafts-Schfach-Flach-Lach-Mann Leitl in „Österreich“ am Montag (Stichwort-artig angedeutet) dazu?
Fordere gemeinsame Wirtschafts-Politik - Euro als Exportmotor - Exporte verdoppelt - Schutz in der Krise
Was wir aus der Krise gelernt haben, ist eindeutig, wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa. Europa und der Euro sind unsere Versicherungspolizzen. Die gemeinsame europäische Währung hat enorme Vorteile gebracht. Ein Vorteil ist die niedrigere Teuerung ... Unsere Exportwirtschaft hat ... mehr Planungssicherheit. Die Schlampereien, als wir eine gemeinsame Währung hatten, aber keine gemeinsame, koordinierte Wirtschaftspolitik, darf es nicht mehr geben. Jetzt brauchen wir klare Spielregeln gegen eine neuerliche Spekulationsblase. Hier hilft auch eine europäische Ratingagentur. Diesen Vorschlag der Wirtschaft muss die EU endlich umsetzen Das Sorgenkind Griechenland sollten wir unter Kuratel stellen. Durch Sparen alleine werden die Griechen ihre Probleme nicht in den Griff bekommen, sie brauchen auch Wachs-tum und Investitionen für ihre Wirtschaft. Da müssen wir helfen.

(Anm.: Gemeint sind nur die Reichen und ihre notwendigen Banken, das Volk intreressiert ihn nicht, soll unter Kuratel!) Der Euro hat seit seinem Start zur Jahrtausendwende enorme Vorteile für Österreichs Wirtschaft gebracht, sagt Leitl. Die Exporte haben sich in den letzten 10 Jahren auf fast 140 Milliarden Euro verdoppelt. International starke österreichische Unternehmen ... profitieren. Die Gründe: Die schwankenden Wechselkurse mit ihren Umtauschkosten fielen in fast ganz Europa weg; die Unternehmen können besser planen und die Inflation ist niedriger, so Leitl: Zu Schilling-Zeiten lag die Inflation bei bis zu 3,8 % (etwa in den Jahren 1980 bis 1989). In der Euro-Äera sind es nur 1,7%. - Der Schilling wäre in der Krise unter Druck gekommen. - Am wichtigsten war der Euro aber in der Finanzkrise, so Leitl: Hier hat uns die EU mit ihrer Zahlungsbilanzhilfe für Osteuropa gerettet. Die Stärke des Euro sorgt auch in Krisenzeiten für Stabilität, ... Gerade kleine Länder wie Österreich wären sonst stärkeren währungspolitischen Spekulationen ausgesetzt. ... Was der Euro in der Schuldenkrise aber braucht, ist eine gemeinsame Währungspolitik und Griechenland gehört unter Kuratel gestellt, fordert Leitl, ein echter Vertreter der Reichen, der sich nicht um die WK kümmert, denn das (staatliche) Zwangsinkasso funktioniert automatisch. -
Nun eine weniger kurzsichtige Gegendarstellung von Falk Heller für WirtschaftsWoche (WiWo) 09.07.2011
Denkfabrik Ifo-Chef Sinn rät Griechen zum Euro-Austritt
Hans-Werner Sinn (Gastbeitrag) 63, ist seit 1999 Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und Ordinarius an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
Der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, vergleicht die aktuelle Lage in Griechenland mit der Weimarer Republik u. rät dem Land, aus der Eurozone auszutreten u. seine Währung abzuwerten.
Die Europäische Währungsunion steckt in einer tiefen Zahlungsbilanzkrise. Eine Kapitalflucht aus Irland und riesige Leis-tungsbilanzdefizite in Griechenland, Portugal und teilweise auch Spanien wurden, wie in dieser Zeitschrift mehrfach be-richtet wurde, in den letzten drei Jahren mit der Druckerpresse der EZB finanziert, über 100 Milliarden Euro pro Jahr. Da der EZB die Puste ausgeht, muss die Staatengemeinschaft nun mit Krediten helfen. Die französischen Banken, die in Grie-chenland am stärksten involviert sind, bedrängen die Staaten der Euro-Zone, allen voran Deutschland, die Staatsschulden der Griechen an ihrer Stelle zu übernehmen. Und sie haben Erfolg. Schon vor einem Jahr wurde auf ihr Drängen hin ein Rettungspaket von 110 Milliarden Euro für Griechenland beschlossen.
Griechen sind nicht wettbewerbsfähig
Nun will man den griechischen Lebensstandard sichern und bis 2014 weitere 120 Milliarden Euro, um die Rückzahlung der in den nächsten drei Jahren auslaufenden Staatspapiere Griechenlands sicherzustellen. Man geht von etwa 100 Milliarden Euro an griechischen Staatspapieren aus, die fällig werden und bedient werden müssen. Dazu sollen zunächst 50 Milliar-den von den Steuerzahlern Europas in Form neuer Kredite zur Verfügung gestellt werden. Diese Kredite werden zu 30 Milliarden für Direktauszahlungen an die Gläubiger verwendet, und 20 Milliarden nimmt man für eine Investition in einen Anlagefonds, der AAA-bewertete Staatsanlagen anderer Länder erwirbt. Die restlichen 50 Milliarden sollen die Banken für 30 Jahre in griechische Staatspapiere reinvestieren. Der Anlagefonds dient dazu, diese 50 Milliarden im Laufe der Zeit zu einem immer höheren Prozentsatz zu besichern, denn aus den 20 Milliarden werden durch den Zinseszinseffekt im Laufe der Zeit 50 Milliarden. Auch wenn zwischendrin ein Zinsrisiko verbleibt, das die Ratingagenturen irritiert, ist das ein Modell zur Erzeugung von Windfall Profits
(Anm.: Profite durch CO²-Emissionshandel der Energieerzeuger) bei den französischen Banken mit dem Geld der deutschen Steuerzahler, denn Griechenland ist schon seit einem Jahr pleite.
Viel schlimmer ist freilich, dass Griechenland nicht wettbewerbsfähig ist. Unter dem Euro hat der Staat sich extrem ver-schuldet und damit die Löhne und Preise überteuert. Das Leistungsbilanzdefizit lag zuletzt bei 10,5 Prozent des Bruttoin-landsprodukts (BIP). Der gesamtwirtschaftliche Konsum überstieg das Volkseinkommen um 16, 5 Prozent.
Um dieses Problem zu lösen, muss Griechenland um 20 bis 30 Prozent billiger werden. Es muss eine innere oder äußere Abwertung akzeptieren. Daran führt kein Weg vorbei. Versucht Griechenland die innere Abwertung im Euro-Raum, gibt es ein Hauen und Stechen, weil Millionen von Löhnen und Güterpreisen gesenkt werden müssen. Außerdem werden viele Fir-men der Realwirtschaft in den Konkurs getrieben, weil die Preise ihrer Immobilien fallen, während die Bankschulden blei-ben. Es ist ähnlich wie in Deutschland unter Brüning, der sparen musste, weil der Dawes- und Young-Plan die Abwertung verbaten. Deutschlands Preise fielen von 1929 bis 1933 um 23 Prozent, die Löhne sanken um etwa 30 Prozent. Das Land wurde an den Rand des Bürgerkrieges getrieben. Politiker, die glauben, Griechenland könne durch einen Sparkurs gesun-den, unterschätzen die Gefahren, und Politiker die glauben, Griechenland ließe sich mit neuem Geld wettbewerbsfähig ma-chen, übersehen, dass das Geld den Anpassungsdruck nimmt und das Leistungsbilanzdefizit aufrechterhält, was unwei-gerlich in die Transferunion führt.
Temporärer Austritt
Letztlich ist es besser für alle Beteiligten, insbesondere auch für Griechenland, wenn das Land temporär austritt. Dann kann es abwerten, wieder wettbewerbsfähig werden und später zu einem veränderten Wechselkurs wieder eintreten. Statt Millionen von Preisen und Löhnen zu senken, braucht man nur einen einzigen Preis, nämlich den Wechselkurs, zu ändern. Außerdem sind die Firmen der Realwirtschaft aus dem Schneider, weil ihre Schulden bei griechischen Banken auch abgewertet würden.
Nur die Auslandsschulden werden relativ zum Sozialprodukt größer. Aber das ist bei einer inneren Abwertung durch Kür-zung von Löhnen und Preisen genauso. Einen Gutteil der Schulden muss man Griechenland in jedem Fall erlassen. Dann muss der französische Staat seine Banken eben selbst retten. Er wird das verkraften.
Bei einem Austritt aus der Währungsunion und einer offenen Abwertung würde zwar ein Bank-Run die Banken in die In-solvenz treiben, aber auch das wäre bei einer inneren Abwertung nicht viel anders, weil viele der Bankkunden pleitegin-gen und ihre Schulden nicht zurückzahlen würden. Die Banken muss man so oder so unterstützen oder verkaufen. Es geht letztlich um die Frage, ob man nur die Bankbilanzen verbrennen will oder auch noch die Bankgebäude dazu. Allzu lange wird sich die Politik um diese Erkenntnis nicht mehr herumdrücken können.

11.07.2011, 22:49: (Heute) - Finanzkrise scheint den Super-Reichen nicht weiter Probleme zu machen

(HEUTE) - 11.7.11
Finanzkrise scheint den Super-Reichen nicht weiter Probleme zu machen: 800 neue Millionäre im Land - 5835 Menschen brauchen Sozialhilfe
Willkommen im Club! Während der Mittelstand unter der Last der Teuerungen stöhnt, wächst die Zahl der Euro-Millionäre in Oberösterreich stetig an. 11.900 Mitglieder hat der exklusive Club seit 2010, das sind um unglaubliche 800 Personen mehr als noch 2009. Das Gesamtvermögen der Finanz-Elite: 33,9 Milliarden Euro! Von wegen Sparpaket: Laut einer Ana-lyse der Liechtensteiner Investmentgesellschaft Valluga AG steigt die Zahl der Super-Reichen stetig an. Nur 2008 sank die Zahl auf 10.000. 2010 markiert einen neuen Höhepunkt in der Geschichte der Millionäre, sagt Studienleiter Reinhard Ber-ger. Die Zahlen, die er präsentiert, sind eindrucksvoll:
33,9 Milliarden Euro sind in den Händen der Millionarios im Land ob der Enns. Nur in Wien (18.400) und Niederösterreich (16.400) können sich mehr Männer und Frauen über mindestens eine Million Euro (dabei werden die Immobilienbesitze nicht mit einberechnet) freuen. Österreichs Geld-Adel nennt damit fast ein Drittel des gesamten privaten Finanzvermö-gens sein Eigen ... Mit der Zahl der Millionäre stieg aber auch jene der Sozialhilfeempfänger: Alleine in Oberösterreich sind 5835 Personen auf Sozialhilfe angewIesen. Die Zahl hat sich seit dem Jahr 1997 verdoppelt, ging zuletzt allerdings auch wieder leicht zurück.

11.07.2011, 07:46: Hermann

Danke an Herrn Talowski?! Soll wohl ein Scherz sein oder was?! Die paar Euro, die dadurch nicht ans Finanzamt gehen, kommen eigentlich dem Konsumenten zu Gute und nicht dem eigenen Betrieb! Wenige Heilmassagen hat der HM abzu-rechnen, weshalb sich die Frage der Konkurrenzfähigkeit zum Physio nicht stellt. Da der HM bessere Qualität bietet, er auch einen besseren Preis hat.
Für das, was uns Talowski in Summe angetan hat, ist dieser Musterprozess nur was für die Selbstdarstellung der Person und ein Ablenken von primäreren Problemen, die durch dieses neue HM-Gesetz entstanden sind. Ich bin persönlich froh, dass so ein Talowski aus der ersten Reihe zurücktreten musste, andere sahen auch schon seine Schandtaten, eigentlich gehört er komplett weg vom Fenster, was die Zeit auch bringen wird, wetten?!

11.07.2011, 01:07: Presse-Stimmen vom Sonntag zur letzten festgestellten blamablen Pleite der WKO durch das Verzocken des Pensionskapitals der Mitglieder

(KRONE) Wolf Martin - Wirtschaftskammer: 130 Millionen € weg
Erstmals liegen konkrete Zahlen über die tatsächlichen Verluste des Pensionsfonds der Wirtschaftskammer vor: Laut „profil“ schrumpfte das veranlagte Kapital von 451 Millionen (2006) auf 318,7 Millionen € (2010). Die Fehlspekulationen sollen nun mit Kammermitgliedsbeiträgen ausgeglichen werden.
(Die PRESSE) Glosse - Linke Wirtschaftskammer
Sozialminister Hundstorfer, Arbeiterkammer und OGB müssten sich eigentlich bei der Wiener Wirtschaftskammer bedan-ken. Diese macht mit ihren missglückten Spekulationsgeschäften rund um die Veranlagung von Millionen aus der Pensions-kassa derzeit gerade unfreiwillig die beste Werbung für das von Hundstorfer und den Arbeitnehmervertretern verteidigte und aus dem Budget mit imrner mehr Budgetmilliarden gestützte System der „ersten Säule“, der gesetzlichen Pensions-versicherung.
Wenn nicht einmal eine Wirtschaftskammer, die im Verein mit Experten den Aufbau einer zweiten Säulen der Altersvor-sorge durch Betriebspensionen propagiert, fähig ist, Mittel ordentlich zu veranlagen, wie solle das dann bei Firmenpensio-nen anderer Angestellten funktionieren, wird so mancher argwöhnen. -
Ah! Die Kammerverantwortlichen haben sich auf einen Finanzberater verlassen und die Hinweise auf „überdurchschnittlich hohe Risken“ in den Emissionsprospekten gar nicht gelesen. Gratulation! Abschreckender kann das Störfeuer von Finanz-marktkritikern und Linken auf die Pensionskassenidee auch nicht funktionieren. - ETT

10.07.2011, 20:43: Danke an Herrn Talowski

Sehr geehrter Herr Talowski, durch diesem Urteil ist für den freiberuflichen Heilmasseur ein schöner Schritt in die richtige Richtung gelungen. Danke an Sie für den Einsarz und Musterprozess den Sie im Jahr 2004 in Graz in die Wege geleitet haben.

10.07.2011, 01:42: Verwaltungsgerichtshof-Erkenntnis Zl. 2008/1510224-5 v. 28. April 11: MW-Steuerfreiheit für die freiberuflichen Heilmasseure ?!

Verwaltungsgerichtshof Zl. 2008/1510224-5
IM NAMEN DER REPUBLIK!
Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Höfinger und die Hofräte Dr. Zorn, Dr. Büs-ser, MMag. Maislinger und Mag. Novak als Richter, im Beisein des Schriftftihrers Dr. Unger, über die Beschwerde der L in F, vertreten durch die Dr. Reinhard Tögl Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in 8010 Graz, Schmiedgasse 31, gegen den Be-scheid des unabhängigen Finanzsenates, Außenstelle Graz, vom 13. September 2007, Zl. RV/0312-G/07, betreffend Um-satzsteuer 2004 und 2005, zu Recht erkannt:
Der angefochtene Bescheid wird wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufgehoben.
Der Bund hat der Beschwerdeftihrerin Aufwendungen in der Höhe von € 1.088 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exeku-tion zu ersetzen. ... Lesen Sie hier auf der HP unter Aktivitäten v. 09.07.2011

08.07.2011, 17:46: Walter Maier

Missverständnis ist die eine, Dummheiten und Gier die zweite Seite der Medaille. Eine WKO, die durch ihre Funktionäre nur den Eigennutz sieht, gehört reformiert, und eine echte Kontrolle ist angesagt!

06.07.2011, 20:54: Claude Challe

„Alles Unheil beruht nur auf Missverständnis“ - Buddha
1. Globale Veränderung
Beunruhigung, das Gefühl totaler Hilflosigkeit, aber auch eine furchtbare Traurigkeit wegen vieler zehn- oder hundert-tausend zerstörter und bedrohter Leben hat uns alle ergriffen.
Gleichzeitig denke ich an die Ereignisse, die alle Länder in Nordafrika erschüttern. Ich werde den Gedanken nicht los, dass Macht verrückt macht und absolute Macht absolut verrückt macht. Die Mehrheit der arabischen Bevölkerung sind junge Leute, die sich nach Freiheit sehnen und die anständig leben möchten. Ist das zu viel verlangt?
Die Hindernisse, die zu überwinden sind, um Anspruch auf Zugang zu einem gerechten und schönen Leben zu haben, nennen sich blinde Macht, Waffen, Geld, Profit um jeden Preis für einige Auserwählte, Erdöl, Korruption und Söldner, die bereit sind, für eine Hand voll Dollars zu töten.
Streben wir nicht alle nach einem gerechten und schönen Leben? Für uns selbst, unsere Familie, die Kinder und Enkel? Ist das zu viel verlangt?
Ist es zu viel verlangt, in einer echten Demokratie leben zu wollen? Ist es zu viel verlangt, eine gesunde und natürliche Er-nährung haben zu wollen, Wasser und Luft, die unserer Gesundheit nicht schaden?
Über die ganze Welt weht ein Wind von Entsetzen und Revolte, weil die Informationen sich immer schneller verbreiten und die Einsicht beflügeln, dass die Entscheidungen, die von der Führung getroffen werden, nicht unbedingt dazu beitra-gen, das Leben für die Allermeisten gerecht und schön zu gestalten. Leben zu schützen, müsste höchste Priorität für alle politisch Verantwortlichen haben. Aber ist das so?
Es ist die Zeit gekommen, Bilanz zu ziehen.
Seit Jahrhunderten standen Politiker und Religionsführer sich im Kampf um die Macht gegenüber. Im 20. Jahrhundert ha-ben die Naturwissenschaften Chemie und Physik einen gewissen Einfluss gewonnen, weil sie verlautbart haben, sie wür-den ganz hart an der Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen arbeiten. Können wir dem trauen? Muss nicht auch das Katastrophenszenario in Japan einen anderen Blick auf die Wissenschaft auslösen?
War das 20. Jahrhundert nicht trotz der spektakulären wissenschaftlichen Fortschritte das blutigste Jahrhundert in der Menschheitsgeschichte? Vertrauen kann man nicht kaufen, es muss verdient werden. Können wir den Entscheidern wei-terhin blind vertrauen? Sind sie immer über jeden Zweifel erhaben? - Empört Euch!
Ein kleines, 28-seitiges Buch hat gerade einen unglaublichen verlegerischen Erfolg, der Titel: „Empört Euch!“ von Stépha-ne Hessel. Der Autor ist ein junger Mann von 93 Jahren, der genug gesehen und erlebt hat, um verkünden zu dürfen, dass es Zeit ist, ist sich zu empören. Sich empören heißt, sich zu weigern, blind zu glauben. Das heißt, eher über Optio-nen nachzudenken, als sich damit zu begnügen, zu gehorchen. Stephane Hessel hat 1948 an der Verfassung der Men-schenrechtscharta mitgewirkt, er ist das Gegenteil eines Terroristen, aber er fordert nicht weniger als einen „friedlichen Aufstand“.
Gründe, zu rebellieren, fehlen nicht. Atomenergie, Dioxinfleisch, die BSE-Kuh mit Fischmehl gefüttert, 75% der Meeresko-rallen bedroht, 25% der Tierarten auf dem Weg des Aussterbens bis 2050, Trinkwasser, das ungesund wird und Spuren von Medikamenten enthält, Pflanzen so genetisch verändert, das kein seriöser Wissenschaftler die Konsequenzen ein-schätzen kann, die Verschmutzung der großen Städte, die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen, die Abholzung in gro-ßem Ausmaß. Das soziale Ungleichgewicht, das sich gefährlich ausweitet, die Manipulationen der Lebensmittelindustrie. Zwei Drittel der amerikanischen Bevölkerung sind fettleibig oder übergewichtig. Systematische Pflichtimpfungen, obwohl Studien beweisen, dass Krankheiten, wie z.B. Tuberkulose, rückläufig sind, seit der Koch-Bazillus entdeckt wurde, und seit man weiß, dass Polio bereits vor Einführung der Impfung rückläufig war. Das Phänomen der Impfungen beruht vielmehr auf Glauben als auf Wissenschaft. Jedem ist klar, dass es nicht zwei Menschen gibt, die gleich sind und dass auch die Bak-terien und Viren lebendig sind, so dass sie sich verändern und anpassen können.
Diese traurige Auflistung ist noch lange nicht erschöpfend, es ist ein Einfaches, sie auszuweiten. - Wohin führt das?
Zu Ihnen, zu Ihrer Familie und allen, die Sie lieben. Es wird zunehmend schwieriger, die Augen zu verschließen, sich die Ohren zuzuhalten. Alle Informationen, denen wir täglich ausgesetzt sind, können nicht ohne Wirkung bleiben. Sie sind so-gar nützlich, heilsam und auch notwendig, um unser Bewusstsein dafür zu stärken, dass wir vielleicht veranlasst sind zu rebellieren oder zu revoltieren.
Wenn sich im menschlichen Körper ein Symptom mit ausreichender Stärke zeigt, ermöglicht es uns damit, uns bewusst zu machen, dass wir etwas unternehmen müssen, eine Entscheidung treffen müssen. Je stärker das Symptom ist, je un-ausweichlicher wird die Auseinandersetzung damit.
Glücklicherweise nehmen von Tag zu Tag mehr Menschen wahr, dass wir in einem ungesunden Gesellschaftssystem le-ben. Stephane Hessel schlägt vor, friedlich aufzubegehren. Das heißt, sich zuerst zu informieren, neugierig zu sein, Infor-mationen zu sammeln, Alternativen zu entwickeln, neue Prioritäten zu definieren, den Humanismus zu fördern, Respekt gegenüber allem Leben, Respekt für andere und vor anderen zu haben. Sich empören heißt also, sich zu entscheiden, gegen alles zu kämpfen, was die Qualität des Lebens und der Gesundheit bedroht.
2. Politik und Pharmaindustrie zum Wohle aller?
Keine Macht ist günstig für einen Aufstand, weil alle Macht im Wesentlichen bewahrend ist. Um die Gemüter zu beruhigen und die Nicht-Eigenverantwortung zu unterstützen wird über alle Instanzen propagiert, dass die Gesundheit von äußeren Faktoren abhängt und dass die Pharmaforschung unermüdlich daran arbeitet, um neue Moleküle zu erfinden, die Wohlbe-finden und Gesundheit erhalten. Die Politik ihrerseits verspricht kostenlose Medizin für alle.
Warum soll man sich beunruhigen, wenn eine immer leistungsstärker werdende Wissenschaft Tag u. Nacht dafür kämpft, die Situation der Menschen auf der Erde zu verbessern? Warum soll man sich beunruhigen, wenn doch die verantwortli-chen Politiker sich um unsere Gesundheit kümmern und versichern, dass die Pflege, die Operationen, die Medikamente und die Krankenhausaufenthalte übernommen werden?
Diese vereinfachenden Annahmen gehören in andere Zeiten, sie können heute der Lawine der Informationen, von denen wir täglich überrollt werden, nicht mehr standhalten.
Obwohl die Welt, der menschliche Körper und alles, was lebt, sich jede Sekunde verändern, ist es erstaunlich, festzustel-len, dass es schwierig oder manchmal gar unmöglich ist, Glaubensüberzeugungen zu ändern. Das gilt erst recht dann, wenn die Überzeugungen bequem und beruhigend sind.
Auf der Welt leiden 1,5 Milliarden Menschen unter chronischen Neuropathien. Ein Begriff, der nichts anderes bedeutet, als dass die Schmerzen mit den Nerven zusammenhängen, was ja jedermann weiß. Anstatt gegen die tiefen Ursachen der Störungen zu kämpfen, erkennt die Pharmaindustrie das als großartigen expandierenden Markt. Nebenwirkungen? Wiedervorlage in einigen Jahren: Vioxx, Mediator, etc. sollten als Beispiele genügen. Wie viele unschuldige Opfer braucht es noch?!
Im Januar 2011 hat das British Medical Journal Studien veröffentlicht, bei denen 116 429 Patienten untersucht wurden, die antientzündliche Medikamente wie Diclofenac, Celecoxib, Etorixobic, Lumiracoxib / Rofecoxib, Naproxen oder Ibuprofen, genommen haben. Das Ergebnis offenbart: All diese antientzündlichen Produkte, die täglich millionenfach verschrieben werden, haben negative Herz-Kreislauf Effekte. Es gibt keinen Zweifel, dass diese Medikamente nach strengen wissen-schaftlichen Bedingungen produziert werden. Weil es aber nicht zwei identische Menschen auf der Welt gibt, können die negativen Nebenwirkungen nicht seriös beurteilt werden. Zweifelsfrei ähnelt die Einnahme antientzündlicher Medikamente mehr dem russischen Roulette als der Wissenschaft.
3. Geld mal ganz visuell
Es vergeht kein Tag, an dem im Fernsehen nicht von Geld die Rede ist, bei den Nachrichten, in Talkshows, wo die kompe-tentesten und seriösesten Experten sich die Klinke in die Hand geben. Gekürzter Bildungsetat, Forschung, Kultur, überall fehlen Mittel, um Jugendlichen in Schwierigkeiten oder alten Menschen mit Alzheimer zu helfen, zu wenig Mittel, um klei-ne Kinder zu betreuen. Wer kennt diese Diskussionen nicht?
Die US Notenbank (Federal Reserve) hat, um den Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems zu verhindern, 16 Billi-onen US-Dollar in die internationalen Finanzmärkte gepumpt. Haben Sie eine Vorstellung wie viel 16 Billionen US-Dollar sind? Der Autor der Seite www.pagetutor.com/trillion/index.html hat sich die Mühe gemacht, dieses viele Geld zu visuali-sieren. Leider können wir aus urheberrechtilchen Gründen die Bilder nicht mitversenden. Angefangen mit einem 100-Dol-lar-Schein zeigt er Stück für Stück wie 1.000.000.000.000 Dollar aussehen wenn man Sie neben einen Menschen stellt. Hier die Bilder: www.pagetutor.com/trillion/index.html Ja, der Mensch ist wahrlich klein gegenüber solchen Summen. Die Paletten sind übrigens doppelt gestappelt.
Im Blick auf die Finanzmärkte gibt es etwas sehr Beunruhigendes: Die Politiker versuchen nach wie vor, zu beschwichti-gen. Die Bankiers kassieren wieder Boni und lächeln wieder im Fernsehen und dieselben wirtschaftlich und finanziell Ver-antwortlichen, die beim Aufkommen der weltweiten Krise in einer Schlüsselposition waren, bestimmen immer noch die Szene und behaupten, die richtigen Lösungen zu kennen.
4. Was mischt sich da ein Gewerblicher Masseur ein?
Warum beschäftigt sich ein Gewerblicher Masseur mit solch globalen Fragen, er soll sich doch um Wirbelsäulen küm-mern. - Die Antwort ist einfach. Ein Gewerblicher Masseur ist ein Generalist des Lebens, nicht nur ein Spezialist für Symp-tome und Schmerzen, sondern es interessiert ihn alles, was die Qualität des Lebens und der Gesundheit seiner Patienten betrifft. Er hat eine globale Vorstellung vom Individuum, weil er weiß, dass alles miteinander verbunden ist. Ein Problem im Fuß kann mehr oder weniger unmittelbar Kopfschmerzen verursachen. Diese Denkweise ermöglicht es auch, zu ver-stehen, dass politische und soziale Entscheidungen und ökonomische Strategien die Qualität des Lebens und der Gesund-heit seiner Patienten beeinflussen.
Ich wünsche Ihnen heute noch einen angenehmen Tag, tun Sie sich etwas Gutes, atmen Sie tief, halten Sie sich gerade und passen Sie auf sich und Ihre Nächsten auf. Die Welt ist ein Dorf geworden: Wir schicken unsere besten Wünsche zu den Menschen in Neuseeland, Nordafrika und Japan.
Herzliche Grüße, Claude Challe

05.07.2011, 20:52: Guido Heinz

Bravo, kann mich dem Eintrag nur anschließen!

05.07.2011, 17:50: Hausreither / Aigner

GESUND UND KRANK, was war am Anfang? Zuerst der Gewerbliche Masseur, der nur massierte und immer eigenständig behandelt hat. Die Frage, gesund oder krank?, hat sich nie gestellt, weil wenn keine Probleme da waren, auch keine Kundschaft kam. Der Masseur, die Masseurin, hat massiert und nichts anderes.
Dann hatte die Wirtschaft - wir WISSEN, wenn’s der Wirtschaft gut geht, geht’s uns allen gut - eine SUPER-Idee der Ab-zocke: WELLNESS
Die Wellnesser waren geboren, plötzlich war es wichtig, GESUND zu sein, um tätig werden zu dürfen. Die geschützten Werkstätte, der Ärzte sprang auf um die Oberhoheit über die Krankheit nicht zu verlieren und sonnte sich damit, dass nur sie entscheidet, wann wer krank oder gesund sei.
Dann das WIFI, die Kursmaschine - für jeden Schmarrn ein Zertifikat - am besten nach ISO-FIT mit überteuerten Kursge-bühren.
Dann die verschiedenen Ministerien, die nicht fähig sind, miteinander zu sprechen, dann die Beamten, die nicht fähig sind eigenständig zu DENKEN und zu HANDELN, die brauchen immer irgend welche ÖBIGS, denn die machen die Arbeit der Beamten, und die bezahlten Beamten lassen arbeiten und haben nach der Entscheidung keine Verantwortung. Diese gan-zen und halberten Doktores sollten eigentlich ihre Matura neu machen, mal sehen ob sie nicht sitzen bleiben darauf.
Das GANZE ist und bleibt eine Schande- nämlich eine GROSSE SCHANDE!

02.07.2011, 23:31: talowskiNachwehen: E N E R G E T H I K E R - Aussendung der WKO – Die Dienstleister – Allgemeiner Fachverband des Gewerbes

Farbangeglichenes Vollzitat
Farb-Aussendung der
WKODie DienstleisterAllgemeiner Fachverband des Gewerbes zur Mitgliederinformation
Ihr Ansprechpartner in den Bundesländern: Allgemeine Fachgruppe des Gewerbes Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien
„Der Bundesspartenobmann heißt die Humanenergethiker, Tierenergethiker und Lebensraum-Consultants als neue Berufszweige der kommenden Fachorganisationsordnung willkommen.“
E N E R G E T H I K E R
Tierenergethik schließt die Lücke zwischen der Behandlung durch den Tierarzt und den Möglichkeiten, die dem Tierbe-sitzer zur Verfügung stehen.“
Tiersymbolstreifen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Hund-Ente-Katze-Pferd-Hase-Hund-Katze-Hund-Ente-Hund-Hase-Pferd-Katze-Hund-Ente-Hund-Hase-Ferd
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Tierenergethik arbeitet mit Methoden und Hilfsmitteln, die geeignet sind, bei Tieren eine körperliche und energetische Ausgewogenheit zu erreichen.“
Die vielfältigen Methoden:
Methode von Dr. BachAuswahl von EdelsteinenAuswahl von FarbenAuswahl von LichtquellenAuswahl von Aro-mastoffenAuswahl von MusikAuswahl von DüftenBiofeedback und BioresonanzBowen-TechnikAnwendung kinesiologischer MethodenInterpretation der Aurasanfte Berührung des KörpersBerücksichtigung von Planeten-konstellationen und lunaren EnergienNumerologie und SymbolikRadiästhetische Untersuchungen mit Rute und PendelBerücksichtigung der Auswirkungen der energetischen Geometrie und Lichtphysik
„TierenergethikerInnen arbeiten grundsätzlich prophylaktisch am gesunden Tier.“
„Die Behandlung kranker Tiere darf nur im Auftrag und unter Aufsicht eines Tierarztes sowie Zusammenarbeit mit diesem erfolgen.“
„Zum Beispiel bei: Verhaltensstörungen – therapieresistenten Tieren – Allergien – Nichtbehandlung nach Operationen und schweren Verletzungen – Testung von Futtermittelverträglichkeit – Ermittlung von Störungen im Umwelt- und Haltungs-bereich“

01.07.2011, 17:37: (Die Presse) - Wirtschaftsministerium untersucht Kammer-Affäre

30.06.2011 CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)
Das Wirtschafts-Ministerium hat die Unterlagen zu den missglückten Spekulationsgeschäften der Wirt-schaftskammer angefordert. Der Rechnungshof kann zwar prüfen, darf die Berichte aber nicht veröffent-lichen.
Wien. Die Causa um den Millionenschaden bei den Veranlagungen der Wiener Wirtschaftskammer weitet sich aus. Nun hat sich das Wirtschaftsministerium als Aufsichtsorgan der Interessensvertretung eingeschaltet. „Wir haben Informationen dazu angefordert“, sagt Waltraud Kaserer, Sprecherin von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Wie lange die Prüfung dauern werde, könne sie nicht sagen.
Das Ministerium geht der Frage nach, ob die Kammer bei den zweifelhaften Finanzgeschäften die Gesetze eingehalten hat. Für die Überprüfung der Finanzgebarung ist hingegen der Rechnungshof zuständig. „Wir veröffentlichen unsere Prü-fungspläne nicht“, erklärt eine Sprecherin des Rechnungshofs. Daher könne sie auch nicht sagen, ob die Veranlagungen der Kammer unter die Lupe genommen werden.
Allerdings gibt es bei den Interessensvertretungen eine gesetzliche Besonderheit: Normalerweise stellt der Rechnungshof alle Prüfberichte ins Internet, bei den Kammern ist die Situation anders. Diese können selbst entscheiden, ob sie mit den Berichten an die Öffentlichkeit gehen. Dem Vernehmen nach ist es in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen, dass kritische Rechnungshof-Berichte nur in internen Sitzungen abgehandelt wurden. Genau bei diesem Punkt haken die Grünen ein. „Wir fordern, dass jedes Kammermitglied automatisch einen Rechnungshof-Bericht bekommt“, sagt Volker Plass von der Grünen Wirtschaft.
Streit über externen Gutachter
Innerhalb der Wirtschaftskammer ist ein Streit über die weitere Vorgangsweise bei den umstrittenen Veranlagungen aus-gebrochen. Die Grünen verlangen, dass ein externer Gutachter herangezogen wird. Doch das lehnen Vertreter des ÖVP-Wirtschaftsbunds ab. „Wir sehen den Wirtschaftsminister nicht als unabhängiges Kontrollorgan, denn er kommt aus dem Kammerapparat“, meint Plass. Seiner Ansicht nach reichen auch die kammerinternen Kontrollmechanismen nicht aus. Für die Überprüfung der Geschäfte der Wirtschaftskammer Wien (WKW), die mit riskanten Wertpapieren Millionen in den Sand setzte, sind das bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) angesiedelte Kontrollamt und der Kontrollausschuss zuständig.
Zwar steht dem Kontrollausschuss mit Franz Steinbacher ein Vertreter des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands vor. Doch elf der 15 Mitglieder im Ausschuss gehören dem ÖVP-Wirtschaftsbund an, was nach Ansicht der Grünen Zweifel an der Unabhängigkeit des Gremiums aufkommen lässt. Steinbacher kann diese Vorbehalte nicht nachvollziehen: „Die Sa-che wird lückenlos aufgeklärt.“ Selbstverständlich gehe man der Frage nach, ob die Manager der WKW korrekt gehandelt haben.
Die Verantwortlichen der Wiener Kammer verließen sich beim Kauf von Papieren der mittlerweile insolventen R-Quadrat auf einen Finanzberater. Das Emissionsprospekt, wo alle Risken aufgelistet waren, wurde nicht gelesen. Demnach waren die Geschäfte der R-Quadrat mit „überdurchschnittlich hohen Risken“ verbunden. In der Haushaltsordnung der Kammer ist jedoch klar geregelt, dass bei Veranlagungen nur ein geringes Risiko erlaubt ist.
Die Wiener Kammer beharrt jedoch darauf, dass sie sich an alle Vorgaben gehalten hat.
(Die Presse, Print-Ausgabe, 01.07.2011)

30.06.2011, 17:56: (DiePresse) - in Auszügen: Die Wirtschaftskammer hat mit Wertpapieren Millionen in den Sand gesetzt. Beim Kauf wurde das Emissionsprospekt nicht gelesen, in dem auf Risken hingewiesen wurde.

29.06.2011 CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)
Wirtschaftskammer prüft Schadenersatzansprüche - Die Wirtschaftskammer hat mit Wertpapieren Millio-nen in den Sand gesetzt. Beim Kauf wurde das Emissionsprospekt nicht gelesen, in dem auf Risken hinge-wiesen wurde. Die Kammer verließ sich auf einen Berater.
Wien. Wer Wertpapiere verkauft, muss ein Emissionsprospekt auflegen. Dort werden detailliert alle Risken aufgelistet. Solche Prospekte hat es auch bei den Produkten der inzwischen insolventen R-Quadrat-Gruppe gegeben, mit der die Wirt-schaftskammer Millionen verloren hat. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Verantwortlichen in der Kammer Wert-papiere gekauft haben, ohne einen Blick in das Emissionsprospekt zu werfen.
Das Prospekt sei nicht zur Verfügung gestellt worden, sagte Wiens Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank am Mitt-woch vor Journalisten. Die Kammer prüft jetzt Schadenersatzansprüche gegen den Vermögensverwalter IMB, der sie bei dem Geschäft beraten hat. Auch eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Anlage-betrug wird vorbereitet.
Risken detailliert ausgeschildert
Die „Presse“ hat sich das Emissionsprospekt der R-Quadrat Capital Beta, in der die Kammer Millionen veranlagte, besorgt. Gleich auf Seite 14 wird darauf verwiesen, dass die Geschäfte mit „überdurchschnittlich hohen Risken“ verbunden seien. Das Geschäftsmodell sehe den „Erwerb notleidender problembehafteter Immobilien oder Immobilienkredite und ähnliche Strategien“ vor. Damit seien „überdurchschnittlich hohe Chancen“, aber auch „überdurchschnittlich hohe Risken“ verbun-den. - Es wird erwähnt, dass „keine ausgewogene Risikostreuung der Immobilieninvestments“ vorgenommen werde. Daher könne bereits die ungünstige Entwicklung eines Immobilieninvestments beziehungsweise Projekts eine nachteilige Auswirkung auf die gesamte Gesellschaft haben. Betroffen von den Vorgängen bei R-Quadrat sind die Veranlagungen der Wirtschaftskammer Wien (WKW) mit zehn Mio. Euro. Weitere acht Mio. Euro entfallen auf die Pensionsfonds u. Pensions-kasse der Wirtschaftskammer Österreich.
Gegen Auflagen verstoßen?
In der Haushaltsordnung der Kammer ist allerdings klar geregelt, dass bei Veranlagungen nur ein geringes Risiko erlaubt ist. So dürfen nur Anleihen von Emittenten gekauft werden, die über eine „hohe Bonität“ verfügen.
Laut dem Sprecher der Grünen Wirtschaft, Volker Plass, glaubte die Kammer bei den R-Quadrat-Papieren „blind und ohne weiteres Nachfragen den Empfehlungen der Anlageberater“. Vertreter der Grünen ließen sich zu Wochenbeginn die ent-sprechenden Belege der Wiener Wirtschaftskammer vorlegen. Laut Plass sollen sich die WKW-Leute bei den umstrittenen Transaktionen „mit hübschen und oberflächlichen Präsentationsunterlagen“ zufriedengegeben haben.
Bonitätsüberprüfungen – wie in der Kammer-Haushaltsordnung vorgeschrieben – seien unterlassen worden. Doch bei den versprochenen Renditen von zehn bis zwölf Prozent pro Jahr hätten alle Alarmglocken läuten müssen
, so Plass. Eine ein-fache Internet-Recherche hätte genügen müssen, „um die Finger von IMB zu lassen“.
Die Wiener Wirtschaftskammer versichert jedoch, dass ihre Verantwortlichen korrekt gehandelt haben. Um solche Vorgän-ge künftig auszuschließen, will die Interessensvertretung die Veranlagungen transparenter machen. Dazu zählt die Errich-tung eines Veranlagungsbeirats mit Vertretern aller Fraktionen, die Kontrolle durch einen externen Experten und ein neu-es Berichtswesen.
Laut WKW-Präsidentin Jank soll zudem geklärt werden, ob es eine unrichtige und unvollständige Beratung durch den Ver-mögensverwalter IMB gegeben hat. Doch es dürfte schwierig werden, allfällige rechtliche Ansprüche durchzusetzen.
Gehen die Klagen ins Leere?
Denn IMB hat im Frühjahr 2010 die Lizenz an die Finanzmarktaufsicht zurückgegeben. Christian Haas, Geschäftsführer der IMB-Nachfolgegesellschaft Adide, sagte zur „Presse“, er sei erst seit einem Jahr für Adide verantwortlich. Mit der früheren Beratungstätigkeit der IMB habe er nichts zu tun. Haas geht aber davon aus, dass mögliche Klagen der Kammer „ins Lee-re“ gehen. Laut den ihm vorliegenden Informationen habe die Kammer sehr wohl die Möglichkeit gehabt, sich über die entsprechenden Risken zu informieren.
Christoph Leitl, Chef der Wirtschaftskammer Österreich, sieht trotz der Vorgänge keinen Anlass für personelle Konsequen-zen. Einen Überblick über die Höhe der Finanzvermögen der Kammern in den Bundesländern hat er nicht.
(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 30.06.2011)

30.06.2011, 07:48: Wirtschafts Blatt

Die Wirtschaftskammer Wien, die wegen eines 9,9 Millionen €-Investments bei der pleitegegangenen R-Quadrat-Gruppe bislang zwei Millionen € abschreiben musste, bereitet eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft vor. WKW-Präsidentin Brigitte Jank sieht den Verdacht auf Anlagebetrug. Es gebe Hinweise auf unrichtige und unvollständige Infos durch den Anlageberater IMB. Auch eine Klage wird geprüft. Laut internen Schätzungen dürften noch fünf Millionen € wertberichtigt werden.
Jank will künftige Veranlagungen transparenter und sicherer machen - durch einen Veranlagungsbeirat, begleitende Kon-trolle und ein neues Berichtswesen.
Für den Chef der Grünen Wirtschaft ist das nicht genug: Für ihn ist die Wiener Wirtschaftskammer-Chefin „rücktrittsreif“: „Jank hat jahrelang tatenlos zugesehen, obwohl ruchbar wurde, dass es bei den Investments Probleme geben könnte.“ Die WKW habe „naiv und verantwortungslos“ agiert.
Ähnliches gelte für Veranlagungen von WKÖ-Pensionskassen in Höhe von zehn Millionen €. Davon wurden 6,1 Millionen wertberichtigt. Plass will daher heute im Wirtschaftsparlament vor hochrangigen Funkt-ionären aus allen Bundesländern die Details der Affäre mit einer 47-punktigen Anfrage aufrollen. Er spricht sich für eine „vollkommene Neuausrichtung der gesamten Veranlagungsstrategie“ der Kammer-Organisation aus.
„Keine Koordination“
„Es ist ein Wahnsinn, dass alle Landeskammern und die WKÖ eine eigene Veranlagungsstrategie haben“, so Plass. Immer-hin gehe es um ein „Veranlagungsvermögen von 500 Millionen € bis zu einer Milliarde €“.
So habe die WK Wien Finanzveranlagungen in Höhe von 151 Millionen € und die WKÖ eine von 85 Millionen €. Einen ös-terreichweiten Überblick gebe es nicht. Die Grünen schießen sich deshalb auf WKÖ-Chef Christoph Leitl ein, der die „politi-sche Letztverantwortung“ trage und aufräumen müsse. Der „Aufsichtsrat der WKÖ Pensionskasse“ entspreche einem „Who is who des Wirtschaftsbundes“.
Leitl selbst sieht indes „keine direkte Verantwortung“. In der WKÖ sei alles entsprechend der Haushaltsordnung passiert. Auch das „leicht positive“ WKÖ-Budget sei nicht beeinträchtigt. Der Vorstand der Pensionskasse, Josef Moser, kündigt in-des selbst eine Klage in der Causa an: „Wir werden uns eng mit der Wirtschaftskammer Wien zusammenschließen.“

25.06.2011, 14:48: DiePresse - Wo die Wirtschaftskammer Geld anlegt, bleibt geheim - Glosse: Im stillen Kämmerlein - Nach den Fehlspekulationen gibt sich die WWK konsequent: Es wird gemauert

CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse) Wo die Wirtschaftskammer Geld anlegt, bleibt geheim
Wiener Wirtschaftskammer hat sich verspekuliert, will aber ihre Anlagegeschäfte nicht veröffentlichen. Die Wiener Wirt-schaftskammer (WKW) verfügt über viel Geld. Ihre Finanzanlagen, die mit den Pflichtbeiträgen der Mitglieder aufgebaut werden, machen 151 Mio. Euro aus. In welche Wertpapiere die Interessenvertretung konkret inves-tiert ist, bleibt für Au-ßenstehende geheim. „Wo kommen wir da hin? Es fragt doch auch niemand nach, worin die Stadt Wien veranlagt ist“, sagt Josef Schmidinger, Vorsitzender des WKW-Finanzausschusses. Schmidinger ist hauptberuflich Chef der S-Bauspar-kasse, einer Tochter der Erste Bank. „Wir haben nichts zu verbergen, doch eine gewisse Diskretion muss bleiben“, meint auch Kammerdirektor Heinz Wollinger. Würde man alle Details ins Internet stellen, könnte jeder nachvollziehen, mit wel-chen Banken die Kammer im Geschäft ist. „Das könnte unter Umständen dazu führen, dass sich andere Banken beschwe-ren“, meint Wollinger. Es stehe aber jedem Mitglied frei, Anfragen zu stellen. „Und wir werden versuchen, diese so gut wie möglich zu beantworten“, versichert der Wiener Kammerdirektor.
Licht in die Kammerfinanzen
Die Nagelprobe erfolgt nächste Woche. Nach den missglückten Anlagegeschäften bei der insolventen Immobiliengruppe R-Quadrat wollen Vertreter der Grünen Wirtschaft „Licht ins Dunkel der Kammerfinanzen“ bringen, wie deren Bundesspre-cher Volker Plass erklärt. Kommenden Montag sollen die Grünen Einblick in das Wertpapierdepot der WKW erhalten. Allerdings dürften sie keine Belege kopieren. „Ich bin schon gespannt, ob wir wirklich alles vorgelegt bekommen“, so Plass. Die Grünen werden sich von der Kammer aber keinen Maulkorb umhängen lassen. „Sollten wir bei der Durchsicht auf weitere Unregelmäßigkeiten stoßen, werden wir selbstverständlich reagieren“, versichert Plass.
Der Finanzausschuss der WKW wusste nach eigenen Angaben nicht über einzelne Veranlagungen Bescheid. „Wir haben heuer im März zum ersten Mal über die Causa R-Quadrat gesprochen“, sagt Ausschussvorsitzender Schmidinger. Die An-lagegentscheidungen werden von der Kammerdirektion und der Finanzabteilung getroffen. „Der Finanzausschuss befasst sich mit dem Budget und den Jahresabschlüssen“, so Schmidinger. Auch Brigitte Jank, Präsidentin der Wiener Wirtschafts-kammer, versicherte, nicht über die umstrittenen Wertpapierkäufe informiert worden zu sein.
In den Jahren 2006 bis 2008 kaufte die Kammer in mehreren Tranchen Anleihen der R-Quadrat/Metis-Gruppe. Betroffen davon sind die Pensionsfonds und Pensionskasse der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit acht Mio. Euro und Veran-lagungen der Wirtschaftskammer Wien mit zehn Mio. Euro. Wie viel davon tatsächlich verloren ist, lässt sich noch nicht sagen.
Aus dem Emissionsprospekt der R-Quadrat Beta geht hervor, dass es sich um ein Investment mit „überdurchschnittlich hohen Risken“ handelte. Laut der Haushaltsordnung der Kammer ist bei solchen Geschäften aber nur ein geringes Risiko erlaubt. Wollinger bestreitet, mit dem Kauf der Wertpapiere gegen die internen Regeln verstoßen zu haben: „Wir wurden damals vom Vermögensverwalter IMB beraten und haben immer erklärt, dass wir nur ein geringes Risiko eingehen.“ Vom Naheverhältnis der IMB zu R-Quadrat habe man nichts gewusst.
(Die Presse Print-Ausgabe, 25.06.2011)
GLOSSE - Hanna Kordik Im stillen Kämmerlein - Nach den Fehlspekulationen gibt sich die Wiener Wirtschafts-kammer konsequent: Es wird gemauert.
Lange hat es Brigitte Jank vorgezogen zu schweigen. Verstehen wir: Für die Chefin der Wiener Wirtschaftskammer gibt es sicher Erbaulicheres, als über eine peinliche Fehlspekulation in eine pleitegegangene Immobilienfirma zu plaudern. Doch jetzt hat sie sich offenbar erfangen. Jetzt gibt sie selektiv Interviews, jetzt tritt sie als resolute Präsidentin auf, jetzt geht es darum, Konsequenzen zu ziehen.
In der wunderbaren Welt der Wirtschaftskammer sieht das so aus: Fehlverhalten bei involvierten Kammerfunktionären „wurde nicht festgestellt“ – also behalten die natürlich ihren Job. Andere Fraktionen in der Kammer wollen Einblick in sämtliche Veranlagungen der Interessenvertretung bekommen – soll sein. Aber ein kurzer Blick muss genügen. Kopien??? Nicht mit uns. Schließlich könnten dann detaillierte Informationen an die (zwangsweise) generösen Pflichtmitglieder der Kammer weitergereicht werden. So weit kommts noch.
Konsequent bis zum Schluss: Schließlich hat sich die Kammer nicht vor Jahren samt Pflichtmitgliedschaft in den Verfas-sungsrang heben lassen, weil ihr fad gewesen wäre. Den Zauber hätte sie sich sparen können, ginge es ihr um Transpa-renz und Basisdemokratie. Jetzt ist ihr Dasein schön einzementiert, die Kammer hat nichts zu verlieren. Bis auf das bissl Geld halt.
(Die Presse, Print-Ausgabe, 25.06.2011)

25.06.2011, 14:21: Karawankenbär

Hat Sandra vielleicht dieses Angebot der Kärntner Massageschule Dijak genutzt und wurde falsch beraten? Verkürzte Med. Masseurausbildung (Ausbildung, § 26 MMHmG, § 31 MMHm-AV)
Die Ausbildung betrifft jene Personen, die die Befähigungsprüfung besitzen und noch keine Ausbildung zum Med. Mas-seur absolviert haben. Sollte die Befähigungsprüfung noch nicht erreicht sein, ist sie vor Antritt zur Ausbildung zum Med. Masseur nachzuholen. Die Ausbildung sieht vor, dass sie im Rahmen einer praktischen Tätigkeit am Patienten im Ausmaß von 875 Stunden absolviert wird. Diese Ausbildung kann im Rahmen eines Dienstverhältnisses zu einer Kranken- od. Kur-anstalt, Arzt od. Gruppenpraxis, einem Physiotherapeuten oder, nach Prüfung und Zustimmung des medizinisch wissen-schaftlichen Leiters einer Ausbildungsstätte, auch bei einem freiberuflichen Heilmasseur absolviert werden.
Info in meiner Ausbildungsstätte, 04762/2840

25.06.2011, 14:07: Ulrike

Hallo! - Ich habe meine Ausbildung als Masseurin beendet. Und nun hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Und da wurde ich gefragt, ob ich schon mal ein Feedbackgespräch mit den Patienten nach einer Massage gemacht habe. Und nun meine Frage, wie führe ich so ein Feedback-Gespräch?? Ich weiß, blöde Frage, aber das habe ich bisher noch nie gemacht. Danke schon mal. mfG Ulrike

25.06.2011, 13:09: Dr. Steiner, Steuerberater

Hallo Joy, Es geht ja nicht um die Tätigkeit als Heilmasseur sondern die Tätigkeit als Gewerblicher Masseur (Reglemen-tiertes Gewerbe lt. Gewerbeordnung). Das einzige was gewerberechtlich dafür im MmHmG geregelt ist, ist der Befähi-gungsnachweis. Deine Freundin hat den Freiberufsbescheid als Heilmasseurin „Neu“ und will aber auch direkt Leistungen „gesunden“ Menschen anbieten. Damit sie dies darf, muss sie den Gewerblichen Masseur anmelden. Hierfür erbringt sie die volle Befähigung mit dem HeilmasseurNeu und der Unternehmerprüfung oder einen Ersatz derselben! Hat schon mehr-mals anstandslos in NÖ bei den BHs funktioniert und ist auch so zu lesen.

25.06.2011, 13:04: Maria

@Anita Huber
In Graz gibt es das Massageinstitut Bergler, wo viele angehende Medizinische und Heilmasseure ausgebildet werden. Meine Freundin ist z. B. gerade dort und massiert zu Übungszwecken, auch viele Leute im Bekanntenkreis, natürlich kos-tenlos. Es ist jedoch ihre eigene Entscheidung, dies zu tun und wenn du eine Masseurin in deinem Bekanntenkreis hast, die dich günstig massiert, ist das gut für dich. Dass dich eine auszubildende Masseurin in Österreich offiziell ohne Gewer-beschein für 7 Euro die Stunde massieren darf bzw. wird, wage ich jedenfalls stark zu bezweifeln.

25.06.2011, 09:31: gerhard

Hallo Bill, deine Antwort an Sandra ist wie ein Kropf. Auch wenn du einige Dinge richtig ansprichst, hilft das Sandra und den sechs weiteren Personen wenig. Sicher ist, diese Personen sind einem Betrüger aufgesessen, und hier ist rechtlich vorzugehen. Allerdings ist es auch die Schuld des Gesetzgebers, der die alten klaren Ausbildungsstrukturen vermischt, undurchführbar und schwachsinnig gestaltet hat, weil in Wirklichkeit menschenverachtend. Daher ist es nun auch möglich, Menschen auf diese Weise in den finanziellen Ruin zu treiben. Auch dort, wo diese Gratis-Arbeit geleistet wurde, ist anzu-setzen, weil dieses Institut mit dieser Ausbildungsschweinerei gemeinsame Sache gemacht hat.

25.06.2011, 08:08: Bill

Ich denke, jetzt weißt du, warum man als Medizinischer Masseur eine richtige Ausbildung über 2,5 Jahre macht und nicht über 9 Monate. Solche Masseure sind sowieso alles nur Pfuscher. Ihr habt in dieser kurzen Zeit einfach nicht die Möglich-keit, das zu erlernen, was wichtig ist. Und ich finde auch, man sollte sich vorher erkundigen, bevor man das Berufsbild des Medizinischen Masseurs erlernen will.
Selber Schuld, kann ich da nur sagen .. naja, mehr hab ich dazu nicht zu sagen .. Trotzdem viel Erfolg und so!

25.06.2011, 06:59: Sandra, Waren 9 Monate Masseurschule umsonst ?

Hallo, ich habe ein grosses Anliegen. Ich habe in Kärnten/Österreich bei einem angeblichen Heilmasseur der staatlich ge-prüft hätte sein sollen, eine Schule besucht für den Diplomierten Medizinischen Masseur.
Der Lehrer von uns der angeblich staatlich geprüfter Heilmasseur ist, hat uns 9 Monate Sachen gelehrt, die wir gar nicht gebraucht hätten. Wir hatten sogar Prüfungen in Anatomie, die wir gar nicht haben hätten dürfen - laut Gesetz ! Wir sind nach einiger Zeit dann drauf gekommen, dass unser Lehrer nur normaler Masseur ist, weder Medizinischer noch Heilmas-seur. Viele von uns haben bereits das volle Geld für den Kurs - 5000 € - einbezahlt. Was können wir jetzt machen ?
Natürlich haben wir bereits einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der das alles nachkontrolliert. Die Schule wird angeblich NICHT ANERKANNT. Der wollte uns irgendwelche Zettel überreichen, um uns in den Glauben wiegen, dass wir Medizini-sche Masseure sind. Jetzt haben wir natürlich keine Ahnung, wie das weitergehen wird ? Unsere Schule wird nicht aner-kannt, was sollen wir jetzt machen ? Am besten noch einmal alles neu und wieder 5000 € zahlen, geht nicht. Wer hat schon soviel Geld nebenbei. Das Nächste ist, der Lehrer hatte von der AK (Arbeiterkammer Kärnten) einen Stempel auf den Formularen. Das soll laut AK auch eine richtige Prüfung sein. Ich hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen. Wir sind jetzt 6 Schüler, die am verzweifeln sind. Einige von uns haben sogar ihren Job gekündigt und haben nebenbei das Prakti-kum von 600 Stunden absolviert. Gratis natürlich. - Mfg Sandra

24.06.2011, 22:51: Hedwig

„Im MMHmG, § 79 Abs. 1 ist geregelt, dass Personen, welche einen Qualifikationsnachweis als Heilmasseur erworben ha-ben, nach Ablegung der Unternehmerprüfung gemäß § 23 GewO 1994 den Befähigungsnachweis für das reglementierte Gewerbe der Massage erbringen. Da die Heilmasseure aber aus der Gewerbeordnung ausgenommen sind, gilt eine kauf-männische Lehre in diesem Fall nicht als Ersatz für die Unternehmerprüfung. Dennoch haben Sie die Möglichkeit, bei der Bezirkshauptmannschaft um individuelle Befähigung gemäß § 19 GewO für den Gewerblichen Masseur anzusuchen. Wich-tig ist hierfür auch, dass Sie eine Praxiszeit nachweisen können.“
Irgendwie versteh ich es nicht: Heilmasseure sind im Prinzip aus der GewO ausgenommen. - OK, aber das MmHmG ver-weist ja auf § 23 GewO, wo als Ersatz für die U-Prüfung eine kaufm. Lehre vorgesehen ist.

24.06.2011, 22:08: Joy

Eine Freundin von mir hat die Ausbildung zur Heilmasseurin gemacht - sie behauptet, dass, wenn sie selbständig auch „ge-sunde“ Leute behandeln will (und nicht nur „kranke“ über ärztliche Überweisung), sie die Unternehmerprüfung ablegen muss (§ 79 MMHmG), da ihre kaufmännische Ausbildung (Lehrabschluss Einzelhandel) angeblich nicht angerechnet wird. Meines Wissens wird aber die Unternehmerprüfung nach § 23 GewO durch einen Lehrabschluss in einem kaufm. Beruf er-setzt. Gibt es etwa eine Ausnahmebestimmung für Heilmasseure? Danke!

24.06.2011, 21:54: Bill

Normalerweise kriegt man vom Facharzt bei entsprechender Diagnose eine Überweisung zu einem physiotherapeutischen Institut. Und das geht natürlich „auf Krankenschein“, Selberzahlen gibt´s da nicht. Da derartige Institute ja unter ärztli-cher Leitung stehen, gehe ich davon aus, dass dort überall qualifiziertes Personal vorhanden ist, welches die jeweiligen Leiden optimal behandeln kann. Ohne Überweisung darf man dort IMHO gar nicht behandelt werden.
Für Privatmassagen jeglicher Art gibt es aber genug andere Etablissements. |-D|-D

24.06.2011, 21:43: schwachsinn

I werd narrisch! Diese Sendung im ORF ist echt der absolute Wahnsinn, im wahren Sinn des Wortes. Aber auch die Per-sonen, die sich um 7,00 € in der Stunde massieren lassen wollen, sind nicht ganz dicht. Wie soll ein Betrieb geführt wer-den mit solchen Preisen!

24.06.2011, 21:18: Horst

Hallo! Ich suche im südlicheren Wien (3.,11.,10. Bezirk) einen Heilmasseur, der (auch) für die Halswirbelsäule speziali-siert ist. Bitte, nur mit Krankenschein (WGKK). Muss ich in diesem Fall auch was zahlen oder zahlt mir die Krankenkasse die gesamte Behandlung?
Danke! Lg Da Horstl

24.06.2011, 20:51: danijel

heilmasseur - hallo ich bin milan und bin ein heilmasseur, wenn sie eine massage wollen mailen sie mir.
danijel1200@hotmail.com

24.06.2011, 20:39: Armin

jep, gibts in österreich auch! in graz in der Berufschule LBS 9, einfach anrufen und Termine ausmachen (zur auswahl stehen Teilmassage, Ganzkörpermassage und Fußreflexzonenmassage, dazu kann man auch Packungen nehmen, wie Moor, Cleopatra etc.), allerdings weiß ich die Preise nimma auswendig, glaub aber eh so um die 10 €. Allerdings solltest schon recht zeitig anrufen, um Termine auszumachen! - www.lbs-graz9.ac.at/
lg Armin

24.06.2011, 20:22: Anita Huber

Meine Tante in Australien lässt sich für nur etwa 7 Euro die ganze Stunde massieren. Weil es das Angebot gibt, sich von Auszubildenden massieren zu lassen. So ein Modell suche ich in Graz und Umgebung ebenfalls. Gibt es sowas in Öster-reich überhaupt? Falls nein, sind andere günstige Möglichkeiten natürlich auch willkommen.

24.06.2011, 19:39: Stadler

Ich gebe der Silvia vollinhaltlich recht. Lauter Fachtrotteln unterwegs, die aber nichts in der Birne, sprich Kopf, haben. Dann, noch dazu, die geschützten Werkstätten der Ärzte und im Gesundheitsbereich. Dann die Apotheker, die wir auch noch fragen sollten, nach dem Motto, geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut. Dann die Gstudierten, die schon in der Kindheit ihre Weisheiten mit dem TRICHTER eingefüllt bekommen haben. Nach ihren Ausbildungen kommen sie sich vor, als könnten sie etwas. Alle lernen das alte Wissen(Bücher und Niederschriften) auswendig, ohne es zu verstehen. Es geht in Wirklichkeit nicht um das Volk (Volksgesundheit), sondern es geht um die Krankheit, denn daran lässt sich hervor-ragend verdienen. Ein Wirtschaftszweig, der vollends aus den Fugen geraten ist. Viele Krankheiten werden vorher schon „erfunden“, um danach über die Angst gut Kohle zu machen, und nur darum geht es! Und unsere Unvertreter wollen am Ausbildungswahn und FORT- BILDUNGS-WAHN bestens mitverdienen, wodurch die Rechte der Gewerblichen weiter und weiter beschnitten werden.

24.06.2011, 15:01: Sylvia B.

Wer heilt hat recht, so sollte man meinen. Außergewöhnliche Menschen wurden immer verfolgt. Hexenverbrennungen und Scharlatan-Verfolgungen, noch dazu im Namen der Kirche, waren damals. Heute heißt es „im Namen der Volksge-sundheit“, und so geht es halt uns Gewerblichen Masseuren, jeden Tag nicht wirklich Rechts-sicher unterwegs. Gesund und Krank sind übergreifende Zustände und nicht voneinander zu trennen. Warum werden die Schöpfer solcher Gesetze nicht verfolgt und an den Pranger gestellt? Freunderlwirtschaft in der Innung? Völlige Fachtrottel in den entscheidenden Ausschüssen? Hoffentlich wird das jetzt mit einer Frau an der Spitze anders\\\" 10 verlorene Jahre unter der alten Bundes-innung!

24.06.2011, 14:22: Cosy

Wichtiger Hinweis!
Heute Abend ist im ORF 2 am Schauplatz eine Reportage über Heilen und die entsprechende Diskussion, wer darf an Krank, wer ist krank, und im Gegenstück, wer hat mich gesund gemacht und, was ist eigentlich gesund! Genau diese The-men sind für uns hochinteressant und diese Sendung wäre ein Pflichttermin für alle Bundesinnungsmitglieder, da doch der Redakteur Peter Resetarits schon eine Sendung des ORF moderiert hat, bei der es um das neue HmG gegangen ist, was eigentlich der Anfang vom Untergang Talowskis gewesen ist.
AM SCHAUPLATZ:
HEILEN VERBOTEN Immer mehr Österreicher suchen Hilfe bei Handauflegern und Geistheilern. „Die Ärzte konnten mir nicht helfen. Eine Heilerin hat mich kuriert“, sagt der Tiroler Hotelfachmann Karl Sailer. „Am Schauplatz“ geht der Frage nach, ob und wie diese heiß umstrittenen Methoden funktionieren – und warum das Gesetz sie eigentlich verbietet.
tv.ORF.at • ORF.at • Am Schauplatz • Heute im TV. Fr, 24.06.2011. 21:15. VPS: 21:20. Am Schauplatz. Heilen verboten. mehr... Wiederholung am Sa, 25.06.11, ...

24.06.2011, 07:29: Joe

WWK-Chefin Brigitte Jank treten Sie zurück!

23.06.2011, 21:29: Kammer-Pensionisten in Aufruhr - Nach Millionenverlust der WK-Pensionskasse fordern die Zusatzrentner eine Entschädigung - Aufräumarbeiten in der WK (WWK-Chefin Brigitte Jank zu den Verlusten) - KURIER-Auszüge

Kammer-Pensionisten in Aufruhr
Bei der Pensionskasse der Wirtschaftskammer ist Feuer am Dach: Die Bezieher von Zusatzrenten, denen heuer abermals die Pension gekürzt wurden, gehen auf die Barrikaden. Sie fordern von der Kammer einen finanziellen Ausgleich für die Verluste.
Die Pensionskasse hat durch eklatante Fehlinvestments in Immobiliengeschäfte der mittlerweile insolventen R-Quadrat mehrere Millionen Euro verloren. 2008 sank das verwaltete Vermögen der Kasse um 20 Prozent, 2009 gab es eine leichte Erholung, 2010 ging es wieder um 1,6 Prozent zurück. Im Vorjahr war die Wirtschaftskammer-Pensionskasse damit im Branchenvergleich die mit Abstand schlechteste Kasse. Mindestens zwei Drittel jener 10,9 Millionen Euro, die die Kasse 2006 und 2007 in Anleihen und andere Veranlagungsprodukte von R-Quadrat und deren Beteiligungsfirmen gesteckt hat, sind verloren.
„Einige der Pensionisten haben Kürzungen ihrer Bezüge um bis zu 50 Prozent erlitten“, sagt Anwalt Roland Gerlach, den die verärgerten Rentner eingeschaltet haben. Ein erstes Gespräch mit Kammer-Vertretern fand am Mittwoch Nachmittag statt. Sollte die Kammer nicht einlenken, will Gerlach den Pensionskassenbeitritt „an der Wurzel anfechten“. Der Umstieg vom alten Wirtschaftskammer-Pensionssystem auf die Pensionskasse im Jahr 1999 sei unter vielen falschen Annahmen geschehen, glaubt Gerlach.
WK-Boss Leitl: Zu laufenden Verhandlungen kein Kommentar
KURIER-Artikel vom 08.06.2011 Irmgard Kischko, Paul Trummer

WWK-Chefin Brigitte Jank zu den Verlusten
Das Veranlagungs-Desaster

Knapp zehn Millionen Euro investierte die Wirtschaftskammer Wien vor der Wirtschaftskrise in Anleihen der heimischen Immobiliengruppe R-Quadrat. Pikant: Der Vermögensberater war eine Schwesterfirma der Anleihen-Emittenten. Mit der Krise wurden die Projekte in Osteuropa unrealisierbar, zwei Insolvenzen folgten. Zwei Millionen Euro hat die Wirtschafts-kammer Wien bereits abgeschrieben, ein weiterer Millionenschaden droht.
Seit 2004 ist Jank (59) Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes und Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Die Kammer-Opposition will die beeidete Immobilien-Sachverständige in die politische Verantwortung nehmen. Jank („Alle Veranlagun-gen geprüft“) bestreitet, in die Veranlagungen involviert gewesen zu sein.
INTERVIEW
KURIER:
Die Kammer hat fast zehn Millionen Euro in Immobilien-Bonds investiert, die hoch riskant waren. Das ging auch aus dem Emissionsprospekt einer Anleihe unmissverständlich hervor. Hat denn keiner der Verantwortlichen vorher den Prospekt gelesen?
Brigitte Jank: Die damals verantwortlichen Mitarbeiter (Finanzchef Wollinger und Kammerdirektor Schön, Anmerkung) wurden bei der Veranlagung von der IMB beraten. Diese hat nie darauf hingewiesen, dass diese Veranlagungen risiko-reich sind und auch aus den vorgelegten Unterlagen ging das nicht hervor. Die IMB hatte ein Anlegerprofil für die Wirt-schaftskammer unterschrieben, in dem eine konservative, rentenorientierte Veranlagung vereinbart wurde. Die IMB wuss-te ganz genau, wie das Profil der Kammer war.
KURIER: Das hätte doch die Kammer-Mitarbeiter nicht daran hindern dürfen, selbst auch die Emissionsprospekte anzu-schauen.
Brigitte Jank: Mit der IMB gab es schon seit 2002 Geschäftsbeziehungen zur Pensionskasse der Wirtschaftskammer Ös-terreich und seit 2004 mit Wien. Ich tue mir schwer, das im Nachhinein zu beurteilen. Ich interpretiere es so, dass es eine Vertrauensbasis gegeben hat. Das Kontrollamt hat jährlich jede Veranlagung geprüft und nichts beanstandet. Und die Kursentwicklung hat genau den Veranlagungszielen entsprochen. Es war für niemanden erkennbar, dass sich da etwas auftut und was falsch läuft.
KURIER:Trotzdem. Die Drahtzieher der R-Quadrat, zu der auch die IMB gehört, sind Personen, die in der Vergangenheit in Finanzkreisen - sagen wir es höflich - sehr auffällig waren und oft in den Medien standen. Da haben die Alarmglocken auch noch nicht geklingelt?
Brigitte Jank: Wenn es irgendeinen Hinweis gegeben hätte, ja. Aber es gab null Hinweise auf Ungereimtheiten. Unseren Mitarbeitern waren diese Verflechtungen alle nicht bekannt.
KURIER: Es gibt aber auch noch den mit Funktionären besetzten Finanzausschuss. Hat der zu wenig nachgefragt?
Brigitte Jank: Der hat sich die Dinge angesehen und auch Fragen gestellt. Aber ich weiß nicht, wie der Ausschuss etwas hätte finden können, wenn das Kontrollamt nichts beanstandete und die Kursentwicklung in Ordnung war. Der Ausschuss hätte hellseherische Fähigkeiten haben müssen.
KURIER: Im Ausschuss sitzt auch Stefan Petrowsky, der früher im Aufsichtsrat der RH Holding war - die auch zur R-Qua-drat-Partie gehörte. Ist das nicht grob unvereinbar?
Brigitte Jank: Sollte er über das Engagement Bescheid gewusst haben, wäre das unvereinbar.
KURIER: Was tun Sie, um den Schaden zu begrenzen und solche Reinfaller künftig zu verhindern?
Brigitte Jank: Zuerst möchte ich einmal klarstellen: Selbst wenn wir von einem Verlust bei R-Quadrat von 70 Prozent ausgehen, haben wir in den vergangenen zehn Jahren bei unseren Veranlagungen pro Jahr 2,3 Prozent Rendite jährlich erzielt. Wir haben kein Kapital verspekuliert. Ich habe unser gesamtes Portfolio sofort durch einen gerichtlich beeideten Sachverständigen überprüfen lassen. Er kam zum Ergebnis, dass die gesamte Veranlagung der Kammer sehr konservativ ist und wir risikoärmer anlegen als eine durchschnittliche österreichische Pensionskasse. Es gab keinen Hinweis auf per-sönliches Fehlverhalten und auf nichts, was den Kammer-Vorschriften widersprochen hätte. Außerdem wurde ein Rechts-anwalt beauftragt, um unsere Ansprüche zu sichern und zu prüfen, ob es ein Fehlverhalten des Beraters IMB gab. Sollte das der Fall sein, werden wir gegen IMB vorgehen.
KURIER: Für heute haben Sie einen außerordentlichen Finanzausschuss einberufen, was steht auf der Tagesordnung?
Brigitte Jank: Wir haben nichts zu verbergen. Ich habe auch den RFW und die Grünen eingeladen, die auf Grund des Wahlergebnisses im Ausschuss nicht vertreten sind. Der Ausschuss wird über die Errichtung eines Veranlagungsgremiums diskutieren. Dieser Beirat soll künftig prüfen, was die Mitarbeiter vorlegen. Die Fraktionen sollen Experten nominieren, um die Sicherheit zu haben, dass eine Mitgestaltung gewährt ist.
KURIER: Verschiebt sich die Verantwortung damit von den Kammer-Mitarbeitern zu den Funktionären?
Brigitte Jank: Jetzt ist das Geschäftssystem, also die Mitarbeiter, zuständig. Wir können diese Aufgaben nicht aus-schließlich zu den Funktionären geben. Aber es muss sichergestellt sein, dass die Fraktionen maximale Mitgestaltungs-möglichkeiten haben.
KURIER: Wird es Konsequenzen für Wollinger und Schön geben?
Brigitte Jank: Da kein Fehlverhalten festgestellt wurde, kann es auch keine Konsequenzen geben.
KURIER: Die Wiener Kammer hat 150,9 Millionen Euro veranlagt. Ist Wien die reichste aller Wirtschaftskammern?
Brigitte Jank: Ich kenne die Finanzlage der anderen Kammern nicht, aber wir sind die größte Kammer.
KURIER: Wien hält 17 Prozent an der Pensionskasse der Wirtschaftskammer Österreich, die für alle Kammer-Mitarbeiter bundesweit zuständig ist und ebenfalls gravierende Probleme hat. Wenn Wien so reich ist, könnten Sie doch locker in die Pensionskasse nachschießen.
Brigitte Jank: Wir müssen laut Gesetz ein Jahresbudget, das sind rund 100 Million Euro, als Gebarungsreserve vorhal-ten. Um den Kammerbetrieb aufrecht zu erhalten, falls die Beitragszahlungen nicht plangemäß verlaufen. Dazu kommen 20 bis 30 Millionen Euro für Verpflichtungen wie zum Beispiel der Katastrophenfonds. Außerdem haben wir einen sehr großen Gebäudebestand, in den investiert und der erhalten werden muss.
KURIER: Wie werden die Pensionskassen-Probleme gelöst?
Brigitte Jank: Da kann ich der Wirtschaftskammer Österreich nicht vorgreifen.
KURIER-Artikel vom 21.06.2011 Andrea Hodoschek

23.06.2011, 20:14: Jimmy

Hi Steffi, denke dass dies nur für deinen Gewerbeschein gilt, Heilmasseur darfst du dann wohl auch noch sein, aber nicht mehr in selbständiger Form, sondern irgendwo in einem Arbeitsverhältnis. Wünschen dir viel Gesundheit!

23.06.2011, 19:40: Steffi

Hallo Zusammen! Hätte eine wichtige Frage, wäre toll, wenn mir jemand weiter helfen könnte: Muss aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf für eine gewisse Zeit aufgeben, bin jedoch Heilmasseurin und gewerbliche Masseurin. Möchte meinen Gewerbeschein stilllegen lassen nur kann mir leider keiner sagen, ob dies dann auch automatisch für meinen Heilmasseur gilt oder nicht?? Muss ich vielleicht beim MA Bescheid geben, oder anderswo?? - Danke für Eure Hilfe! LG, Steffi

21.06.2011, 10:18: Bill

Also wenn ich das so richtig verstanden habe:
Bei Schwäche von Metall (z.B. Immunsystemschwäche) nicht Lu9 und Di11 sondern Ma41 + Ma 42 (als Quellpunkt), weiters Mp2 + Mp3 tonisierend und Ni1 + N2 als Sedation.
Das sind ja ganz andere therapeutische Maßnahmen und ich kann mir vorstellen, in Summe schlüssiger! Danke!

21.06.2011, 05:56: Selma

Quellennachweis ACM-TCM:
„Was ist Akupunktur“ Gesundheit für den ganzen Menschen, Prof. J.R. Worsley, erschienen im Ryvellus Verlag

20.06.2011, 20:45: walter

Also, lieber Ravin, klar ist bei mir eigentlich nichts. Irgendwie bin ich als HeilmasseurNeu auf einen anderen Stern gelandet. Was habe ich denn da im WIFI-Kurs eigentlich gelernt?! Gesunde darf ich auch nicht behandeln. Irgendwie schau ich verstört aus der Wäsche.

20.06.2011, 19:45: Ravin

Hi, Gust, 5-Elemente und Puls kommen aus der ACM. Die TCM hat das Befunden übernommen, therapiert wird aber mit westlicher Logik und natürlich mit chin. Werkzeug; es wird z.B. im Metall-Element ein Leere-Zustand befundet, so würde die TCM die Lu, eventuell den Di, also, das Metall-Element stärken. ACM würde das Erde-Element mit Ma Mp stärken und mit Hilfe der Mutter-Sohn-Regel eine positive Veränderung im Metall-Ele-ment erreichen, weiters würde die ACM das Element Wasser schwächen, Ni, Bl sedieren.
Zusammenfassung:
Befund: Metall ist leer / TCM: Lu und Di tonisieren / ACM: Ma und Mp tonisieren, Ni und Bl sedieren. - Alles klar?!

20.06.2011, 18:45: Gustl

Melde mich zurück, kurz vor der heißen Phase.
Hallo Ravin, kannst Du mir das beantworten:
Wo gehören die 5-Elementelehre und die Pulsdiagnose hin, zur Franzosen-TCM oder zur ACM?

19.06.2011, 18:08: egon

Liebe Gerlinde, das ist leider Politik! Allerdings, wir haben eine Zwangsgebühr zu bezahlen.

19.06.2011, 11:45: Gerlinde

Wie kann es passieren, dass eine Innung so aus dem Ruder läuft? Da gab es keine „Notbremse“ , da gab es keine Auseinandersetzung mit korrupten Funktionären und da gab es keinen Ansatzpunkt einer sinnvollen Veränderung und Verbesserung eines verdienten Berufstandes.
Der idiotische Lösungsansatz war, man schaffe einen neuen Berufstand und ruiniere den alten!

15.06.2011, 16:00: Schnorrer

Diese Kammerfunktionäre haben sich das Schnorrgut von der Investmentfirma R-Quadrat geholt. Diese wiederum von einer offshore Bank und diese holten Schnorrgut über einem Analysten ein. Nur der Analyst hatte gelogen und das Schnorrgut war so gut wie nichts wert. So wurde das Kammer- Kapital als Spieleinsatz genützt, um mit Schnorrgut noch mehr Geld zu verdienen. Nur wie dumm muss man sein, mit fremdem Kapital auf eine Lüge zu wetten?! Speziell wenn die Lüge vielleicht bewusst gestreut wurde, um die Dummen abzuzocken. Also schlussendlich gleicht sich alles wieder aus. Die Kammerfunktionäre zocken ihre Mitglieder ab durch die Zwangsmitgliedschaft und die Kammer wird wiederum von höheren Institutionen abgezockt durch erlogenes Schnorrgut. Am besten wäre, wenn die Kammer auf freiwilliger Basis funktionieren würde, weil sich dann das Mitglied nicht abgezockt fühlt, und, da dann nicht mehr so viel Kapital auf den Kammernkonto wäre, gäbe es dort kein Spielgeld mehr für zockwütige Kammerfunktionäre.

15.06.2011, 13:12: Geht`s der Wirtschaft gut, geht`s uns allen gut?

Millionenverluste: Kammer überlegt Klage
Die Wirtschaftskammer muss nach der R-Quadrat-Pleite Millionenverluste verdauen. Die Wirtschaftskammer Wien prüft nun eine Klage - und zwar gegen den Berater in der Causa, die IMB Vermögensverwaltung. Fraktionen sollen künftig ein-gebunden werden.
Vorwürfe, wonach die Entscheidung für die Veranlagung von Mitgliedsgeldern in den Immobilienentwickler R-Quadrat, un-rechtmäßig zustande gekommen ist, wurden von Kammerpräsidentin Brigitte Jank und Kammerdirektor Heinz Wollinger zurückgewiesen. Trotzdem sollen künftig alle im Wirtschaftsparlament vertretenen Fraktionen bei Veranlagungs-Entschei-dungen mitreden dürfen.
Wie hoch die Millionenverluste konkret sein werden, kann laut Jank noch nicht genau gesagt werden. Wie sie berichtete, wurden insgesamt 9,9 Mio. Euro in Anleihen der Gruppe investiert. 900.000 Euro seien davon bereits zurückgeflossen, 2 Mio. Euro abgeschrieben worden.

13.06.2011, 17:26: Stadler Ewald

Schnorrgut, oder Totes Wissen.
Tot, weil eben kein lebendiges wirksames Wissen, sondern nur verkaufte tote Ware.
Die Ware Wissen wird ständig aufs Neue erfunden und verkauft. An die Personen gebracht, von diesen bezahlt, aber dadurch entsteht nicht Wissensvermehrung, sondern Wissensmüll, der niemandem hilft.
Aber die Wissensmüll-Vermehrung bringt viel Geld und Zertifikate, die ein denkender Bürger eigentlich nicht brauchen kann. Warum? Weil das Grundwissen, gepaart mit dem Erfahrungswissen, für unsere Arbeit völlig ausreicht. Wem es zu wenig ist, der sucht sich seine Weiterbildung dort, wo er in guten Händen ist. Meist nicht mehr im WIFI, auch nicht mehr beim Dungl und schon gar nicht mehr beim Wittlinger.
Ja, und den Ausspruch, „Geht’s der Wirtschaft gut geht’s uns allen gut“, den kann man auch getrost vergessen, lieber Christoph. Und wo sind die verzockten Millionen aus der Pensionskasse?!

13.06.2011, 15:02: Schnorrer

Viele ihrer Kenntnisse sind nicht die ihren, sondern geschnorrte Kenntnisse, die sie von woanders bekommen haben, von aufgeblasenen Experten. Was ist Schnorrgut? Und wer sind diese Experten, die das Schnorrgut aufblasen? Schaue wir doch, wie viel von dem Schnorrgut uns angeboten wurde. Die ganze Innungswerbung, und da sind speziell Talowski’s Jubelbroschüren gemeint, ist darauf aufgebaut, dass man uns eine komplette Befreiung von jedem Unecht (der Heilmasseur darf am Kranken) verspricht. Ein Wundergesetz, der große Wurf, oder eine perfekte Werbeveranstaltung wie die Kosmetik-Messe Styria, alles nur Schnorrgut. Unsere Schlussfolgerungen, unsere Ansichten und Handlungen – alles beginnt mit erwähntem Schnorrgut, das heißt mit der Information, die wir von außen erhalten haben, von aufgeblasenen Experten. (siehe ÖBIG.). Da es für keinen zu unterscheiden ist, ob gesund oder krank, sind viele auf dieses Schnorrgut reingefallen, weil das „Versprechen von befreiten Unrecht“ nur eine Fehlinformation war, einfach Schnorrgut von unseren Experten.

13.06.2011, 10:48: Verarschter Masseur

Wer von den Herren Mitterlehner und Leitl will denn schon wissen, was Fakt ist? Wenn die sich Zeit nehmen würden und sich unsere Sache genau anschauen würden, dann müssten sie auch noch arbeiten und Verantwortung übernehmen. Das ist doch zu viel verlangt von diesen Herren. Außerdem fürchten sie meiner Meinung nach das Wissen über Ungereimtheiten, das Talowski über sie hat. Da ist es doch besser, man hält sich ruhig und tut dem Unvertreter nichts zu leide, um sich selbst zu schützen.

12.06.2011, 14:10: Jimmy

Mitterlehner und die Professoren haben keine Ahnung von der Arbeit des Gewerblichen Masseurs. Wann nehmen die end-lich einen alt gedienten Gewerblichen Masseur in ihren Ausschuß, der ihnen wirklich sagt was Fakt ist?

12.06.2011, 12:49: Freinberger

Hallo Christoph, genau dazu ist diese Homepage da. Schwachsinnigkeiten aufzuzeigen und beim Namen nennen. Wer und wie hätten man sonst die Machenschaften eines Talowski und Konsorten ans Tageslicht bringen können, wenn nicht diese große Gemeinschaft wäre.
Wo wären diese Schwachheiten im System WKO aufgezeigt worden und wo wäre der Unsinn dieser ÖBIG durchgeknetet und analysiert worden. Aigner und Konsorten, diese Beamten, haben verlernt, Probleme zu lösen, alle lagern aus, wie Mitterlehner, der jetzt angeblich PROFFESSOREN eingesetzt hat, um im gewerblichen Bereich Dinge zu lösen.
Diese Methoden haben Gleichklang, keiner will Verantwortung übernehmen und dann sind da die BEZAHLTEN und sehr teuren Fachleute ???????! Schuld. Aber die Beamten, die diese Arbeit von Amtswegen durchführen sollen, haben keine Zeit dazu, weil sie diese brauchen für die Bewertung der eigenartigen Vorschläge.
Dieses Land und dieses Umfeld braucht wieder Personen, die eigenständig handeln und auch quer denken!

So hoffen wir doch auch ein wenig auf Fr. Mag. Dagmar Zeibig. °

12.06.2011, 11:25: bergmann christoph

ich würde das auch so sehen, das leute mit einer gewissen völkstümlichkeit, ob chin. oder österreichisch, ist egal, es immer schwer hatten. auch bei uns ist die hetze gegen den gewerblichen vorangetrieben worden, sogar noch aus den eigenen reihen, aber gutes lässt sich langsichtig nicht knechten, bester vergleich mit china, aber natürlich sehr global gesehen, jedoch wie im großen so im kleinen, ö spielt hier mit seinen gewerblichen masseuren nur die kleine geige, aber auch die gewerblichen waren nicht zu knechten, es gibt keinen enzinger, talowski, methlagl mehr, aber es gibt die welser-initiative immer noch, also wir haben sie alle überlebt und jetzt müssen wir uns um die qualitäten am ausbildungsmarkt kümmern, das natürlich die diskussionen wieder anheitzen wird, und natürlich, bei uns werden wie immer reiter beim namen genannt, so dass der sich informierende user gleich auskennt welche schulen oder ausbildungsstätten oder kuranstalten gemeint sind, und wir bedanken uns natürlich für eure intensiven unterstützungen, ohne die es nie gelungen wäre talowski und co in die knie zu zwingen, so wünschen wir uns eine gute zusammenarbeit für die zukunft mit den neuen gesichtern in der bundesinnung und werden die macht dieser hp weiter nutzen, undinge aufzuzeigen.

12.06.2011, 09:05: harald engländer

Welche Überschneidungen und Ähnlichkeiten haben Mao Tse-tungs – China – und Österreich gemeinsam?
Im Eintrag von RAVIN hat mit besonders die Zeil ..wegen der vorangegangenen Verfolgung von „Kennern“ und „Weisen“ dieser Materie und dem Traditionsverbot kam es zu einer stark simplifizierten, volkstümlichen Anwendungen .., gefallen.
WARUM?
Nun, in Österreich und nur in Österreich hat es einen Gewerblichen Masseur gegeben, der sich entwickelte und vieles an Erfahrungswerte eingebracht hatte. Die Ausbildungsschritte waren nicht immer berauschend, allerdings, der Mix macht diese gute Arbeit aus. Jetzt ist dieser zukunftsweisende Beruf filetiert, aufgesplittert, geteilt, und wozu, um tonnenweise Schwachsinn zu lehren, dabei bestens zu verdienen und diese Speichelleck…, wie das WIFI , Wittlinger, Dungl und die anderen Schulen. zu befriedigen.

11.06.2011, 12:59: Angelika

@Christof
Ja, da gibt es noch diesen TCM-Tuna-Spezialisten Prof. Dr. Alexander Meng und seine Schule. Er berichtet regelmäßig in der Kronen-Zeitung über Akupressurpunkte zu verschiedenartige Symptome. Heute gibt es gerade einen Kurzlehrgang ge-gen Rheuma. Akupunkturpunkt-Kombinationen werden zur Selbstbehandlung angeboten und so nebenbei wird erwähnt, dass nur Wärme und keine Kälte zu Einsatz kommen sollte, um die Durchblutung zu erhöhen. So dieser Mann, ob Prof. oder Dr., ob chin. Abstammung, aber Österreicher, der eigentlich nicht wirklich viel begriffen hat, worum es geht.
1. schließe ich meinen Energiekreislauf durch die Eigenbehandlung kurz, weshalb auch kein exakter Energiefluss zustande kommt. 2. wenn man sich schon mit Energie beschäftigt, dann gibt es kein untergeordnetes System (Blutkreislauf) zu kom-binieren, da das übergeordnete System (Energiekreislauf) primär in der Therapie zur Anwendung kommt und 3. kann Wärme oder Kälte gut oder schlecht sein, je nach energetischer Ausgangssituation. Also dieser Prof. Dr. Meng. mag zwar einen Haufen studiert und gelernt haben, aber mit Erfolg arbeiten kann er leider nicht. Und so was sollten jetzt zukünftige Kollegen an seiner Schule lernen, nämlich, eine Methode, die vielleicht nur theoretisch etwas hergibt, in der Praxis aber völlig unzulänglich ist. Keinen Cent an solche Jahrmarkttherapeuten!

11.06.2011, 12:04: Udo

danke für die gechichtliche aufstellung, hatte das nicht gewusst

11.06.2011, 11:50: Christof

APM und TCM sind 2 Paar Schuhe. Man sollte sie nicht vermischen. Auch nicht aus Profitgründen. Denn, was kommt dann heraus? Die Einen (Ausbildner) gewinnen, die Ausgebildeten (Kursteilnehmer) verlieren. Genauso ist es mit der Lymphdrai-nage. Was ist das noch für eine Lymphdrainage, wenn ich nur noch einen kleinen Teilbereich anwende und nicht mehr das GANZE, das die gute Wirkung ausmacht. Die Behandlungsmethoden verlieren an Wirkung und werden schlussendlich als Therapiemethoden nicht mehr akzeptiert. - Die anfänglichen Gewinner mit ihrer kurzsichtigen Denkweise werden dann auch Verlierer.
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